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10 Anzeichen, dass du schwanger bist

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Für junge Frauen oft ein kleiner Schock, bei vielen anderen dagegen heiß erwartet: Die Schwangerschaft. Woran erkennen wir aber zuerst, ob sich etwas in uns tut? Ajouré listet 10 erste Anzeichen einer Schwangerschaft und sagt, worauf frau dabei achten muss.

1. Übelkeit

Typisch für schwangere Frauen ist die Übelkeit. Bei den meisten Betroffenen handelt es sich dabei um eine morgendliche Magenverstimmung, die mal leicht bis sehr stark ausfallen kann. Grund dafür sind hormonelle Umstellungen im Körper. Oftmals setzt Schwangerschaftsübelkeit schon einige Tage nach der Befruchtung ein, im ersten Zeitraum dann auch mittags und abends. Hält das Unwohlsein über einen längeren Zeitraum an, ohne dass ein anderer Grund wie etwa eine Lebensmittelvergiftung zugrunde liegt, ist dies eines der ersten Zeichen für eine Schwangerschaft.

2. Heißhunger

Da hat sich die Natur aber etwas Fieses ausgedacht: Trotz Übelkeit bekommen Schwangere nicht selten Heißhungerattacken. Da sieht die vertrocknete Salatgurke auf einmal aus wie ein saftiges Steak. Plötzlich auftretender Heißhunger ist zwar kein eindeutiges Symptom, dennoch vor allem bei Frauen, die sonst sehr gezügelten Appetit haben, ein Zeichen, dass eine Schwangerschaft bevorsteht.

3. Geschwollene Brüste

Werden die Brüste größer und empfindlicher, tun sie vielleicht sogar weh? Durch den Hormonanstieg werden die Brüste extrem sensibel, sie fühlen sich bei Berührungen anders an und schmerzen bei einigen Frauen sogar. Dies ist aber oft nur in der Anfangsphase nach der Befruchtung der Fall, während der Schwangerschaft gewöhnt sich der Körper an das neue Hormonlevel. Hinzu kommt, dass die Hautfarbe um die Brustwarzen herum sich oftmals dunkler färbt.

4. Stimmungsschwankungen

Ähnlich wie während der Periode kann es während der Schwangerschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit zu plötzlichen Stimmungsschwankungen kommen. Wirst du schneller aggressiv oder schlecht gelaunt? Weinst du häufiger? Und das ohne nachvollziehbarem Grund? Dann kann das am Hormonhaushalt liegen, der vor allem in den ersten Wochen der Schwangerschaft stark ansteigt.

5. Zwischenblutung

Zwischenblutungen können aus vielen Gründen auftreten, einer davon ist Schwangerschaft. Dabei gilt zu beachten: Wie genau sieht die Blutung aus? Eine leichte Schmierblutung, die eher hell als dunkel ist, könnte auf eine Schwangerschaft hinweisen. Heftige, dunkle Ausflüsse sind eher auf andere Gründe zurückzuführen.

6. Müdigkeit

Von allen Anzeichen für eine Schwangerschaft ist die Müdigkeit die am häufigsten auftretende. Hand in Hand mit der Müdigkeit geht auch die Kurzatmigkeit. Achte darauf, welche Aktivitäten du über den Tag verteilt gemacht hast. Bist du erschöpfter, als du sein solltest? Sind Alltäglichkeiten wie der Gang zum Supermarkt oder kurzes Treppensteigen anstrengender als sonst? Vor allem in den ersten Monaten einer Schwangerschaft ist das der Fall, da der Körper durch die Vorbereitung auf das Embryo extrem belastet wird.

7. Geruchsempfindlichkeit

Bei schwangeren Frauen ist eine besondere Geruchsempfindlichkeit sehr typisch. Auch die Geschmacksnerven verändern sich dadurch. Alles riecht und schmeckt intensiver und stärker. Das beeinflusst Appetit und Magenempfinden. Manchen Frauen schmecken bestimmte Speisen, Gewürze und Getränke nicht mehr, häufig zählt der alltägliche Kaffee dazu.

8. Regel bleibt aus

Neben einem positivem Schwangerschaftstest ist das wohl das eindeutigste Anzeichen für eine Schwangerschaft: eine ausbleibende Periode. Bekommst du nicht zur gewohnten Zeit deine Regelblutung, obwohl dein Zyklus sonst regelmäßig ist, warte 1 bis 2 Wochen und mache dann einen Test. Zu diesem Zeitpunkt wirkt dieser sehr zuverlässig.

9. Erhöhte Basaltemperatur

Auch eine erhöhte Basaltemperatur (Körpertemperatur am Morgen nach dem Aufstehen) ist ein relativ sicheres Zeichen einer Schwangerschaft. Bleibt sie über zwei Wochen hinweg dauerhaft höher als normalerweise, ist es sehr wahrscheinlich, dass du schwanger bist.

10. Häufiger Harndrang

Durch hormonelle Umstellungen sind die Nieren aktiver und die Blase entspannter, es kommt also zu häufigeren Harndrang. Wenn du also auffällig oft auf Toilette musst, ohne mehr getrunken zu haben als sonst auch und ohne dass die Blase dabei voll ist, ist das ein Anzeichen für eine Schwangerschaft. Viele Frauen bekommen dieses Gefühl ab der fünften Schwangerschaftswoche.

