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Was Männer sagen und was sie meinen

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Letzte Woche haben wir ja schon versucht zu erklären, wie Männer sich ausdrücken, wenn sie einfach nicht auf dich stehen. Heute ein weiteres Kapitel Mann – Deutsch, Deutsch – Mann: Welche Aussagen ihr beim Daten und im Alltag beachten solltet, was Männer sagen und was sie meinen.

DATING

Ich bin praktisch single
…aber theoretisch nicht. Eigentlich habe ich eine Freundin, aber du bist so heiß, da mach ich ’ne Ausnahme.

Meine Freundin und ich sind so gut wie getrennt. Wir leben nur noch aneinander vorbei.
…und zwar seit 2 Jahren und das wird auch noch die nächsten 5 Jahre so gehen.

Ich meld mich
Ich ruf dich vielleicht an. Je nachdem, wie meine Stimmung die nächsten Tage ist und ob ich vielleicht noch jemand anderes kennen lerne oder nicht.

Ich ruf dich morgen an
Ich ruf dich morgen an. Selbst wenn mir zwischenzeitlich meine Zunge rausgeschnitten wird, du wirst von mir hören.

Ich muss morgen früh raus
Du kannst nicht über Nacht bleiben und du wirst höchstwahrscheinlich auch nicht mehr von mir hören.

Du bist eine tolle Frau
Der Sex ist gut. Ich bin mir aber trotzdem nicht sicher, ob das mit uns beiden was wird. Es gibt noch andere tolle Frauen.

Ich liebe dich
Hier kommt es drauf an, wann er es sagt. Nach kurzer Zeit ist es im seltensten Fall ernst gemeint, er will wahrscheinlich nur Sex. Nach etwas längerer Zeit ist aber doch was Ernstes dran.

ALLTAG

Ich bin müde
Bitte sprich nicht mit mir für den Rest des Tages, ich ertrag jetzt keine Gespräche.

Ich habe Hunger
Wieso stehst du immer noch nicht in der Küche?!

Wir machen ’nen Männerabend
Also bitte keine SMS, keine Anrufe und auf GAR KEINEN FALL vorbeikommen!

Das ist so’n Männerding
Ich habe dafür keine logischen oder gut begründeten Argumente.

Du verstehst es sowieso nicht
Ich habe keine Lust es dir zu erklären.

Ist mir egal, such du aus
Es ist mir wirklich total egal, such du bitte aus. Außerdem habe ich Angst, dass du mit meiner Auswahl nicht zufrieden bist.

Mach ich später
…und bis dahin hab ich’s auch schon wieder vergessen.

Alles klar/ Ok Schatz/ Mhhh…
Diese Aussagen sind absolut bedeutungslos. Er will in der Regel einfach nicht diskutieren, wahrscheinlich hat er dir nicht einmal zugehört.

Natürlich haben wir etwas überspitzt, aber mal ehrlich: Jede Frau hat einen dieser Sätze schon mal gehört und darüber gegrübelt. Wir hoffen, wir konnten zumindest ein bisschen aufklären.

Foto: © CURAphotography – Fotolia.com

Esther Perbandt. Modedesignerin, Hausmeisterin und Sängerin.

Esther Perbandt

Im Herzen von Berlin befindet sich der Showroom von Esther Perbandt. Wir haben sie hier zum Interview getroffen. Wir sind sehr gespannt, welcher Mensch sich hinter dem Label verbirgt. Esther, eine große und androgyne Frau mit endloslangen Beinen und einer außergewöhnlichen Frisur. Bereits zu Beginn des Interviews wissen wir, diese Frau hat Power.

Esther Perbandt Portrait
AJOURE im Interview mit Esther Perbandt:

Wie bist du denn zur Mode gekommen?
Eigentlich wusste ich mit 12 bereits dass ich Mode machen möchte. Ich habe sehr früh angefangen mit Identitäten zu experimentieren. Das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Ich bin ohne Fernseher groß geworden, aber wir hatten eine riesige Verkleidungskiste. Hauptsächlich habe ich damit gespielt. Ich erinnere mich ebenfalls noch an eine Situation in der Schule. An meinem 10. Geburtstag bin ich als Madonna (Susan verzweifelt gesucht) mit tuppierten Haaren, Tüllschleife und zerfetzten Jeansminirock zur Schule gegangen. Meine Lehrerin musste so lachen, dass sie gar nicht richtig unterrichten konnte. Mein zweiter Berufswunsch war damals Architektin. Aber hatte damals das Gefühl, man müsste recht gut in Mathe sein, was ich nicht war.

Du hast deinen Master in Paris gemacht und danach in Südfrankreich gearbeitet. Wieso bist du zurück nach Berlin gegangen?
Das war nicht so geplant. Ich habe 1,5 Jahre in Südfrankreich gearbeitet. Als erster Job wurde ich da ziemlich ins kalte Wasser geschmissen. Es ging mit einem neuen Team aus Paris um die Neupositionierung einer Marke. Wir haben sieben Tage die Woche daran gearbeitet. Das war sehr anstrengend, physisch und psychisch. Ich wollte für 3 Monate zurück nach Berlin um mich zu erholen. Der Plan war, danach zurück nach Paris zu gehen und mich neu zu bewerben. Dann kam alles anders! 2003 ging es mit der Bread & Butter und der Premium in Berlin los. Es war eine besondere Stimmung in der Luft und ich hatte große Lust, das mit zu erleben oder Teil dessen zu werden. In Berlin gab es damals kaum freie Stellen in der Modebranche. Daraufhin habe ich relativ spontan und ehrlich gesagt fast naiv mein eigenes Label gegründet. Ich habe mich ohne eigene Kollektion bei der Premium beworben und alles hat geklappt.

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Was inspiriert dich? Die Stadt Berlin?
Ich laufe auch nicht mit Scheuklappen durch die Stadt. Deswegen nehme auch ich meine ganz eigenen Kraftmomente aus der Stadt. Aber dass Berlin mich inspiriert würde ich nicht direkt sagen.

