Mit diesen Tricks für die Google-Suche suchst du in Zukunft effektiver

Mit diesen Tricks für die Google-Suche suchst du in Zukunft effektiver

Wer suchet, der findet.

Mit diesen Tricks für die Google-Suche suchst du in Zukunft effektiver

Im Internet herrschen ganz eigene Regeln für das Suchen und Finden von Informationen. Nirgendwo sonst gibt es vermutlich einen so großen Input und doch weit verbreitete Probleme, das Passende aufzuspüren. Aber damit kann jetzt Schluss sein – wenn du einige Dinge bei der Google-Suche beachtest, ersparst du dir eine Menge Zeit und Mühe. Mit den folgenden Tipps spuckt die Suchmaschine dir endlich das aus, was du wirklich brauchst.
 

1. Grundlegendes

Bevor wir zu den richtigen Tipps kommen, stellen wir dir schnell noch ein paar grundlegende Regeln vor, die du vielleicht sogar schon kennst. Diese solltest du bei den kommenden Tipps beachten.

Google ermöglicht die Suche von genau 32 Begriffen pro Suchanfrage. Wenn du mehr als 32 Wörter in das Feld eintippst, werden diese von der Suchmaschine ignoriert. Darüber hinaus macht Google bei der Groß- und Kleinschreibung keine Unterschiede. Nur von der Rechtschreibung her muss es korrekt sein. Und wenn du dich vertippst, ist Google mittlerweile so schlau, dass sie dir die richtige Schreibart vorschlägt.
 

2. Mit Anführungszeichen die Suche spezialisieren

Wenn du deinen Suchbegriff in Anführungszeichen („Liebe ist“) setzt, enthalten deine Ergebnisse die genaue Sequenz der gewählten Wörter. Ohne Anführungszeichen bietet dir Google sämtliche Seiten an, in denen einer der Begriffe vorkommt. Auf diese Weise wird die Suche natürlich sehr unspezifisch und unübersichtlich, die eigentlich gewollten Informationen verschwinden in einer Wolke aus unnützen Webseiten und sind nur schwer herauszufiltern.
 

3. Intervalle finden

Wenn du nach einer bestimmten Spanne suchst, nutze die Zeichen ‚ ‚. So erhältst du zum Beispiel passende Suchergebnisse auf Anfragen, in denen Preisklassen vorkommen. Diese Zeichen sind für jede Art von Bereichen, Klassen, Intervallen und Spannen ein äußerst hilfreiches Werkezeug. So erhältst du zum Beispiel genaue Suchergebnisse auf Anfragen wie ‚iPhone 5 400 bis 500 Euro‘, ohne dass du den halben Abend damit verbringst, eBay oder andere Portale zu durchforsten. Dabei kannst du sogar das €-Symbol nutzen und musst die Währung nicht ausschreiben.
 

4. Suchbegriffe ausschließen

Wenn du zwar nach einem Ergebnis suchst, aber zum Beispiel bestimmte Seiten aus den Suchergebnisse ausschließen möchtest, kannst du das mit Google tun. Alles was du dafür tun musst, ist die Platzierung eines Minuszeichens genau vor dem auszuschließenden Suchbegriff. Auf diese Weise kannst du beispielsweise verhindern, dass dir Amazon-Seiten angezeigt werden. Dafür würdest du einfach folgendes in die Suche eingeben: ebooks -amazon.de.
 

5. Mit Synonymen arbeiten

Für passende Suchergebnisse können auch Synonyme hilfreich sein. Aber keine Sorge, du musst jetzt nicht sämtliche Begriffe eintippen, die dir in den Sinn kommen. Die Arbeit erledigt Google höchstpersönlich für dich. Setze einfach eine Tilde ( ~ ) vor den Suchbegriff und Google spuckt dir auch Ergebnisse aus, die Synonyme des Wortes enthalten.
 

6. Suchbegriffe kombinieren

Schneller ans Ziel kommst du durch die Kombination von Suchgegriffen. Wenn du dich für Seiten interessierst, die all deine Suchbegriffe beinhalten, kannst du einfach das Wörtchen „AND“ zwischen den jeweiligen Begriffen nutzen. Auf diese Weise werden dir zum Beispiel Informationen zu iOS und Android angezeigt. Durch die Eingabe von „iOS OR Android“ hingegen erhältst du Suchergebnisse, die entweder iOS oder Android beinhalten. Bei der Kombination von Suchbegriffen ist die Schreibweise ausnahmsweise relevant. So musst du „AND“ und „OR“ großschreiben und auch die englische Sprache nutzen.
 