Viele der genannten Anzeichen treten bereits wenige Tage nach der Befruchtung auf. Treffen gleich mehrere Anzeichen auf dich zu, sind ein Schwangerschaftstest und der Gang zum Frauenarzt ratsam.

Foto top: clipdealer.com

Fenchelsalat mit Halloumi

Bei Fenchel als Gemüse scheiden sich wohl die Geister. Die einen lieben ihn, die anderen finden das man Fenchel höchstens bei schwerer Erkältung als Tee geschmacklich akzeptieren kann. Ich liebe Fenchel, gerade roh knuspere ich ihn schrecklich gerne einfach mal zwischendurch. Als Salat finde ich Fenchel auch ganz wunderbar erfrischend und aromatisch. In diesem Rezept verwende ich frischen Dill, der den Anisgeschmack des Fenchels betont.

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 Fenchelsalat für zwei Personen

1 großer Fenchel

1/2 Bund Dill

Handvoll Haselnüsse

Saft einer halben Zitrone

1 Esslöffel Weißweinessig

1 Esslöffel Haselnussöl

Salz

Pfeffer

1 Teelöffel Ahornsirup

200 g Halloumi

2 Esslöffel Olivenöl

ggf. frische oder getrocknete Cranberries

 

Die äußeren Blätter des Fenchels mit einem Sparschäler schälen und den Boden dünn abschneiden. Anschließend die Fenchelknolle mit dem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit der er nicht braun wird. Aus Weißweinessig, Haselnussöl, Ahornsirup, gehacktem Dill, Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über den Fenchel geben. Den Salat mit den Händen kurz vermischen.

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Die Haselnüsse grob mit dem Messer hacken und kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Fangen die Nüsse an zu duften aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Den Halloumi in Würfel schneiden und in Olivenöl rundherum anbraten.

Den Fenchelsalat auf zwei Tellern anrichten, den Halloumi darauf verteilen und mit gerösteten Haselnüssen bestreuen.

Wer es gerne sauer mag, kann noch ein paar frische Cranberries auf dem Salat verteilen. Da frische Cranberries aber nun wirklich nicht jedermanns Sache sind schmecken auch getrocknete gesüßte Cranberries ganz hervorragend auf dem Salat.

 

 

Fotos: Heike Niemoeller

Es glänzt! Der Metallic-Trend

Denkt man an edle Metalle, so steht Gold, Silber, und Bronze stets im Mittelpunkt. Diese Geschmeide gefallen Frau besonders als Schmuckstück, am liebsten veredelt mit hochkarätigen Edelsteinen. Wer jetzt glaubt, man müsse sich darauf beschränken, der irrt. Metallische Farbtöne stehlen seit 2013 den normalen Basics die Show. Jetzt ist klar: Das gehört in den Kleiderschrank und nicht in den Tresor!

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Die oben genannten Nuancen sind nur die Basisstufe, 2014 dürfen alle nur erdenklichen Farben im metallischen Gewand erscheinen. Diese Shiny Shades wurden erstmals vom britischen Traditionshaus Burberry aufgegriffen, die Capes, Trenchcoats, Kleider und Accessoires mit einem Hauch metallischem Regenbogen überzogen. Topmodels wie Anja Rubik oder Schauspielerinnen Sarah Jessica Parker und Kate Bosworth (im Bild oben) können ebenso nicht von diesem Trend lassen, denn er ist einfach nur hot.

Wie trägt man den Trend?

Damit das Styling gelingt, sollte man auf einige Grundregeln achten. Vor allem tagsüber kann eine volle Vergoldung des Outfits schnell zu viel werden, das Bling-Bling hier bitte auf Einzelstücke reduzieren. Besonders harmonisch wirkt Metallic zu der Trendfarbe Weiß, welches spielend mit jedem anderen Partner fertig wird. Auch bei der Farbe des Edelmetalls sollte es bei einer Nuance bleiben, sonst verliert das Gesamtbild seinen roten (Metallic-)Faden.

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Neontöne sollten sparsam verwendet werden, da sie sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wodurch das Gold in den Hintergrund rückt. Mit Pastelltönen verträgt sich Metallic in diesem Frühling besonders gut, wenn es das Centerpiece bildet. Beispielsweise ein zartes rosa Kleid mit einem femininen roségoldenen Gürtel.

Hip sind dieses Jahr auch Schuhe im angesagten Edelüberzug. Auch sie sind als Statement zu stylen, da sie keine Konkurrenz vertragen. Schlicht kombiniert, sind sie jedoch ein absoluter Hingucker. Dabei ist es egal, ob man auf Absatz oder auf einen Heel setzt, die Blicke sind diesen kleinen Diven für die Füße auf alle Fälle sicher.
 

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Fotos: Bold Berlin, mytheresa

Quarksoufflés mit Holunderblüten

Die Vögel zwitschern und die Sonne läßt sich immer länger blicken. Nach ein paar kalten Tagen ist der Frühling an diesem Wochenende wieder zurück. Überall kann man bereits grüne Blätter entdecken und die Natur wird wieder zum Leben erweckt.

Das heißt bald wird der Holunder wieder blühen und ich kann wieder Sirup machen. Obwohl Hugo letztes Jahr das absolute Trendgetränk war, habe ich noch ein kleines Fläschchen Holunderblütensirup in meinem Vorratskeller entdeckt. Diese Flasche muss jetzt aufgebraucht werden und deshalb möchte ich Euch schon ein wenig Appetit auf den Frühling machen mit lecker leichten Quarksoufflés mit einem Hauch Holunderblüte, mit viel Phantasie ist es ein Hugo zum Löffeln.