Wirklich nicht? Das hört man aber relativ oft…
Tatsächlich?! Das sind dann aber keine Berliner, das sind dann Zugezogene.
Ich nehme Berlin nicht mehr bewusst war. Ich bin eine Berliner Göre und lebe und liebe einfach hier. Ich beschäftige mich eher mit dem Körper als Inspiration und dessen Bedürfnissen. Also inspiriert mich auch mein eigener Körper. Ich versuche bewusst wahr zunehmen was ich brauche und wie ich mich als nächstes kleiden möchte. Das heißt möchte ich mich eher weiblich kleiden, sportlich oder vielleicht burschikos?
Wenn ich mir vorherige Kollektionen ansehe, dann ist das als ob ich in meinem Tagebuch lesen würde. Ich kann einer Kollektion zum Beispiel ablesen, ob ich zu dem Zeitpunkt eine feminine Phase hatte. Ich setze mich nie hin und zeichne, denn meine Ideen habe ich überall. Sie kommen ganz plötzlich. Ich sehe zum Beispiel unterwegs etwas und mein Hirn macht sofort etwas anderes aus dem Teil, was gar nicht Realität entspricht. Ansonsten ist mein Bett meine Akku Aufladestation, hier entspanne ich und habe die besten Einfälle.

Esther Perbandt Store

Was ist typisch für das Label Esther Perbandt?
Mitunter natürlich die Farbe Schwarz. Meine ersten drei Kollektionen waren sehr bunt. Heute kaum vorstellbar. Nach ein paar Saisons habe ich selbst nur noch schwarz getragen. Jedoch wirklich ohne konkreten Grund. Ich glaube ich habe einfach Zeit gebraucht um mich selbst zu finden, das war ein persönlicher Findungsprozess und nach einiger Zeit war ich angekommen.
Authentisch. Ich wirke nach außen sehr streng, unnahbar und ernst. Das ist Teil des Images, jedoch nicht absichtlich. Eigentlich bin ich sehr humorvoll. Man sollte alles mit Liebe tun, deshalb auch mein Leitspruch: „Do it with love…“. Ich möchte die Menschen nicht verkleiden, denn meine Kleidung trägt den Träger und nicht andersrum.

Und was ist typisch für dich?
Grenzen auszuloten, versuchen mutig zu sein und meine Träume zu leben.

Macht dir dein zweiter Job noch Spaß?
Als Hausmeisterin? Ja ich lerne viele Leute kennen, da ich die Besichtigungen und Übergaben mache. Man darf sich das nicht so vorstellen, dass ich im Haus mit Werkzeugkasten unterwegs bin und mich in meinen Highheels mit Rohrzange unter das Waschbecken hocke. Die Bezeichnung Hausmeister ist natürlich etwas überspitzt… ich überrasche einfach gerne. Außerdem ist mein Showroom ja im gleichen Haus. Ich habe hier seit über 6 Jahren so viel erlebt. In einer der Wohnungen habe ich das Interior Design gemacht. Ich mache das nicht, weil ich muss, aber das Haus und ich gehören irgendwie zusammen.

Hausmeisterjob und Modedesign. Ein richtiges Multitasking Talent. Was machst du denn privat?
Da gibt’s nicht mehr viel. Ich bin 6 Tage die Woche in meinem Laden. Wenn es nicht gerade die letzten Tage vor Fashion Week sind habe ich Sonntag frei, da mache ich meistens nichts. Ich bin sehr gerne alleine und entspanne. Täglich rauschen so viele Einflüsse auf mich ein. Da brauche ich Ruhephasen um meine Mitte zu finden. Mein Unternehmen, das ist mein Leben, mein Baby… keine Familie oder Kinder. Mir gefällt es. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe mein eigenes Label zu führen- das ist ein Geschenk und großer Luxus für mich.

Esther Perbandt Schmuck

Wie sieht die typische Esther Perbandt Kundin aus?
Eigentlich gibt’s das nicht. Gerade das finde ich spannend. Die Menschen, die in meinen Laden kommen sind sehr unterschiedlich. Da ich häufig hier bin, kenne ich meine Kunden sehr gut. Aber es sind bisher immer noch vermehrt Frauen. Das Alter der Kundinnen geht bis ca 65 Jahre hoch… die picken sich ein Teil raus und sehen damit großartig aus. Das macht mir große Freude. Wenn ich meine Kundin auf eine typische Schublade reduzieren soll, dann wäre das die Schublade Architektin. Für mich ist das gewissermaßen eine schöne Bestätigung, da ich damals selber Ambitionen hatte Architektur zu studieren. Ich denke das liegt zum einen an der Farbe schwarz und zum anderen daran, dass sie sich in einer Männerdomäne behaupten müssen. Diese Frauen wollen sich nicht zu sexy kleiden, sonst werden sie nicht ernst genommen. Trotzdem wollen sie sich nicht unweiblich stylen, sondern designaffin und intellektuell. Für diese Bedürfnisse gibt es Parallelen zu meinen Kollektionen.

Esther Perbandt als Gastdesignerin bei der Michalsky Stylenite. Wie passt das zusammen?
Meine ungebrochene Freude an der Mode erhalte ich mir durch neue Herausforderungen und genau das ist die Zusammenarbeit mit Michalsky. Sie erzeugt Reibung, aus der sich kreative Energie schöpfen lässt. Natürlich ist unsere Mode sehr unterschiedlich. Aber genau das erzeugt ja die Spannung. Dieser gemeinsame Abend ist auf gegenseitigem Respekt begründet für die unterschiedlichen Wege, die wir gehen.
Die Michalsky StyleNite bietet mir eine Plattform, bei der ich mit meiner Herangehensweise an Mode eine neue Ebene aufmache. Spannend wird es im kreativen Bereich doch immer erst an dem Punkt, an dem etwas erst nicht realisierbar erscheint und dann ein Weg gefunden wird, es doch umzusetzen. Letztlich sind wir beide Designer, die dem was sie machen mit Leidenschaft nachgehen. Etwas, dass sich im Zusammengang auch potenzieren lässt. Mein Antrieb ist ja nicht allein der, andere zu überraschen. Ich will mich auch selber dort wiederfinden, wo ich mich einen Moment zuvor nicht erwartet habe. Und das noch so oft wie möglich.
Dieses Mal werde ich mein Bühnendebüt als Sängerin mit meiner eigenen Band geben.


