Zahntourismus und Implantologie in Ungarn

Der Begriff Gesundheitstourismus ist uns allen schon bekannt. Ausländer nehmen die günstigere, aber hochqualitative Gesundheitsverpflegung von anderen Ländern sehr gerne in Anspruch.

Der sogenannte Zahntourismus bildet ebenfalls einen Teil des Gesundheitstourismus. In einigen osteuropäischen Ländern, einschließlich auch in Ungarn, kosten die Zahnbehandlungen nur einen Bruchteil der Preise von Westeuropa. Das ist in erster Linie im Fall von Zahnersatz wahr, deren Preise wirklich sehr hoch sind.

In Ungarn sind die Preise solcher Zahnbehandlungen für die Bewohner westeuropäischer Länder immer noch um einiges billiger als in ihren eigenen Ländern. Da wundert es nicht, dass viele Touristen ausschließlich mit dem Zweck nach Ungarn fahren, um ihre Zähne behandeln bzw. ersetzen zu lassen. Finanziell ist es auf jeden Fall ein Vorteil, weil die Kosten zusammen mit den Kosten der Unterkunft, der Hin- und Rückreise, der Verpflegung und sonstigen Kosten trotzdem nicht so hoch sind wie die Behandlung in ihren Heimatländern. Die Ersparnis ist also auf jedem Fall bedeutend.

Zahntourismus – ein Phänomen der Neuzeit?

Der Zahntourismus begann bereits in den 80er Jahren in Ungarn an Bedeutung zu gewinnen, da man aus Österreich ohne irgendwelche Bedingungen nach Ungarn fahren konnte. Dank der Aufhebung der zwischen den beiden Staaten geschlossenen Visumpflicht wurde das möglich.

Seit den 90er Jahren wurde diese Möglichkeit aber noch besser. Immer mehr Privatpraxen und Kliniken entstanden in Ungarn, besonders natürlich in den von Touristen beliebten und gern besuchten Gebieten des Landes.

Die Qualität der Dienstleistungen wuchs immer schneller, in vielen Fällen erreichte und überstieg sie sogar die Qualität in den westlichen Ländern. Die Preise blieben aber dennoch viel niedriger als die im Ausland.

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Heutzutage finden die Touristen, die zu einem zahnmedizinischen Zweck nach Ungarn fahren, eine ganze Palette von Zahnbehandlungen. Sie können dabei unterschiedliche Behandlungen in Anspruch nehmen und sich sicher sein, dass die zahnmedizinische Versorgung in allen Zahnpraxen und Zahnkliniken in Ungarn auf höchstem Niveau durchgeführt wird.

Zahnbehandlung und Urlaub kombinieren

Der Zahntourismus – wie die Bezeichnung auch schon verrät – kann auch als ein tatsächliches touristisches Programm verstanden werden, das dazu spezielle Zahnbehandlungen beinhaltet. Wenn man nach Ungarn fährt, um seine Zähne behandeln zu lassen, lohnt es sich wirklich, die Reise mit einem oder mehreren angenehmen Programmen zu verbinden. Alle Hotels, Heilbäder und Restaurants in Ungarn bieten ihren Gästen eine erlebnisreiche Unterhaltung von hoher Qualität, durch die sie die während der Zahnbehandlung auftretenden unangenehmen Gefühle der Patienten mildern und vergessen lassen. Während des Aufenthalts lohnt es sich, die Sehenswürdigkeiten des Landes zu besichtigen und die Unterhaltungsmöglichkeiten der Natur auszunutzen. Im Falle von größeren Eingriffen sollte man zuerst aber mit dem behandelnden Facharzt sprechen.

Zahnbehandlungen

Die beliebtesten Zahnbehandlungen an den Zahnkliniken in Ungarn

Steht man vor der Entscheidung einer komplexen Zahnbehandlung zum Zahnersatz, treten meist einige Fragen auf: Soll man zahnmedizinische Implantate wählen oder lieber nicht? Wenn es keine gesundheitlichen oder sonstigen Hindernisse gibt, die gegen diese Option spricht, kann ein Implantat eine der besten Entscheidungen sein. Hierzu entstehen in der Regel einige Fragen, was ganz selbstverständlich ist. Sehen wir uns jetzt die am häufigsten auftretenden Fragen an.