Zutaten für 4 kleine Quarksoufflés

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250 g Quark

2 Bio-Eier

20 g Rohrohrzucker

20 g Holunderblütensirup

1 TL Klebreismehl (alternativ Stärkemehl)

Mark einer halben Vanilleschote

100 g frische oder gefrorene Kirschen

1 TL Vanillezucker

ggf. einen TL Stärkemehl

 

Den Backofen auf 150 Grad aufheizen. Vier kleine ofenfeste Formen einfetten und ein paar Kirschen in jede Form geben. Die restlichen Kirschen in

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einem Topf mit einem Teelöffel Vanillezucker erhitzen. Falls die Kirschen viel Saft ziehen, den ausgetretenen Fruchtsaft mit etwas Stärkemehl zu einer Fruchtsoße binden.

Das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen. Den Quark mit den beiden Eigelb, Zucker, Vanillemark, Holunderblütensirup und Klebreismehl zu einer geschmeidigen Creme verrühren. Anschließend den Eischnee unterheben.

Die Quarkcreme gleichmäßig in die Förmchen füllen und ungefähr 20 Minuten bei 150 Grad Umluft backen.

Quarksoufflés mit heißen Kirschen anrichten und heiß servieren.

Charisma – Das Geheimnis der Ausstrahlung

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Der Herrscher Alexander der Große hatte es, Leinwand-Ikone Grace Kelly besaß es nahezu im Überfluss und tausend andere Menschen wünschen sich, es zu besitzen: Charisma.

Abgeleitet ist das Wort, laut Lexikon, von der Göttin Charis, die bereits vor hunderten Jahren von den Griechen für ihre Anmut verehrt wurde. Diese besondere Ausstrahlung umspielt einige Menschen scheinbar auf magische Weise, verleiht ihnen das gewisse Etwas. Bewunderung und auch etwas Neid ist solchen Personen sicher. Es ist unbestritten eine Gnadengabe und ein wahres Geschenk, doch ist es erlernbar oder doch unerreichbar für alle, die ohne sie geboren wurden?

Was ist charismatisch?
Charisma wird von vielen Menschen als eine Art von elektrisierender Aura wahrgenommen, die einen Menschen wie selbstverständlich zu umhüllen scheint. Mit einfacher äußerer Attraktivität ist es hier nicht getan, denn das Auge achtet auf weit mehr als nur eine schöne Nase oder ein grader Rücken. Die besondere Ausstrahlung setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, die in Harmonie miteinander wirken. Ein solcher Mensch ist sich vollauf bewusst, was zu ihm passt und wie er handeln sollte. Wer jetzt glaubt, dass so etwas angeboren sein muss und nicht erlernt werden kann, der irrt.

Was macht Charisma aus?
Im Grunde lässt sich das Charisma in wenige Punkte aufschlüsseln, die einer mathematischen Formel gleichen könnten: Authentisches Auftreten + souveräne Beherrschung verschiedener Tätigkeiten + Mut zu Neuem – unnötige Selbstzweifel = ein charismatischer Mensch.

Authentizität lässt sich durch Ehrlichkeit erreichen, man sollte sich stets treu bleiben. Nur wer Motive und Ziele vertritt, die zu 100 % zu ihm gehören, wird erfolgreich sein. Das ist in der heutigen Welt natürlich nicht ganz einfach, denn es warten an jeder Ecke Verlockungen die gesteckten Ziele und Ideale zu verraten. Am Ende erweist es sich jedoch als überaus lohnenswert, denn wie heißt es so schön: Ehrlich währt am längsten.

Die souveräne Beherrschung einer Tätigkeit lässt sich am schnellsten erlernen. Hier ist das Schlüsselwort Üben, üben und nochmals üben. Im Normalfall fällt kein Meister vom Himmel, doch eines ist gewiss: Übung ist unersetzlich. Dieser Punkt hängt untrennbar mit dem nächsten Attribut des charismatischen Menschen zusammen: Der Mut zu neuen Dingen ist nahezu allen Wesen auf diesem Planeten angeboren, doch durch falsche Erziehung oder Enttäuschungen im Laufe des Lebens ist eine risikobereite Einstellung leicht zu verscheuchen. Hier gibt es eine simple Grundregel – Klein anfangen. Wer den ersten Schritt wagt, kann bald auch große Sprünge machen.

Die (unnötigen) Selbstzweifel sind absichtlich ans Ende gestellt, da sie mit Beherrschung der vorigen Anteile der Gleichung meist von alleine schwinden. Ist man erst einmal soweit gekommen, können auch „Ich kann das nie im Leben“-Gedanken einen Enthusiasten nicht mehr aufhalten. Und mal ehrlich: Wie oft ist ein Vorhaben gut ausgegangen, obwohl ein totaler Reinfall in Aussicht stand? Selbstzweifel gehören damit in die Tonne.

Wie lässt sich Charisma stärken?
Die Konzentration auf die eigenen Stärken können das Charisma stärken. Jeder Mensch besitzt eine spezifische Begabung, die es zu fördern gilt. Den Kopf in den Sand stecken, ist dabei nicht drin. Ein wenig Anstrengung muss schon sein. Zudem empfiehlt sich eine genauere Sicht auf unser Umfeld. Oftmals sehen wir die Welt wie durch ein Rollo am Fenster – die meisten Streifen verdecken die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge. Das lässt sich mit etwas Umsicht beheben. Menschen, die warmherzig sind, und nicht nur aufs Nehmen achten, sammeln stets Sympathiepunkte und somit auch Charisma.

