Start Blog Seite 349

Kolumne: Eine Runde Rollenspielchen

Was wäre, wenn das schwächere Geschlecht auf einmal das Stärkere wäre? Wenn wir Frauen die Züge von Männern hätten und es den Herren der Schöpfung so gehen würde, wie es manchmal uns Frauen geht?

Die französische Regisseurin Éléonore Pourriat hat sich Gedanken dazu gemacht und heraus kam ein etwas überspitzter, allerdings wichtiger und an vielen Stellen sehr tragischer Kurzfilm: „La majorité opprimée“ (deutsch: „Die unterdrückte Mehrheit“).

Der Plot befasst sich mit einem Tag aus dem Leben eines Mannes, der die typische Frauenrolle auf allen Ebenen übernimmt. Beispielsweise ist er es, der morgens das Haus verlässt, um das Kind in den Kindergarten zu bringen, auf seinem Weg mit anderen plaudert und sich dann wieder nach Hause begibt. Zwischendurch joggen oberkörperfreie Frauen durch das Bild und er wird angepöbelt, weil seine Shorts zu kurz seien. Kurz vor der Haustür gerät er in den Blickfang von machomäßigen und sich kriminell verhaltenden Frauen, die ihn plump anmachen und – als er sich verbal wehrt – sexuell misshandeln sowie demütigen. Wie es weitergeht, ist erschreckend, vor allem, weil wir den Verlauf dieser Geschichte mehr als gut kennen.

Die Geschehnisse ereignen sich an einem Tag und wirken dadurch natürlich manchmal überspitzt und überladen, aber an jeder kleinen Geschichte, an jedem Wink mit dem Zaunpfahl ist sehr viel Wahres dran. Das wissen vor allem die Frauen. Jede von uns, das behaupte ich mal, wurde im Urlaub schon blöd angestarrt, weil sie im Bikini am Strand lag und die ein oder andere wurde sicherlich auch schon verbal belästigt oder gar angegriffen: Die Dunkelziffer von Übergriffen ist so groß, dass man es gar nicht glauben möchte. Der Punkt, dass der Frau ganz oft nicht geglaubt wird oder, wahrscheinlich durch die Vielzahl der Anzeigen, einige davon nicht mehr ernst genommen werden, ist ein Teil im Film, der sehr intensiv dargestellt wird.

Mir persönlich gefällt, wie stark in dem Kurzfilm herauskommt, dass Frauen in so vielen alltäglichen Lebenslagen unterschätzt, für dumm verkauft oder eben verbal angegriffen werden. Beispielsweise die Phrase „darüber spreche ich lieber mal mit Ihrem Mann“ kennen sicherlich einige Ehefrauen, wenn es um Verträge, Nachbarschaftsabstimmungen und Ähnliches geht.

Manche Klischees sind einfach Klischees und oftmals nicht ernst oder gar böse gemeint. Trotzdem existieren sie. Und die ausziehenden Blicke von Männern im Sommer, die blöden Sprüche im Vorbeigehen, das Betatschen in Menschenmengen und das Vermitteln, man sei für dies und das nicht qualifiziert, sind omni-präsente Tatsachen.
Fast sieben Millionen Mal wurde das Video mittlerweile bei YouTube angeklickt. Was die Männer wohl dazu sagen? Die Kommentare sind abgeschaltet.

Nachtrag: Als ich heute aus der U-Bahn ausgestiegen bin, hat ein Jugendlicher (!) ein Kussgeräusch in meine Richtung gemacht, sich über die Lippen geleckt und mich angeschaut, als wäre ich ein Stück Frischfleisch. Ich habe ihn zum Teufel geschickt. Zumindest innerlich. Denn genau das meine ich: Der fehlende Respekt im Umgang mit Frauen ist ein immens großes Problem. Und leider absolut keine Ausnahme.

Foto: Pin – up von Alan Kleina Mendes via flickr.com, cc by 2.0

Kolumne: Ich mach‘ mir die Welt…

…wie sie mir gefällt? Frauen sind oftmals viel besser durchstrukturiert als Männer und haben klare Vorstellungen vom Kennenlernen und einer sich daraus entwickelnden Beziehung. Frauen erziehen ihre Männer auch mal gerne um. Das behaupten zumindest die Herren der Schöpfung. Aha…?

Auf mich trifft das zumindest teilweise zu. Es gibt nur wenige Dinge, bei denen ich mich treiben lassen kann und mal schaue was passiert. Im Großen und Ganzen verfolge ich immer Pläne und beobachte, in welche Richtung es sich am besten abzubiegen lohnt. Meist will ich vor dem ersten Date das Happy End schon versprochen wissen. Ich dachte allerdings eher, das sei eine Frage des Charakters und natürlich abhängig von den gemachten Erfahrungen.

Wenn ich in die Runde meiner Freundinnen schaue, finde ich allerdings viele von ihnen, die genauso wissen, was und vor allem wen sie wollen. Verfolgen Ziele. Machen Business-Pläne. Wissen im Januar, dass sie im November drei Wochen nach Asien fliegen. Oder strukturieren einen Junggesellinnen-Abschied schon Monate im Voraus. Bis in die Perfektion, versteht sich von selbst.

