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Die wilden 70er sind zurück: Der Waft Fringe ist der Pony-Trend des Jahres!

Der Waft Fringe ist der Pony-Trend des Jahres!

In der Mode kommt irgendwann sowieso alles wieder zurück. So ist es auch mit Frisuren! Derzeit erobert ein neuer Haartrend aus den 1970er Jahren unsere Instagram-Feeds: der „Waft Fringe“. Wir zeigen dir, woher er kommt und wie du ihn am besten stylen kannst.

Was ist der Waft Fringe?

Der Waft Fringe ist ein lang geschnittener Pony, der in Richtung Stirn immer kürzer wird. Die stufigen Stirnfransen umspielen locker das Gesicht und geben der Trägerin einen schmeichelhaften und weichen Look, der locker und „undone“ wirkt. Inspiriert wird der Trend von Stars aus den 70er-Jahren wie den Schauspielerinnen Farrah Fawcett, Brigitte Bardot und Goldie Hawn. Der Waft Fringe wird von Insidern gerne „Frech Girl Fringe“ genannt, denn er war das Markenzeichen französischer Ikonen wie Jane Birkin, Jeanne Damas oder Camille Charriere.

 

 

Die lässig-wilde Retro-Silhouette wird cool ins Jahr 2021 übertragen und neu interpretiert. Zahlreiche Influencerinnen sind schon auf den Waft Fringe Trendzug aufgesprungen und Stars wie Heidi Klum oder die Sängerinnen Lizzo und Lou Doillo lieben den Look bereits. Auch Jennifer Lopez schwört auf den neu interpretierten Pony.

 

 

Du wolltest schon immer Stirnfransen, hast dich aber nie getraut? Dann ist der Waft Fringe genau das richtige für dich!

Die Good News vorweg: der Waft Fringe sieht in allen Haarlängen und -farben gut aus! Die Frisur wird von vielen Hairstylisten auch als Weiterentwicklung des „Curtain Fringe“ bezeichnet, da die Stirnfransen weich wie ein Vorhang ins Gesicht fallen und das Gesicht umschmeicheln. Das Besondere an der neuen Trendfrisur ist, dass er wirklich jeder Frau steht und sowohl für runde als auch für eckige Gesichtsformen geeignet ist.

Ein weiterer Vorteil: der Waft Fringe erfordert – im Gegensatz zu einem Pony oder Stirnfransen – keine komplette Typveränderung. Aktuell also die bestmögliche Wahl, um deine Frisur für den Frühling etwas aufzufrischen, ohne direkt eine richtig krasse Veränderung zu machen. Mit dem Waft Fringe kannst du dich langsam an einen Pony herantasten.

Auch Influencerinnen wie Matilda Djerf schwören auf den 70er Pony-Look:

 

Worauf muss ich beim Styling achten?

Wie seine weiblichen Vorbilder aus den 1970ern überzeugt der Schnitt mit seiner Lässigkeit und seiner Lockerheit. Auch wenn die Frisur nach wenig Styling aussieht, erfordert sie dennoch ein paar wichtige Handgriffe. Wichtig ist, dass deine Haare voluminös aussehen, aber der Look alles in allem „undone“ wirkt.

Profis stylen den Look meistens in nassen Haaren mit Föhn und Rundbürste. Du kannst zuhause aber auch mit Lockenstab und genügend Haarspray arbeiten. Vergiss aber nicht auf das Hitzespray vor dem Einsatz des Lockenstabs, sonst entsteht schnell ungewollter Spliss! Als Finish können die Pony-Spitzen nach außen gezwirbelt werden und mit etwas Haargel kannst du für stabileren Halt sorgen.

Der Waft Fringe lässt sich aber nicht nur offen gut stylen, sondern sieht als Pferdeschwanz getragen super-sportlich aus! Auch ein lockerer Dutt macht die Frisur alltagstauglich und lässig.

Ein kleiner Tipp vom Profi-Friseur: wichtig ist, deine Haare komplett von Spliss zu befreien, bevor du den Waft Fringe stylst und ihn regelmäßig (alle 6-8 Wochen) nachschneiden zu lassen.

Also: nichts wie ab zum Friseur! Mit dem Waft Fringe überzeugst du bei jedem Anlass und startest voller Elan und frischer Energie in den Frühling.

 

Foto: 3 Engel für Charlie / ABC

Heiraten an besonderen Orten: So wird der große Tag wirklich einzigartig

Heiraten an besonderen Orten: So wird der große Tag wirklich einzigartig

Wenn es um ihre Hochzeit geht, wünschen sich die meisten Paare vor allem, dass der große Tag ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis wird. Der Trend geht zunehmend weg von klassischen Hochzeiten und hin zu individuell gestalteten Zeremonien, die die Persönlichkeit und die besonderen Vorlieben des Brautpaares widerspiegeln. Immer mehr Paare entscheiden sich deshalb dafür, an einem besonderen Ort zu heiraten, um der Trauung und den anschließenden Feierlichkeiten eine persönliche Note zu verleihen. Wir stellen dir ein paar außergewöhnliche Locations vor, damit du Inspiration für deinen unvergesslichen Tag bekommst.

Heiraten in Las Vegas

Heiraten in Las Vegas

Las Vegas gilt als Kultort für Spontan-Hochzeiten. Doch eine Feier in Las Vegas ist nicht nur was Besonderes für Paare, die „durchbrennen“ und nur im ganz kleinen Kreis den Bund fürs Leben schließen wollen. Sich im Urlaub vor „Elvis“ das Ja-Wort zu geben und anschließend in der glitzernden Stadt die Flitterwochen zu verbringen, bringt ein ganz besonderes Flair mit sich. Wer in Las Vegas heiraten möchte, kann das jedoch nicht so spontan machen, wie einige vielleicht denken: Auch hier gibt es einiges zu beachten und die Bürokratie macht selbst vor der „Stadt der Sünde“ nicht halt.

Zunächst benötigen Paare eine Lizenz. Hierfür muss das Brautpaar im Clark County Marriage License Bureau vorsprechen. Der Antrag kann aber bereits im Vorfeld online ausgefüllt werden. Wichtig ist es an dieser Stelle den Reisepass vorzulegen. Hat mit der Lizenz alles geklappt, darf sich das Brautpaar für 77 US-Dollar innerhalb eines Jahres im Bundesstaat Nevada trauen lassen. Heiratswillige müssen zudem mindestens 18 Jahre alt sein und Trauzeugen müssen bei der Trauung anwesend sein. Für die Anerkennung der Heiratsurkunde in Deutschland werden eine beglaubigte Kopie des Trauscheins und eine Apostille benötigt. Ansonsten steht einer wunderschönen Trauung in Vegas aber nichts mehr im Wege. Egal, ob man sich dann in der „Little White Chapel“ oder am Fuß des Grand Canyons die ewige Liebe verspricht, den großen Tag wird das Brautpaar mit Sicherheit nicht mehr vergessen.

Eine weitere Besonderheit an einer Hochzeit in Las Vegas ist, dass man hier super den JGA, die Hochzeit und die Flitterwochen miteinander verbinden kann. Während das Brautpaar zum Beispiel nach der Trauung noch die Flitterwochen an der Westküste der USA verbringt und neben Las Vegas auch San Francisco und Los Angeles in einem Roadtrip erkunden kann, bietet sich die „Stadt der Sünde“ natürlich perfekt auch für den Junggesell*innenabschied an. Schließlich gibt es hier unzählige Bars und Clubs, aber auch Casinos sind ein gerne gewähltes Ziel für den „letzten Abend in Freiheit“.

Heiraten im Wald

Hochzeiten unter freiem Himmel liegen im Trend. Obwohl eine Gartenhochzeit traumhaft schön sein kann, wählen viele Heiratswillige eine noch ausgefallenere Location für ihren großen Tag im Freien. Eine besonders malerische Kulisse ist der Wald. Der Wind rauscht sanft in den Baumwipfeln, die Sonne sendet atemberaubende Lichteffekte durch das Blätterdach, der weiche Moosboden dämpft alle Geräusche. Inmitten dieser märchenhaften Kulisse steht eine festlich gedeckte Tafel mit Blumenschmuck und in den Ästen der umstehenden Bäume hängen kleine Laternen. So könnte eine Hochzeit im Wald aussehen.

Nicht nur für Paare, die besonders naturverbunden sind, ist eine Feier im Wald die ideale Location. Wer sich das Jawort unter grünem Blätterdach mitten in der Natur gibt, wählt damit einen verwunschenen Ort, der etwas Geheimnisvolles und sehr Intimes birgt. Ruhe und Entschleunigung begleiten eine Zeremonie im Wald.

Natürlich ist eine Trauung im Wald nicht überall möglich. Erfahrene Hochzeitsplaner kennen verträumte Fleckchen, die von den zuständigen Behörden für individuelle Trauungszeremonien freigegeben sind und an denen Paare sich ungestört und vor traumhafter Kulisse das Eheversprechen geben können.

Die Dekoration für die Trauungszeremonie und die anschließenden Feierlichkeiten ist im Wald ein echter Selbstläufer. Allein das vorhandene Ambiente verleiht der Hochzeit etwas Zauberhaftes. Besonders passend sind Dekoelemente, die das Waldthema wieder aufgreifen und die Location ganz natürlich in Szene setzen. Von rustikal bis festlich ist vieles möglich. Im Internet gibt es vielfältige Inspirationen für festliche Dekorationsideen mit Holz und anderen Naturmaterialien.

Für romantische Hochzeitsfotos ist der Wald als Kulisse wie geschaffen. Natürliche Farben, weicher Moosboden, efeuumrankte Baumstämme, der Fantasie des Fotografen sind in dieser Umgebung keine Grenzen gesetzt. Auch kleine Accessoires wie die Eheringe, der Brautstrauß oder das Stammbuch lassen sich so wunderschön in Szene setzen.

Heiraten am traumhaften Sandstrand

Eine Hochzeitslocation, die bei vielen Paaren ganz oben auf der Liste steht, ist ein traumhafter Sandstrand. Sanftes Wellenrauschen, die Sonne glitzert auf dem Wasser und weicher, weißer Sand unter den Füßen. Heiraten am Strand liegt im Trend.

Das exotische Flair malerischer Sandstrände ist meist nicht direkt vor der Haustür zu finden. Die schönsten Strandkulissen gibt es in wärmeren Gefilden, wie zum Beispiel auf den Malediven, in Thailand oder in den Inselregionen. Es gibt erfahrene Weddingplanner, die Paare bei ihrer Hochzeit im Ausland begleiten. Freie Trauredner machen die Zeremonie an den traumhaftesten Stränden der Welt zu einem besonderen Erlebnis für das Brautpaar und seine Gäste.