Und sollte man bei der Umsetzung mal straucheln, gibt es eine geniale Lösung: Über die eigenen Fehler lachen.

Foto top: clipdealer.com

Gnocchi mit Basilikumpesto

Diese Woche habe ich endlich mal wieder Gnocchi selber gemacht, eigentlich ganz einfach aber ich nehme mir zu selten die Zeit dafür. Gnocchi sind eigentlich nicht viel anders als unsere deutschen Kartoffelklösse, nur sind sie kleiner und etwas feiner.

Ich habe mich also Anfang der Woche abends nach der Arbeit in die Küche gestellt und von einem Kilo Kartoffeln Gnocchis geformt. Das kann man auf zweierlei Arten machen. Entweder man formt eine lange dünne Rolle und schneidet dann einzelne Stücke ab oder man form sie direkt in der Hand. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, weil ich es so besser kann. Das Formen der Gnocchi hat bestimmt 40 Minuten gedauert und ich muss sagen es hat richtig gut getan. Ich habe mich richtig schön entspannt und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Eine wirklich schöne Sache, ich denke das sollte ich öfters machen: einfach mal entschleunigen!

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Gnocchi für 4 Personen

  • 1 kg geschälte mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Bio-Ei oder 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser angerührt
  • 100 g bis 200 g Kartoffelmehl

Die Kartoffeln schälen und in Stücke scheiden, nach dem schälen sollte ungefähr ein Kilo übrig sein. Die Kartoffeln jetzt in Salzwasser gar kochen. Nach dem Abschütten kurz ausdämpfen lassen und anschließend zu einem feinen Püree verarbeiten. Sobald der Püree von der Temperatur mit den Händen zu verarbeiten ist, wird ein Ei (oder ein veganes „Sojaei“) und das Kartoffelmehl untergearbeitet. Die Menge des Kartoffelmehls hängt leider sehr stark von der verwendeten Kartoffelsorte ab. Hat die Kartoffel sehr viel Stärke braucht man weniger Mehl, hat sie weniger Stärker braucht man mehr Mehl. Die Konsistenz sollte auf jeden Fall schön geschmeidig sein und der Teig sollte nicht auseinander fallen.

Jetzt werden die Gnocchis geformt und auf einem leicht gefetteten Backblech für 15 Minuten ruhen gelassen. So kann die Stärke die Gnocchis etwas binden, damit sie später beim Kochen nicht auseinander fallen.

Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen und die Gnocchis portionsweise darin kochen. Die Gnocchis sind ferig wenn sie oben schwimmen.

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Veganes Basilikumpesto

  •  2 EL geröstete Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Basilikum
  • ½ Bund Petersilie
  • Meersalz
  • Schwarzen Pfeffer
  • 100 ml bestes Olivenöl
  • Etwas Zitronenschalenabrieb

Auch hier gibt es zwei Varianten, die schnelle Methode ist alle Zutaten in den Mixer zu geben und kurz zu pürieren. Ich habe mich hier jedoch auch für die langsame und ursprüngliche Variante entschieden und das Pesto im Mörser zubereitet. Dazu habe ich zuerst den Knoblauch und die gerösteten Pinienkerne mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerrieben. Anschließen die restlichen Zutaten hinzugefügt und einige Minuten weiter gemörsert.

 

Ist alles fertig werden die Gnocchis kurz im Pesto geschwenkt und auf einem Teller angerichtet. Als Topping passen wunderbar angebratene Cashewkerne. Wer es nicht vegan möchte kann auch etwas Büffelmozzarella über den Gnocchis verteilen.

Die neuen Megastars & It-Girls

Miley Cyrus Megastar

Wenn sie einen Raum betreten, kann man sämtliche Lampen ausschalten. Ihr Licht überstrahlt die meisten anderen Akteure um Längen. Die Rede ist von Mega-Stars, die sich durch ihre Leistungen im Bereich Film, Fernsehen und Musik ihren Platz an der Spitze erkämpft haben. Mit Preisen und Rollenangeboten überhäuft, führen sie ein Leben der Extraklasse, wie es sich ein Normalsterblicher kaum vorzustellen vermag. Ajouré wirft einen Blick auf die Mädels, auf die sogar die Sterne am Firmament neidisch sind.
 

Jennifer Lawrence

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Dieses Multitalent hat es wirklich in sich. Die 1990 geborene amerikanische Schauspielerin debütierte 2006 mit einer kleinen Nebenrolle im Fernsehdrama „Company Town“, ergatterte sich danach unglaubliche Rollen in Filmen wie „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ und „Silver Linings“. Für dieses Meisterwerk wurde Jennifer Lawrence 2012 und 2013 mit einem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder Musical und einem Oscar als beste Hauptdarstellerin belohnt. Die junge Amerikanerin ist zudem eine wahre Stilikone, die mit ihrem kurzen Haarschnitt derzeit Trends auf der ganzen Welt setzt.

