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Interview mit Marta Akar: „Wir bringen Menschen dazu, nur noch in Lösungen zu denken.“

Marta Akar

Frauenpower hat einen Namen: Marta Akar ist bereits seit einigen Jahren erfolgreiche Unternehmerin und Mentoring-Coach. Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann ein erfolgreiches Drei-Säulen Programm erstellt und begleitet damit zahlreiche Menschen und Unternehmen auf deren Weg zur finanziellen Freiheit. Marta Akar spricht mit uns über ihren Werdegang, Frauen in der Selbstständigkeit und die Wichtigkeit eines positiven Mindsets. Herzlich willkommen!

 

  1. Frau Akar, Sie und Ihr Mann sind seit einigen Jahren erfolgreiche Unternehmer und haben den Schritt in Richtung finanzieller Freiheit geschafft. Welche Beweggründe haben Sie damals motiviert, diesen Schritt zu wagen?

 

Wir waren beide als Führungskräfte angestellt und haben auch gemeinsam gutes Geld verdient – und doch waren wir nicht glücklich. Leider waren wir damals in einer „Zeit-gegen-Geld“ Falle gefangen und das Hamsterrad hat sich immer schneller gedreht, je mehr wir uns hochgearbeitet haben. Umso mehr Verantwortung wir übernommen haben, desto weniger Zeit hatten wir für unsere Kinder und uns selbst. Die Lebensqualität hat sehr darunter gelitten und das war der Moment, als wir entschieden haben, dass wir endlich frei sein wollten. Vor allem war es uns wichtig, sowohl finanziell als auch zeitlich frei zu sein.

 

  1. Thematiken wie „Gender Gap“ oder „Equal Pay“ sind zwar aktuell, wirklich viel hat sich bisher jedoch noch nicht geändert. Woran liegt das? Was muss sich Ihrer Meinung nach in Zukunft ändern, damit in diesen Bereichen entsprechend reagiert wird?

 

Woran es genau liegt, ist schwer zu beurteilen. Ich würde sagen, dass hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Zum einen ist das ein Phänomen, das seit Jahrtausenden zu einer Konditionierung geführt hat und sich bis heute durchzieht. Zum anderen fühlen sich viele Frauen immer noch, auch im 21. Jahrhundert, als unscheinbarer und nicht ganz so wichtig wie Männer und lassen die ungerechte Behandlung dadurch zu. Meine Erfahrungen mit vielen Frauen ist es, dass sie sich leider schnell entmutigen und kleinhalten lassen. Sie haben verlernt ihren eigenen Wert zu erkennen und dafür einzustehen.

Ich finde es müsste ein Umdenken stattfinden. Denn wir Frauen haben besondere Eigenschaften, die ebenfalls wichtig sind. Was wäre nur in dieser Welt alles möglich, wenn Frauen frei entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten wollen? Ohne klein gehalten zu werden – egal ob vom Umfeld, egal ob es Familie, Partner, Arbeitsstelle oder Freunde sind, die sie beeinflussen! Wieviel mehr gute Energie würde sich freisetzen auf der Welt, wenn Frauen in ihre eigene Kraft treten dürfen? Wieviel mehr intuitives Handeln würde entstehen, wenn Frauen sich frei entfalten dürfen? Wieviel mehr wertvolle Kreativität würde zur Verfügung stehen, wenn auch Frauen vollkommen eigenständig ihren Weg bestimmen dürfen? Das bedeutet natürlich nicht, dass sie sich dafür gegen ihren Partner stellen. Wieviel mehr glückliche Kinder und Familien würde es geben, wenn alle Frauen glücklich sind?

 

  1. Wie war Ihr Weg in die Selbstständigkeit damals? Welche Chancen und Herausforderungen waren mit dieser letztendlich positiven Entscheidung verbunden?

 

Nachdem wir erkannt haben, dass wir uns nicht mehr in dieser Weise verheizen wollen, haben wir uns in Bezug auf finanzielle Bildung weiterbilden lassen. Und mein Mann und ich haben uns dann dafür entschieden, in die Selbständigkeit zu gehen und nur noch für unsere Ziele zu arbeiten, anstatt für die Ziele unserer Chefs. So haben wir dann die Prozessreich GmbH Unternehmensgestaltung gegründet und danach mittelständische Unternehmen begleitet.

Die größte Herausforderung war am Anfang, dass wir „No-Names“ waren und einige Monate gebraucht haben, bis wir den ersten Auftrag gewonnen haben. An dieser Stelle nicht aufzugeben war die größte Lernerfahrung, wir haben uns immer wieder vor Augen geführt, wieviel wir wert sind, welche Erfahrungen und Fähigkeiten wir haben und sind im Vertrauen geblieben, dass uns bald jemand buchen wird. Schließlich hatten wir das Zielbild vor Augen endlich frei zu sein. Der Weg dahin war allerdings nicht immer einfach, denn schnell haben wir erkannt, dass auch die Selbständigkeit ein neu erschaffenes Hamsterrad sein kann. Also haben wir wieder Entscheidungen getroffen und unser Unternehmen komplett umgestellt, um besser skalieren zu können und gleichzeitig mehr gemeinsame Zeit für uns zu gewinnen.