Heiraten am traumhaften Sandstrand

Trauungen im Ausland haben eine individuelle Note und machen diesen besonderen Tag garantiert unvergesslich. Allerdings erfordert eine Heirat an einer exotischen Location meist etwas mehr Vorbereitung. Bei der Planung müssen beispielsweise die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen des jeweiligen Landes ebenso berücksichtigt werden wie vor Ort geltende Heiratsbestimmungen und die Gesetzeslage rund um die Ehe.

Die Gästeliste fällt bei einer Hochzeit im Ausland meist etwas kleiner aus, da Familie und Freunde die Auslandsreise einplanen müssen. Dafür wird eine Feier an einem traumhaften Sandstrand vor einer der schönsten Kulissen der Welt garantiert unvergesslich.

Heiraten auf der Ritterburg

Nicht nur eine Schlosshochzeit ist ein Traum. Auch Hochzeiten in den altehrwürdigen Gemäuern einer Burg sind nicht nur für Mittelalterfans ein echtes Highlight. Viele gut erhaltene historische Burganlagen bieten die Möglichkeit, Feierlichkeiten auszurichten und gemeinsam mit Familie und Freunden einen unvergesslichen Tag in historischem Ambiente zu verbringen. Eine Trauungszeremonie auf den Burgzinnen oder im Gewölbekeller mit anschließendem rauschendem Fest im Rittersaal macht den großen Tag garantiert einzigartig.

Wer das mittelalterliche Flair vollumfänglich ausschöpfen möchte, sollte sich von einem erfahrenen Weddingplanner begleiten lassen. Häufig verfügen Burganlagen, die auf Hochzeitsgäste eingerichtet sind, selbst über eine professionelle Eventplanung, die sich darauf versteht, die Wünsche des Brautpaares und seiner Gäste perfekt in die historischen Gemäuer einzufügen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem echten Rittergelage mit Spanferkel über offenem Feuer, viel süßem Met und allerhand anderen Köstlichkeiten aus der historischen Küche? Ein echtes Highlight für Brautpaar und Gäste ist ein professionelles Begleitprogramm, das das Mittelalterthema aufgreift. Gaukler und Minnesänger, historische Lautenklänge und allerlei Unterhaltung nach höfischen Gepflogenheiten kann für Kurzweil sorgen.

Perfekt wird dieses besondere Hochzeitsarrangement natürlich, wenn Brautpaar und Gäste sich in mittelalterlicher Gewandung die Ehre geben und damit eine rundum gelungene Atmosphäre schaffen. Dass die Hochzeitsfotos vor einer solchen Kulisse ein echter Hingucker werden, versteht sich wohl von selbst.

Heiraten über den Dächern der Großstadt

Deutlich moderner und absolut atemberaubend ist eine Hochzeit hoch über den Dächern einer funkelnden Großstadt. In den meisten größeren Städten gibt es die Möglichkeit, sich auf der Dachterrasse eines Hochhauses das Jawort zu geben. Diese Kulisse ist nicht unbedingt für Paare mit Höhenangst geeignet. Wer mit luftigen Höhen kein Problem hat, darf sich aber auf einen atemberaubenden Ausblick freuen, der vor allem zu späterer Stunde mit Beleuchtung seinesgleichen sucht.

Hochzeiten über den Dächern einer Großstadt sind stilistisch eher modern gehalten. Von puristisch bis üppig sind den Wünschen des Brautpaares aber keine Grenzen gesetzt. Wer die Stimmung der Skyline aufgreifen möchte, sollte mit vielen Lichteffekten und modernen Akzenten spielen. Auch ein futuristisches Ambiente ist möglich. Und sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, können Locations mit einer Glaskuppel die traumhafte Kulisse vollkommen witterungsunabhängig einfangen.

Für Hochzeiten an außergewöhnlichen Orten stehen unzählige traumhafte Locations zur Verfügung. Vielleicht gibt es auch einen Ort aus deiner Kindheit oder aus der gemeinsamen Zeit mit deinem Partner, der zur perfekten Kulisse für euren besonderen Tag werden kann. Der Kreativität sind beinahe keine Grenzen gesetzt.

 

Fotos: Will Greer / unsplash.com, Arshad Pooloo / unsplash.com; Nadtochiy / stock.adobe.com

So sorgst du für Entspannung im Alltag

So sorgst du für Entspannung im Alltag

In unserem hektischen Alltag ist es oft eine Herausforderung, Momente der Ruhe und Entspannung zu finden. Ob durch Arbeit, familiäre Verpflichtungen oder andere Stressfaktoren, es ist wichtig, bewusst Auszeiten zu schaffen. In diesem Artikel erfährst du, wie du effektiv entspannen und einen Ausgleich zum Alltag finden kannst.

Einen Ausgleich zum Alltag finden

Ein ausgeglichener Alltag ist essenziell für unser Wohlbefinden. Es ist wichtig, Aktivitäten zu finden, die uns helfen, vom Stress abzuschalten. Hier sind einige Ideen:

Sportliche Aktivitäten: Der Schlüssel zu Körperlicher und Geistiger Gesundheit

Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils und bietet zahlreiche Vorteile sowohl für den Körper als auch für den Geist. Die Wahl der richtigen Sportart, die dir Freude bereitet und gleichzeitig hilft, vom Alltagsstress abzuschalten, ist entscheidend. Hier sind einige beliebte Optionen und ihre spezifischen Vorteile:

  • Joggen: Joggen ist eine hervorragende Möglichkeit, um Ausdauer und Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern. Es setzt Endorphine frei, die sogenannten „Glückshormone“, die helfen, Stress abzubauen und die Stimmung zu heben. Joggen in der Natur kann zudem eine meditative Wirkung haben und dich geistig erfrischen.
  • Yoga: Yoga ist nicht nur eine körperliche Übung, sondern auch eine geistige Praxis. Es kombiniert Atemtechniken, Meditation und Körperhaltungen, um Stress zu reduzieren und ein Gefühl der Ruhe zu fördern. Yoga verbessert die Flexibilität, stärkt die Muskeln und kann bei regelmäßiger Praxis zu einer tieferen Selbstwahrnehmung führen.
  • Schwimmen: Schwimmen ist eine besonders gelenkschonende Sportart, die den ganzen Körper trainiert. Das Gefühl, im Wasser zu sein, wirkt oft beruhigend und kann helfen, den Kopf frei zu bekommen. Schwimmen stärkt das Herz-Kreislauf-System und ist gleichzeitig eine effektive Methode, um Stress abzubauen.
  • Radfahren: Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden und gleichzeitig Sport zu treiben. Es ist weniger belastend für die Gelenke als Laufen und kann sowohl als gemütliche Freizeitaktivität als auch als intensives Training betrieben werden. Radfahren fördert die Ausdauer und kann, insbesondere bei Fahrten in der Natur, zur mentalen Entspannung beitragen.

Kreative Hobbys: Ein Ventil für die Seele und den Geist

Kreativität spielt eine entscheidende Rolle dabei, uns von den Belastungen des Alltags zu befreien und unserem Geist eine Pause zu gönnen. Indem wir uns kreativen Hobbys widmen, können wir nicht nur unsere innere Welt erforschen, sondern auch Stress abbauen und unsere allgemeine Lebensqualität verbessern. Hier sind einige kreative Aktivitäten, die du in Betracht ziehen könntest:

  • Malen und Zeichnen: Diese künstlerischen Tätigkeiten sind wunderbare Wege, um Gefühle und Gedanken auszudrücken, die man vielleicht nicht in Worte fassen kann. Ob mit Aquarell, Acryl, Ölfarben oder einfachen Bleistiften, das Malen und Zeichnen ermöglicht es dir, deine Kreativität frei zu entfalten. Es ist auch eine meditative Praxis, die helfen kann, den Geist zu beruhigen und in den Moment einzutauchen.
  • Schreiben: Das Schreiben, sei es das Führen eines Tagebuchs, das Verfassen von Gedichten oder das Erzählen von Geschichten, ist eine kraftvolle Methode, um innere Gedanken und Gefühle zu verarbeiten. Es bietet eine Plattform, um deine Fantasie zu erforschen und kreative Welten zu erschaffen. Schreiben kann therapeutisch sein und bietet eine Möglichkeit zur Selbstreflexion und persönlichen Entwicklung.
  • Musik machen: Musik ist eine universelle Sprache, die tief in unsere Emotionen eindringen kann. Ein Instrument zu spielen oder zu singen, kann eine äußerst bereichernde Erfahrung sein. Musik zu machen fördert nicht nur die kognitive Entwicklung und motorischen Fähigkeiten, sondern bietet auch eine emotionale Entlastung und ein Gefühl der Erfüllung.
  • Handarbeiten: Aktivitäten wie Stricken, Häkeln, Nähen oder Quilten sind nicht nur produktive Hobbys, sondern auch entspannende Praktiken. Sie erfordern Konzentration und Geduld, was dazu beiträgt, den Geist von Sorgen zu befreien. Das Erschaffen von etwas mit den eigenen Händen kann zudem ein sehr befriedigendes Gefühl vermitteln.

Natur genießen: Ein Weg zur inneren Ruhe und Erholung

Die Natur bietet uns einen unerschöpflichen Quell der Ruhe und Erholung. In unserer schnelllebigen und technologiegetriebenen Welt kann die Zeit in der Natur eine wohltuende Auszeit für Körper und Geist sein. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du die heilende Kraft der Natur nutzen kannst:

  • Spaziergänge im Park: Ein einfacher Spaziergang in einem nahegelegenen Park kann eine erstaunliche Wirkung auf dein Wohlbefinden haben. Das Grün der Bäume, das Zwitschern der Vögel und das sanfte Rascheln der Blätter können helfen, Stress abzubauen und deine Gedanken zu klären. Nutze diese Zeit, um bewusst zu atmen, deine Umgebung zu beobachten und vielleicht sogar ein paar Sonnenstrahlen zu genießen.
  • Ausflüge in den Wald: Wälder sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf den menschlichen Geist. Ein Waldspaziergang, oft auch als „Waldbaden“ bezeichnet, kann die Konzentration von Stresshormonen im Körper reduzieren und das Immunsystem stärken. Die frische Waldluft, das Rauschen der Bäume und die natürliche Schönheit des Waldes bieten eine perfekte Kulisse für Entspannung und Erholung.
  • Zeit im eigenen Garten: Wenn du das Glück hast, einen Garten zu haben, nutze diesen privaten Raum als deine persönliche Oase der Ruhe. Gartenarbeit kann sehr therapeutisch sein und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, draußen zu sein und sich mit der Erde zu verbinden. Auch wenn du keinen Garten hast, kann das Pflegen von Zimmerpflanzen oder das Anlegen eines kleinen Balkongartens eine ähnlich beruhigende Wirkung haben.
  • Beobachten der Natur: Selbst einfache Aktivitäten wie das Beobachten von Vögeln, das Hören auf das Summen der Bienen oder das Betrachten der Sterne können eine tiefe Verbindung zur Natur herstellen und zur inneren Ruhe beitragen.