 
 

Miley-CyrusMiley Cyrus

Sie sang sich mit süßen zwölf Jahren als Hannah Montana in die Herzen aller Mädchen, legte dieses Image mit der Zeit dann ab, um zu zeigen, dass sie mehr als eine hübsche Puppe von Disney ist. Die lange Lockenmähne wurde gegen einen radikalen Kurzharrschnitt getauscht und mittlerweile gilt sie als echte Skandalnudel, kein Auftritt ohne wilde Bühnenexzesse, kein roter Teppich ohne viel nackte Haut. Legendär bereits ihr Auftritt mit Robin Thicke bei den MTV-Awards, wo sie ihren Allerwertesten am Schritt des Sängers rieb. Seitdem ist ihre herausgestreckte Zunge ihr Markenzeichen, welches von Millionen treuen Fans verehrt wird. Miley Cyrus wurde 1992 in Nashwille geboren, auch heute noch liegen ihre Wurzeln in der Countrymusik, die sie dort oft hörte. 2014 gab sie für MTV Unplugged ein Konzert in einer Scheunenkulisse, bei der sie neben ihren eigenen Liedern alte Country-Klassiker neuauflegte. Die quirlige Sängerin, die mit der Schauspielerei groß wurde, stellt seit Februar 2008 mit der Freundin Mandy Jiroux Videos auf Youtube, die den Titel „The Miley and Mandy Show“ tragen. Damit liegt sie voll im Trend der Zeit.

 
 

Taylor Swift

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Ihre blonde Mähne ist in der Beautywelt längst ein Symbol von lässigem Stil. Dazu kombiniert die schöne Singer-Singwriterin ihre Gitarre und fetzige Texte. Siebenfach wurde sie für ihre Arbeit im Bereich Country-Pop mit Grammys ausgezeichnet. Die 1989 geborene Schönheit bekam ihr Talent in die Wiege gelegt, denn ihre Großmutter mütterlicherseits war Opernsängerin. Swift nutzte diese Anlagen geschickt, nahm bereits im Alter von zehn Jahren an Karaokewettbewerben teil, und machte später auf Festivals und Messen ihre ersten Bühnenerfahrungen. Songs wie „We Are Never Ever Getting Back Together“ und „I Knew You Were Trouble“ katapultierten sie an die Spitze der Charts. Mit dem Song „Love Story” landete Swift nicht nur einen Hit in den Charts, sondern er wurde 2009 nun zum meist bezahltesten Download in der Geschichte der Countrysongs gekürt.

 
 

Lorde

Lorde
An dieser Chartstürmerin mit den lockigen schwarzen Haaren kommt man 2014 kaum vorbei. Lorde, die als Ella Marija Lani Yelich-O’Connor 1996 in Auckland geboren wurde, trifft mit Songs wie „Tennis Court“ und „Glory and Gore“ direkt den Geschmack der Musikfans. Die Karriere der Neuseeländerin begann auf Youtube, wo ihr Song „Royals“ mehr als 20 Millionen Klicks ergattern konnte. In den Charts avancierte das Lied über Reichtum und Vergänglichkeit dessen sofort auf Platz eins. Ende 2013 wurde sie mit mehreren Grammys ausgezeichnet. Auch ihr klassischer Stil hätte einen Preis verdient, sie vereint die unvergleichliche Eleganz einer Dame mit der absoluten Frische eines jungen Mädchens.

 
 
Foto top: Miley Cyrus: Wrecking Ball (2013) PR;
Jennifer Lawrence: By Jennifer_Lawrence_at_the_83rd_Academy_Awards.jpg: Mingle MediaTVderivative work: Tabercil (Jennifer_Lawrence_at_the_83rd_Academy_Awards.jpg) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Miley Cyrus: By Eva Rinaldi – (flickr.com/photos/evarinaldiphotography/5872890278/in/set-72157627050788460/) Miley Cyrus Gypsi Tour Acer Arena Sydney, CC BY-SA 2.0, Link
Taylor Swift: By David Shankbone (Shankbone) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
Lorde: By Eva RinaldiUploaded by Bleff (Flickr: Lorde) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Traumberuf Stylistin: Im Interview mit Sayuri Bloom

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Arbeiten in der Welt der Schönen und Reichen – Ein Traumberuf oder knallharter Stressjob? Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss: Sayuri Bloom arbeitet als Designerin und Stylistin für die ganz Großen und mit den Top-Namen aus der Modebranche zusammen. Ihr Arbeitsplatz sind die glamourösen Shootings für Magazine und Kampagnen. Dass es dabei um mehr geht als die Welt bereisen und schöne Klamotten zu tragen, erzählt sie uns im Interview.

Du bist Designerin und Stylistin und hast es auch schon in große Modeproduktionen und angesehene Magazine geschafft. Das ist ein Traum vieler junger Mädchen: Fuß fassen in der glamourösen Welt von Fashion und Beauty. Wie schwierig ist der Einstieg in solch einer hart umkämpften Branche? Wusstest du schon immer, dass das dein Berufsziel ist?
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Sehr schwer. Da möchte ich gar nichts schön reden. Aber davon lasse ich mich nicht abschrecken oder aufhalten und gehe weiter meinen Weg. Auch Karl Lagerfeld hat erst neulich in einem Interview gesagt;…“Der Zufall ist der wichtigste Partner. Am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt.“….. Karl Lagerfeld ist seit meinem 14. Lebensjahr der Grund für mein starkes Interesse an Design und Mode. Allerdings fanden meine Eltern, ich solle etwas „anständiges“ lernen und so bin ich erst in den Grafiker-Beruf eingestiegen bevor ich im Jahr 2009 meine alte Liebe zur Mode wieder aufgegriffen habe und ab nach Paris gezogen bin und dort als Styling-Assistentin für Peggy Schuller gearbeitet habe. Aber es gab eine Zeit, in der ich nicht an Mode denken wollte. Nun bin ich sehr froh dass ich nicht auf meine Eltern gehört habe (lach ;-))

Für viele ein Traumjob, für andere der sichere Ruin: Was sind die guten, was die schlechten Seiten des Designer-Berufs?