 

  1. In Ihrem Mentoring-Programm wird die finanzielle Freiheit durch die drei Säulen Business, Trading und Immobilien definiert. Wie wichtig ist es, sich über diese drei Bereiche im Vorfeld ausreichend zu informieren? Wie unterstützen Sie Ihre Kundinnen bei diesen drei Säulen in Ihrem Mentoring-Programm?

 

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich vorher mit diesen Bereichen auseinandergesetzt hat, allerdings ist es nicht unbedingt notwendig Vorkenntnisse zu haben, da wir unsere Kunden Schritt für Schritt in diese Themen einführen. Das Wichtigste ist individuell zu schauen, wo steht der Mensch und was ist für ihn/sie gerade der nächste Schritt, um finanziell frei zu werden. Müssen wir zuerst das Business optimieren, um das Geld aus dem Mehrgewinn dann durch das Trading für sich arbeiten zu lassen? Oder läuft das Business bereits optimal? Umso schneller können wir den gewünschten Cashflow dann mit Trading und Immobilien erreichen.


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  1. Die aktuelle Pandemie hat gezeigt, wie sehr auch der Arbeitsmarkt und somit Arbeitnehmer von derartigen Umständen beeinflusst werden können – viele Menschen haben ihren Job verloren. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Situation um? Denken Sie, dass dadurch mehr Frauen den Weg in Richtung Selbstständigkeit in Betracht ziehen werden?

 

Es findet seit einiger Zeit eine Wandlung statt. Immer mehr Frauen erkennen, dass sie sehr viel zu geben haben und die Sehnsucht nach einem finanziell freien Leben wird bei vielen Frauen immer größer. Bisher hat allerdings oft der Mut gefehlt und die Frau hat sich selbst damit herausgeredet: „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt“ oder „Was habe ich schon zu bieten“ oder „Die Konkurrenz ist zu groß“ und so weiter und so fort – die Liste der blockierenden Bullshit-Geschichten ist hier lang!

Und gerade jetzt kommt die Pandemie einigen Frauen zugute, sie werden quasi in die Selbständigkeit geschubst, indem sie ständig um ihren Job bangen müssen oder sogar gekündigt werden. Sie haben nichts mehr zu verlieren und einigen wird bewusst, dass sie an dieser Stelle nur noch gewinnen können, und hier trägt unsere Begleitung zu einem starken Selbstwert und Selbstvertrauen bei.

 

  1. Finanzielle Freiheit bzw. der Schritt in die Selbstständigkeit ist laut Ihren Aussagen stark mit dem Mindset verbunden. Was raten Sie Frauen, die Schwierigkeiten damit haben, ein positives Mindset an den Tag zu legen? Wie schafft man es, langfristig mental erfolgreich zu sein?

 

Beim Schritt in die Selbständigkeit ist vor allem wichtig: Wie denke ich über mich und meine Ziele? Sehe ich Hindernisse als Probleme, als Herausforderungen oder Aufgaben? Wir lösen bei den Menschen auf dem Weg zum Erfolg viele blockierende Glaubenssätze auf, wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug“, „Wer bin ich schon“, „Ich schaffe das nicht“, „Niemand braucht mich“ und bringen die Menschen dazu irgendwann über sich selbst zu denken „Meine Zielgruppe/Kunden brauchen genau mich, da ich mit meinen Fähigkeiten und meinem Wissen genau diesen Menschen helfen kann“. Es ist auch sehr wichtig unnütze Konditionierungen zu lösen und neue sinnvolle Konditionierungen zu etablieren. Wir bringen Menschen vom ständigen Dramatisieren und Probleme totdenken weg und führen sie dazu, nur noch in Lösungen zu denken. Dadurch entsteht eine neue Haltung und ein erfolgreiches Mindset.

Außerdem sind ein starker Wille, Entschlossenheit, Dankbarkeit und ein unerschütterliches Vertrauen hier ein wichtiger Schlüssel, um langfristig erfolgreich zu bleiben.

Foto: Marta Akar by Ronny Barthel

Mental Load: Raus aus der „Immer an alles denken“ Falle

Mental Load

Mental Load – what‘s that?“ denkst du dir vielleicht, wenn du den Begriff zum ersten Mal liest. Liest du dann aber weiter, wird dir einiges doch sehr bekannt vorkommen. Denn bestimmt bist du heute schon mit dem Gedanken aufgestanden, was der Tag so mit sich bringen wird. Und beim Frühstück hast du vielleicht schon überlegt, wie die erste Aufgabe anzupacken ist und sie gedanklich in ihre Einzelteile zerlegt.