Entspannung durch CBD

Bei CBD handelt es sich um einen Wirkstoff, der in den vergangenen Monaten und Jahren immer beliebter geworden ist. Das liegt vor allem daran, dass es mittlerweile endlich Rechtssicherheit gibt und man CBD deshalb konsumieren kann, ohne sich große Sorgen um die rechtliche Lage machen zu müssen. Viele Menschen nutzen CBD in Form von Ölen oder anderen Produkten, um sich zu entspannen und damit einen Ausgleich zu ihrem Alltag zu bekommen. Wer sich dafür interessiert, der sollte sich beispielsweise die VAAY CBD Produkte anschauen. Die CBD Produkte von VAAY weisen eine sehr hohe Qualität auf und sind ziemlich beliebt. Wenn man sich also für ein CBD Produkt entscheidet, dann ist VAAY auf jeden Fall eine sehr gute Wahl.

Weitere Entspannungsmöglichkeiten

  • Meditation und Achtsamkeit: Regelmäßige Meditation kann helfen, den Geist zu beruhigen und Stress zu reduzieren. Auch Achtsamkeitsübungen können im Alltag integriert werden, um bewusster und entspannter zu leben.
  • Wellness und Selbstpflege: Gönn dir ab und zu eine Wellness-Auszeit. Ein warmes Bad, eine Massage oder ein Spa-Besuch können wahre Wunder für deine Entspannung bewirken.
  • Soziale Aktivitäten: Verbringe Zeit mit Freunden und Familie. Geselligkeit und Lachen sind wichtige Aspekte für ein ausgeglichenes Leben.

Unser Fazit zur Entspannung im Alltag

Entspannung ist ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Indem du dir bewusst Zeit für dich selbst nimmst und Aktivitäten nachgehst, die dir Freude bereiten, kannst du effektiv Stress abbauen und dein Wohlbefinden steigern. Probiere verschiedene Methoden aus und finde heraus, was für dich am besten funktioniert. Denke daran, dass Entspannung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist, um langfristig gesund und glücklich zu bleiben.

Foto: Christian Schwier / stock.adobe.com

Diese Umweltsünden in deinem Kleiderschrank kannst du ganz einfach vermeiden

Diese Umweltsünden in deinem Kleiderschrank kannst du ganz einfach vermeiden

Dass wir alle in einer Überflussgesellschaft leben, die Natur und Menschen aus armen Ländern ausbeuten, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Egal ob Technik, Lebensmittel oder aber auch Klamotten – viel zu viele Produkte werden produziert, ohne dass diese überhaupt benötigt werden.

Durch die ständige Produktion neuer Dinge werden bereits benutzte Gegenstände einfach weggeworfen, obwohl diese noch in einem guten Zustand sind. So wie wir z. B. Handys alle zwei Jahre erneuern, so schaffen wir uns auch Klamotten regelmäßig neu an, obwohl dies gar nicht sein müsste. Fast Fashion ist hier der Oberbegriff, der für immer mehr Aufsehen in der Umweltbranche sorgt. Doch wie kannst du Umweltsünden im Kleiderschrank vermeiden und somit den eigenen Stil umweltfreundlich gestalten?

Was ist Fast Fashion?

Wer Fast Fashion hört, der denkt im Regelfall zunächst an Fast Food. Das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Beide Dinge haben denselben Hintergrund: Viele Produkte möglichst billig produzieren, verkaufen und direkt neue Produkte herstellen. So ungesund wie Fast Food für den Körper ist, so ungesund ist Fast Fashion für die Umwelt und den Menschen. Wenn es um die neuesten Trends geht, kommt keiner mehr hinterher.

Egal ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter – zu jeder Jahreszeit werden neue Klamotten produziert und sind im nächsten Jahr gleich auch schon wieder out. Das bedeutet, dass jeder Mensch seinen Kleiderschrank vier Mal im Jahr komplett erneuert. Das ist eine Tatsache, die fast unvorstellbar klingt, in vielen Fällen allerdings reinste Realität ist.

Um diese Kleidung ständig produzieren zu können, bedarf es an billigen Materialien und Rohstoffen, aber vor allem an billigen Arbeitskräften. In der Fast Fashion-Industrie wird hinterhältig gehandelt – und das nicht nur auf Kosten der Umwelt, sondern auch auf Kosten der Arbeiter und Arbeiterinnen. Umgeben von giftigen Chemikalien und anderen Stoffen, geben die Arbeiter:innen ihr Bestes, um möglichst viele Kleidungsstücke zu produzieren.

Inwiefern diese am Arbeitsplatz vor Gesundheitsschäden geschützt sind und reguläre Arbeitszeiten und Pausen erhalten, davon ist keine Rede. Auch wie diese Menschen bezahlt werden, gehört nicht ans Tageslicht. Menschen, die diese Kleidung für uns produzieren, damit wir immer im Trend bleiben können, können sich nicht einmal den Knopf einer dieser Jeanshosen leisten. Dementsprechend der Entlohnung sind auch ihre Wohn- bzw. Lebensverhältnisse.

Umweltsünden vermeiden durch Secondhand-Shopping

Viele dieser Umweltsünden können vermieden werden, wenn du einfach gebrauchte Kleidung kaufst. Alleine für eine Jeans werden ca. 8.000 Liter Wasser für die Herstellung benötigt. Wenn du also deine Hosen ab jetzt aus zweiter Hand kaufst, wird hierbei nicht nur der Wasserverbrauch drastisch reduziert, sondern auch der CO2-Ausstoß, der durch die Produktion verursacht wird.

Auch hast du beim Secondhand-Shopping die Möglichkeit, verborgene Schätze zu finden und dich gegen Stangenware auszusprechen. Eigentlich möchte niemand so herumlaufen, wie alle anderen es tun. Individualität und Vielfalt ist das, was uns Menschen ausmacht. T-Shirts, die 50-fach in gleicher Ausführung im Laden hängen, bieten wohl kaum dieses Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.

Kleidungsstücke gebraucht zu shoppen schont somit nicht nur die Umwelt und verhindert die Ausbeutung von Arbeiter:innen, sondern hilft dir auch dabei, günstig an neue Schätze zu kommen. Günstig einkaufen und gleichzeitig noch etwas für die Umwelt tun? Das klingt doch super!


Unser Tipp:

Beim Online-Marktplatz Vinted (ehemals Kleiderkreisel) kannst du wunderschöne Secondhand-Mode shoppen und gleichzeitig deine eigene Kleidung, die du nicht mehr benötigst, verkaufen.


Setze auf Klassiker!

Um zu vermeiden, dass du deinen Kleiderschrank regelmäßig rundum erneuern musst, setze lieber auf Klassiker, die nie aus der Mode kommen und du dich jederzeit in ihnen wohl fühlst. Es ist nicht wichtig, dass wir jeden Modetrend mitmachen. Zumal erst einmal die Frage im Raum steht, ob dieser Trend überhaupt zu dir passt und du dich in diesen Kleidungsstücken wohl fühlst.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob du die neuen Kleidungsstücke mit deinen alten kombinieren kannst oder ob du noch mehr neue Sachen dazu kaufen musst, um einen Look zu kreieren. Generell solltest du darauf achten, wenn du neue Sachen kaufst, dass du dich in ihnen wohlfühlst und diese zu deinen bisherigen Kleidungsstücken passen.

Auch ist es nicht sinnvoll, Dinge zu kaufen, nur weil sie reduziert sind. Angebote und Sale-Aktionen locken viele Käufer:innen in die Märkte und sorgen für eine ganz bestimmte Kaufreaktion im Kopf. Doch oftmals benötigst du diese Dinge gar nicht. Um einen Überfluss in deinem Kleiderschrank zu vermeiden, solltest du dir beim Kauf genau überlegen, ob du dieses Kleidungsstück unbedingt brauchst und ob es zu dir und deinem Stil passt. Andernfalls lass es einfach liegen!

Auf nachhaltige Mode und recyceltes Material achten

Immer mehr Modebetreiber nehmen sich der Tatsache an, dass die Modeindustrie einen enormen Beitrag zur Verschlechterung der Umwelt und den Arbeitsbedingungen beiträgt. Aus diesem Grund werden immer mehr Kleidungsstücke entwickelt und hergestellt, die nachhaltig produziert werden und aus recyceltem Material bestehen. Solltest du also wirklich neue Klamotten benötigen, weil dir deine alten nicht mehr passen oder du einen neuen Look ausprobieren möchtest, dann achte beim Kauf darauf, dass die Kleidung nachhaltig produziert wurde.

Auf Polyester und andere synthetische Fasern solltest du weitestgehend verzichten. Diese enthalten Mikroplastik und sind nicht nur bei der Herstellung eine wahre Umweltsünde, sondern auch bei der Entsorgung.

Auch auf unnötige Chemikalien bei der Herstellung sollte verzichtet und bei der Färbung z. B. nur natürliche Farbstoffe verwendet werden. Gerade bei der Herstellung landen Tonnen an Chemikalien in der Luft, aber auch im Wasser und sorgen somit für ein Artensterben und verschmutztes Trinkwasser in den Herstellungsländern.

Am besten du setzt auf Kleidung, die aus Bio-Baumwolle oder Merino-Wolle besteht. Hierbei handelt es sich nicht um Kunstfasern, sondern um natürliche Materialien. Auch werden mittlerweile Plastik- und Papierabfälle so weiterverarbeitet, dass diese später einmal ein schönes und individuelles Kleidungsstück bilden. In der nachhaltigen Modeindustrie gibt es also noch viel zu entdecken!

Umweltsünden im Kleiderschrank – Fazit

Um gut auszusehen und sich gut zu fühlen, bedarf es nicht immer den neuesten Trends. Bei Mode kommt es darauf an, dass sie zu dir und deinem Charakter passt. Daher solltest du dir genau überlegen, welche Kleidungsstücke du dir anschaffst und ob du nicht in etwas teurere Klamotten investierst, die von fairen und umweltfreundlichen Marken hergestellt wurden.