Und wenn mittlerweile die ein oder andere davon spricht, dass sie sich immer öfter bei dem Gedanken an einen Kinderwunsch ertappt oder hofft, in den nächsten Jahren endlich die große Liebe zu finden und mit ihr still stehen zu können, dann gestehe ich mir ein, dass wir Frauen vielleicht wirklich ganz gerne planen – und uns freuen, wenn das Vorhaben dann auch gelingt. In der Zeit, in der wir uns das wünschen. Vielleicht, weil es so schwer ist, sich einfach mal treiben zu lassen? Und weil wir wissen, wie weh es tut, wenn man sich wirklich verliebt, das Happy End allerdings aus bleibt? Die sichere Seite, das ist die gegenüberliegende Seite des Schmerzes.

Ein Freund von mir hat mich Letzt darum gebeten, doch mal darüber zu schreiben, dass so viele Frauen in festen Vorstellungen stecken und somit oftmals kühl und fast schon verkrampft wirken, wenn man sie anspricht und leider nicht das Schema, das sie sich vorstellen, scheint zu passen. Teilweise muss ich ihm da leider Recht geben. Ich kenne einige Frauen, die ganz genaue Vorstellungen vom Traummann und ihrer eigenen Zukunft haben – da hat keiner eine Chance, der vom festgefahrenen Bild abweicht. Was ich traurig finde, denn eine Selektion auf so hohem Niveau macht es jedem unmöglich, der sich vielleicht nicht beim ersten Blick, aber spätestens nach dem zweiten Gespräch als absoluter Fang erweist.

Sind wir Frauen verkrampft, sobald wir uns öffnen soll(t)en für etwas, was in erster Linie keine Option war? Und wenn ja, verbauen wir uns nicht damit vielleicht die ganz großen Chancen?

Schon klar: Wenn man ein Haus kaufen und Kinder bekommen möchte, ist der Barkeeper, der Ende 30 ist und immer noch die Fliege macht, wenn er das Wort „Beziehung“ nur hört, kein geeigneter Kandidat. Aber manche Frauen sind sehr versteift in einem vorgefertigten Erscheinungstyp und lassen beispielsweise einem Mann nicht mal den Versuch, sich von ihm zu überzeugen, weil er zu klein, zu untrainiert, zu blond, zu behaart ist oder umgekehrt. Oder alles zusammen.

In puncto Männer haben Frauen oftmals ihre ganz eigenen Vorstellungen. Nicht wenige Kerle klagen beim Männerabend darüber, dass ihre Partnerin anfangs die absolute Traumfrau war, sie aber mittlerweile ihn versucht umzuerziehen – und zwar da hin, wo sie ihn grundsätzlich haben wollte. Das Problem des weiblichen Ehrgeizes und die Auswahl der Punkte, die es in unserer Auffassung zu optimieren gilt. Vielleicht erwarten wir das von Sekunde Eins auch von unserem Gegenüber?

Foto: Anika Landsteiner privat

Knuspriges Dinkelbrot

Frisches Brot ist etwas herrliches, am besten noch lauwarm vom Bäcker mit Butter drauf. Doch leider gibt es immer weniger echte Bäcker. Überall sprießen Selbstbedienungsbäckereien aus dem Boden, sie nennen sich Backfabrik oder Backwerk. Doch für mich haben diese Backwaren nicht mit echtem Brotgenuss zu tun, denn die Brote machen mich nicht satt und schmecken tun sie mir auch nicht. Alles hat einen Einheitsgeschmack und das Brot ist nach kurzer Zeit trocken.

Zutaten für ein kleines Dinkelbrot

2014_Dinkelbrot_HeikeNiemoeller_1

300 ml lauwarmes Wasser

1/2 Würfel frische Hefe

250 g Dinkelmehl Type 1050

100 g Roggenmehl

150 g Dinkelvollkornmehl

2 TL Salz

1 TL Honig

1 TL Backmalz (optional)

 

Die Hefe zusammen mit dem Honig im lauwarmen Wasser auflösen und für zehn Minuten ruhen lassen. Anschließen wird zuerst das Dinkelmehl(Type 1050), Salz und ggf. Backmalz mit einem Holzlöffel unter das Hefewasser gerührt. Danach wird das Roggenmehl und Dinkelvollkornmehl mit den Händen untergearbeitet. Der Brotteig sollte jetzt auf einer bemehlten Arbeitsfläche ungefähr zehn Minuten geknetet werden. So wird die Hefe und der Kleber im Dinkelmehl aktiviert.

Ist der Brotteig geschmeidig und elastisch kommt er in eine leicht mit Mehl ausgestäubte Schüssel und darf dort mit einem sauberen Küchentuch bedeckt eine Stunde gehen.

Zehn Minuten vor Ende der Gehzeit wird der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt. Da dieses Brot in einer Auflaufform mit Deckel gebacken wird, kann jetzt auch schon die Auflaufform mit Öl oder Margarine ausgefettet werden.

Der Brotteig wird jetzt noch einmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Brot geformt. Dazu wird der Teig flach gedrückt und zusammen gefaltet, dieser Vorgang wird so lange wiederholt bis eine kleine Kugel entstanden ist. Der Teig sollte nach dem Gehen nicht mehr geknetet werden, denn dann entweicht die Luft und der Teig wird fest.