Auf dem Weg zur Arbeit überlegst du dir schon Argumente für dein Anliegen im Meeting. In der Mittagspause könnten eigentlich die Einkäufe für das Abendessen erledigt werden und nach der Arbeit solltest du sofort die Wäsche in die Maschine werfen, damit sie morgen früh trocken ist. Ach, Oma hat bald Geburtstag, das Geschenk muss noch besorgt werden. Und beim Lesen dieses Artikels fällt dir sicher auch noch das eine oder andere ein, das zu erledigen ist.

Deine immerwährende Grundanspannung bemerkst du mittlerweile vielleicht noch nicht einmal mehr. Die Gefahr eines Burnouts wächst, aber das macht nichts. Es muss ja alles erledigt werden – und wer macht das, wenn nicht du?

Überliefertes Rollenmodell

Hast du dich wiedererkannt? Oft haben uns unsere Eltern schon vorgelebt, wie das Familienleben angeblich zu funktionieren hat: Mutter kümmert sich um Haushalt und Familie, möglichst noch neben der Arbeit, während der Vater höchstens am Sonntag mal mithilft, den Tisch zu decken. Nichts gegen dieses Modell, solange alle Beteiligten damit zufrieden sind. Doch wenn wir uns eigentlich ein ganz anderes Leben gewünscht haben, kommt schnell Unzufriedenheit auf. Durch den stressigen Alltag haben wir oft verlernt, innezuhalten und auf unsere innere Stimme zu hören, die uns klar sagt, was wir brauchen.

Allein geht es schneller

„Du hast ja nicht gefragt“, ist die beliebte Antwort vieler Männer, wenn dir einfällt, deinen Schatz dezent darauf hinzuweisen, dass der Haushalt aus mehr als einer Person besteht. Und, ehrlich gesagt, bis die Herren der Schöpfung sich dann mal in Bewegung setzen – da macht man es lieber gleich selbst. Die französische Illustratorin Emma hat dieses Phänomen in einem Comic umgesetzt, der die klare Rollenverteilung darstellt: Sie als Managerin des Haushalts, er als ihr Untergebener, der nur auf Zuruf reagiert.


Emma: The Mental Load
The Mental Load: A Feminist Comic // erhältlich auf Amazon


Diesem Comic ist die Verbreitung des Begriffs „Mental Load“ zu verdanken, er stammt aber wahrscheinlich von Paul Chandler und John Sweller, die diese Theorie entwickelten, um den Lernvorgang zu erleichtern. Mental Load bezeichnet also die Tatsache, dass eine Person die gesamte Planung übernimmt und den Haushalt managt. Verständlich, dass das mal zu viel wird. Da gerät auch das Gefühlsleben durcheinander, Erschöpfung und Überforderung führen zu dem Gefühl der Hilflosigkeit, Wut oder Verzweiflung gesellen sich dazu.

Perfektionismus hausgemacht

Aber auch wir selbst tragen mit dazu bei, dass wir oft das Gefühl haben, dass uns alles über den Kopf wächst. In uns murmelt unablässig eine Stimme, die uns einredet, dass alles perfekt sein muss, wir alles schaffen müssen, um den Ansprüchen der Gesellschaft zu genügen. Das kann dahin führen, dass wir uns hauptsächlich deshalb um andere kümmern, damit unser Selbstwertgefühl Auftrieb bekommt. Eine Burnout-Expertin bezeichnet dies als narzisstischen Anspruch.

Es sind also drei Faktoren, die dazu führen, dass wir uns in diesem Modell verankern: Erziehung, der eigene Anspruch an uns selbst und die damit verbundene Tatsache, dass wir lieber gleich alles selbst machen.

Erkenne dich selbst

Wie also gehst du am besten vor? Die Schuld irgend jemandem zuzuschieben, ist erstmal kein konstruktiver Ansatz. Denn erstens ändert es nichts an der Situation und zweitens leben die Männer ja auch nur das Modell, das sie in ihrer Kindheit geprägt hat.

Dann sollten wir uns eingestehen, dass wir überlastet und doch nicht die Super Woman sind, die wir gerne wären. Du kannst gern tiefer in dich hinein hören, denn außer dir hört dich niemand. Was genau schaffe ich nicht und was ist der Grund dafür? Fehlen mir Fähigkeiten, die Zeit? Und wo sind es eigentlich meine überhöhten Ansprüche an mich selbst, die mich an meine Grenzen kommen lassen? Netter Nebeneffekt dieser Selbstanalyse: wenn ich merke, dass ich nicht Super Woman bin, erwarte ich auch nicht mehr vom Partner, Superman zu sein. Und zufriedene Menschen führen eine zufriedene Beziehung.


Raus aus der Mental Load-Falle
Raus aus der Mental Load-Falle: Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt
von Patricia Cammarata // erhältlich auf Amazon


Reden ist Gold

Zweiter Schritt: Miteinander reden. Denn nur, wenn wir voneinander wissen, was wir uns wünschen, kann gemeinsam an einer Lösung gefeilt werden. Es ist oft gar nicht die Absicht deines Partners, dir die Hauptarbeit zu übertragen. Ihm ist vielleicht einfach gar nicht klar, was du leistest. Auf der Website equalcareday.de gibt es einen Fragebogen, den du und dein Partner getrennt voneinander ausfüllen könnt. Je mehr Punkte du erreichst, desto höher ist die Last der Aufgabenverteilung, die du trägst.