Die guten Seiten sind eindeutig sich kreativ austoben zu können. Neuen Herausforderungen entgegen zu treten und viele nette Menschen kennen zu lernen. Manchmal sogar Freundschaften dabei entstehen. Sich auszutauschen und gemeinsam kreativ tätig zu sein. Das funkeln in den Augen wenn ein Model oder eine Kundin in einem meiner Kleider steckt. Oder auch nur das funkeln wenn sie eine Kiste mit einem meiner Kleider öffnen. Das positive Feedback, dass die Designs auf Gefallen treffen und auf Begeisterung.
Aber dieser Beruf fordert auch seine Opfer. Man muss schon sehr ehrgeizig und diszipliniert sein um z.b. Neid und Kritik ausblenden zu können. Und finanziell hat man manchmal auch nichts im Kühlschrank und ist froh wenn ordentlich Stress entsteht weil man zu viel Arbeit hat. Viele sehen nicht, dass in einem meiner Kleider z.b. 20-60 Meter Stoff stecken können und dies viel Arbeit kostet. Dementsprechend nicht wirklich Verständnis für die Preise mitbringen oder es unachtsam behandelt wird.

Man sagt ja immer, Designer haben nie frei: Es wird immer gearbeitet, sei es auch nur, sich Gedanken um neue Styles und Designs zu machen. Stimmt das?
Man geht immer mit offenen Augen durch die Welt. Mein Skizzenbuch begleitet mich auch in jeder Tasche die ich mit mir führe. Manchmal kommen die Ideen bei Gesprächen mit Freunden oder auch Unterwegs wenn ich im Zug sitze und einfach nur aus dem Fenster schaue und etwas mein Interesse geweckt hat. Ich habe mir das innerliche Kind bewahrt. Als Kind ist man viel neugieriger und möchte Dinge einfach ausprobieren. Auch in den Phasen meines Design Findungsprozesses gehe ich eher mit Augen eines Kindes durch die Welt.

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Du kommst mit deiner Arbeit ganz schön viel rum, lernst die unterschiedlichsten Menschen kennen. An welche Projekte, welche Orte und welche Persönlichkeiten erinnerst du dich gerne zurück? Wie haben sie deine Arbeit, dein Denken und dein Leben beeinflusst?
Das reisen ist ja das schönste an diesem Beruf und unerlässlich um wieder frischen Wind in seinen Kopf zu bekommen. Die schönsten Orte waren bisher Tokyo und Kapstadt, mit dieser unglaublichen Wärme und Freundlichkeit die einem entgegengebracht wird. Zudem ist Tokyo der Wendepunkt in meinem Leben gewesen. Diese verrückte Modewelt und der Style haben mein Interesse an der Mode wieder entfacht. In Kapstadt war das Leben einfach so befreiend. Es war eine riesige Spielwiese mit freundlichen Bekanntschaften und Erlebnissen. Ich finde diese beiden Städte sollte jeder einmal erlebt haben. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein und doch bleibt ein positiver Eindruck zurück. Paris ist sehr kreativ und durfte ich mein zuhause nennen. Ich vermisse den Marché aux Puces mit seinen stylischen kleinen Shops und Verkäufern. Man trifft dort auf sehr viele kreative Menschen, das ist sehr einladend. Dubai empfand ich als sehr imposant, Mailand hatte einen wonnigen Wohlfühlfaktor (was wohl an gutem Eis fest zu machen ist), New York war für mich leider nicht so spannend. Da waren meine Erwartungen einfach zu groß. Aber jede Stadt hat für mich ihre persönlichen Reize und ich reise gerne wieder an diese Orte.

Dein Stil ist sehr romantisch, sehr weiblich und weich. Ist es wichtiger, dem eigenen Stil treu zu bleiben oder aber sich selbst immer wieder neu zu erfinden?
Ja und Nein. Es ist wichtig sich selbst treu zu bleiben. Zudem kennt man mich eben genau unter diesem Stil. Es gibt nur wenige die mich auch mit eher futuristischen Designs oder Accessoires in Verbindung bringen. Aber generell interessiere ich mich für viele Richtungen. Sich weiter zu entwickeln ist auch ein wichtiger Prozess. Ich kehre immer wieder gerne in die romantische opulente Welt zurück. Bin aber klaren Linien mit viel Grafik nicht abgeneigt. Man muss für sich selbst entscheiden welches Ziel man anstreben möchte. Deshalb würde ich auch niemanden empfehlen sich aus Verkaufsgründen zu verbiegen. Man wird nicht glücklich wenn man sein „wahres Ich“ hinter Schloß und Riegel setzen muss. Geld allein macht niemanden glücklich. Es macht einen nur befreiter und nimmt ein paar Sorgen ab. Als Stylistin gehe ich da natürlich anders heran, bleibe meinem Stil jedoch immer treu. Ich kann ihn Kundenorientiert immer abstimmen. Zudem werde ich zum größten Teil eben wegen meinem eignen Stil auch gebucht.

