Was ist bei der Nutzung von CBD zu beachten?
CBD sollte eine entsprechend gute Qualität aufweisen. Das ist wichtig, um das Risiko von Schadstoffen zu vermeiden.

CBD ist mittlerweile weit vom geheimen Mittel entfernt. Dennoch sind sich selbst Nutzer uneins darüber, was ein gutes CBD ausmacht und worauf zu achten ist. Grundsätzlich ist CBD nicht gleich CBD, denn Konzentrationen und auch Einnahmeformen machen teils den Unterschied. Aber was gibt es allgemein bezüglich der Qualität zu beachten? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Auf Bioqualität setzen

CBD ist ein reines Naturprodukt. Da ist es umso wichtiger, dass in dem CBD wirklich die pure Natur drinsteckt. Dies hat in diesem Fall sogar verschiedene Gründe, denn die Wirksamkeit kann davon abhängen:

  • Schadstoffe – nur ein zertifiziertes Produkt kann garantieren, dass keine Schadstoffe in das CBD gelangen. Da CBD aus der Pflanze gewonnen wird, ist es möglich, dass Pestizide oder künstliche Düngemittel über die Gewinnung in das CBD-Produkt geraten. CBD in Bio-Qualität garantiert, dass dies nicht der Fall ist und Benutzer nicht zugleich mit Schadstoffen belastet werden.
  • Kontrolle – Bio unterliegt immer einer gewissen Kontrolle. Das gilt auch für das CBD. Nutzer müssen aufpassen, dass es aus der EU stammt und dort zertifiziert ist. Anbau, Gewinnung und Verpackung sind nun vorgeschrieben.

Letztendlich bedeutet die Bioqualität jedoch auch einen gewissen Standard, den die Produkte mit dem Siegel einhalten müssen. Ein hoher Qualitätsstandard bietet eine höhere Wirksamkeit und hinsichtlich des Preises ist dieser unheimlich wichtig. CBD kostet weder im Handel noch online einen geringen Preis, sodass Kunden natürlich eine hohe Wirksamkeit erwarten.

Auf was kommt es sonst noch an?

Es wäre machbar, für CBD klare Leitlinien zu verfassen. Leitlinien, die für jeden Nutzer gültig wären. Nur reagiert jeder Mensch anders auf die Produkte. Einige Menschen sprechen schon hervorragend auf CBD mit einer Konzentration von 5 Prozent an, andere benötigen deutlich mehr. Daher gilt:

  • Konzentration testen – gut ist, anfangs mit einem CBD mit 10 Prozent zu arbeiten. Diese Stärke lässt sich durch höhere Einnahmen gut hochdosieren, aber auch mühelos niedrig dosieren. Niedrigere Konzentrationen sind anfangs eher ungeeignet, da sie im Ernstfall viel Geld kosten und nicht lange halten.
  • Produkte – für was wird das CBD benötigt? CBD gibt es als Öl, welches in Tropfenform eingenommen wird und somit hervorragend dosiert werden kann. Gleichzeitig gibt es das Öl in Kapseln, was wiederum eine schlechtere Dosierung ermöglicht, aber für den Konsumenten ›leckerer‹ und natürlich unauffälliger ist. Gleichfalls gibt es heute CBD-Mundspray, das fast wie Nikotinspray genutzt werden kann. Zugleich bietet der Handel CBD-Tee an. Der kann, abhängig von der Ziehdauer, gegen Schmerzen oder für einen wunderbaren Schlaf sorgen. Welches Produkt für einen selbst infrage kommt, kann nur jeder für sich entscheiden.
  • Hartnäckigkeit – als Naturprodukt wirkt CBD nicht wie eine einfache Schmerztablette. Gute Händler weisen auch darauf hin, dass CBD für ungefähr zwei Wochen eingenommen werden muss, bis sich der Körper daran gewöhnt hat und wie gewünscht darauf anspricht. Die Dosierung wird währen dieser Zeit langsam gesteigert, bis der gewünschte Effekt erreicht wird.
  • Herstellung – es gibt verschiedene Herstellungsverfahren für das CBD. Die CO2-Extraktion gilt unter den Herstellern als die beste Lösung, da hier keinerlei Schadstoffe aus dem Verfahren selbst zurückbleiben und der Gehalt an Cannabidiol besonders hoch ist.