So ein objektiver Blick kann für einige Erkenntnis sorgen. Mache dir klar, dass Hausarbeit und Erziehung nicht weniger wert sind als die tägliche Erwerbsarbeit. Kindererziehung ist eigentlich ein 24-Stunden-Job, während der Bürojob nach einem Acht-Stunden-Tag erst einmal endet. Equal Care bedeutet, dass die Hausarbeit und die Fürsorge genauso wertgeschätzt werden sollten wie Erwerbsarbeit.

Klare Aufgabenverteilung

Eine klare Aufgabenverteilung ist hilfreich. Stellt eine Liste auf mit den Aufgaben, die erledigt werden müssen. Welche Aufgabe erfordert wie viel Zeit? Wer ist wofür verantwortlich? Wann wird die einzelne Aufgabe erledigt und wieviel Zeit erfordert sie?

Wenn genau definiert ist, welcher Part welche Aufgaben übernimmt, kannst du das tun, was dir vermutlich am schwersten fällt: Loslassen. Du könntest nämlich feststellen, dass dir nicht gefällt, wie dein Partner an Aufgaben herangeht, weil er einen anderen Weg dafür wählt. Auch dafür gibt es einen Begriff: Maternal Gatekeeping, das Mütterliche Türsteher-Syndrom. Dagegen hilft beispielsweise Ablenkung ganz gut. Schnapp dir ein spannendes Buch oder geh eine Runde um den Block.

Lasst euch Zeit

Was sich in Jahren aufgebaut hat, braucht auch lange, um geändert zu werden. Vielleicht reicht es ja am Anfang, wenn er kleinere Aufgaben übernimmt. Und lass ihn das ruhig in sein Handy als Erinnerung einspeichern, wozu haben wir die Dinger denn?

Oder erstellt einen Plan für die nächsten sieben Tage, in dem festgelegt ist, wer sinnvollerweise welche Aufgaben übernimmt. Dabei sollten die Aufgaben in Pakete gepackt werden. Wer kocht, sollte auch die Lebensmittel besorgen und Drogerieartikel kann derjenige einkaufen, der auch die Putzarbeit übernimmt. Wer das Kind zum Geburtstag fährt, kümmert sich um das Geschenk und packt es ein.

Überprüft den Prozess regelmäßig. Setzt euch in bestimmten Abständen zusammen und prüft, wo die Umsetzung gut klappt und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Holt euch Hilfe

Auch als Team könnt ihr delegieren. Der Kuchen aus dem Supermarkt schmeckt genau so gut wie der selbst gebackene. Statt euch zur Wahl des Elternsprechers aufstellen zu lassen, nutzt die eingesparte Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Legt einen Cheat Day ein, also einen Tag, an dem mal nicht frisch gekocht wird, sondern ihr euch gemütlich mit Pizza vor dem Fernseher lümmelt. Oder ihr engagiert eine Putzkraft, die euch zuhause unterstützt. Und auch größere Kinder können ohne Probleme die ein oder andere Aufgabe im Haushalt übernehmen. Ihr werdet sehen, das gibt eurem Familienleben einen ganz neuen Wind.

 

Fotos: VectorMine / stock.adobe.com; Seven Stories Press

Gesund durchs Berufsleben: Darauf solltest du achten

Gesund durchs Berufsleben: Darauf solltest du achten

Du kennst es wahrscheinlich auch: Stress und Zeitmangel im Berufsleben sorgen häufig dafür, dass wir uns am Ende eines Arbeitstages müde und ausgebrannt fühlen. Meistens landen wir nach dem Feierabend auf der Couch vor dem Fernseher. Dass dieser Ablauf weder Körper noch Seele gut tut, wissen wir – und können unseren inneren Schweinehund trotzdem nicht überwinden, es anders zu machen und besser mit uns umzugehen. Dabei ist es gar nicht so schwer, gesund durch das Berufsleben zu kommen.

Vielleicht bist du erst ein paar Jahre im Job und hast noch richtig Power. Dann macht es dir wahrscheinlich nichts aus, bis in die Nacht feiern zu gehen und am anderen Morgen trotzdem frisch ans Werk zu gehen. Wenn du kleine Kinder hast, sieht die Sache schon anders aus. Oft bleibt dann nur wenig Zeit, um sich regenerieren zu können.

Und: Je älter du wirst, desto mehr wirst du vermutlich in deine körperliche und mentale Fitness investieren müssen, um deinen Arbeitstag bewältigen zu können. Ansonsten drohen Krankheit und schlimmstenfalls auch Berufsunfähigkeit. Da der Arbeitgeber lediglich sechs Wochen lang deinen Lohn weiterzahlen muss, ist es wichtig, welche Leistungen deine Krankenkasse anschließend übernimmt.