Wenn du jedoch nicht bereit bist, so viel Geld für Kleidung auszugeben, dann schau dich in zahlreichen Secondhand-Shops um und finde dort wahre Schätze! Es gibt immer die Möglichkeit, die Welt ein Stück weit zu verbessern. Es ist eben nur wichtig, dass der einfache Weg manchmal verlassen und ein Stück Arbeit auf die eigenen Schultern gesetzt wird.

 

Foto: deagreez / stock.adobe.com

Die 8 verstörendsten Filme aller Zeiten: Nichts für schwache Nerven!

Die verstörendsten Filme aller Zeiten: Nichts für schwache Nerven!

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Bei nur wenigen Dingen trifft dieses Sprichwort derartig gut zu, wie bei Filmen und Serien. Die einen mögen es lustig, die anderen brutal und blutig. Doch nicht immer muss das Blut spritzen und die Gedärme fliegen, damit ein Film eine verstörende Wirkung mit sich bringt. Häufig sind das Setting, die Kameraführung und vor allem die vermittelte Botschaft mindestens ebenso wichtig wie graphische Detaildarstellungen. Wir haben uns ein wenig umgehört und haben für dich einige Filme herausgesucht, welche garantiert nichts für schwache Nerven sind.

1. Die Passion Christi (2004)

Für die Darstellung des Leidenswegs Jesus Christus zeichnet sich Mel Gibson für Drehbuch und Regie verantwortlich. Der Film nimmt den Zuseher mit in die biblische Vergangenheit und begleitet Jesus auf seinem letzten Weg. Beginnend bei seiner Verhaftung führt der Film durch die Grauen, welche der Sohn Gottes erleiden musste. Der verstörende Höhepunkt ist natürlich die Kreuzigungsszene. Im Vergleich zu bisherigen Bibelverfilmungen setzt Die Passion Christi auf blutige Gewaltdarstellungen und vermittelt so einen gänzlich neuen Einblick in das Geschehen. Unterstützt wird die Wirkung davon, dass während des gesamten Films nur in Originalsprachen – Latein, Aramäisch und Hebräisch – gesprochen wird, der Zuseher ist also auf die Untertitel angewiesen.

Aufgrund der expliziten Gewaltdarstellungen ist Die Passion Christi äußerst umstritten. Einige Kritiker loben den neuen Zugang zu einem verstaubten Thema und weisen darauf hin, dass so die Bibel spannend, aber ehrlich vermittelt werden kann. Die Gegenposition hebt hingegen hervor, dass die Gewalt übertrieben dargestellt wird, weswegen der Film von der Masse der Zuschauer eher verstörend als lehrreich empfunden wird. Solltest du Die Passion Christi noch nicht gesehen haben, ist es jedenfalls lohnenswert, dir selbst eine Meinung zu bilden.

„Die Passion Christi“ jetzt streamen:


2. (Uhrwerk) Clockwork Orange (1971)

Stanly Kubricks Meisterwerk aus dem Jahr 1971 gilt als einer der verstörendsten Filme aller Zeiten. Die Handlung hat sich stark an dem gleichnamigen Roman von Anthony Burgess orientiert, wurde jedoch um das letzte Kapitel gekürzt.

Es wird die Lebensgeschichte von Alex erzählt, einem Anführer einer Jugendbande aus London. Alles in dem Leben der Bandenmitglieder dreht sich um Gewalt. Sie begehen zahlreiche Verbrechen gegen wehrlose Menschen, doch auch Schlägereien mit anderen Gangs stehen an der Tagesordnung. Im Mittelpunkt steht dabei das Ausleben der exzessiven Gewalt. Sie vergewaltigen und quälen scheinbar wahllos. Auch Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe werden von Alex mit brutaler Gewalt gelöst.

Es kommt wie es kommen muss und eines Tages wird Alex festgenommen und landet im Gefängnis. Dort wird er Teil eines Programms zur Resozialisierung von brutalen Straftätern. In diesem Rahmen wird versucht, sein Gehirn neu zu programmieren und ihm einen Abneigung gegen Gewalt einzupflanzen, ein Versuch, welcher nur teilweise von Erfolg gekrönt ist.

Clockwork Orange zeichnet sich durch die Kombination brutaler Gewaltdarstellungen mit originellen Kameraeinstellungen und verstörenden Szenen aus. So schlägt Alex beispielsweise ein Opfer im Takt zu „Singing in the Rain“ zum Krüppel, während er dessen Frau entblößt und anschließend vergewaltigt. Dennoch ist das wahre Highlight des Films die unterschwellige, aber dennoch omnipräsente Kritik am System. In Kombination mit den genialen Einstellungen und Schnitten wird der Film zu einem wahren Meisterwerk der verstörenden Kunst, welches jeder Liebhaber des Genres gesehen haben sollte.

„Uhrwerk Orange“ jetzt streamen:


3. Oldboy (2003 / 2013)

Das Original aus dem Jahre 2003 ist eine südkoreanische Produktion, welche dementsprechend geringe Aufmerksamkeit erhalten hatte. 2013 wurde der Film für ein weltweites Publikum unter der Regie von Spike Lee neu verfilmt. Es dreht sich alles um den Werbemanager Joe Doucett, welcher nach einem missglückten Meeting auf dem Weg nach Hause bewusstlos wird und anschließend in einem Hotelzimmer aufwacht. Er erhält keinerlei Informationen, weswegen er festgehalten wird. Doch aus dem Fernsehen erfährt er, dass seine Ex-Frau vergewaltigt und ermordet, seine Tochter zur Adoption freigegeben wurde. Er selbst sei der Hauptverdächtige. Nach einem erfolglosen Selbstmordversuch wird er verhaftet und muss für zwanzig Jahre ins Gefängnis, wo er einen Racheplan ausarbeitet.

Zwanzig Jahre später beginnt Joe damit, den wahren Schuldigen zu finden. Doch seine Suche entpuppt sich als schwierig und erfolglos. Erst nachdem er den Ort seiner kurzfristigen Gefangenschaft gefunden hatte, lassen sich langsam, aber sicher Spuren zu dem wahren Täter zusammensetzen. Er trifft auf eine unbekannte Person, welche ihm den überraschenden Vorschlag macht, Joe reichlich zu entlohnen und außerdem seine Tochter NICHT zu töten, wenn er binnen 46 Stunden entdeckt, warum er als Mörder gebrandmarkt wurde. Er schafft es und übermittelt dem Fremden die entsprechenden Informationen, nur um anschließend zu erkennen, dass alles nur ein krankes Spiel war und sämtliche Erlebnisse inszeniert wurden, um ihn möglichst effektiv zu quälen.

Oldboy ist eine fantastische Kombination aus verwirrenden und verstörenden Episoden, gepaart mit einzelnen, überraschend auftretenden Szenen körperlicher Gewalt. Während des Films haben viele Zuseher das Problem, der Story zu folgen, doch wenn offenbart wird, wie tief die psychischen Qualen von Joe gehen, werden selbst Leute mit starken Nerven schwach.

„Oldboy (2013)“ jetzt streamen:


4. Mulholland Drive (2001)

Mulholland Drive gilt neben Lost Highway als eines der Paradewerke des Kultregisseurs David Lynch. Zwei Frauen – die eine blond, die andere brünett – treffen im Laufe des Films regelmäßig aufeinander. Im Laufe der Geschichte kommt heraus, dass eine von ihnen offensichtlich einem Mordanschlag entgangen ist. Auch zwei männliche Hauptpersonen werden auf mysteriöse Art und Weise eingeführt.

Zahlreiche unabhängige, leicht verstörende Szenen später, kommt ein Wechsel im Film, und ein zweiter Handlungsstrang wird erzählt. Hier wird der Zuseher mit einer weiteren Frau konfrontiert, welche optisch sehr der brünetten Frau von Vorhin ähnelt. Diese ist jedoch blond und führt auch einen anderen Namen und ein unterschiedliches Leben. Die Verwirrung wird immer größer, wenn einzelne Szenen auf den ersten Teil des Films Bezug nehmen, dennoch ganz offensichtlich unterschiedliche Situationen und Personen darstellen.

Selbst nach Ende des Films wird nicht aufgeklärt, wie das Verhältnis zwischen den einzelnen Personen tatsächlich war. Ebenso wenig wird klar, ob alles oder nur Teile der Handlung Realität waren. Dass dieses Resultat gewünscht war, wird anhand einer Aussage von David Lynch klar. Als ein Reporter zu ihm gesagt hatte, er hätte den Film endlich verstanden, meinte Lynch: „Da haben sie mir ja einiges voraus“.

Dennoch kann und soll vieles in Mulholland Drive interpretiert werden. Zu diesem Zweck liegt der DVD des Films ein Zettel mit wichtigen Dingen, auf welche geachtet werden sollen bei. Mit dieser Hilfestellung ist es empfehlenswert, den Film ein weiteres Mal zu genießen. Auch wenn es sich dank der verwirrenden Szenen um einen sehr verstörenden Film handelt, regt dieser stark zum Denken an. Aus diesem Grund hebt er sich auch derartig von der Masse aller anderer Filme ab und gilt vollkommen zu Recht als einer der schrägsten, doch zugleich genialsten Filme aller Zeiten.

„Mulholland Drive“ jetzt streamen:


5. Requiem For A Dream (2000)

Das US-Drama, basierend auf einer Romanvorlage, erzählt den sozialen Niedergang von vier Drogensüchtigen. Dabei wird auf eine düstere Stimmung dank dunkler Farben, aber auch auf innovative Bildtechniken gesetzt.

In vier Kapiteln –Sommer, Herbst, Winter, Frühjahr – wird die Geschichte der vier Drogensüchtigen erzählt. Aus Drogensucht wird Drogenhandel. Aus dem Wunsch abzunehmen ergibt sich eine Sucht nach Amphetaminen. Aus Drogenhandel resultiert eine Gefängnisstrafe. Diese konnte zwar dank einer Kaution umgangen werden, doch nun waren die Geldmittel knapp. Das logische Resultat ist ein verstärkter Fokus auf illegale Aktivitäten. Diese Abwärtsspirale setzt sich durch den gesamten Film fort und vermittelt ein Bild der Hoffnungslosigkeit von Drogensüchtigen, welches unter die Haut geht.