2014_Dinkelbrot_HeikeNiemoeller_3

Die fertige Brotkugel wird nun in die gefettete Form gegeben und nach Geschmack mit einem scharfen Messer oben eingeschnitten. Die Auflaufform wird nun mit dem zugehörigen Deckel verschlossen und für 50 Minuten in den Backofen gestellt. Nach 50 Minuten wird der Deckel entfernt und das Brot wird noch weitere 10 Minuten bei 180 Grad gebacken. In diesen letzten zehn Minuten wird die Kruste richtig knusprig gebacken.

Wer lieber eine etwas weichere Kruste bevorzugt, kann den Deckel während der gesamten Backzeit von 60 Minuten geschlossen lassen.

Das Brot sollte nach dem Backen aus der Form genommen werden, um auf einem Kuchengitter auszukühlen. So kann der restliche Dampf entweichen und das Brot bleibt rundherum knusprig.

Modetrend: Vinyl-Röcke

vinyl-roecke

Auf zu neuen Materialufern! Längst gehört der Bleistiftrock zu jeder Geschäftsfrau wie eine Tasse Kaffee zum Meeting. Ursprünglich ging der Rock, der auch Humpelrock genannt wurde, bis zu den Knöcheln, bis Christian Dior ihm 1947 ein Make-over verschaffte.

Der Evergreen neu interpretiert

Wer kennt dieses Kleidungsstück nicht? Wir lieben diesen Klassiker, den wir immer wieder gerne aus dem Schrank holen, weil er einfach nie aus der Mode kommt (mehr zum Thema Klassiker gibt’s in diesem Artikel). Mit kürzerem Saum reicht das bürotaugliche Kleidungsstück heute nur noch bis übers Knie, und lässt nicht nur den Chef einen kleinen Blick auf die Waden der Trägerin werfen. 2014 krempeln Designer wie Burberry, Marc Jacobs, Versace, Jonathan Saunders den Bleistiftrock nochmals um – diesmal mit Vinylmaterialien.

Kombinationen mit Vinylröcken:

Die typische Form eines Bleistiftrockes zeichnet sich durch seine Enge an den Hüften und der schmal zulaufenden Form bei den Knien aus. Er betont wie kein Zweiter die Kurven einer Frau. Im Business wird er mit einem formstrengen Blazer getragen, der das Outfit seriös wirken lässt. Doch Frau muss sich nicht scheuen, diesen feinen Begleiter auch mal völlig gegen den Strich zu stylen. Möglich macht es das Material Vinyl, welches sich zunächst ein wenig ungewöhnlich auf der Haut anfühlen mag. Für Anfängerinnen ist eine Strumpfhose geeignet, bis die Haut sich an das neue Material gewöhnt hat. Dies hilft auch draußen, wo der Vinylrock die Beine nicht gerade warm hält.

Das große Plus ist die Oberfläche des Rockes, die alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Burberry kombiniert einen braunen Vinylrock wagemutig mit einer braunen Herzchenbluse, doch für den Alltag greift Frau am besten zu unifarbenen Basics. Hierbei sollte der Rock der absolute Mittelpunkt sein, sonst sieht es schnell überladen aus. Das glänzende Material darf sich gerne mit anderen Materialien wie grober Strick oder feine Seide anfreunden. Die besten Allianzen unter Kleidungsstücken entstehen durch Kontraste. Anfänger bleiben bei einer Farbfamilie und peppen dieses durch den Materialmix erheblich auf.

Foto: Burberry

Valentinstag Geschenke Guide

valentinstag

Süß ist die Liebe – besonders am 14. Februar jeden Jahres, an dem Paare ihre Zweisamkeit feiern. Der Tag wurde von einem Christen begründet, der ein schreckliches Martyrium durchlitten haben soll. Das tut sich in der heutigen Zeit kein Mensch mehr an, jedoch das Finden des perfekten Geschenkes kann auch leicht zur Tortur werden. Damit es kein böses Erwachen am Tag der Liebenden gibt, hier ein paar Ideen für Ratlose.

Für das weibliche Geschlecht ist der Valentinstag einer der schönsten Tage im Jahr. Da sie kreativ sind, ist es für sie meist ein Leichtes etwas Passendes für ihren Liebsten zu finden. Für sie selbst steht eine riesige Auswahl an möglichen Präsenten zur Verfügung. Von Blumen, bis über Schmuck oder Pralinen gibt es reichlich Möglichkeiten, Frau den Tag zu versüßen.

Sehr beliebt sind weiterhin Reise-Geschenke (Tages- oder Wochenendetrips eigenen sich besonders gut, es muss ja nicht gleich der Jahresurlaub sein), Konzert- odedr Musical-Karten. Kombiniert mit einem selbstgekochten Candle-Light-Dinner kann dann eigentlich kaum etwas mehr schief gehen. Wichtig ist hierbei das Zwischenmenschliche und die ganz persönliche Note, auf das viele Damen großen Wert legen.