Besonders wichtig ist die korrekte Nutzung. Da CBD stark mit Schmerzen und Schmerzmitteln in Verbindung gebracht wird, kommt oft der Glauben auf, dass das Öl einmal genommen wird, schon ist der Schmerz vorbei. Dies ist jedoch falsch. Wie schon erwähnt, ist CBD kein Ibuprofen oder Paracetamol. Eine Einnahme mag eine Wirkung haben, doch geht der Schmerz nicht vorüber. CBD sollte mindestens einmal täglich, oft sogar zwei- bis dreimal täglich eingenommen werden. Erst dann kann sich die Wirkung wirklich aufbauen.

CBD-Mittel können auf sehr vielseitiger Basis helfen.
CBD-Mittel können auf sehr vielseitiger Basis helfen.

Wobei hilft CBD?

Der Hauptnutzen lässt sich wirklich auf die reduzierte Schmerzempfindung bestimmen. CBD kann gerade bei chronischen und lange anhaltenden Schmerzen einen positiven Effekt haben, indem die Schmerzlast gesenkt, wenn nicht gar ausgelöscht wird. Dies vorweg ist CBD natürlich kein Wundermittel. Es heilt keine Knochen bei Knochenbrüchen oder flickt gerissene Bänder zusammen.

Doch auch abseits der Schmerzbekämpfung hilft das Mittel:

  • Schlafprobleme – vorweg gilt wieder: Wenn Schlafstörungen länger andauern muss ein Arzt, besser ein Psychotherapeut, konsultiert werden. CBD kann jedoch Ängste und Anspannungen lösen und hat einen allgemein beruhigenden Effekt. Insbesondere der CBD-Tee hilft bei ausreichender Ziehdauer dabei, die Nacht tief und fest zu schlafen.
  • Übelkeit/Verdauung – auch hier kann sich CBD als nützlich erweisen. Es lindert die Übelkeit, unterstützt die gesunde Verdauung und hilft dabei, die mit den Symptomen verbundenen Ernährungsproblemen in den Griff zu bekommen.
  • Entzündungen – insbesondere Entzündungen, die die Gelenke betreffen, sind mit CBD behandelbar. CBD wirkt im Körper gegen Entzündungen und kann somit auch Arthritis lindern.
  • Zur Linderung – CBD wird häufig mit der Krebstherapie in Verbindung gebracht. Einige Studien belegen sogar Auswirkungen auf ganz spezielle Krebstumore, doch kommt CBD überwiegend zur Linderung der Nebenwirkungen, die eine Chemotherapie verursacht, zur Geltung.

Auch bei Epilepsie, Fibromyalgie und weiteren Erkrankungen scheint es, als würde CBD hervorragende Erfolge erzielen.

Wichtig ist bei bestehenden Erkrankungen jedoch immer, vorab den behandelnden Arzt zu konsultieren. CBD ersetzt keinesfalls eine herkömmliche Therapie, es kann sie jedoch unterstützen. Einfach die bisherigen Medikamente abzusetzen und auf CBD umzustellen, ist hingegen selten ratsam, dafür mitunter gefährlich.

Fazit – einfach mal ausprobieren

Bei CBD gilt tatsächlich, dass interessierte Verbraucher einfach mal ausprobieren sollten, wie sie darauf reagieren. Der Handel bietet on- und offline viele Möglichkeiten und die Wirksamkeit ist in etlichen Bereichen durchaus gegeben. Doch welches Produkt für jemanden wirklich perfekt ist, das kann nur über Selbsttests herausgefunden werden. Einige merken beispielsweise von CBD mit 10 Prozent gar nichts, während der nächste schon mitten am Tag schlafen könnte. Eine konventionelle Behandlung einer schweren Krankheit kann CBD jedoch niemals ersetzen.

 

Fotos: Irina, ronstik / stock.adobe.com