Requiem For A Dream ist auf seine ganz besondere und eigene Art ein sehr verstörender Film. Denn hier wird die Realität schonungslos aufgezeigt und gibt dem durchschnittlichen Menschen einen Einblick in das triste, deprimierende und aussichtslose Leben von drogenabhängigen Personen. Zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen zeigen, dass der Film auch von internationalen Kritikern trotz dieser verstörenden Wirkung als ausgezeichnet empfunden wurde. Vor allem Ellen Burstyn sticht mit ihrer Darstellung der älteren Witwe Sara Goldfarb, welche in die Drogensucht abrutscht, hervor.

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6. Human Centipede (2009)

Mehrere Personen werden von einem verrückten Doktor entführt und für Experimente missbraucht. Denn Dr. Heiter hat vor, ein Geschöpf, bestehend aus mehreren Menschen, zu erschaffen – den menschlichen Tausendfüßler. Zu diesem Zweck operiert er die entführten Personen aneinander, wobei jeweils der Mund an den After der vorderen Person genäht wird. Die verstörendste Szene des Films ist, als eine der Personen sich erleichtern muss und die darauffolgende gezwungen ist, die Fäkalien zu schlucken.

Die Geschichte des Films ist derartig krank und abstrus, dass die Kritiken zu Recht sehr zwiegespalten waren. Denn einerseits ist dieser „Horror“ nichts für ein breites Publikum, andererseits gehen die Gedankenexperimente weit über den üblichen Thrash von Horrorfilmen hinaus und regen trotz ihrer Abartigkeit zum Denken an. Dank einer grandiosen schauspielerischen Leistung von Dieter Laser in der Rolle von Dr. Heiter ist der Film hartgesottenen Fans von verstörenden Horrorfilmen dennoch zu empfehlen.

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7. A Serbian Film (2010)

A Serbian Film verfolgt die Ereignisse im Leben des ehemaligen Pornodarstellers Milos, welcher aufgrund von mangelnden Ersparnissen dazu gezwungen ist, an speziellen Produktionen im Pornobereich teilzunehmen. Diese sind durch körperliche und sexuelle Gewalt an Frauen geprägt. Diese Szenen werden im Film erschreckend realistisch und offen dargestellt, weswegen A Serbian Film als äußerst umstritten gilt.

Die Gewalt sorgt schließlich dafür, dass sich Milos gegen die Produzenten wendet. Diese entführen kurzerhand dessen Frau und Sohn und zwingen Milos, diese zu quälen und vergewaltigen, ohne dass er jedoch Bescheid weiß, um wen es sich handelt. Als es ihm offenbart wird, geht er gewaltsam gegen seine Peiniger vor. Die Auseinandersetzung gipfelt darin, dass er einen von ihnen tötet, indem er ihm seinen erigierten Penis ins Auge rammt.

Als Milos und seine Familie schließlich nach Hause zurückkehren, wird klar, dass sie ihr Leben so nicht weiterführen können, und er bringt die beiden sowie sich selbst um. Abschließend wird gezeigt, wie die Produzenten der Gewaltpornos in Milos Haus kommen und Anweisungen geben, dass die Leichen missbraucht werden sollen.

Der Film zeigt schonungslos jene Zustände auf, wie sie zum Teil im illegalen Pornogeschäft herrschen sollen und überzeichnet diese auf einzigartige Weise. Die Darstellungen sind jedoch selbst für starke Nerven häufig schwer zu verdauen, weswegen der Film nur für wenige Personen zu empfehlen sein dürfte.

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8. Funny Games (1997)

Anna und Georg machen gemeinsam mit ihrem Sohn Schorschi Urlaub in einem kleinen Ferienhaus. Kurz nachdem sie angekommen sind, werden sie von Peter besucht, welcher um ein paar Eier bittet. Als Anna so abgelenkt wird, wird von Peters Begleiter Paul der Hund der Familie getötet und Georg niedergeschlagen. In weiterer Folge werden Anna und Georg gequält und gedemütigt. Schorschi kann zwar kurzzeitig entkommen, findet die Leiche der Nachbarn, wird anschließend jedoch gefangen und getötet. Im Laufe des Films werden nun auch Georg und abschließend Anna getötet, bevor gezeigt wird, wie Peter und Paul zu einem weiteren Haus pilgern, wo sie freundlich und harmlos um Eier für die Nachbarn bitten.

Die Handlung des österreichischen Films klingt zwar etwas verstörend, jedoch relativ einfach und seicht. Die grandiose Wirkung des Films wird dadurch erzielt, dass die beiden Psychopaten regelmäßig durch Blicke in die Kamera oder sogar durch direkte Ansprache mit dem Zuschauer interagieren. So wirst du direkt ins Geschehen versetzt und fühlst dich verzweifelt und hilflos dem Geschehen ausgeliefert. Gemeinsam mit der überzeichneten Darstellung der Charaktere ergibt sich so ein Film, welcher zwischen Unglaubwürdigkeit und Genialität schwankt und durch seine provokative Gewaltdarstellung polarisiert. Alleine der Vergleich von Kritikern mit Clockwork Orange sollte Empfehlung genug sein, um diesem verstörenden Film eine Chance zu geben.

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Foto: Requiem for a Dream / © Central/Highlight

So stylst du deinen eigenen Bridgerton-Look mit Regency-Flair

So stylst du deinen eigenen Bridgerton-Look

Bridgerton: Das Regency-Drama beeinflusst und setzt Fashion-Trends, von opulenten Haarreifen über zarte Pastell-Töne bis hin zu Empire-Kleidern – wir verraten dir, wie du die Key-Looks aus der Serie umsetzt!

Wie du den Bridgerton-Look stylst

Die Netflix-Sensation Bridgerton hat nicht nur die Herzen der Zuschauer höherschlagen lassen, sondern auch dafür gesorgt, dass Fashionistas auf der ganzen Welt die atemberaubenden, glamourösen Outfits zu kopieren.

Rate mal, was in den vergangenen Wochen fast immer die Nummer eins der Shopping-Suchanfragen bei Google war. Nicht etwa Atemschutzmasken oder gar pädagogische Hilfsmittel für das Homeschooling. Nein – es waren Tiaras.

Die Lockdown Online-Shopper wollten ihrem Leben offenbar ein wenig Glamour verleihen, indem sie mit Juwelen verzierte Haarreifen und Krönchen kauften. Ein Trend, der zweifelsohne mit den 82 Millionen Zuschauern zusammenhängt, die „Bridgerton“ seit seiner Ausstrahlung am ersten Weihnachtstag 2020 auf Netflix verbucht hat.

Tiaras, Federn und Empire-Linien: der Regency-Look

Online-Modehändler bestätigen den Trend: sie stellen fest, dass seit der Ausstrahlung von Bridgerton die Suchanfragen nach Korsetts, Perlen- und Federstirnbändern, langen Handschuhen und Empire-Kleidern (die für die Ära prägende Kleid-Silhouette) stark angestiegen sind. Die Suchanfragen nach bestickten Kleidern, Empire-, Millefleurs- und Seidenkleidern verzeichnen vierstellige Zuwachsraten.

Es scheint, als ob die Leute, während die meisten von uns noch immer zu Hause festsitzen, dem Schlamper-Look überdrüssig sind und einen Hauch von High-Fashion-Fantasie in unsere Garderobe bringen wollen.

 

 

Die Featherington-Mädchen, mit ihrem üppigen Busen und den bunten Farben

Kein Wunder: Die Kleider in dem fesselnden Drama sollten zwar nicht 100-prozentig der Regency-Ära entsprechen, aber sie wurden so entworfen, dass sie nie weniger als absolut spektakulär sind. Kostümbildnerin Ellen Mirojnick entwarf 7.500 Looks für die erste, achtteilige Staffel der Serie. Sie selbst beschreibt den Look als eine Mischung aus „eiscremefarbenen Pastelltönen, säurefarbene Blumen, Unmengen von Rüschen, strassbesetzte Puffärmel und Perücken, die es mit Marie Antoinette aufnehmen könnten“. Und das war genau das, was sie lieferte.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet solch opulente Outfits und extravagante Kreationen plötzlich die Mode bestimmen würden, während der Alltags-Look von vielen von uns im Moment von Jogginghose, Jeans & Co. bestimmt wird.

Die Erklärung des Bridgerton-Trends: Teile für den Zeitpunkt zu kaufen, an dem wir wieder ausgehen können, gibt uns ein Gefühl von Hoffnung und etwas, auf das wir uns freuen können.

Wie gut, dass der „Bridgerton-Look“ nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch sehr schmeichelhaft ist. Juwelen, Haarreifen und Federn sind Verzierungen, die leicht zu jedem Outfit hinzugefügt werden können, während Kleider mit Empire-Linie dank ihres lockeren Schnitts so manches Pölsterchen kaschieren, während sie das üppige Dekolleté betonen.

Aber Vorsicht: Natürlich kann der Versuch, den Look einer Show genau nachzuahmen, dazu führen, dass du eher ein wenig exzentrisch als stilvoll aussiehst. Hier erfährst du, welche Teile die absoluten Must-haves für den Regency-Look sind und wie du sie 2021-konform stylst, selbst wenn du damit erstmal nur im Wohnzimmer sitzt und Netflix schaust.

 

 

Corsagen

Bustiers und Korsetts sind in Bridgerton ein Muss. Auf die Unterwäsche der Figuren wird fast ebenso viel Wert gelegt wie auf die opulenten Kleider, die darüber getragen werden.

Das Ergebnis ist, dass die Popularität von Corsagen durch die Decke geht. Die gute Nachricht: während traditionelle Korsetts notorisch unbequem sind, haben sich die Dinge seit dem 19. Jahrhundert erheblich verbessert.

Wir müssen uns nicht mehr bis zur Ohnmacht einschnüren wie das arme Featherington-Mädchen in Bridgerton, aber den schicken Look eines Bustier-Oberteils können wir trotzdem tragen. Probier zum Beispiel eine Brokat-Corsage zu Jeans und Pumps zu stylen. Noch alltagstauglicher ist ein Bustier aus Denim. Bonuspunkte gibt es für Teile in Daphne Bridgertons Lieblingsfarbe Hellblau.

Pastell

Und damit wären wir schon beim nächsten Regency Essential: Pastellfarben! Allein für die Hauptdarstellerin Daphne Bridgerton (gespielt von der stets eleganten Phoebe Dynevor) gab es 104 Kostümwechsel – die meisten davon in ihrem typischen Pastellblau.