Esther Perbandt- eine Frau die gerne überrascht und ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Wir sind gespannt, was wir während der Berlin Fashion Week auf der Michalsky StyleNite erleben dürfen. Eins ist jetzt schon klar: Was Esther anfasst, wird besonders!

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Portrait: Birgit Kaulfuß; Fotos Interview & Store: Tobias Bojko

Er steht einfach nicht auf dich

Er steht einfach nicht auf dich

Du datest da diesen tollen Kerl seit ein paar Wochen, weißt aber immer noch nicht genau, woran du bei ihm bist? Frauen und Männer kommen bekanntlich von verschiedenen Sternen und da gestalten sich Kommunikation und Verstehen manchmal als ziemlich schwierig, aber eins sei gesagt: Ein Mann würde sich eher die Beine abhacken oder vor den nächsten Bus springen, als dass er dir ehrlich sagt, dass du nicht die Eine bist. Woran du das doch merkst, sagen wir dir – 8 Anzeichen, die schreien: „Er steht einfach nicht auf dich!“

1. Er meldet sich nicht

„Ich ruf dich an“ bedeutet noch lange nicht, dass er anrufen wird. Wenn du alle 5 Minuten auf dein Handy starrst, weil er sich nach einer Woche immer noch nicht gemeldet hat, dann mach lieber die Augen auf Schätzchen! Er wird niemals zu beschäftigt sein für einen Anruf oder eine SMS, er ist auch bestimmt nicht 24/7 im Büro oder auf Geschäftsreise und war mit Sicherheit auch nicht aus dringenden familiären Gründen verhindert. Der Typ will einfach nichts von dir! Und nein, er hat NICHT deine Nummer verloren.

2. Er ist „noch nicht bereit“ für etwas festes

…ist seine Art zu sagen: „Sorry, aber du bist es nicht“. Vielleicht will er wirklich keine Beziehung, er will sie aber vor allem nicht mit dir. Er drückt sich dabei nur etwas netter aus, sonst fängst du noch an zu weinen, und weinende Frauen gleichen für Männer bekanntlich einer bevorstehenden Apokalypse. Gleiches gilt übrigens für „Ich weiß gerade nicht, was ich will“ und „Ich brauche meine Freiheit“.

3. Er fragt nicht nach Dates

Ihr chattet stundenlang über SMS, Mails, etc? Er schreibt dir täglich und flirtet heftig via Text und Emojis? Mehr aber auch nicht? Schieß den Typ in den Wind! Wenn er dich wirklich mag, dann will er dich auch persönlich treffen. Jemand, der nicht mehr will als eine moderne Brieffreundschaft, sucht in den meisten Fällen nur Ablenkung von Langeweile.

4. Seine Worte versprechen mehr als seine Taten

Ein Mann, ein Wort. Und dann im besten Fall eine Handlung. Wenn letzteres aber ausbleibt, dann hast du ein Problem. Ein Blender, ein Dummschwätzer, aber sicherlich nicht der Prinz in der scheinenden Rüstung, den du da an der Angel hast. Ein Mann, der dich ernsthaft will, will dich vor allem beeindrucken – nicht nur mit Geschwätz.

5. Er datet neben dir noch andere

Das ist erstmal ganz normal und kein Grund zur Sorge. Am Anfang des Kennenlernens ist es nicht verwerflich, sich auch mit anderen zu treffen. Wenn ihr aber schon seit Wochen und Monaten ausgeht und er will sich immer noch nicht exklusiv an dich binden – dann wird er es auch nicht in Zukunft. Wenn du dir also etwas ernstes erhoffst, erspar dir deine kostbare Zeit und such es bei jemand anderem.

6. Er hat keine Zeit für dich

Er versetzt dich oft, sagt ab oder kann dich erst gar nicht in seinem Terminkalender unterkriegen? Kein gutes Zeichen. Ein Mann, der dich wirklich gern hat und an mehr interessiert ist als an einer lockeren Freundschaft (plus) macht Zeit für dich. Er meldet sich, er fragt nach dir, er will dich sehen – und zwar öfter als 1 Mal im Monat.

7. Du verbringst viel Zeit damit, seine Worte und Handlungen zu interpretieren

„Hard to get“ spielen gehört in die Schule. Wenn du dich dauernd fragen musst, ob er dich auch wirklich mag oder nicht, sind die Chancen groß, dass er es nicht tut. Denn richtige Männer lassen dich wissen, und zwar unmissverständlich, ob es zwischen euch gefunkt hat oder nicht. Einen Mystery Man brauchst du nicht – zu anstrengend, zu viel Theater.

8. Er stellt dich nicht vor

Du kennst weder seine Freunde, noch seine Familie? Und das obwohl ihr schon seit einiger Zeit datet? Wenn es ernst wird (oder werden soll), kommt irgendwann der Schritt, wo er dich den Menschen, die ihm am nächsten stehen, vorstellt. So integriert er dich in sein Leben. Alles andere ist oberflächlich.


Und? Schlauer geworden? Verschwende deine Zeit nicht damit, jemandem hinterherzulaufen, der dich nicht genauso gern hat. Wenn ein Mann dich wirklich will, hält ihn nichts davon auf, das auch zu zeigen.

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8 Anzeichen, dass er nicht auf dich steht - Pinterest
 

Foto: Wayhome Studio / stock.adobe.com

Kommunikation nur per Emoji?

chat mit emojis

Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass…?

… es bald ein Netzwerk geben soll, bei dem man lediglich über Emojis kommunizieren kann?