Ist der Stil, den du als Stylistin an großen Produktionen bevorzugst, auch dein privater? Läufst du selbst im Alltag so durch die Gegend, wie du deine Models einkleidest?
Ich bin privat in schwarz, weiß und pastel-alt-rosa eingekleidet. Wobei ich ab und an auch Blumen im Haar trage. Aber ich habe noch kein Gefolge das mir mein Kleid trägt ;).
In meinen Arbeiten möchte ich aber auch keinen Trend vermitteln, sondern den Betrachter in ferne Welten entführen und zum träumen einladen. Den Alltag für einen Moment vergessen lassen.

Man sagt immer, dass die Mode in New York sehr kommerziell ist, in London sehr edgy und in Paris ganz klassisch. Stimmt das? Hat jede Stadt, jedes Land tatsächlich seinen eigenen Stil? Wie würdest du die Mode hier in Deutschland beschreiben?
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Jede Stadt hat seinen eignen Stil, jedoch gibt es immer wieder Bezirke in denen man sich wieder finden kann. Paris war von Elegant bis Streetstyle alles dabei. Es kam drauf an wo man sich befand. Aber ich habe es schon sehr genossen auf den Straßen top gestylten Frauen entgegen zu laufen. Das war aber nicht überall so.
Tokyo war nicht von dieser Welt…. sowas verrücktes und zugleich mutig und kreatives habe ich nie wieder gesehen. Ich kam mit meinem eigenen Tokyo-style wieder nach Deutschland und wunderte mich warum ich angesehen wurde als käme ich vom Mars. In Tokyo war man eine von Tausenden.
Mit Deutschland ist es wie mit jedem anderen Land/Stadt. Es kommt auf die Stadt an. Jedoch erscheinen mir die Deutschen eher als gemütliche Menschen und weniger mutig. Eben Businessorintiert doch eher. In Japan kann man sogar noch auf dem Dorf sich ausleben und verrückten Trends folgen. Ich lebte in Deutschland für 20Jahre auf dem Land und wundere mich doch sehr wie wenig offen wir sind. Eventuell einer der Gründe warum es mich nach Jahren nun doch in die Stadt bewegt hat.

Hand auf’s Herz: Wer sind die bestangezogenen Promis, wer deine Stilvorbilder?
Viktoria Beckham ist immer top angezogen und elegant was mich sehr anspricht und in Karl Lagerfeld finde ich eine sehr interessante Persönlichkeit wieder.Der ebenfalls immer top gekleidet ist.

Was sind deine Trendprognosen für kommende Saison?
Blau und florale, tropisch, botanische Muster.
Aber jeder trägt das in dem er/sie sich wohl fühlt. Ich halte nicht viel davon irgendwelchen Trends zu folgen. Ich finde es immer sehr schön anzuschauen wenn ich persönliche Looks auf der Straße antreffe.

Mehr zu Sayuri gibt’s hier.

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Fotos: Sayuri Bloom

Original Fish and Chips Rezept

Heute gibt es etwas typisch Englisches: Fish and Chips! Ich glaube englischer geht es gar nicht. Neben dem Five o’clock Tea, Orangenmarmelade und Scones denke ich bei Fish and Chips sofort an England und sehe mich in einem gemütlichen Pub sitzen und eine Ladung Malt Vinegar über meinen Backfisch träufeln. 

So einfach zauberst du das England-Feeling für die heimische Küche. Das Rezept ist zwar ein wenig aufwändiger, als eben an einem Strassenstand zu hüpfen und sich Fish ’n‘ Chips zu kaufen, aber der Aufwand lohnt sich. Gerade die Pommes Frites aus rohen Kartoffen schmecken hervorragend und stellen jede TK-Beutel-Fritten in den Schatten.

Chips

Zutaten:

400 g mehlig kochende Kartoffeln

Salz und Pfeffer

2014_Fish_and_Chips_HeikeNiemoeller_3Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden, sie dürfen ruhig ungleichmäßig und grob aussehen. Perfektionismus überlasse ich gerne der Sternegastronomie, ich möchte ehrliches einfaches und super leckeres Essen. Wichtig bei der Zubereitung von frischen Pommes Frites ist, dass sie zwei mal frittiert werden. Das erste Mal bei 120 Grad für 6 bis 10 Minuten (je nach Dicke der Pommes) und das zweite Mal bei 180 Grad für ungefähr 5 Minuten. Beim ersten Frittieren werden die Kartoffen gegart und beim zweiten Mal werden sie außen schön knusprig. Nach jedem Frittiergang sollten sie auf etwas Küchenkrepp abtropfen.

Zum Schluss werden die Chips mit Salz und Pfeffer gewürzt und heiß serviert.

Fish

Zutaten:

400 g Kabeljau

100 g Mehl + 50 g Mehl

2 TL Backpulver

200 ml helles Bier

Salz und Pfeffer

Den Fisch von beiden Seiten salzen und pfeffern und in gefällige Stücke schneiden. Die Stücke sollten nicht allzu klein sein, damit der Fisch nach dem Frittieren noch schön saftig ist.

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Für den Bierteig 100 g Mehl mit dem Backpulver vermischen und anschließend mit dem Bier zu einem dickflüssigen Teig verrühren.

Das restliche Mehl in einen tiefen Teller geben und die Kabeljaustücke darin wenden. Anschließend werden die Fischstücke im Bierteig versenkt und dann in der Fritteuse bei 180 Grad goldbraun gebacken. Die Fischstücke sollten sich beim frittieren nicht berühren, weil sie sonst aneinander kleben. Also besser nur wenige Stücke auf einmal frittieren.