7. Nach Sätzen suchen

Ein Satz schränkt die Suchergebnisse ein, sodass du bei sehr spezifischen Suchen schneller zum Ziel findest. Wenn du dich zum Beispiel dafür interessierst, ob das Ei oder das Huhn zuerst kam, ist es sinnvoller genau nach dieser Frage zu suchen. Wenn du dich stattdessen für „Huhn Ei“ oder ähnliches entscheidest, musst du dich vermutlich zunächst durch Hühnerrassen und Ei-Normen scrollen.
 

8. Den Link nach Informationen abklopfen

Wenn du vor deinem eigentlichen Suchbegriff das Wörtchen „allinanchor:“ eintippst, wirft dir Google nur Ergebnisse aus, in deren Link deine Suchwörter vorkommen.
 

9. Texte mit allen Suchbegriffen finden

Mit „allintext:“ klappert Google das Internet nach Texten ab, in denen all deine Suchbegriffe vorkommen.
 

10. Definitionen finden

Wenn du auf der Suche nach Definitionen bist, schränkt Google die Ergebnisse durch die Verwendung von „define:“ ein. Auf diese Weise zeigt dir die Suchmaschine eine Definition sowie weitere Informationen zu dem jeweiligen Thema an.
 

11. Platzhalter nutzen

Wer kennt es nicht – manchmal suchen wir händeringend nach etwas, können uns beim besten Willen aber nicht an den genauen Titel oder die exakte Bezeichnung erinnern. Hier hilft das Sternchen (*) als Platzhalter weiter. Wenn du dich zum Beispiel wage an ein Zitat erinnerst, spuckt dir die Anfrage „Ulbricht * Mauer“ die fehlenden Teile der berühmten Worte aus. Gut klappt das auch bei der Suche nach Rezepten. Wenn du Lust auf Nudeln hast, allerdings keinen Hunger auf die übliche Tomatensauce, findest du durch „Nudeln mit *“ nützliche Anregungen.
 

12. Die Zeit eingrenzen

Manchmal wollen wir Suchergebnisse, die zeitlich eingeschränkt sind. Damit dir nicht sämtliche Informationen aus anderen Jahren mitangezeigt werden, kannst du den einfachen Befehl „Zahl..Zahl“ nutzen. So werden dir zum Beispiel alle Bundeskanzler zwischen 2000 und 2017 anzeigt. Die Suchanfrage würde wie folgt aussehen: Bundeskanzler 2000..2017
 

13. Nach alten Seiten suchen

Webseiten werden in der Regel fortlaufend aktualisiert. Wenn du aber auf der Suche nach einer alten Version bist, hilft Google dir ebenfalls weiter. Dafür brauchst du lediglich die URL der Seite und den kleinen Hilfsbegriff „cache:“. In dieser Kombination zeigt Google dir dann den Zwischenspeicher der Suchmaschine an.
 

14. Nach Dokumenten filtern

Durch den Befehl „filetype:“ kannst du entscheiden, welche Dokumentenart dir Google anzeigen soll. Suchen kannst du so zum Beispiel nach PDFs, Word-Dokumenten (docx oder doc), Excel-Tabellen (xls oder xlsx) oder gar nach Powerpont-Präsentationen (ppt oder pptx).
 

15. Such-Vorschläge nutzen

Am unteren Ende der Suchergebnisse bietet Google dir Vorschläge an, die zu deinen Suchbegriffen passen. Wenn du unter deiner eigentlichen Suche nicht fündig wirst, kannst du es bei diesen Vorschlägen mal probieren.
 

16. Ähnliche Seiten finden

Wenn dir eine Seite besonders gut gefällt und du gerne mehr ähnliche Portale oder Blogs hättest, weil du einfach nicht genug bekommst, versuch es mal mit „related:“. Eine solche Suchanfrage sieht zum Beispiel so aus: „related: tagesschau.de“. Mit Suchbegriffen funktioniert das genauso gut.

 

Foto: Cultura RM Exclusive/Zero Creatives/Getty Images
 

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