Schon F.R. David hat gesungen: „Words don’t come easy…“
Yep, manchmal, da ist es weit gefehlt mit den richtigen Worten, die sich verstecken und nicht gefunden werden wollen. Eine neue App schafft nun Abhilfe für alle unter uns, die nicht mehr ihre Emotionen in Worte fassen, aber trotzdem weiterhin kommunizieren wollen: Emojli.

Dass Emojis beliebt sind und sie jeder gerne mal benutzt, steht wahrscheinlich außer Frage. Die kleinen Gesichter oder Symbole verleihen den Worten in unseren Kurzmitteilungen mehr Ausdruck und erinnern an Zeiten, in denen wir noch durch Bilderbücher geblättert oder Comics gelesen haben. Auch wenn es meist tausendfach länger dauert, eine SMS mit den Bildchen zu verzieren, anstatt lediglich die nackten Buchstaben abzuschicken, kommt kaum einer dran vorbei. Grund genug, dass „Unicode“, was verantwortlich für die Textregulierungen für iOS und Co. ist, die bestehenden Emojis um 250 neue erweitert hat.

Der Clou an der Emojli-App ist allerdings, dass dem Nutzer hier jegliche Buchstaben fehlen. Kein Alphabet ist zu finden, es gibt lediglich die bunten Emoticons, von einem Smiley bis zur Aubergine ist einfach alles dabei und soll somit ermöglichen, was an Sinnlosigkeit kaum zu übertreffen ist: Kommunikation ohne Worte. Die Begründung? Mal abgesehen davon, dass es wohl Aufsehen erregen wird, soll es ein Netzwerk ohne Hashtags und SPAM werden, denn dafür gibt es (noch) keine Zeichen.

Witzig ist es irgendwie und funktionieren, ja, auch das wird es sicherlich, mindestens mal in Japan. Für diejenigen, die sowieso kein Fan der Bildchen sind – das sind meistens die Männer unter uns, die kurz und prägnant schreiben, danach abschicken und das Handy weglegen – wird es wohl eher nichts sein. Muss es aber auch nicht, denn wer Lust auf das Programm hat, gehört zu der Zielgruppe, welche die Smileys sowieso schon im Übermaß nutzt.

In ihrem YouTube-Video erklären die beiden Macher Matt Gray und Tom Scott, dass es sich nicht um eine Satire auf die mobile Kommunikation handelt, sondern ernst gemeint ist. Bereits Tausende von Menschen haben einen Usernamen angefordert, obwohl das Programm noch nicht zu erwerben ist. Klingt nach dem neuesten Streich sozialer Netzwerke.
 

Übrigens: Der Username kann, darf oder muss selbstverständlich ebenfalls aus Emojis bestehen. Für AJOURE´ Germany möchten wir daher bitte High-Heels, einen Schreibblock und Lippenstift beantragen.

 


 

 
Foto: Todor Tsvetkov/Getty Images

Anna Maria Damm: „Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt!“

anna maria damm

Aus Topmodelkandidatin wird Social Media Star! Anna Maria Damm ist uns auch nach ihrer Teilnahme an Heidi Klums Topmodelsuche im Gedächtnis geblieben: Ihr Youtube-Kanal verbucht über 200.000 Abonnenten, ihr Instagram-Account sogar über 320.000! Da können sich so einige Siegerinnen eine Scheibe von der Fünftplatzierten aus Staffel 8 abschneiden. Doch was ist ihr Geheimnis? Was macht Anna Maria so erfolgreich? Wir haben in einem exklusiven Interview für euch nachgefragt.

Steckbrief

Vollständiger Name: Anna Maria Damm
Geboren: 11. April 1996, Neuenbürg
Geschwister: KAatharina Damm
Beruf: Influencerin
Verlobter: Julian Guthar
Kinder: 2 Mächden
Größe: 1,76 m
Sternzeichen: Widder


Du warst eine der beliebtesten Kandidatinnen, die jemals bei Germany’s Next Topmodel mitgemacht hatten. Wie hat sich dein Leben nach der Sendung verändert? Welche Erfahrungen haben dich geprägt, was hast du für dich mitgenommen?
Es hat sich sehr viel verändert! Ich konnte durch die Sendung wirklich viel lernen und viele Erfahrungen sammeln. Vor allem habe ich dadurch so tolle Leute kennenlernt und dazu auch sehr viele Fans, die mich tagtäglich bis heute noch so toll unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Wie verläuft deine Model-Karriere? War GNTM ein eher gutes oder eher unvorteilhaftes Sprungbrett. In der Branche sind solche Casting-Sendungen ja eher mit einem negativen Image behaftet.
GNTM war für mich ein wirklich gutes Sprungbrett! Durch die Sendung sind natürlich viele Leute auf mich aufmerksam geworden und ich werde heute noch sehr oft gebucht. Ich denke es kommt im Endeffekt auf einen selber an, was man aus der Bekanntheit macht. Dem negativen Image hat man sich immer selbst zu verantworten und deshalb sollte man immer darauf achten, wie man sich im TV oder allgemein in der Öffentlichkeit präsentiert!

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Wie sieht dein Alltag jetzt aus? Erkennen dich viele auf der Straße?
Obwohl die Sendung schon ein Jahr her ist, werde ich echt noch total oft angesprochen. Aber ich denke, dass liegt auch daran, weil ich Immer noch sehr present im TV bin und vor allem auch sehr aktiv auf meinen Sozialen Netzwerken und versuche jeden Tag mit meinen Fans zu kommunizieren!

Dein Youtube-Kanal hat über 200.000 Abonnenten. Glückwunsch erst mal dazu. Und auch bei Facebook und Instagram bist du hoch im Kurs. Was sagst du dazu? Überrascht dich das, dass dir so viele Leute bei ganz alltäglichen Dingen oder einfach beim Erzählen zuschauen wollen?
Ja natürlich! Das ist wirklich ein sehr komischen Gefühl! Aber nach GNTM wollten ich einfach meinen Fans zeigen, dass ich sie nicht vergessen habe und wollte denen natürlich zeigen, was ich so mache und es macht mir wirklich soooo viel Spaß die Videos zu drehen und zu schneiden! Ich liebe es einfach meine Fans mit neuen Videos zu unterhalten und mehr oder weniger auch hilfreiche Tipps geben und meine Erfahrungen mit ihnen teilen.