Achte auf ausreichend Schlaf

Achte auf ausreichend Schlaf

Ganz oben steht: ausreichend Schlaf. Nur so hat dein Gehirn die Möglichkeit, sich ausreichend zu erholen und die grauen Zellen zu reparieren. Generell heißt es, dass Erwachsene im Durchschnitt mit zirka sieben Stunden pro Nacht ausreichend schlafen, um am anderen Tag ausgeruht und fit zu sein. Du wirst sicher am besten wissen, wie viel Stunden du schlafen musst, um anderntags wach und fit zu sein. Versuche, deine individuelle Schlafdauer einzuhalten, um konzentriert und leistungsfähig zu sein.

Sollte es mit dem Schlaf nicht klappen, du unter Ein- und Durchschlafstörungen leidest, halte vor dem Zu­bett­ge­hen Rituale ein: Ein Becher Tee am Abend oder Entspannungsübungen können dir helfen, in den Schlaf zu finden. Solltest du trotzdem nicht ein- oder durchschlafen, hilft auch dein Hausarzt weiter. Entspannungsübungen, der Becher Tee und andere Rituale, um zur Ruhe zu kommen, helfen dir auch durch den stressigen Arbeitsalltag. Wenn es geht, schaffst du dir regelmäßig am besten mehrere Gelegenheiten für eine Mini-Auszeit am Arbeitsplatz.

Wenn du am Bildschirm arbeitest, achte auch auf deine Augen. Sie werden hier besonders beansprucht, können jucken, tränen oder trocken sein. Wenn die Augen müde werden, schaue bewusst einige Zeit aus dem Fenster oder fokussiere verschiedene Gegenstände in verschiedenen Entfernungen. Du kannst auch deine Hände einige Zeit vor die Augen halten. Die Körperwärme hilft, dass sich die Augen entspannen. Gegen trockene Augen hilft auch bewusstes Blinzeln.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge in der schnelllebigen Arbeitswelt ist wichtiger denn je – das beweist allein schon der sprunghafte Anstieg psychischer Erkrankungen. Deshalb: Baue Schutzfaktoren auf, um die beruflichen Anforderungen stemmen zu können. Der Erhalt deiner psychischen Gesundheit ist also enorm wichtig.

Viele Dinge im Job wirst du nicht ändern können – zum Beispiel nervige Arbeitskollegen, komplizierte Arbeitsabläufe oder stressigen Berufsverkehr. Du kannst aber lernen, mit deinen eigenen Gefühlen, Ressourcen und Bedürfnissen im Arbeitsalltag achtsamer umzugehen.

Die Form der Selbstfürsorge ist ein bedeutender Baustein, um mit Zeitdruck, hohen Anforderungen Erwartungshaltungen anderer und schwierigen Situationen umzugehen. Erlaube dir deshalb, in dich hineinzuhören und deinen Fokus auf deine Gefühle, deinen Geist und deinen Körper zu richten. Versuche außerdem, einen Gegenpol zu deinem Arbeitsleben zu schaffen: Ein erfüllendes Hobby trägt ganz von selbst dazu bei, innere Anspannung zu reduzieren und zufriedener zu werden. Das wiederum wirkt sich auf die Gesundheit aus.

Zur Selbstfürsorge gehört außerdem, regelmäßige Auszeiten einzuplanen. Das ist besonders dann wichtig, wenn du neben deinem Job auch noch eine Familie versorgt. In diesem Fall bleibt meistens nur wenig Zeit, um die Seele frei von allen Verpflichtungen baumeln zu lassen. Du kannst möglicherweise aber dafür sorgen, dass ein Abend pro Woche nur dir gehört. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, ab und zu einen Kurzaufenthalt in einem Wellness-Hotel oder in der Natur zu buchen.

Obst, Gemüse, Vollkorn

Obst, Gemüse, Vollkorn

Gesunde Ernährung spielt für unser Leben eine wesentliche Rolle. Denn wer darauf achtet, was auf den Tisch kommt, ist nachweislich fitter und belastbarer. Deshalb: Achte bei der Ernährung auf Ausgewogenheit – du weißt es ja: Regelmäßig Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, wenig Fett und leichte Gerichte.

Wenn es dir schwerfällt, deinen Ernährungsplan am Arbeitsplatz einzuhalten, helfen vielleicht ein paar Tricks: Du kannst dir zum Beispiel einen Obst- und Gemüsekorb auf deinen Schreibtisch stellen oder mit Kollegen vereinbaren, sich regelmäßig zu einem gesunden Frühstück zu treffen, zu dem jeder etwas beiträgt.

Gerade das Frühstück ist wichtig, um die Energiereserven des Körpers nach der Nacht wieder aufzufüllen. Wer morgens nichts Richtiges in den Magen bekommt, ist oft müde, kraftlos und unkonzentriert. Dagegen hilft insbesondere der Verzehr von „Brainfood“ wie Müsli oder Vollkornprodukte. Falls du so früh noch nicht essen kannst, bereitest du das Frühstück einfach zu Hause zu und nimmst es mit zur Arbeit.

