Liebe Männer, ihr habt es geschafft. Wenn es am schönsten ist alles gesagt ist, dann verabschiedet man sich leise und schaut wehmütig zurück. So auch heute, mit dieser Montagskolumne, durch die ich in die witzigsten, interessantesten und teilweise sehr seltsamen Abgründe zwischen Mann und Frau schauen durfte.

Ja, ich habe Einiges gelernt im letzten halben Jahr. Beispielsweise, dass Frauen oft bei etwas Traurigem in Tränen ausbrechen und sich ihrem Redebedarf hingeben, während Männer die Dinge lieber heimlich, still und leise mit sich selbst ausmachen.
Außerdem ist mir klar geworden, dass uns die (Werbe-)Industrie gleichermaßen für dumm verkauft, was mich irgendwie beruhigt, denn seitens der Emanzen im Land sind ja durchgehend nur wir Frauen benachteiligt. Nein, so stimmt das einfach nicht.

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Und was sonst noch? Auch sehr schöne Dinge waren Teil der Kolumne, zum Beispiel, als mir ein Mann sagte, dass Frauen endlich aufhören sollten, sich über ihr Äußeres zu definieren, wenn sie doch so viel mehr zu bieten hätten!

Es gab also Nachholbedarf auf beiden Seiten. Und ich fand diese Kolumne Männern gegenüber nie feindselig, im Gegenteil, indem ich stöbern konnte in aktuellen Umfragen, Statistiken oder einfach Männer und Frauen beobachtet habe, habe ich oftmals festgestellt, dass das männliche Gegenüber uns in manchen Dingen voraus ist. Schlagworte wie sachliche Kompetenz sollten genügen.

Und weil ich das Gefühl habe, dass nun alles gesagt ist, wir einen netten Kurs in Sachen unüberbrückbar scheinender Kluften zwischen Männlein und Weiblein durchgenommen haben, bleibt hier nur zu sagen, dass diese Unterschiede halb so schlimm sind. Es gibt genügend funktionierende Beziehungen und es gibt vielleicht noch mehr Freundschaften zwischen beiden Geschlechtern, die bestätigen, dass sich die Zeiten geändert haben. Alles ist möglich, es muss nur einer anfangen. Deshalb schließe ich diese Kolumne mit einer sehr schönen und harmonischen Anekdote ab, die ich auf dem wundervollen Blog „Make Yourself Move“ diese Woche entdeckt habe:

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Die Rede ist von Stephanie und ihrem mittlerweile sehr erfolgreichen Blog 300 Sandwiches. Was ein Foodblog über Sandwiches nun mit der Liebe zwischen Mann und Frau zu tun hat? Nun ja, Stephanie hat eines Morgens ihrem Mann ein leckeres Sandwich gezaubert. Daraufhin verkündete der Gute: „Honey, das war das Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe – du bist 300 Sandwiches von einem Verlobungsring entfernt!“
Da nahm sie ihn natürlich beim Wort und fing an, ihrem Liebsten jeden Tag eine neue Kreation zu servieren – und gleichzeitig darüber zu bloggen. Natürlich kamen irgendwann auch die Feministinnen ins Bild, die sich über die fehlende Emanzipation Stephanies beklagen mussten, aber sie kümmerte das nicht (warum auch?), denn mittlerweile ist ihr Blog weltweit bekannt und ein Verlobungsring steckt ebenfalls an ihrem Finger.

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Ergo: Mit einfachen Mitteln wie Essen, fällt es Männern sichtlich leichter, sich zu binden. Denn, um das Ganze mal mit einer ganz alten Oma-Weisheit abzuschließen: Liebe geht durch den Magen.
Na dann weiterhin guten Appetit und lasst sie euch schmecken, die Häppchen auf beiden Seiten.