Was glaubst du, was dich so erfolgreich macht? Und was rätst du jungen Mädchen, die deinem Beispiel folgen wollen und auch in den Medien durchstarten möchten?
Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt! Es bringt nichts sich zu verstellen oder irgendeine Rolle zu spielen, denn das merken die Zuschauer ja auch…

Welchen Weg möchtest du in Zukunft einschlagen? Bleibst du deinen Fans erhalten bei Youtube, in der Modewelt, vielleicht sogar als Schauspielerin und Sängerin? Oder willst du etwas, wie sagen die Eltern immer so schön, „Vernünftiges“ machen?
Ich finde es sehr wichtig einfach das zu machen, was einem Spaß macht! Ich liebe es kreativ zu sein und mich von Tag zu tag neuen Herausforderungen zu stellen. Youtube nutze ich hauptsächlich um mit meinen Fans zu kommunizieren, einfach um mit ihnen in Kontakt zu bleiben, weil sie mir wirklich sehr wichtig geworden sind.

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Und jetzt noch ein paar kurze Sätze zum Vollenden:

Mein Idol als Kind war… meine Mutter.

Wenn ich mir nur ein Designerstück leisten dürfte, dann wäre das… ein Tori Bruch Geldbeutel, weil ich sie sehr schön finde. 🙂

Das Wichtigste in meinem täglichen Beauty-Regime ist… meine Gesichtspflege!

Für meine Figur achte ich vor allem darauf, dass… ich viel Wasser trinke.

Zum Geburtstag wünsche ich mir… ein cooles Auto! 🙂

Fotos: Stefan Schäfer

Grill-Snack: Krautsalattaschen

Bald locken die ersten Sonnenstrahlen wieder nach draußen zum Grillen. Wir haben den perfekten Snack für euch.

Die Grill-Saison steht schon wieder in den Startlöchern, herrlich! Zum Grillen brauche ich immer eine leckere Beilage und diese saftigen Krautsalattaschen eigenen sich sowohl als Beilage oder als perfekten WM-Snack.

Zutaten für 4 bis 6 Krautsalattaschen

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1 Fladenbrot
400 g Krautsalat
4 eingelegt scharfe Chilis
einige Stängel frischen Koriander

Das Fladenbrot für fünf Minuten bei 200 Grad Umluft kurz knusprig aufbacken. Anschließen schneidet ihr das Brot in Viertel oder Sechstel. Jedes Fladenbrotdreieck schneidet ihr wie eine Tasche auf, so dass der Rand noch zu bleibt.
In die Fladenbrottaschen füllt ihr nun ordentlich Krautsalat und belegt diesen mit Chiliringen und einen Blättern frischen Koriander.
Ihr könnt für dieses Rezept fertigen Krautsalat mit Essig und Öl Dressing kaufen, für die ganz schnelle Variante oder ihr macht Euch einen Weißkrautsalat selbst.

Krautsalat

1 kleinen Weißkohl (ca. 1 kg)

1 grüne Paprika

50 ml Olivenöl

2 EL Weißweinessig

Salz

Pfeffer

Zuerst entfernt ihr die äußeren Blätter des Kohls und viertelt ihn dann. Nun schneidet ihr den Kohl in feine Streifen, dabei schneidet ihr den Kohl nur bis zum Strunk runter. Dies geht am schnellsten mit einem Gemüsehobel. Anschließend streut ihr einen Esslöffel Salz über die Kohlstreifen und kneten ihr kräftig mit den Händen durch bis Flüssigkeit austritt. Jetzt lasst ihr den Kohl zehn Minuten stehen und spült ihn anschließend gründlich mit Wasser durch. Die Paprika schneidet ihr ebenfalls in feine Streifen und gebt sie zum Weißkohl. Aus dem Olivenöl und dem Essig rührt ihr ein Salatdressing an, dass ihr mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Dieses Dressing wird gut mit dem Weißkohl vermischt und dann sollte der Salat mit eine Stunde ziehen. Am besten schmeckt er jedoch am nächsten Tag.

The Voice Nick Howard im Interview

Nick Howard

Der Gewinner der TV-Show THE VOICE OF GERMANY im Interview mit AJOURE!

Wir treffen den sympathischen Nick Howard in Berlin und stellen ihm nicht nur unsere Fragen, sondern auch EURE! Außerdem gibt er uns ein ganz privates Live Konzert. Was sonst noch alles los war, könnt ihr euch hier ansehen:
 

Holt euch Nick Howard´s neues Album Living in stereo!
 

Und weil er so ein cooler Typ ist, hat er auch noch ein paar Selfies geknipst 😉

Nick´s Selfie
Nick´s Selfie

 

Und hier das komplette Interview zum nachlesen:

Hi Nick, wie geht’s dir denn?

Gut ja, wie geht’s dir?


Auch gut, danke. Jetzt kommt morgen dein neues Album raus, wie fühlt sich das an?

Ich kann es nicht erwarten, mein neues Album zu veröffentlichen und dass meine Fans es zu hören bekommen. Ich habe die letzten 18 Monate daran geschrieben und es aufgenommen und es ist jetzt Zeit, es mit der ganzen Welt zu teilen.


Du sagst selbst, dass „Untouchable“ dein bester Song ist?

Ja, ich bin stolz darauf, dass auf meinem neuen Album alle Lieder ein bisschen anders sind. „Untouchable“ war unsere erste Single und ich bin auch ganz stolz darauf, ich liebe es, aber ich freue mich, dass jedes Lied ein bisschen anders geworden ist als das letzte. Es war das erste Mal, dass ich versucht habe, 12 Lieder zu schreiben, die alle ihren eigenen Stil haben. „Untouchable“ ist toll, aber hoffentlich könnt ihr auch ein paar andere Lieder auf dem Album finden, die ihr liebt.