Du kannst am Abend vorher natürlich auch ein gesundes Mittagessen zubereiten und mitnehmen. Genauso wichtig: Ausreichend trinken und zwar mindestens 1,5 Liter am Tag – am besten Wasser, Tee oder Fruchtschorlen.

Bewegung: A und O für gute Gesundheit

Bewegung: A und O für gute Gesundheit

Und natürlich … Bewegung: Es gibt die, die von Sport nicht genug kriegen können und solche, die es mit Winston Churchill halten: „No sports“ please. Aber es ist wahr: Wenn du in Bewegung bleibst, kommst du besser durchs Berufsleben. Nicht umsonst besuchen enorm viele Arbeitnehmer nach Feierabend ein Fitnessstudio: Die häufigsten Gründe für Krankheit und Berufsunfähigkeit sind neben psychischen Probleme und Krebs auch  Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Als Berufsanfänger magst du diese schiere Tatsache vielleicht nicht glauben, aber mit den Jahren wird der Körper steifer und die Dinge unweigerlich anstrengender (wenn nichts dagegen unternommen wird). Manchmal schleicht sich auch eine Krankheit ein. Wer regelmäßig Sport treibt, senkt zum Beispiel sein persönliches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sorgt gleichzeitig auch für ein starkes Immunsystem.

Gleichzeitig hilft Sport auch, um konzentriert und ausgeglichen zu sein. Bewegung lässt sich auch in den Arbeitsalltag integrieren: Du kannst dir vornehmen, ab morgen nicht mehr den Fahrstuhl zu benutzen, sondern Treppen zu laufen. Wenn du dir dazu einen Schrittzähler anschaffst und ein tägliches Schrittziel bestimmst, hast du gleichzeitig noch den psychologischen Effekt, etwas für deine Gesundheit getan zu haben.

Du kannst dir außerdem überlegen, ob du deinen Arbeitsweg oder einen Teil davon mit dem Fahrrad bewältigst und das Auto Zuhause stehen lässt. Noch eine Möglichkeit: Nimm dir mehrmals pro Woche vor, deine Mittagspause mit einem kleinen Spaziergang zu verbinden. In Büro kannst du auch leichte Fitnessübungen in deinen Arbeitsalltag einbauen, die nur ein paar Minuten dauern, aber trotzdem viel bewirken können. Wenn du dich nicht dazu aufraffen kannst, nach Feierabend ein Fitnessstudio zu besuchen und auch sonst nur wenig Bewegung hast: Plane mehrmals pro Woche einen kleinen Spaziergang ein, das hilft schon weiter, um fit zu bleiben.

Wenn dir das zu langweilig ist, frag im Freundeskreis nach, wer mitkommt. Falls du am Arbeitsplatz Probleme hast, die durch eine falsche Körperhaltung hervorgerufen werden, oder falls du durch andauerndes Sitzen steif und unbeweglich zu werden drohst, solltest du dir passende Übungen im Internet ansehen. Dort gibt es viele Tutorials, was du zum Beispiel gegen einen immer wiederkehrenden steifen Nacken ganz einfach selbst tun kannst. Wenn deine Probleme gravierender sind, solltest du mit einem ärztlichen Attest in der Hand deinem Arbeitgeber über die Notwendigkeit einer auf deine Bedürfnisse ausgerichteten ergonomischen Arbeitsplatzausstattung informieren.

Auch Kleinigkeiten machen fit

Es sind auch die Kleinigkeiten, die uns helfen, fit und gesund im Beruf zu bleiben: Dazu gehört auch die Einhaltung deiner Pausenzeiten. Auch wenn es noch so verlockend erscheint, die begonnene Arbeit noch schnell fertig zu machen, bevor du Pause machst, profitieren Körper und Seele von der regelmäßigen Auszeiten. Du kannst zum Beispiel auch eine Vereinbarung treffen, alle 90 Minuten zehn Minuten lang zu pausieren – falls möglich. Damit senkst du deinen Stresslevel.

Für mehr Wohlbefinden sorgt auch natürliches Licht – achte zum Beispiel darauf, dass du am Arbeitsplatz so viel Tageslicht wie möglich bekommst. Das ist gut für den Vitamin D-Haushalt. Genauso solltest du in regelmäßigen Abständen Frischluft in den Raum lassen, um den Kreislauf anzuregen. Wenn möglich, kannst du auch Pflanzen ins Büro stellen. Auch sie wirken sich positiv auf ein gesundes Raumklima aus.

 

Fotos: Jacob Lund, volha_r, Alexander Raths, rh2010 / stock.adobe.com

Fitness, Ernährung, Gesundheit: Digitale Trends für dich und deinen Körper

Fitness, Ernährung, Gesundheit: Digitale Trends für dich und deinen Körper

Nur das Beste für dich und deinen Körper – nicht nur wegen der Corona-Pandemie liegen Gesundheitsthemen aktuell voll im Trend. Es scheint so, als ob sich aktuell immer mehr Menschen für die Themen Fitness, Ernährung und Gesundheit interessieren würden. Wie bei jedem Trend in der echten Welt, gibt es mittlerweile zahlreiche digitale Hilfsmittel, die dich in deinen Vorhaben unterstützen können. Allen voran natürlich diverse Apps auf deinem Smartphone, mit deren Hilfe du dich gesünder ernähren oder dich mehr bewegen wirst. Wir haben einige der wichtigsten digitalen Gesundheitstrends für dich zusammengefasst.