Geschenkideen für Männer

Die Herren der Schöpfung zeichnen sich meist durch eine hohe Technikaffinität aus, die Frau im Grunde leicht analysieren kann. Alle Artikel, die einen Mikrochip oder etwas Elektronik verbaut haben, sind grundprinzipiell als Geschenk geeignet. Da Männer gerne Dinge anpacken und selbst machen, ist zusätzlich alles geeignet, an dem Mann noch aktiv Hand anlegen kann. Ein Beispiel ist das Selbst-Bier-Brauen-Fass, welches in einer Woche leckeren Genuss mit selbstgemachtem Bier verspricht. Erhältlich ist das Selbstmach-Fass ab 35 Euro.

Für Autoverrückte gibt es dieses Jahr etwas ganz Besonderes: Sogenannte Dash-Cams sorgen derzeit in den Medien für Aufsehen. In Russland werden sie in Autos montiert, um das Fahrgeschehen aufzunehmen. Dort ist auf den Straßen die Hölle los, sodass sich eine Kamera meist schon nach wenigen Kilometern auszahlt. Meist wird sie zur Aufnahme von Auffahrunfällen genutzt, für die sie in Zukunft sicher auch in Deutschland populär werden dürfte. Wer seinem Schatzi also etwas fürs Auto schenken möchte, sollte an genau solch eine Cam denken. Erhältlich ist sie ab 100 Euro zum Beispiel bei pearl.com.

Auch beliebt sind Dinge, die Männer mit ihren Helden aus Film und Fernsehen verbinden. Ein Beispiel wäre der Duft James Bond 007, den es bei Douglas in verschiedenen Ausführungen zu kaufen gibt. Da findet sich für jede Nase etwas Passendes.

Und wer mit dem Geschenk zu spät dran ist: Ein Liebesbrief kann manchmal Leben retten.

Foto top: clipdealer.com

Kolumne: Es ist der Mut, der uns trägt.

Kolumne: Es ist der Mut, der uns trägt.

Ich habe Lampenfieber. Schweißnasse Hände, pochendes Herz, rote Panikflecken am Ausschnitt. Schon immer gehabt. An der Schauspielschule und auf der Bühne ging es immer vorbei, wenn ich mal ein paar Minuten gespielt und mich an die Situation gewöhnt habe. Übermorgen steht meine Lesung in München an und ich frage mich: Ist es der Mut, der fehlt? Der Glaube an mich selbst?

Also. Lesung ist ja nicht gleich Lesung. Wenn ich als Schauspielerin beziehungsweise Sprecherin angefragt werde, ein bestimmtes Buch zu lesen, dann konzentriere ich mich nur auf meine Arbeit, sprich darauf, den Inhalt bestmöglich darzustellen.

Aber wenn ich dafür engagiert werde, meine eigenen Texte zu lesen, dann ist das nochmal eine ganz andere Hausnummer. Ich stehe da vorne. Vielleicht verspreche ich mich mal, das ist nicht weiter schlimm und ich bin mir ziemlich sicher, dass das grandiose Publikum mir so etwas verzeihen wird. Aber – das sind meine Texte. Meine Babys. Texte, die ich hier publiziert habe, auf meinem eigenen Blog und die in meinem eBook „Küchenphilosophien“ zu finden sind. Ich stehe also zum Inhalt. Bin Zielscheibe. Muss vielleicht danach Rede und Antwort stehen. Mich erklären. Erläutern, warum ich etwas so und nicht anders geschrieben habe. Und schon taucht das kleine Mädchen in mir auf, das sich verwirrt ins Eck setzt, die Arme verschränkt und schnaubt: „Nö, mach ich nicht.“

Lampenfieber ist ein normaler Vorgang im Körper. Und ich habe Schauspieler sagen hören, dass sie sofort ihren Beruf an den Nagel hängen werden, sollten sie das Adrenalin und die Unsicherheit nicht mehr spüren. Abgeklärt will schließlich niemand sein.
Klar, vor einem Publikum zu stehen, ist nie einfach. Wir kennen das von lästigen Referaten in der Schulzeit oder im Studium – viel zu viele Augenpaare sind auf dich gerichtet und deine Nerven werden überstrapaziert, weil du in Sekundenschnelle an dir zweifelst, dich an einen einsamen Ort wünschst und wenn du dich dann auch noch verhaspelst oder den Faden verlierst, scheint alles vorbei zu sein und du möchtest, dass sich der Boden auftut. Bin ich die Einzige, die unglaublich gerne Referate vorbereitet und geschrieben, jedoch ungern vorgetragen hat?

Die Mutfrage. Die beschäftigt uns alle schon so lange. Sie fängt beim ersten Schultag an, vielleicht auch schon früher. Werde ich Freunde finden? Bekomme ich einen guten Platz in der Klasse? Wer wird mich vielleicht hänseln und warum? Sie geht weiter, landet beim ersten Kuss, beim ersten Date, geht über ins Studium, in das erste, zweite und dreißigste Vorstellungsgespräch… immer wieder kommen wir an den Punkt, an dem wir mutig sein müssen. Zu uns und unseren Fähigkeiten stehen. Warum auch nicht? Ich kann das. Du kannst das. Wenn mir und dir eine Möglichkeit zugeworfen wird, dann sollten wir sie packen und uns nicht fragen, wieso, weshalb, warum und… eigentlich kann ich das doch gar nicht, oder?