Was würdest du sagen, war ansonsten noch ein Highlight für dich persönlich?

Ein Highlight für mich mit dem neuen Album? Nun, ich habe schon davor drei Alben veröffentlicht und ich habe dieses Mal versucht, nur Spaß zu haben. Das Highlight war also, dass ich während dem ganzen Prozess so viel Spaß hatte – ich habe es in Los Angelos aufgenommen und in New York, London, Berlin, überall – und das war ein Highlight für mich, so viele Länder zu sehen und einfach viel Spaß zu haben, kein Stress.

Nach The Voice Of Germany hatte ich zwei Wochen, ein Album zu machen, das ist keine Zeit, um ein echtes Album zu präsentieren. Und jetzt hatte ich Zeit, gute Lieder zu schreiben und Spaß zu haben, ohne Stress.


Gibt es auch einen Moment an den du dich erinnerst, wo du sagst, der war richtig peinlich für dich? In der du dich richtig schämt hast, also in deiner bisherigen Karriere?

(Lacht) Ja, das erste Mal, als ich deutsch gesprochen habe, im Fernsehen hier in Deutschland, das war peinlich für mich. Ich hatte nur zwei Monate Zeit, deutsch zu lernen, bevor „The Voice Of Germany“ begonnen hat. Und ich kann mich noch daran erinnern, ich war auf der Bühne bei den Blind Auditions und ich war nicht aufgeregt, dort zu spielen, aber deutsch zu sprechen war für mich so schwer und das war immer peinlich für mich. Und es ist auch jetzt noch manchmal peinlich für mich.


Dein Deutsch ist aber toll.

Vielen Dank. Du musst das sagen ☺
Ja, ich habe so viele Konzerte gegeben – also Independent Music – und ich kann mich daran erinnern, ich habe oft Konzerte für nur eine oder zwei Personen gespielt und das ist immer peinlich. Also wenn du beginnst, Musik zu machen, dann hast du ein paar Konzerte dabei, die musst du wieder vergessen.


Jetzt hast du es gerade schon angesprochen, dass es auch schwere Zeiten gibt. Was würdest du angehenden Musikern einfach raten, wie kommt man durch solche Zeiten?

Hm, das ist eine gute Frage. Weißt du, für mich ist alles ok, solange ich live spielen kann. Wenn du manchmal eine schwere Zeit hast und du denkst „Mann, alles ist so schwer“ oder „ich habe keine Nummer 1“ und dann hast du eine Chance, ein Live-Konzert zu spielen. Das ist das warum ich Musik angefangen habe, ich brauche nur live zu spielen, dann weiß ich wieder, warum ich Musik liebe.

Deshalb versuche ich, wenn ich eine schwere Zeit habe, ein Live-Konzert zu geben, und alles ist ok. Aber es ist nicht immer einfach, Musik zu machen ist keine Wahl für eine einfache Karriere, aber wenn es läuft, ist es großartig.


Und was würdest du sagen ist deine größte Angst?

Ich hasse es, wenn ich vor einem Konzert keine Ahnung habe, wie viele Leute kommen, denn das macht mir Angst. Ich denke immer noch, vielleicht kommen nur ein oder zwei Personen heute Abend und das ist nicht so gut.


Diese Angst hast du jetzt immer noch?

Ja immer, weil ich so lange schon Musik mache und ich die letzten 6 Jahre auch schon so viele schlechte Konzerte gegeben habe, dass ich das immer noch denke. Ich habe hier in Berlin in der O2 World Arena gespielt und hatte trotzdem vorher die Angst: „Oh Mann, niemand kommt heute Abend!“


Da brauchst du dir keine Sorgen mehr machen.

Ja, ich habe trotzdem immer noch Angst davor. Ich habe auch immer vor einem Konzert Schmetterlinge im Bauch, aber das ist ok.


Als nächstes haben wir unsere Leser befragt, welche Fragen sie an Nick Howard hätten. Ich würde dir jetzt ein paar davon stellen.

Ja, cool. Oh oh, jetzt habe ich Angst. (lacht)


Die erste Frage kommt von Franzi und sie fragt: Zuerst die Milch oder zuerst der Tee?

Tee kommt zuerst und dann die Milch. Du musst erst den Tee für zwei Minuten ziehen lassen und dann kommt die Milch und dann hast du eine perfekte Tasse Tee. Gute Frage, Franzi.


Heike fragt, wo und bei welcher Gelegenheit du die besten Songideen hast.

Hmm, gute Frage, die Inspiration für ein Lied kommt von überall. Ich versuche, über echte Dinge zu schreiben, also eine Erfahrung, die ich oder Freunde von mir gehabt haben. Ich glaube, die besten Ideen für Lieder sind echte Ideen. Es ist manchmal schwer über irgendwas zu schreiben, es muss etwas bedeuten. Meine besten Lieder kommen von meinem Herz, vom Kopf und von meinen Erfahrungen.
Das war aber eine schwere Frage.


Die nächste kommt von WhyIAm und sie fragt: Wenn du auf eine einsame verlassene Insel müsstest, würdest du deine Gitarre mitnehmen oder deine „Nick Nacks“?

(Lacht) „Nick Nacks“ meine Fans oder „Nick Nacks“ der Snack? Also ich muss immer meine Gitarre sagen, weil ohne meine Gitarre habe ich nichts. Ich brauche meine Gitarre, um Musik zu machen, aber ich liebe meine Nick Nacks auch, vielleicht können wir alle zusammen fahren.


Die nächste Frage kommt von Tina: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie nervös bist du vor deinen Auftritten?

Ähm, 7 vielleicht. Weißt du, man muss ein bisschen nervös sein, das ist ein Teil davon, live zu spielen. Wenn du nicht nervös bist, dann hast du auch keinen Spaß. Also vielleicht 7, das ist nicht zu viel und nicht zu wenig. Das ist gut, 7.