Eine ganzheitliche Gesundheit: „Healthness“

Der Trend in Deutschland geht hin zu mehr Gesundheit. Natürlich kann unter anderem die Corona-Pandemie ihren Beitrag dazu geleistet haben. Die Menschen möchten ihre Abwehrkräfte stärken. Das ist jedoch nur mit einem ganzheitlichen Ansatz möglich. Du solltest auf deine Ernährung und ausreichend Bewegung achten, um deinen Körper gesund und in Form zu halten.

Natürlich spielt zudem deine Psyche mit hinein, denn wenn du beispielsweise Stress im Büro oder deiner Freizeit hast, kann das ebenfalls dein Immunsystem schwächen. Hier schafft die Digitalisierung eine Vernetzung. Die Menschen lernen beispielsweise mit Hilfe von Apps oder anderen smarten Helfern, wie alle gesundheitlichen Aspekte miteinander in Wechselwirkung stehen.

Digitale Ergänzungen zum Arztbesuch

Das Leben von Mediziner*innen und Patient*innen kann durch die Digitalisierung deutlich erleichtert werden. Beispielsweise ist es dadurch möglich, einen Arztbesuch online durchzuführen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn du nur leichte Beschwerden, wie etwa bei einer Erkältung hast oder für eine erste Diagnose. Alles was du dazu brauchst, ist ein Smartphone oder einen Laptop mit Kamera.

Vor dem Arztbesuch hast du die Möglichkeit deine Symptome online zu checken, um selbst schon einmal deinen Gesundheitszustand einordnen zu können. Dazu findest du im Netz diverse Symptomchecks, die nur auf Allgemeinmedizin ausgelegt sein können oder sogar auf eine fachärztliche Ebene begeben.

Ein gutes Beispiel ist das Projekt ARTIS, das sich auf die Entdeckung von Muskelerkrankungen spezialisiert hat. Anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs kannst du dabei auf deine Symptome eingehen. Anschließend kann sich dein Arzt oder deine Ärztin einloggen und diese erste Diagnose einsehen, auf deren Grundlage weitere Schritte beschlossen werden können. Das spart dir als Patientin und den Mediziner*innen eine Menge Zeit. Allerdings ersetzt ein solcher Symptomcheck keinesfalls die Sprechstunde.

Dann gibt es da noch die digitale Gesundheitsakte. Sie dient als deine persönliche Schnittstelle in allen medizinischen Belangen. Hier ist deine gesamt Historie als Patientin hinterlegt. Ärztinnen und Ärzte können darauf zugreifen und sind innerhalb weniger Klicks auf einem ähnlichen Wissenstand über deine Gesundheit.

Gesundheitsapps machen dir das Leben leichter

Du hast bestimmt schon einige davon auf deinem Smartphone gespeichert und nutzt sie fleißig. Die Rede ist von Gesundheitsapps. Die kommen in vielen verschiedenen Variationen daher. Es gibt welche, die sich ausschließlich mit deiner Ernährung befassen, die sich um deine Fitness kümmern oder die deinen Schlaf überwachen. Oft werden auch mehrere Funktionen kombiniert. Allerdings ist das Angebot so groß, dass es schwer fällt überhaupt noch durchzublicken. Deshalb stellen wir dir die drei besten Gesundheitsapps kurz vor:

  • Google Fit: Über diese App konnten wir bereits ausgiebig berichten. Google Fit ist keine übliche Fitness-App, sondern bietet eine Übersicht aller Gesundheitsdaten, die du am Tag sammelst. Dabei bist du stets auf der Jagd nach Kardiopunkten, die du dir mit jeder einzelnen Bewegung verdienst. Das Beste daran: Sie ist komplett kostenlos.
  • Yazio: Diese App ist ein echter Allrounder. Mit Yazio trackst du deine Kalorien, deine Fitness, dein Gewicht und wie viel Wasser du trinkst. Hier bekommst du einen guten Überblick über deine Ernährung. In der Pro-Version bekommst du zudem einen digitalen Coach zur Verfügung gestellt, der dir dabei helfen soll, dich gesund zu ernähren.
  • Sleep Cycle: Ein gesunder Schlaf ist extrem wichtig, für deine Leistungsfähigkeit und dein gesamtes Wohlbefinden. Sleep Cycle hilft dir dabei deinen Schlaf beobachten und weckt dich dann, wenn es für deinen Körper am günstigsten ist.