Julia Engelmann sagt – Mut ist nur ein Anagram von Glück. Ich glaube ihr. Und ich finde, dass es großen Mut bedeutet, trotz Lampenfieber, schwacher Nerven oder generell verrückt spielender Gefühle etwas zu tun, was im ersten Augenblick unmöglich scheint. Werfen wir uns doch öfter mal in etwas rein, von dem wir keine Ahnung haben, wie wir danach herauskommen.

Aber wenn sich Mut in Glück verwandeln kann, dann kann auch Lampenfieber zur Selbstsicherheit werden.

Foto: Copyright Denis Lüthi

Kolumne: Selbst ist die Frau (nicht)!

Anika Landsteiner Kolumne

Derzeit bin ich Strohwitwe. Alleine in einer zu groß erscheinenden Wohnung. Wenn man sich als Frau in diesen Gedanken hineinsteigern möchte, klappt das wunderbar, schnell und effizient. Dazu gibt es seit ein paar Tagen noch einen tollen Katalysator obendrauf: Ständig geht irgendetwas kaputt, was ich nicht reparieren kann oder will. Eine Eigenschaft, die frau sich aneignet, wenn sie sich immer auf mann verlassen konnte. Beide Daumen runter.

Eventuell werde ich zur Klempnerin. Folgende Geschichte ereignete sich letzte Woche und ich musste wirklich leider feststellen, dass ich genau die Frau bin, die bei Reparaturarbeiten oder auch nur einfachen, technischen Vorgängen ihrem Mann nicht über die Schulter schaut, sondern sich lieber wieder den putzigen Katzenbaby-Videos auf YouTube zuwendet. Doch jetzt, wo ich für ein paar Monate alleine in der Wohnung verweile, muss ich auf unsanfte Art und Weise lernen, dass ich a) besser mal zugeguckt hätte und b) nun selbst zum Werkzeug greifen muss.

An unseren Heizungen ist der Griff abmontiert, stattdessen ist ein super tolles und innovatives Thermostat mit Selbstregelungs-was-auch-immer drangeschraubt. Und ob man es mir glauben möchte oder nicht, aber während ich im Bett lag, fiel das Plastikding einfach ab. Wie von Zauberhänden. Daraufhin feuerte die Heizung volle Kraft voraus und ich hatte das Gefühl, in der Wohnung zu ersticken. Also dachte ich mir: Selbst ist die Frau. Und schaute mir keine Tiervideos auf YouTube an, sondern DIY-wie-schraube-ich-einen-Plastikring-vom-Aufsatz-um-danach-wieder-den-normalen-Griff-anzubringen. Ich habe es (natürlich) nicht hinbekommen.

Und so hing ich über der Heizung mit hochrotem Kopf, riss das Fenster auf und rief meinen Vater an, der ironischer Weise Heizungsinstallateur ist und mir mit stoischer Ruhe und einem Grinsen auf den Lippen (ja, ich konnte es durch die Leitung hören) zu erklären versuchte, wie ich vorgehen musste. Endlich verstanden, scheiterte ich immer am letzten Schritt – trauriger Weise, weil ich einfach nicht genügend Kraft hatte.

In der Zwischenzeit rief mein Freund an, der mir dann ebenfalls das Prozedere erklärte. Nichts half. Während mein Vater schnell zu Hause mit der Hilfe meiner Mutter ein kleines Video drehte, indem er bei der eigenen Heizung den Vorgang dokumentierte, befahl mein Freund, beim Nachbarn zu klingeln, das sei ein „kompetenter Kerl, der sicherlich mehr Kraft hätte als ich“.

Nun gut. So klingelte ich, immer noch mit hochroter Birne, beim Nachbarn. Eine junge Frau öffnete, ich war überfordert und stammelte nur etwas von „wohnt hier auch ein Mann?“. Der Mann war beim Sport. Aber das Mädchen nett. Weiterhelfen konnte sie mir nicht, dafür haben wir uns ganz gut unterhalten. Ich ging wieder rein. Mittlerweile war das Video von Papa angekommen. Zuckersüß, irgendwie, was er sich für Mühen gemacht hat. Plus Mamas Stimme im Off, die gekonnt mit ihrem iPad die Heizungs-Doku bildlich festhielt.

Ich schaffte es. Mit roher Gewalt. Papa stolz. Freund auch. Ich heulte. Warum? Ach, weil das halt so ist, wenn man körperlich am Ende ist und eigentlich nur schlafen wollte.
Ich bin eben die typische Frau. Habe keine Ahnung von Werkzeug und schreibe am liebsten über die Liebe. Aber jetzt bin ich Profi, was das Austauschen von Thermostaten an Heizkörpern angeht. Das ist doch was. Auf geht’s zur nächsten Challenge. Ich stehe bereit mit Werkzeugkoffer in der Hand und Angstschweiß auf der Stirn.