Danke Nick.

Vielen, vielen Dank.


Hast du vielleicht Lust uns eine Kostprobe zu geben und was Kleines für uns zu spielen?

Ja, natürlich. Ich habe meine Gitarre mit und ich werde meine neue Single „Can’t Break A Broken Heart“ für euch spielen.

 
Video: 6dots

Über die Geheimnisse des Glücklichseins

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Die Glücklichsten Menschen der Welt leben einer Studie zufolge in Nigeria. In einem Land also, wo der Durchschnittsmensch 2€ am Tag zum Leben hat. Wir Deutschen seien dagegen chronisch unglücklich. Aber wieso?

Wir genießen Wohlstand und Modernität, stabile Demokratie und gute Wirtschaft, Naturkatastrophen lassen uns weitestgehend in Ruhe, wir haben Arbeit, genug zu essen und eigentlich nichts zu Meckern. Und trotzdem tun wir es: Meckern. Es ist des Deutschen liebstes Hobby. Mehr noch als Gartenpflege und Versicherungen abschließen.

Meine Freundin zum Beispiel. Die ist ungelogen ständig am Heulen. Weil sie keinen Kerl findet, weil sie ihr Studium nicht hinkriegt, weil es bei McDonald’s keine Milkshakes mehr gab… und und und… Es ist kaum zu ertragen. „Macht dir das Leben überhaupt noch Spaß, wenn du bei jeder Kleinigkeit anfängst zu jammern?“ „Was soll ich denn sonst machen??“

Ja…was soll man als Mensch im Dauerunglück eigentlich machen? Kann man „Glücklichsein“ lernen? Gibt es dafür ein Rezept? Eine Step-by-Step-Anleitung? Andere schaffen’s ja auch, sich nicht ständig in irgendeine Ecke zu verkriechen, wenn’s im Leben mal unangenehm wird. „Heul nicht so viel“, hab ich ihr gesagt, „Zähl das, was du hast, und trauer nicht ewig dem hinterher, was dir fehlt.“ Wenn Menschen in Nigeria, Vietnam oder Ghana sich mit so gut wie nichts in den Händen zu den zufriedensten und glücklichsten Menschen zählen, wieso kannst du das dann nicht?

Manchmal stehen wir uns vielleicht zu sehr selbst im Weg

Alles, was wir tun, unser ganzes Leben und unser höchstes Ziel, ist daraufhin gerichtet, glücklich zu sein. Das Problem dabei ist: Glück ist viel subtiler als Unglück. Wir sehen das, was uns gut tut, unklarer als alles, was uns stört. Unglücklich sind wir dann, wenn wir nicht das kriegen, was wir wollen. Die Ironie an der ganzen Sache ist, dass wir immer das wollen, was wir nicht haben (können). Und das ist furchtbar traurig, denn auf diese Weise sorgen wir selbst dafür, uns chronisch unglücklich zu machen. Was uns im Gegenzug also glücklich macht? Mal die Augen zu öffnen. Sich auf das Gute zu konzentrieren und den Blick zu bekommen für das, was wir haben. Voraussetzung für das Glücklichsein ist nämlich zu allererst mal erkennen, dass es da ist. Und das ist eine Sache der Einstellung. Wir müssen uns verabschieden von der Opferrolle, um unser Leben aus der Sicht eines Gestalters zu betrachten, der sein Glück in der eigenen Hand hat.

Manchmal stehen wir uns vielleicht zu sehr selbst im Weg. Weil wir Dingen hinterherjagen, die vor uns davonrennen. Weil wir an Menschen und Situationen festhalten, die uns längst losgelassen haben. Weil wir immer mehr wollen und nie genug kriegen. Und dadurch unseren Sinn verlieren für das, was uns glücklich machen könnte.

Dabei sind es gerade die kleinen Dinge und die banalen Alltäglichkeiten, die wir möglicherweise nicht genug schätzen oder die uns vielleicht nicht bewusst genug sind. Es ist nicht der Lottojackpot, der uns Lebensfreude einbringt: Es ist gutes Essen und einen Tag ausschlafen, das letzte Paar High Heels in unserer Größe ergattern (während der SALE-Saison!!), Zeit zu haben für Dinge und Menschen, die wir lieben. Und es ist vor allem der Freund, den wir nachts um 3 anrufen können, wenn es uns schlecht geht, eine Freundin, die von Labello bis Unterwäsche alles mit uns teilt, eine Familie, die uns auffängt, wenn wir am Boden liegen.

Zum Abschluss noch ein furchtbar sentimentaler Spruch (weil’s einfach sein muss): Es gibt zwei Arten von Glücklichsein: Alles zu kriegen, was man will oder aber das zu schätzen, was man hat. Und da die menschliche Gier schier unendlich ist, ist nur eine von beiden wirklich umzusetzen.

In dem Sinne: Cheers, auf das Glücklichsein!
 

Foto: A Little Luck von JD Hancock via flickr.com, CC-BY 2.0

5 Dinge, die du beim Schlussmachen beachten solltest

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Scheidung tut weh…und nur die wenigsten kriegen eine Trennung sauber und ordentlich hin. Meist steht einem richtigen Schlussstrich nämlich doch noch etwas im Weg, sei es Mitleid, Angst davor, den anderen zu verletzen oder gar plötzliche Zweifel an der Entscheidung. Aber: Wer sich vorher gut überlegt hat, was er will, sollte dran festhalten und – so schwer nun mal Trennungen auch sind – knallhart durchziehen. Hier einige Dinge, die ihr dabei beachten solltet.

Zu allererst: Hast du dir das gut überlegt?

Nichts ist schlimmer als ein ewiges Hin und Her, vor allem für deinen (Ex-)Partner. Wollen oder nicht wollen, das ist hier die Frage. Quäl dich und deinen Partner nicht mit voreiligen Schlüssen. Nur wenn du wirklich sicher bist, dass es nicht mit euch funktioniert – d.h. du solltest dir die Entscheidung in Ruhe und über einen längeren Zeitraum überlegt haben, keine wichtigen Entscheidungen treffen wenn du emotional aufgewühlt bist, nicht im Streit oder im Kurzschluss eine Beziehung beenden, denn dann kommt oft die Reue (und das leider zu spät).