Die Fischstücke werden dann im Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze warm gehalten. Dabei sollten sie auf einem Backblech nebeneinander liegen und keinesfalls übereinander.

Mushy Peas (Erbsenpüree)

Zutaten:

200 g tiefgekühlte grüne Erbsen

1 Stück Butter

1 TL frischer Zitronensaft

2 EL Milch

Meersalz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

2014_Fish_and_Chips_HeikeNiemoeller_1Die tiefgefrorenen Erbsen mit der Butter in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze für 10 Minuten dünsten. Anschließend werden die Erbsen mit dem Kartoffelstamper zu einen grobstückigen Brei gestampft und mit etwas Milch sämig gerührt. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer wird diese wunderbar grüne  Beilage abgeschmeckt.

Reihenfolge der Zubereitung

  1. Chips bei 120 Grad erstes Mal frittieren
  2. Mushy Peas im Topf garen
  3. Fish bei 180 Grad frittieren und bei 160 Grad im Backofen warmhalten
  4. Mushy Peas stampfen und abschmecken
  5. Chips bei 180 Grad das zweite Mal frittieren

Finish

Möchtest Du deine Fish and Chips typisch englisch essen beträufelst Du deinen Fisch jetzt mit Malzessig, für Banausen wie mich reicht aber auch eine Zitronenspalte und reichlich Chili Mayonnaise.

Fotos: Heike Niemoeller

On Fire! Rotes Haar im Trendcheck

rote-haare

Einst galten sie als Erkennungszeichen einer magisch begabten Frau. In der Literatur werden sie als wild und unzähmbar beschrieben. Die Rede ist von roten Haaren, die 2014 mit ihrer eleganten Strahlkraft Blond und Brauntöne auf magische Weise in ihre Schranken weisen. Nur etwa zwei Prozent der Deutschen sind mit einer natürlich roten Mähne gesegnet, zum Glück machen es moderne Färbetechniken immer einfacher zum kecken Rotschopf zu wechseln. Ajouré beleuchtet den Trend und verrät, warum Rot ein absolutes Must-have der Saison ist.
 

Welche Farbtöne sind im Trend?

Emma_Stone_Deauville_2011Zu Zeiten des römischen Imperiums waren rote Haare so begehrt wie nie. Reiche Frauen der Oberschicht ließen sich Perücken aus dem feurigen Haar der Germaninnen oder Keltinnen fertigen, oder färbten sich die eigene Haarpracht mit Zinnober. Auf solche Techniken muss Frau im 21. Jahrhundert nicht mehr zurückgreifen, hierfür steht ihr eine reichliche Palette an Colorationen oder Tönungen zur Auswahl. Für nahezu jeden Frauentyp existiert ein passendes Rot, es sollte nur auf die natürliche Hautfarbe geachtet werden, damit es am Ende nicht künstlich wirkt. Die Farbpalette reich vom leichten Erdbeerblond bis zum sinnlichen Kupfer. Bei einer dauerhaften Coloration sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Ammoniak im Produkt enthalten ist, denn das schädigt die Haare.
 

Mit welchem Cut kombinieren?

Was den Schnitt betrifft, macht Rot so gut wie alles mit. Der neckische Pixiecut verträgt sich gut mit dunkleren Nuancen, da das Gesicht so besser gerahmt wird. Erdbeerblond eignet sich super bei längeren Frisuren, die auch mal romantisch zur einer verspielten Flechtfrisur vereint werden können. Auch Locken, die bereits bei den Römerinnen Trend waren, können Rot verführerisch in Szene setzen.
 

Muss jetzt Make-up, Kleidung und Augenbrauenstyling geändert werden?

Kirsten_Dunst_CannesIn diesem Fall ja. Rote Haare erhaschen enorm viel Aufmerksamkeit, sodass eine falsche Kombination schneller passiert als bei anderen Haarfarben. Farbtöne wie Grün, Blau, Petrol oder Gelb harmonieren mit dem neuen Feuerschopf, Neontöne oder zu blasse Farben hingegen nicht. Orange, Pink oder weitere Rottöne sind nur etwas für die Mutigen. Augenbrauen sollten generell mitgefärbt werden, um einen lästigen Kontrast zu vermeiden. Das sollte im Idealfall beim Frisör gemacht werden, um Unfälle mit Farbe in den empfindlichen Augen zu vermeiden.
 

Wie pflegt man die neue Trendfarbe?

Zu guter Letzt geht nichts über eine reichhaltige Pflege, die Frau ruhig jeden Tag anwenden darf. Die Auswahl an Kuren für coloriertes Haar ist groß, sodass jeder das passende Produkt finden sollte. Empfehlenswert sind Sprühkuren, die man einfach im Haar belassen kann, ohne nochmals nachspülen zu müssen. Diese haben bequem ein paar Stunden Zeit die neue Mähne intensiv zu pflegen. Ein tolles Pflegeprodukt für gefärbtes oder getöntes Haar ist zum Beispiel Kérastase Resistance Masque Therapiste.

Mehr trendige Farbtöne für dieses Jahr findest du in unserem Haarfarben Trends Überblick.
 

Foto top: 12382079 – Clipdealer,
Artikelfotos:
Emma Stone Deauville 2011“ by Georges Biard. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.
Kirsten Dunst Cannes“ by Georges Biard. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

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