„Es sind blasse Blau-, Silber- und Grüntöne, die sich wie ein Hauch von Farbe anfühlen“, erklärte Kostümdesignerin Ellen Mirojnick in einem Interview die Farbwahl, „später, als Daphne älter wird, werden die Farben düsterer. Die Rosatöne und Blautöne sind satter und die Silbertöne werden tiefer, während sie als Frau reift.“

Obwohl wir (zum Glück) nicht mehr auf die Erlaubnis von Männern angewiesen sind und uns nicht mehr in Ohnmacht fallen lassen müssen, um Liebe zu finden, gibt es einige Elemente in Bridgerton, die wir auch im Jahr 2021 gerne tragen würden – Daphnes Stil ist eines davon. Von zierlichen Blumenstickereien und Millefleurs-Mustern bis hin zu durchsichtigen Tüllärmeln – pastellblaue Kleider, passen auch heutzutage zu jeder modernen Daphne.

Wenn dir Blumen und Pastelltöne im Komplett-Look too much sind, kannst du die zarten Sorbetfarben auch super zum Beispiel als Top mit einer hellen Jeans kombinieren.

 

 

Haarreifen

Regency verkörpert Luxus und was könnten wir nach einem schwierigen Jahr 2020 mehr brauchen, um unsere Stimmung zu heben, als etwas Opulenz, Eleganz und Raffinesse?

Der einfachste Trick für eine extra Portion Glamour: ein perlenbestickter Haarreifen, wie ihn auch die Bridgerton-Ladies tragen würden.
Auch ein Stirnband, eine glitzernde Haarspange oder – für echtes Bridgerton-Feeling – eine Tiara wird deinen Look sofort aufwerten.

Empire-Kleider und Millefleur-Kleider

Dakota Fanning hat ein Händchen für Kleider mit Empire-Taille. Wenn du dich modisch von den zarten Silhouetten inspirieren lassen willst, denk mehr an Dakota und weniger an Jane Austen-Heldinnen. Was Farbe und Muster angeht, liegst du mit den bereits erwähnten Pastelltönen oder auch romantischen Millefleur-Mustern, die ebenfalls zu den absoluten Regency-Key Pieces gehören, genau richtig.

Reitstiefel

Doch in Brigerton werden nicht nur feenhafte Kleider zelebriert. Auch von Daphnes eleganten Reiteroutfits können wir uns modisch etwas anschauen. Die schlanken Stiefel machen sich nämlich nicht nur hoch zu Ross gut. Auch beim nächsten Bummel durch die Stadt, sind sie deine idealen Begleiter. Stylen kannst du sie ganz klassisch elegant zu Jeans und Blazer. Ein typischer Regency-Begleiter: ein Cape.


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Ariat Palisade Reitstiefel // 325,00 € // erhältlich auf www.ariat.com

Die renommierte Reitstiefel-Kollektion der Marke Ariat perfekt für alle, die sich an die Regency-Mode heranwagen wollen. Die aus Vollnarbenleder gefertigten Stiefel in schlanken Silhouetten passen perfekt zu Allem. Von Jeans um Prinzessin Di’s Freizeitlooks zu rekreieren bis hin zu Präriekleidern für die ultimative Frühlingsgarderobe der Regency.

Der Palisade ist die neueste revolutionäre Markteinführung von Ariat, mit der neuesten Technologie und den neuesten Designkonzepten der Marke versehen. In einem schlankeren, abgespeckten Design mit einer versteckten Reißverschlussabdeckung ist der Palisade sehr schmeichelhaft für die Waden.


Capes

Ein Cape gehört zu den vielseitigsten Teilen des Bridgerton-Looks. Mit opulenten Brokatmustern zu eleganten Kleidern und traumhaften Roben für den großen Auftritt oder in einer schlichten Variante für einen Everyday-Look, der den Regency-Style sogar bürotauglich macht – wenn die Home-Office-Zeit dann endlich ein Ende hat. Aber zum Trost: bis dahin haben wir viel Zeit zum Netflix schauen.

 

 

Fotos: © NETFLIX

Frauen sind die erfolgreicheren Börsianer

Frauen sind die erfolgreicheren Börsianer

Die Zeiten, in denen ausschließlich die Männer für die Finanzen zuständig waren, sind längst vorbei. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den Zugang zum Aktienmarkt, der für Frauen und Männer die gleichen Chancen bietet. Frauen sind laut Statistiken sogar die erfolgreicheren Anleger an der Börse. Dennoch bilden sie am Aktienparkett die Minderheit, was sich durch die guten Renditemöglichkeiten schnell ändern sollte.

Frauen erwirtschaften mehr Rendite

Die Börse ist ein Ort, an dem Privatanleger und große Investoren ihr angelegtes Geld vermehren möchten. Wenn es nach statistischen Werten geht, sollte das gesamte Börsenparkett fortan von den Frauen übernommen werden. Carola Ferstl hat in ihrem Buch „Frauen investieren klüger“ zwei interessante Aspekte niedergeschrieben, die das Können der Frauen unter den Börsianern unterstreichen.

Frauen waren es, die über Jahre das Börsentraining der Deutschen Börse und des Handelsblatts besser absolvierten als ihre männlichen Kollegen. Darüber hinaus wurden Börsenspiele untersucht. 35.000 Kundendaten ließen sich analysieren und verhalfen zu dem Ergebnis, dass Frauen gut 5 % besser abschnitten als Männer. Dies spiegelt sich in der realen Rendite an der Börse wider. Im Untersuchungszeitraum 2013 fanden die Analysten von Statista heraus, dass die Rendite in den Aktiengeschäften der Frauen um 56 % höher ausfiel. Ein beachtlicher Wert, der es für das weibliche Geschlecht ratsam macht, an der Börse zu investieren.

Weibliches Gefühl im Fokus

Die gesteigerten Aktienrenditen der Frauen lassen sich mit emotionaler Intelligenz erklären. Eine Frau handelt an der Börse passiver als ein Mann und ist den Statistiken nach damit erfolgreicher. Es ist interessant, dass gerade die Gefühle der Frau als positiv herausgestellt werden, wo doch sonst an der Börse ein rationales Handeln als richtige Vorgehensweise empfohlen wird. Die weibliche Intuition hilft dabei, ganzheitliche Entscheidungen zu treffen. Außerdem reagieren Frauen an der Börse in der Regel risikobewusster, was ein großer Vorteil sein kann.

Ein klassischer Fehler auf dem Börsenparkett ist das schnelle Schließen von positiven Trades, während Verlustgeschäfte lange ausgesessen werden. Frauen kommen seltener in diese Situation, da ihre weibliche Vorsicht sie dazu verleitet, Verlustgeschäfte vorzeitig abzustoßen, bevor sie immer größere Dimensionen annehmen. Die Möglichkeiten auf Rendite an der Börse werden immer ausgefallener.

Zahlreiche Investitionsmöglichkeiten

Die Produkte, die an der Börse gehandelt werden, können einen unerfahrenen Trader schnell überrollen. Frauen und natürlich auch Männer, die in das Thema Börse neu einsteigen wollen, sollten sich mit ETFs beschäftigen. Dies sind Fonds, die in mehrere Aktien gleichzeitig investieren und dadurch Risiko streuen. Sollen bestimmte Anlagewünsche erfüllt werden, kann der Investor auf bestimmte Regionen, Branchen oder Märkte setzen, auf die die ETFs spezialisiert sind.

Natürlich ist auch eine Geldanlage in ein einzelnes Unternehmen möglich, allerdings ist hier das Verlustrisiko deutlich höher. Weitaus komplizierter wird die Börse beim Handel mit Optionsscheinen. Dies sind gehebelte Produkte, bei denen höhere Gewinne, aber auch Verluste bis hin zum Totalausfall entstehen können. Für Einsteiger sind solche Optionsscheine nicht die erste Wahl unter den Börsenprodukten.

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Cornell-Methode: Erfolgreiches Lernen mit besseren Notizen

Cornell-Methode: Erfolgreiches Lernen mit besseren Notizen

Ob in der Schule, an der Uni oder am Arbeitsplatz – das Lesen wissenschaftlicher Lektüre oder das Zuhören eines Vortrags: in vielen Bereichen unseres Lebens müssen wir in der Lage sein, Informationen schnell und umfassend aufzunehmen. Dafür machen sich die meisten Lernenden Notizen, welche dann später die Grundlage zum Lernen bieten. Doch nicht selten versinkt man in ein Zettelchaos oder kann sich beim Lesen der eigenen Aufzeichnungen nicht mehr an den Kontext erinnern.

Um dies zu vermeiden, stellen Lehrer, Dozenten oder Arbeitskräfte meistens ihre verwendete Powerpoint-Präsentation zur Verfügung. Doch auch hiermit lernt es sich oftmals schwer, da das Gelesene einfach nicht im Gedächtnis bleiben will.

Handgeschriebene Notizen bleiben besser in Erinnerung

Auch wenn der Trend zu Digitalisierung geht – wer handschriftlich seine Notizen festhält, ist klar im Vorteil. Besonders wenn es um komplexe Zusammenhänge geht, können handgeschriebene Notizen besser abgerufen werden. Beim Schreiben mit Stift und Papier muss sich der Schreibende oftmals auf notwendige Fakten beschränken, während diejenigen, die am Laptop schreiben, bemüht sind, jedes einzelne Wort mitzuschreiben.

Schreiben heißt denken

Es ist ein Unterschied, ob du etwas nur liest bzw. hörst, oder die Informationen in eigenen Worten wiedergebend aufschreibst. Beim Schreiben geschieht ein Denkprozess im Gehirn. Eigens durchdachte Informationen lassen sich wiederum leichter abrufen als das rein Gelesene oder Gehörte.

Die Fakten sprechen demnach klar für das Notizen machen. Doch wie? Wir wollen nicht am Ende einer Vortragsreihe oder kurz vor der Prüfung in einer Zettelflut versinken. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl an Methoden, welche das Notizen machen erleichtern. Eine besonders empfehlenswerte Methode ist die Cornell-Methode.

Die Cornell-Methode

Die Cornell-Methode hilft dir kurz gesagt, deine Notizen zu strukturieren. Grundlegend bietet sie eine bestimmte, immer gleichbleibende Vorlage, sodass es leicht ist, sich in seinen Notizen zurechtzufinden. Sie wurde 1949 von dem Professor Walter Pauk an der Cornell-University in Amerika entwickelt und ist auch als Cornell Note Taking System bekannt.

Einsatzgebiete

Die Methode eignet sich in vielfältiger Weise. Hier einige Beispiele:

  • in Seminaren
  • auf Weiterbildungen
  • in Vorlesungen
  • beim Lesen von Fachlektüre
  • beim Lesen von Online-Lektüre
Übrigens: Die Cornell-Methode eignet sich nicht, wenn Informationen 1:1 an andere Personen weitergegeben werden sollen. Dies liegt daran, dass eine verkürzte Formulierung verwendet wird, die wir später noch beschreiben.