1. Was ist eigentlich ein zahnmedizinisches Implantat?

Ein zahnmedizinisches Implantat ist eine künstliche Wurzel, die aus Titanium hergestellt wird und die Zahnwurzel perfekt ersetzt, weil sie in den Knochen des Kiefers eingesetzt wird. Darauf können die verschiedensten Arten von Zahnersatz befestigt werden.

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2. Wie langwierig ist dieser Eingriff und wie schmerzhaft ist dieser?

Die Zeitdauer des Verfahrens wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Einer davon ist die Anzahl der Implantate, die eingesetzt werden müssen, der andere Faktor ist deren Lage. Wenn der Einsatz von mehreren Kunstzahnwurzeln nötig ist oder wenn der Einsatz auf einem nur schwer zugänglichen Platz durchgeführt werden muss, kann auch eine Narkose in die Frage kommen. Sie verlängert dann aber die Zeitdauer der Operation.

Man braucht aber vor Schmerzen gar keine Angst haben. Der Patient wird nichts fühlen, egal, ob der Eingriff in der Narkose oder mit Betäubung erfolgt.

Im einfachsten Fall dauert der Eingriff nur eine halbe Stunde.

3. Was ist zu erwarten, wenn die Wirkung der Betäubung vorbeigeht?

Weil es keine offenen Wunden nach der Implantation gibt, brauchst man vor Schmerzen auch nach der Operation keine Angst haben. Es können zwar ein paar unangenehme Gefühle auftreten, aber zur Behandlung dieser empfiehlt der Facharzt passende Medikamente. Schmerzlindernde Arzneimittel oder Kältepackungen können hierbei gegebenenfalls nötig sein. Man sollte sich aber immer an die vom Zahnarzt empfohlene Nachbehandlung halten.

4. Wie muss man die Implantate pflegen?

Nach einem solchen Eingriff ist die Nachbehandlung besonders wichtig. Die ersten Schritte sind hierbei die Bewahrung der entsprechenden Mundhygiene und häufiges Zähneputzen. Man sollte aber auch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen nicht versäumen.

5. Die letzte Frage: Warum kostet die Implantation so viel?

Viele Patienten lassen sich von dem Preis des Implantates abschrecken, diesen präzisen und lebenslangen Eingriff vornehmen zu lassen. Ein Teil der Frage wurde damit bereits beantwortet. Die Implantation ist dauerhaft, deshalb sind keine anderen Zahnbehandlungen oder Eingriffe mehr nötig. Die Kosteneffizienz scheint so auch nicht fraglich zu sein.

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Ein anderes Argument für das Implantat ist die Vielseitigkeit. Es kann nämlich ebenso verwendet werden wie der originale Zahn und ist auch aus ästhetischen Gründen die beste Wahl.

Zahnbehandlung während der Schwangerschaft

Oft tritt die Frage auf, ob der Eingriff auch bei werdenden Müttern durchführbar ist.

Die Parallele zwischen Schwangerschaft und Zahnmedizin ist schon bekannt, weil werdende Mütter an obligatorischen zahnmedizinischen Kontrolluntersuchungen teilnehmen müssen. Zahnärzten ist deshalb bewusst, welche Zahnbehandlungen in solchen Fällen durchführbar sind und welche aber nicht.

Der Einsatz von Implantaten erfolgt unter Betäubung, diese ist aber auf keinem Fall gefährlich für die werdende Mutter oder das ungeborene Kind. Deshalb kann man sagen, dass es weder anatomische noch biologische Gründe gibt, warum eine werdende Mutter in begründeten Fällen kein Implantat bekommen sollte. Keine von den Fachärzten lassen dabei außer Acht, dass schmerzlindernde Arzneimittel und eventuell Antibiotikum nach der Zahnbehandlung nötig sein könnte. In solchen Fällen kommen natürlich nur Medikamente in die Frage, bei denen die Schädigung des ungeborenen Kindes vollkommen ausgeschlossen ist.

Zahntourismus in Ungarn – unser Fazit

Jegliche Angst vor dem Einsatz von Implantaten ist deshalb unbegründet. Es ist aber sehr wichtig, den passenden Facharzt mit der Operation zu beauftragen. Du kannst dir dabei sicher sein, dass alle Optionen dafür in Ungarn gegeben sind, weil an allen Zahnkliniken des Landes kompetente, hochgebildete Zahnspezialisten auf ihre Patienten warten.

 

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