Foto: Anika Landsteiner

Rezept: Jakobsmuschel mit Ananas

Jakobsmuschel mit Ananas kann man auf zwei Arten zubereiten: Sous Vide oder „normal“. Da nicht jeder ein Sous Vide Gerät in seiner Küche stehen hat, habe ich beide Varianten für Euch ausprobiert. Beide Zubereitungsarten schmecken hervorragend, wenn auch der Geschmack bei der Sous Vide Zubereitung eindeutig besser ist. Hier werden die Aromen stärker betont und der Garpunkt ist einfach perfekt.

Zutaten als Vorspeise für 4 Personen

8 Jakobsmuscheln

6 Stängel Thymian

1/2 Chili

50 ml Olivenöl

1/2 frische Ananas

2 EL Honig

1 EL Butter

Mark einer halben Vanilleschote

Jakobsmuschel mit Ananas

 Ananas als Bett für die Jakobsmuschel

Die Ananas der Länge nach halbieren und schälen. Anschließen noch einmal der Länge nach halbieren und den inneren harten Strunk heraus schneiden. Die Blättchen von 2 Stängeln Thymian abzupfen. Die Vanilleschote halbieren und das Mark aus einer Hälfte heraus schaben.

Sous Vide Zubereitung

Die Ananas zusammen mit Butter, Honig,  Thymian und Vanillemark in einer Beutel vakuumirren. Die Ananas im Wasserbad bei 85 Grad Celsius für 70 Minuten garen. Anschließen die Ananas aus dem Beutel nehmen, in Scheiben schneiden und zur Seite stellen. Den Kochsud in einer Pfanne dickflüssig einkochen lassen, dass dauert ungefähr zehn Minuten. Die Ananasscheiben darin kurz glasieren.

Normale Zubereitung

Die Butter zusammen mit dem Honig in einem Topf erhitzen, die Thymianblättchen und das Vanillemark hinzugeben. Die Ananas in Scheiben schneiden und in der Honig-Butter-Mischung für ungefähr eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel garen. Dabei hin und wieder umrühren. Nach der halben Stunde sollte die Ananas Saft abgegeben haben, der nun in in einer Pfanne eingekocht wird. Ist der Kochsud dickflüssig eingekocht, werden die Ananasscheiben kurz darin glasiert.

Jakobsmuschel mit Ananas Rezept

Die perfekte Jakobsmuschel

Die Jakobsmuscheln vom Fischhändler auslösen lassen, achtet hierbei darauf das auch der seitliche Muskel entfernt wurde und ihr nur das runde Muskelfleisch bekommt. Die Jakobsmuscheln waschen und mit einem Tuch trocken tupfen. Die Blätter von vier Stängeln Thymian abzupfen, die halbe Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Thymian und Chili mit dem Olivenöl vermischen.

Sous Vide Zubereitung

Die Muscheln zusammen mit dem aromatisierten Olivenöl in einen Beutel geben und vakuumirren und 25 Minuten im Wasserbad bei 46 Grad Celsius garen. Die Muscheln haben nun den perfekten Garpunkt und müssen jetzt nur noch von beiden Seiten kross in der heißen Pfanne angebraten werden.

Normale Zubereitung

Die Jakobsmuscheln zusammen mit dem aromatisierten Olivenöl in eine Form geben, die Muscheln sollten vom Öl bedeckt sein und einige Stunden im Kühlschrank, am besten über Nacht marinieren lassen. Nun sollten die Muscheln auf Zimmertemperatur gebracht werden und anschließend bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 2 Minuten abraten.

 Anrichten

Einige Scheiben Ananas auf einen Teller legen und darauf pro Person zwei gebratene Jakobsmuscheln geben. Mit etwas Thymian garnieren.

 

Foto: Heike Niemoeller

Model Marina Arsangerieva im Porträt

marina

Marina Arsangerieva, 24, Fotomodel/Malerin/Studentin

Körpergröße: 165cm
Gewicht: 50kg
Maße: 81-57-93

Ich über mich
Hallo zusammen! Ich bin vor 3 Jahren nach Deutschland zum Studium gekommen und habe auch direkt mit dem Modeln angefangen. Modeln habe ich am Anfang überhaupt nicht ernst genommen, das war für mich eher nur ein Mittel, um selbstbewusster zu werden. Ich habe damals nicht geglaubt, dass ich als Model anerkannt werden kann, aber ich habe nie aufgehört, mich weiter zu entwickeln und mit der Zeit hat es geklappt! Darüber hinaus gibt es mir die Möglichkeiten, eine große Menge von unglaublich interessanten und unterschiedlichen Menschen kennen zu lernen, verschiedene Orte zu besuchen, die nötige Erfahrungen zu sammeln, um dadurch sich als Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Meine zweite große Leidenschaft nach Modeln ist das Malen. Allerdings waren mein Umzug nach Deutschland und das selbstständige Leben in einem fremden Land (beim Malen, genauso wie beim Modeln) eine Herausforderung und Anregung zur Entwicklung. Noch vor 3 Jahren konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich irgendwann Deutsch beherrsche, oder dass ich die von mir gemalten Bilder verkaufe oder ausstelle! Aber was für Möglichkeiten uns das Leben gibt! Wie ich mir schon seit meiner Kindheit dachte: Dreams come true! Und das ist so, das Wichtigste ist es, nie aufzugeben und trotz aller Schwierigkeiten weiter zu machen! Man kann alles schaffen, wenn man wirklich will!