Ablauf der Cornell-Methode

Schritt 1: Vorbereiten des Notizblocks

Nimm dir ein Din-A4-Blatt. Im unteren Teil ziehst du mit etwa 5 cm Abstand zum unteren Rand eine waagerechte Linie. Im oberen Teil des Blattes ziehst du nun im Abstand von etwa 6 cm zum linken Rand eine weitere senkrechte Linie. Über den Spalten kannst du das Datum sowie den Titel der Vorlesung, des Vortrags oder der Literatur schreiben. Dies ist wichtig, damit du beim späteren Durchgehen deiner Notizen immer auf den ersten Blick erkennst, um welches Thema es sich handelt. Anderenfalls wirst du schnell die Übersicht verlieren und endest im Zettel-Chaos. Während der Veranstaltung wird nur in der breiten rechten oberen Spalte geschrieben.

Schritt 2: Notizen machen

Zu den Notizen zählen das Gehörte oder Gelesene, eigene Fragen sowie Fragen oder Anmerkungen von Mitlernenden. Bei der Formulierung solltest du unbedingt Abkürzungen, Symbole und Stichwörter nutzen, um Zeit einzusparen. Hilfreich sind auch kleine Zeichnungen oder Sketchnotes, welche dem Gehirn beim Verarbeiten und Abrufen der Informationen helfen.

Du solltest dich bei den Notizen auf die Kernaussagen des Vortrages oder des Textes konzentrieren. Auf vom Vortragenden gebrachte Beispiele kannst du verzichten. Du solltest auf Signale achten wie: „Die drei wichtigsten Punkte sind…“. Es lässt darauf schließen, dass eine wichtige Information folgt. Auch wenn Informationen wiederholt werden, sind sie vermutlich von Bedeutung.

Beim Lesen eines wissenschaftlichen Textes kannst du auf fett markierte Wörter achten, welche oft Schlüsselwörter sind. Diese kannst du einzeln notieren. Werden Diagramme oder Tabellen benutzt, kannst du diese bei Bedarf vereinfacht übernehmen. Ist dir die Kernaussage dieser Diagramme jedoch auf den ersten Blick bewusst, so reicht es, diese aufzuschreiben.

Schreibe nie in ganzen Sätzen, sondern verwende Bindestriche und schreibe jede Information in möglichst ein bis zwei Wörtern auf. Hab keine Angst, nur Schlüsselbegriffe zu notieren. Du wirst dich beim späteren Überarbeiten an die Einzelheiten zu den jeweiligen Überschriften erinnern – viel besser, als wenn du jede einzelne Information aufschreiben und die Hälfte des Vortrags verpassen würdest.

Wird ein neues Thema, ein Unterthema oder ein neues Kapitel begonnen, solltest auch du eine neue Seite beginnen. Auf den ersten Blick erscheint dir dies vielleicht verschwenderisch, es wird dir aber helfen, die Informationen gedanklich besser zu speichern. Somit kannst du sie später auch einfacher anrufen.

Hast du keine schöne Handschrift, vor allem, wenn du unter Zeitdruck stehst? Sind deine Notizen unleserlich, solltest du sie so bald wie möglich überarbeiten, solange du dich inhaltlich noch erinnern kannst. In diesem Zuge hast du auch die Möglichkeit, einige weitere Informationen, an die du dich erinnerst, zu notieren. Doch achte auch hier darauf, auf Beispiele möglichst zu verzichten und nur die wichtigsten Informationen zu sammeln, um die Kernaussage stets vor Augen zu haben.

 

 

Schritt 3: Nachbereitung der Notizen

Die linke Spalte wird in kurzem Zeitabstand zur rechten Spalte gefüllt. Sie dient der Nachbereitung des Gelesenen oder Gehörten. In diese Spalte werden Fragen notiert, welche dir im Nachhinein in den Sinn kommen, wichtige Schlagworte und Ideen. Die Notizen können durch den Einsatz von Textmarkern farblich noch einmal geordnet werden, was auch der Visualisierung dient.

Schritt 4: Zusammenfassung

Zuletzt geht es an die untere Spalte. Hier wird, ebenfalls in möglichst geringem zeitlichem Abstand, eine Zusammenfassung der Notizen möglichst in deinen eigenen Worten verfasst. Hier kannst du in ganzen Sätzen sowie in Textform arbeiten.


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Lernen mit der Cornell-Methode

Die Cornell-Methode dient dir nicht nur, übersichtlich und nachhaltig deine Notizen zu verfassen. Du kannst diese Notizen anschließend nutzen, um dich auf eine Prüfung oder ähnliches vorzubereiten.

Wenn du allein lernst, kannst du die rechte Spalte zunächst zudecken. Du widmest dich nun den Fragen und Stichworten der linken Spalte. Anhand ihrer versuchst du, die Inhalte zu dem Thema abzurufen. Dein Wissen kannst du mit der rechten Spalte und der unteren Spalte überprüfen. Beim ersten Lernen wirst du feststellen, welche der niedergeschriebenen Informationen besonders wichtig sind. Diese solltest du noch einmal farbig markieren.

Wiederhole das Lernen so oft wie möglich. Wenn du beim Lernen feststellst, dass du die Informationen durcheinanderbringst oder wichtige Punkte vergisst, kannst du die Notizen nochmal auf ein neues vorbereitetes Blatt übertragen und neu anordnen.

Mit der Cornell-Methode zu besserem Lernen

Wie du siehst, ist diese Methode einfach und du kannst mit möglichst geringem Aufwand einen großen Nutzen erzielen. Probiere die Methode doch einfach mal aus, wenn du dich das nächste Mal auf eine Prüfung vorbereitest oder dein Chef dir eine Weiterbildung ermöglicht.

Viel Erfolg beim Lernen!

Hier ein noch paar schöne Beispiele, wie Notizen mit der Cornell-Methode umgesetzt wurden:

 

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Wertvolle Tipps, um minimalistischer zu leben

Wertvolle Tipps, um minimalistischer zu leben
Weniger ist mehr – nach diesem Leitsatz funktioniert der Minimalismus. Denn wer weniger hat, soll sich über mehr Lebensfreude und Freiheit freuen.

Der Schrank scheint aus allen Nähten zu platzen, die Schuhe stapeln sich im Schuhschrank und auch das Bücherregal ist voll – Sammeln sich im eigenen Haushalt die Konsumgüter, kann das schnell belastend sein. Durch die Masse an Dingen wirkt die Wohnung unruhig, vielleicht sogar unordentlich. Unbewusst sorgt das für ein Gefühl der Überforderung und Stress. Dagegen kann ein einfaches Motto helfen: weniger ist mehr.

Beim Minimalismus geht es genau darum, die eigenen Habseligkeiten sinnvoll zu reduzieren. Wird das Hab und Gut auf das Notwendigste beschränkt, ergeben sich daraus mehrere Vorteile. In der Wohnung ist es ordentlich, es ist genügend Platz und für die Umwelt ist ein minimalistischer Lebensstil ebenfalls vorteilhaft.

Welche Vorzüge bringt der Minimalismus mit sich?

Wer das Gefühl hat, den Überblick über seine Habseligkeiten zu verlieren, ist in unserer Konsumgesellschaft nicht allein. Viele Menschen häufen bewusst oder unbewusst immer mehr Besitz an – das begünstigen natürliche niedrige Preise für Kleidung, Unterhaltungsmedien oder Deko. Ein unliebsamer Nebeneffekt: In den Schränken wird der Platz knapp, die Sachen liegen gefühlt überall herum und durch die Unordnung geht auch das ein oder andere wichtige Teil verloren. Wird hektisch nach Schlüsseln, Fotos, USB-Sticks oder dem Lieblingslippenstift gesucht, steigt unwillkürlich der Stresspegel. Um das zu vermeiden, kann man sich dem einfachen Leben zuwenden. Soll heißen: Schluss mit kopflosem Konsum.

Wird auf den Überfluss der Dinge verzichtet, bekommen wir schneller den Kopf frei. Wir profitieren wieder vom Blick auf das Wesentliche. Wer nicht stundenlang unnütze Gegenstände abstauben, sortieren oder aufräumen muss, spart sich Zeit und Stress. Denn je weniger wir besitzen, umso weniger müssen wir uns kümmern.

Wohnung minimalistisch eingerichtet
Ist die Wohnung minimalistisch eingerichtet, verliert man nicht so schnell die Übersicht.

In der eingesparten Zeit kann man sich den Dingen, die einem wirkliche Freude bereiten, zuwenden. Statt den Kleiderschrank zum wiederholten Mal umzuräumen, kann man ein gutes Buch lesen oder den Lieblingsfilm streamen. Auch für einen gemütlichen Spaziergang bietet sich endlich die Gelegenheit. Durch die freie Zeit ergibt sich ein weiterer positiver Aspekt: die Kreativität steigt. Muss man sich nicht über die nächste Aufräumaktion Gedanken machen, bleibt ausreichend Raum für neue Träume und Ideen.

Durch den Minimalismus Geld sparen und die Umwelt schonen

Ein großer Vorteil eines minimalistischen Lebensstils liegt auf der Hand. Ohne viel Konsum spart man Geld. Selbst kleine Beträge, die hier und da für Souvenirs oder ein günstiges Kleidungsstück abhandenkommen, summieren sich. Das Gesparte kann man auf die hohe Kante legen oder nachhaltig investieren. Statt preiswerter „Wegwerfmode“ kauft man beispielsweise den teuren, aber langlebigen Pullover. Das schont auf lange Sicht wiederrum den Geldbeutel – und die Umwelt. Durch den bewussten Konsum leben Minimalisten automatisch umweltbewusster. Wer wenig einkauft, achtet tendenziell mehr auf Qualität und Haltbarkeit. Je mehr Menschen nach diesem Prinzip leben, desto weniger muss auf lange Sicht produziert werden. Das spart Ressourcen.

Nicht bei jedem funktioniert die Umstellung auf ein nachhaltiges Kaufverhalten sofort. Wer jedoch seine Ziele visualisiert, kann sich nach und nach an einen minimalistischen Lebensstil gewöhnen und dessen Vorteile in vollen Zügen genießen.

Minimalismus
Wer weniger Besitz anhäuft, belastet auch die Umwelt weniger. Dementsprechend handelt es sich beim Minimalismus um einen sehr nachhaltigen Trend.

Wie funktioniert Minimalismus?