Nicht um den heißen Brei reden

Die Beziehung läuft so gar nicht mehr? Probleme sind nicht zu überwinden und du oder ihr fühlt euch einfach nicht mehr glücklich? Nenne die Gründe, warum es in deinen Augen nicht funktionieren wird und komm dabei möglichst schnell auf den Punkt. Es nützt nichts, um das Problem herum zu reden, nur weil es dir unangenehm ist, direkt zu sagen, was dich stört. Keine „Wenns“ und „Abers“, die führen nur zu Diskussionen und ziehen den Prozess in die Länge. Immer bei der Wahrheit bleiben, nichts verschönern oder schlechter machen.

Keine Vorwürfe machen

Traurig ist jedes Ende einer Beziehung und alleinige Schuld kann niemals einem der beiden Partner zugewiesen werden. Wenn es zwischen zwei nicht klappt, dann haben beide etwas dazu beigetragen. Schuldzuweisungen sind also absolut unangebracht und führen nur zu Unverständnis und unnötigem Streit. Wähle deine Worte mit Bedacht (z.B. statt „Du machst mich nicht glücklich“ einfach ein „Ich bin nicht glücklich“) und vorsichtig: Dein Partner wird schon so ziemlich getroffen und mitgenommen sein, vielleicht wird er/sie anfangen zu weinen und zu schreien, verliere also nicht auch die Fassung.

Gehe auf deinen Partner ein

…ohne dabei dein Ziel aus den Augen zu verlieren. Das ist vielleicht das Schwierigste dabei. Dein/e Ex wird Fragen haben und es ist nur fair, diese ehrlich zu beantworten. Lass dich aber nicht in ein endloses Gespräch verwickeln über „Warum und warum es eben doch nicht geklappt hat“, dein Gegenüber wird vielleicht versuchen, dich dadurch von deiner Entscheidung abzubringen. Daher: Knappe, aber ehrliche Antworten sind besser als lange Rechtfertigungen.

Kein Kuss zum Abschied

Kiss Goodbye? Vergiss das mal lieber ganz schnell, denn ein Abschiedskuss kann schneller als du denkst zu Abschiedssex führen und das wirbelt alles nochmal unnötig auf. Schlussmachen ist hart – also benimm dich auch so! Es kullern Tränen? Versprechen, dass alles anders wird? Bitten, es nochmal zu probieren? Wenn du dir sicher bist, dass die Beziehung keine Zukunft hat, ist es von wichtigster Bedeutung jetzt stark zu bleiben. Lieber einmal Augen zu und durch als sich in einem Teufelskreis wieder zu finden.

Zum Schluss: Jedes Ende ist schwierig. Wenn du das unangenehme Gespräch hinter dir hast, gib dir und deinem/deiner Ex Zeit, alles zu verarbeiten. Kontakt – selbst aus Freundlichkeit oder Mitleid – sind in der Anfangsphase eher unangebracht. Sei fair und gib jedem die Chance, über den anderen hinwegzukommen, ohne Vergangenes nochmal aufzuwerfen.

Foto top: clipdealer.com

Der Rockshop. Einfach Ciensationell.

Der Rockshop. Einfach Ciensationell.

Klar, Festivals sind voll im Trend. Aber was wir beim diesjährigen Hurricane Festival in Scheeßel erlebt haben, hat alle Erwartungen übertroffen. Wir Mädels lieben natürlich Livemusik und auch die Musiker selbst. Unser Festivalstyle wird präzise geplant, denn der Look muss ja praktisch und trotzdem hübsch sein. Die Stimmung auf Festivals ist ausgelassen und man feiert das komplette Wochenende durch. Hier kommen einige Hürden auf Frau zu, welche es zu meistern gilt. Wir wollen natürlich rocken- unser Styling jedoch trotzdem nicht vernachlässigen. Und außerdem haben wir Bedürfnisse! Kaffee, gesundes Essen, Make Up und Körperhygiene- Nein! Darauf können wir eindeutig nicht verzichten. Und auf dem Hurricane mussten wir das auch nicht!

lidl rockshop

Denn hier war der Rockshop vor Ort. LIDL hat uns damit einen riesigen Gefallen getan, denn wir hatten alles was wir brauchen und noch mehr. Wenn bei der Vorplanung des Festivals etwas vergessen worden ist, konnte es im Rockshop gekauft werden. Wir mussten also nicht mit tausend Kleingkeiten bepackt im Zelt übernachte. Selbst wenn das Zelt an sich vergessen worden ist oder den harten Festivalbedingungen nicht Stand halten konnte, war es kein Problem, denn auch dieses gab es hier. Das Wetter war nicht perfekt, es hat geregnet und war bitterkalt. Egal, denn Regenschirme, Capes und pinke Gummistiefel warteten ebenfalls im Rockshop. Das Essen ist ebenfalls immer ein wichtiger Punkt. Drei Tage Dosenravioli und Co.? Nein danke!

Frischer Salat, Obst und Backwaren natürlich vor Ort.

Der einzige Punkt, der eigentlich noch offen ist: Der Glamour-Faktor. Wer auf dem Campingplatz haust und feiert, sieht bereits nach der ersten Nacht nicht mehr aus wie Cinderella.

Rockshop

CIEN, die eigene Kosmetikmarke von LIDL, verteilte Promoterinnen über das Gelände, die mit Pflegeprodukten, Haarspray und Schminksachen, die Festivalmädels wieder zu Prinzessinnen machten.

Lidl Cien Rockshop

Es musste also Keine Hunger leiden und zur Diva werden. Perfekte Rahmenbedingungen für ein großartiges Wochenende!

lidl rockshop

Der Rockshop. Einfach Ciensationell schön.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

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