Das ist mein Stil
Meinen Stil würde ich eher als klassisch bezeichnen oder sogar Retro. Ich mag Kleider, Röcke, Blusen, Anzüge, aber auch Jeans, sonst geht das ja nicht! =) Als meine Stilvorbilder würde ich die großartigen Frauen wie z.B. Marlene Dietrich, Greta Garbo oder Coco Chanel nennen. Diese Frauen hatten nicht nur innere Stärke, sondern auch einen tollen Geschmack, was ich sehr bewundere und mich inspiriert!

Hier will ich hin
Ich war lange „auf der Suche nach mir“. Und die Suche ist noch nicht zu Ende! Ich hab in meinem Heimatland schon ein Studium abgeschlossen um nur zu verstehen, dass ich auf jeden Fall etwas Anderes machen will. Dann dachte ich daran Malerin zu werden, kam aber plötzlich zum Modeln und einem Filmstudium. Das Leben ist so schön und interessant, weil das so unberechenbar ist! Ich habe natürlich einen Traum, den ich nicht verrate (bei uns in der Ukraine glaubt man daran, die Träume soll man bei sich behalten, sonst erfüllen sie sich nicht) und hoffe nur, dass das in Erfüllung kommt! Also, dort will ich hin! Zur Traumerfüllung!
Ansonsten, bin ich noch beim Studieren und würde in meinem Bereich gerne arbeiten, ich interessiere mich für Filmproduktion. Aber wir schauen mal, was das Leben noch alles Schöne für mich bereit hält!
 

Marina Arsangerieva
 

Mehr über Marina auf ihrer Facebook-Seite

 

Kolumne: Warum YOLO in der Liebe nichts zu suchen hat

kurzzeit-beziehung

Beziehungen und Affären werden immer kürzer, dafür immer zahlreicher. Erst neulich ist mir aufgefallen, wie viele Beziehungen um mich herum in die Brüche gehen. „Es hat einfach nicht gepasst…“ Ja aber…was genau passt eigentlich immer nicht? Und wieso springen wir von einer Kurzzeit-Beziehung in die nächste?

Es ist schon irgendwie erschreckend: Kaum eine Partnerschaft in meinem Freundeskreis, die in den letzten Jahren gehalten hat, der Club der Singles nimmt zahlenmäßig gut zu und glückliche Pärchen mutieren zu einer Rarität. Eine typische Beziehung knackt heute nicht einmal die 2-Jahres-Grenze, meist ist nach einem halben oder einem Jahr das Fassüberlaufen erreicht. Unterschiedliche Einstellungen und Denkweisen, zu viele Streitereien, Bad Timing oder „jemand anderes“ sind nur einige Gründe, wieso es so oft nicht mit der Liebe klappt. Aber haben wir denn heute mehr Probleme als unsere Eltern und Großeltern? Haben nicht auch die mit dem gleichen Stress zu kämpfen wie wir? Wieso kriegen es dann ältere Generationen gebacken, langjährige Partnerschaften zu führen, während wir mehr oder weniger jedes halbe Jahr unsere Beziehung für das Singleleben oder aber eine neue Beziehung eintauschen?

Vielleicht sind wir einfach zu egoistisch geworden?

Wenn ich so darüber nachdenke, scheint es mir mit den Kurzzeit-Liebeleien und Turbo-Beziehungen eher ein jüngeres Phänomen zu sein. Und das liegt nicht daran, dass man heute mehr zwischenmenschlichen Problemen ausgesetzt ist als noch vor 20 Jahren. Vielleicht sind wir einfach zu egoistisch geworden? Nach dem Motto „YOLO“ (übrigens ein total bescheuertes Wort), „Nutze jeden Tag und trenn dich von allem, was miese Laune verbreitet“, „Du bist nur einmal jung, also hau auf die Kacke!“ streben nicht wenige nach vollkommener Zufriedenheit und Wohlbefinden, alles andere wäre ja auch reine Verschwendung wichtiger Lebenszeit. Dass der Blick für’s Gesamte dabei verloren geht, geschieht ohne Beabsichtigung. Was ich damit meine?

Wir sind mittlerweile so weit gekommen, dass wir sogar in der Partnerwahl, bewusst oder unbewusst, nach Perfektion suchen und uns mit „gut“ nicht mehr zufrieden geben. Gut ist manchmal eben nicht mehr gut genug. Wo Mama und Papa noch Kompromisse machten, ist unsere Generation auf Ego-Trip: Individualismus und Selbstverwirklichung stehen nicht selten an erster Stelle. Wenn etwas nicht hundertprozentig passt, wenn eine Beziehung anfängt Stress zu machen oder einem langweilig wird – und das passiert ganz automatisch nach dem Abklingen des blinden Verliebtseins in den ersten sechs Monaten – dann ist man eher gewillt, aufzugeben und wegzuschmeißen. Schließlich gibt es noch andere Fische im Meer, klügere Fische, attraktivere Fische, Fische, die besser schmecken (und dann gibt es natürlich noch die, die momentan kein Bock auf Fisch haben…).