Gute Gründe für ein minimalistisches Leben gibt es genug. Jedoch stellt sich die Frage, wie den Minimalismus in seinen Alltag integrieren kann. Alle Besitztümer verschenken und verkaufen? Nie wieder shoppen gehen? In einer leeren Wohnung sitzen? Zunächst muss bedacht werden: Minimalismus ist individuell. Jeder Mensch entscheidet selbst, worauf er verzichten kann und was für ihn eine Last darstellt. Wer sein Leben tatsächlich minimalistischer gestalten möchte, muss nicht direkt seinem gesamten Besitz abschwören.

Es kann schon ausreichen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Braucht man wirklich 30 Jeans im Schrank? Muss das Smartphone jährlich gegen das neuste Modell ersetzt werden? Ebenso ergibt es Sinn, sich einen Überblick über die eigenen Habseligkeiten zu verschaffen. Immerhin besitzt ein erwachsener Westeuropäer rund 10.000 Gegenstände. Zum Teil sammeln sich dabei über die Jahre Dinge, die ungenutzt bleiben, an. Diese nehmen nicht nur Platz weg – sie engen uns ein und können Stress hervorrufen. Daher ist es sinnvoll, die eigene Wohnung regelmäßig auszumisten und nicht mehr gebrauchte Sachen online zu verkaufen, wie z.B. über momox. Aufräumen und Ausmisten kann ein einfaches Prinzip zum Einsatz kommen: Alles, was ein Jahr lang nicht genutzt wurde, kann (und sollte auch) weg.

Doch nicht nur Kleidung, Bücher und CDs verstopfen den eigenen Haushalt. Oftmals stehen Schränke und Regale mit Dekorationsstücken voll. Davon gehen die wenigsten mit einem ideellen Wert einher. Das Sammelsurium entsteht nicht zuletzt, weil viele Menschen beim Dekorieren mit dem Trend gehen wollen. Dieser verändert sich regelmäßig, sodass man mit dem Umdekorieren teils nicht hinterherkommt. Sinnvoller ist es, sich für ein langlebiges Design des eigenen Zuhauses zu entscheiden. Wen es in den Fingern juckt, ein neues Accessoire für die Wohnung zu kaufen, sollte erstmal eine Nacht darüber schlafen. Denn meist handelt es sich um Affektkäufe, die bei genauerer Betrachtung ihren Reiz verlieren.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man gänzlich auf Konsum verzichten muss. Ein kleiner Bonuspunkt: Durch das selektive Kaufverhalten wird Geld gespart. Mit dem Ersparten kann man sich getrost das ein oder andere hochwertige Stück leisten. Ob Kleidung oder Deko – hochqualitative Produkte punkten mit einer längeren Lebensdauer. Das kommt dem minimalistischen Lebensstil sehr zugute.

 

Fotos: Pixabay.com / vacdll, 6689062, Alexas_Fotos / CCO Public Domain

Equal Pay Day: Das solltest du über den Gender Pay Gap wissen

Equal Pay Day am 10. März: Das solltest du über den Gender Pay Gap wissen

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Was dich die Lohnlücke persönlich kosten kann

Der Equal Pay Day macht die strukturelle Lücke sichtbar. Wenn du tiefer einsteigen und deine eigene Größenordnung berechnen möchtest, findest du im Gender-Pay-Gap-Guide Report, Rechner und Verhandlungs-Skripte.

Zum Gender-Pay-Gap-Guide


Es gibt für nahezu jeden Anlass einen bestimmten Tag. Neben dem Tag der Jogginghose, dem Tag der Sonnencreme oder auch dem Tag des Zebrastreifens gibt es noch weitere zahlreiche verrückte Feiertage, die keine tiefere Bedeutung zu haben scheinen, als den Menschen ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.

Anders sieht es beim Equal Pay Day am 10. März 2021 aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Tagen hat dieser nämlich durchaus seine Berechtigung – leider! Würde es die enormen Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen nämlich nicht mehr geben, dann könnte auch der Equal Pay Day bald endlich der Vergangenheit angehören.

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist ein zentrales Thema, das nicht nur Feministinnen seit Jahrzehnten immer mehr beschäftigt. Auch in Politik und Gesellschaft wird es zu einem immer wichtigeren Anliegen. Auch wenn Frauen – in Deutschland zumindest – die gleichen Verpflichtungen, aber auch Rechte haben wie Männer, trifft das auf die Bezahlung jedoch nicht zu. Dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau nach wie vor noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt der sogenannte Gender Pay Gap. Das ist die Gehaltslücke, die zwischen Mann und Frau herrscht und die du in nahezu jeder Branche beobachten kannst. Rund 20 Prozent weniger Gehalt erhalten Frauen als Männer.

Eine höhere Bezahlung von Männern ist nur dann angemessen, wenn es triftige Gründe dafür gibt

Wenn du denkst, dieser enorme Unterschied sei auf die unterschiedliche Qualifikation von Mann und Frau zurückzuführen oder auch darauf, dass Männer tendenziell eher andere und damit besser bezahlte Berufe ergreifen als Frauen, hast du damit nur teilweise recht. Diese Sichtweise nennt sich in der Wissenschaft „ungereinigter Pay Gap“. Das bedeutet tatsächlich die reine Betrachtung der Gehaltsunterschiede völlig unabhängig davon, welche Qualifikationen Mann und Frau haben oder wer eher welche Berufe ergreift.

In dem ungereinigten Gender Pay Gap sind Gründe einbegriffen, die eine unterschiedliche Bezahlung oftmals rechtfertigen. So arbeiten Frauen tendenziell häufiger in Berufen, die als schlecht bezahlt gelten – beispielsweise als Friseurin, in der Altenpflege oder als Erzieherin. Männer sind hingegen häufiger in Führungspositionen vertreten.

Im Gegensatz zu Männern haben Frauen häufig mehr Erwerbsunterbrechungen, besonders dann, wenn es um das Thema Familienplanung geht. Schwangerschaften, der Mutterschutz, Elternzeit oder einfach auch eine langjährige Auszeit zugunsten der Familie – Frauen stecken beruflich eher zurück als Männer, um sich um ihre Familie zu kümmern. Auch wenn das natürlich finanzielle Einbußen mit sich bringt.

Außerdem arbeiten Männer eher Vollzeit, während Frauen oft Teilzeit- oder Minijobs annehmen, um Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Auch wenn sich diese Art der Familienstrukturierung an alte Rollenmuster anlehnt, ist eine höhere Bezahlung der Männer in diesen Fällen zumindest gerechtfertigt. Immerhin sind diese in den genannten Beispielen besser gebildet, haben besser bezahlte Jobs oder arbeiten schlicht und ergreifend mehr.

Gender Pay Gap: Männer und sogar Frauen selbst halten häufig an starren Rollenbildern fest

Doch auch wenn exakt die gleichen Voraussetzungen bezüglich des Alters, der Qualifikation und der Ausbildung bei Mann und Frau betrachtet werden, wie es bei dem bereinigten Gender Pay Gap der Fall ist, verdienen Männer tendenziell sechs Prozent mehr, als Frauen es tun. Und das bei exakt der gleichen Arbeitszeit! Der bereinigte Gender Pay Gap beträgt damit rund ein Viertel des unbereinigten Gender Pay Gap. Eine ganze Menge Geld also, auf das du sicher ungern verzichten würdest.

Wissenschaftler sehen hierfür zwei Gründe. Zum einen zeigen sich viele Frauen weniger selbstbewusst in Gehaltsverhandlungen als Männer. Auch wenn es in Vorstellungsgesprächen um Gehaltsvorstellungen geht, sind Frauen häufig eher zurückhaltend. In vielen Köpfen ist nun einmal noch immer fest verankert, dass der Mann mehr verdienen muss als die Frau. Dadurch machen sich Frauen häufig kleiner, als sie es eigentlich müssten.

Doch auch Personaler weisen genau diese Sichtweise in zahlreichen Fällen auf. Sie bieten Frauen damit eine geringere Bezahlung an, als sie es bei Männern tun würden, die noch immer als Hauptverdiener zählen. Auch wenn diese Sichtweise mehr als veraltet sein dürfte. Immerhin zeigt die Bundeskanzlerin höchstpersönlich, dass es auch anders geht. Der Gender Pay Gap klingt damit also nicht nur ungerecht, sondern ist es auch. Doch was kannst du als Frau gegen diese unfaire Behandlung tun?

Unterschiedliche Bezahlung bei gleicher Leistung und Voraussetzungen ist eigentlich gesetzwidrig

Dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zufolge ist eine unterschiedliche Bezahlung nur aufgrund des Geschlechts gesetzwidrig. Wer vermutet, dass diese Tatsache den eigenen Vorgesetzten herzlich wenig interessiert, der hat zumindest eine Möglichkeit, diesen Missstand aufzudecken. Seit dem 6. Januar 2018 haben Angestellte eines Unternehmens Anspruch darauf, die Gehälter vergleichbarer Kollegengruppen zu erfragen. Sollten sich hierbei Gehaltsunterschiede aufzeigen, die nur einem Geschlecht zuzuführen sind, ist das ein Grund, um vor Gericht zu gehen. Es sei denn, dein Vorgesetzter gibt im Falle einer solchen Aufdeckung nach und ist bereit dazu, das Gehalt entsprechend anzupassen und zu erhöhen.

Mehr Selbstbewusstsein vor allem in Gehaltsverhandlungen schadet nicht

Auf ein höheres Gehalt solltest du – wie alle anderen Frauen auch – dabei bei Vorstellungsgesprächen setzen – falsche Zurückhaltung oder das künstliche Kleinmachen ist hierbei unangebracht. Denn auch wenn es noch ein langer Weg zur Gleichbehandlung in finanzieller Hinsicht ist, den vor allem auch die Politik vorantreiben muss, ist es Aufgabe jedes einzelnen, dagegen vorzugehen, sich gegen eine ungerechte Behandlung zu wehren und darauf aufmerksam zu machen.

Einen wichtigen Beitrag dazu leistet immerhin nicht umsonst der Equal Pay Day, der sich schon zu einem wichtigen Ereignis der deutschen Geschichte etabliert hat. Bis es endgültig so weit sein wird und sich Frauen in allen Branchen über eine angemessene und faire Bezahlung freuen dürfen, wird es jedoch noch eine Weile dauern.

Zwar hat sich Deutschland dazu verpflichtet, die Bezahlung von Mann und Frau einander anzugleichen, lässt sich dafür jedoch noch eine Menge Zeit. Im Jahr 2030 spätestens soll es jedoch endlich so weit sein. Bis dahin gilt es, für seine Rechte zu kämpfen und sich dafür einzusetzen.

Foto: 1STunningART / stock.adobe.com

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