Das Reißaus ist schlichtweg komfortabler als lästige Diskussionsarbeit

Doch das Meer war schon immer so groß, wie es heute ist, nur war es früher nicht so geläufig angeln zu gehen, wenn man zu Hause noch satt wurde. Dank der größten Single-Börse überhaupt, dem Internet und dem Smartphone, ist es auch so schrecklich einfach geworden, neue Menschen kennenzulernen. Die Versuchung ist dann groß, den jetzigen Partner gegen einen neuen, mit dem es gerade einfach spannender und lustiger ist, auszutauschen. Und wenn’s mit dem nicht klappt, dann lernt man eben wieder jemand anderes kennen, nichts einfacher als das. Wozu gibt’s denn Facebook und Whatsapp? Im Dauer-Online-Zeitalter könnten wir theoretisch alle zwei Sekunden den nächsten Traumpartner finden, Vermittlungsseiten und -Apps wie Elitepartner oder Lovoo (a.k.a. die Ansammlung aller Verzweifelten „Wir hams echt nötig, deswegen sind wir hier“) machen’s einem noch leichter.

So gesehen wird es immer jemanden geben, der besser zu uns passt als unser aktueller Partner, das aktive Suchen oder allein schon das Offensein für reizvolle Alternativen war früher nur weniger gängig und weitaus schwieriger. So mobil, wie wir heute sind – selbst Flugtickets über den Ozean buchen wir heute ganz gemütlich via Mausklick – dazu kommend unser Selbtverwirklichungsdrang, werden wir oft dazu verleitet, nicht genug in einer Beziehung zu arbeiten, mehr an uns selbst als an den Partner zu denken. Probleme und Krisen werden lieber vermieden als gelöst, denn das Reißaus ist schlichtweg komfortabler als lästige Diskussionsarbeit. Dass unsere Beziehungen heutzutage die Haltbarkeit von Vollmilch haben, liegt wohlmöglich zu großen Teilen an uns selbst. Zu anstrengend ist die Arbeit an einer langjährigen Liebschaft, zu groß und verlockend die Auswahl an neuen Partnern.

So sammeln sich über die Jahre unsere Kurzzeit-Beziehungen und -Affären. Wer seine Liebe langfristig wahren möchte, der sollte sich schnell von YOLO verabschieden (überhaupt sollte man sich mal so langsam von YOLO verabschieden). Eine Beziehung bedeutet Arbeit und eine gute, lange Beziehung eben oftmals besonders viel Arbeit. Die „Scheiß-auf-alles-es-gibt-noch-besseres“-Einstellung lässt uns höchstens von einer puren Verliebtheit in die nächste springen, aber niemals bei der großen Liebe landen, die sich eben auch durch Streitereien, Mühe und schlechte Zeiten auszeichnet.

Foto: clipdealer.de

Beliebte Beiträge

BB Cremes Produkttest

Gutes für die Haut muss nicht immer teuer sein

Sie sind ohne Zweifel DIE Entdeckung der Beauty-Industrie der letzten Jahre: Die magischen Buchstaben BB, ohne die in der Hautpflege heute nichts mehr geht. Gutes...
Spartipps für das Auto

Spartipps für das Auto: So sparst du bei den Autokosten

Der Blick zur Zapfsäule hat dich auch schon fast zum Verzweifeln gebracht? Muss ich wirklich gerade jetzt und hier tanken? Aber du hattest keine...
Perfect Match: So kombinierst du Rock und Schuhe richtig!

Perfect Match: So kombinierst du Rock und Schuhe richtig!

Den passenden Schuh zum Rock oder Kleid zu finden, ist nicht immer einfach. Denn hier kommt es nicht nur auf die Farbe an. Sowohl...
Wohnen im Glamour-Stil

Wohnen im Glamour-Stil – was ist zu beachten?

Der Glamour-Stil (auch Glam Stil genannt) ist einer von vielen Einrichtungsstilen für die Innenausstattung im Wohn-, Schlaf- oder Essbereich. Diese Art der Inneneinrichtung zeichnet...
So findest du den besten Sportschuh für dein Training

So findest du den besten Sportschuh für dein Training

Du bist eine echte Sportskanone oder auf dem besten Weg dahin? Dann lass uns über ein wichtiges Thema reden: deine Sportschuhe! Schuh ist nicht...
Mehr Ordnung im Kleiderschrank

Platzwunder Kleiderschrank: 10 Clevere Tipps für mehr Ordnung

Ein gut organisierter Kleiderschrank ist mehr als nur ein praktischer Aufbewahrungsort für Kleidung – er ist der Schlüssel zu einem stressfreien Morgen und einem...
Vielfalt auf dem Teller

Vielfalt auf dem Teller: Gesund in das Jahr starten

Stell dir vor, du schaust morgens in deinen Kühlschrank und siehst nur dieselben Zutaten wie gestern. Jeden Tag das gleiche Brot, die gleiche Auflage...
CC Cream

Bye-bye BB? Jetzt kommt die CC Cream!

Sie waren ohne Zweifel die Entdeckung des Jahres der Skincare-Industrie: BB Creams haben uns 2012 verfolgt – in der Werbung, in Magazinen, Drogerien und Parfümerien. Kein Weg führte an ihnen vorbei.