Wearables überwachen deinen Gesundheitszustand

Wearables überwachen deinen Gesundheitszustand
Wearables, das sind Fitness-Armbänder oder Smartwatches, die deine Körperfunktionen im Auge behalten. Mittlerweile kann nahezu jedes Gerät mindestens deinen Puls messen. Daneben lassen sich jedoch noch weitere Daten erfassen, wie beispielsweise der Blutdruck oder der Sauerstoffgehalt im Blut. Auch EKG-Funktionen sind bereits möglich. Die gesammelten Zahlen werden dann in deinen Gesundheitsapps analysiert und die geben dir dann wiederum weitere Handlungsempfehlungen.

Selbst das Feststellen des Blutzuckergehalts soll in Zukunft kein Problem mehr sein. Damit ist dann wohl vor allem Diabetiker*innen geholfen, die sich dann nicht immer mehrmals täglich mit einer Nadel in den Finger pieken müssen, um die entsprechenden Werte herauszufinden.

Weitere digitale Gesundheitstrends

Die Digitalisierung kann dir also dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen. Smartwatches und Gesundheitsapps leisten einen großen Beitrag dazu. Auch digital, aber bislang noch nicht so wirklich durchgesetzt haben sich beispielsweise Waagen oder Zahnbürsten, die ebenfalls mit dem Smartphone verbunden werden können. Vielleicht ist das aber nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Dinge auch bei dir im Badezimmer zu finden sind.

 

Fotos: © Jonathan Borba, Solen Feyissa / unsplash.com

iPhone Bildschirmzeit aktivieren und kontrollieren – so einfach geht‘s!

iPhone Bildschirmzeit aktivieren und kontrollieren – so einfach geht‘s!

Egal ob aus beruflichen Gründen oder in deiner Freizeit, du zählst mit Sicherheit auch zu den Personen, die manchmal zu viel Zeit vor dem Smartphone-Bildschirm verbringen. Aus diesem Grund haben Smartphone-Hersteller wie Apple schon lange eine Funktion in ihre Geräte implementiert, welche dir die Bildschirmzeit anzeigt. Dies hilft dir nachzuvollziehen, wie viel Zeit am Tag du mit welchen Apps verbringst. Doch nicht nur für dich selbst eignet sich die Funktion. Auch bei deinen Kindern kannst du die Bildschirmzeit kontrollieren. Wie du diese aktivierst, wie sie funktioniert und was du alles beachten musst, erfährst du hier.

Was die Funktion alles kann

Bevor wir dir ganz genau erklären, wie du deine Bildschirmzeit oder die deiner Kinder kontrollieren kannst, wollen wir dir zuerst zeigen, was diese nützliche Funktion alles kann.

Du kannst beispielsweise genau nachvollziehen, wie viel Zeit du mit deinen einzelnen Apps verbracht hast. Diese werden dir alle mit deiner jeweiligen Nutzungsdauer aufgelistet. So kannst du kontrollieren, ob du zu viel Zeit in sozialen Medien verbracht hast und somit deine Produktivität eingeschränkt wurde.

Wenn du festgestellt hast, dass du zu viel Zeit mit den falschen Apps verbracht hast, kannst du sogenannte Nutzungslimits setzen. Dieses kannst du für einzelne Apps oder gleich für alle Funktionen des Smartphones festlegen. Solltest du dich für Letzteres entscheiden, dann werden nach Ablauf deiner festgelegten Zeit nur Anrufe und die Nutzung von speziellen einzelnen Apps, welche du vorher ausgewählt hast, ermöglicht.

Einzelne Apps aus bestimmten Kategorien kannst du entweder in Gruppen oder einzeln nach einer gewünschten Zeitspanne deaktivieren. Solltest du beispielsweise feststellen, dass du während deines Arbeitsalltags ständig von Apps wie Facebook, Instagram oder Clubhouse abgelenkt wirst, aber alle anderen Apps auf deinem Smartphone benötigst, dann deaktivierst du einfach die Kategorie „Soziale Medien“.

Wie du die Funktion aktivierst

Die Aktivierung der iPhone-Bildschirmzeit ist äußerst einfach. Dazu befolgst du einfach nur diese Schritte:

  • Gehe zu deinen „Einstellungen“
  • Wähle den Punkt „Bildschirmzeit“ aus
  • Dort den Punkt „Bildschirmzeit aktivieren“ auswählen
  • Danach „Mein iPhone“ auswählen, wenn die Funktion auf dem Handy deines Kindes eingesetzt werden soll, dann wähle „iPhone meines Kindes“ aus

iPhone Einstellungen - Bildschirmzeit aktivieren

Auf Geräten wie deinem iPad wird die Funktion logischerweise genauso aktiviert. Nun kannst du für alle Apps auf deinem Smartphone oder Tablet deine Bildschirmzeit nachverfolgen.

Die Bildschirmzeit anzeigen lassen

Als Nächstes solltest du jedoch auch wissen, wie du dir die Bildschirmzeit der einzelnen Apps auch anzeigen lassen kannst. Gleich nachdem du die Bildschirmzeit aktiviert hast, bekommst du den Tagesdurchschnitt der gesamten Nutzungsdauer aus der aktuellen Woche angezeigt. In diesem Bereich findest du auch die bereits angesprochenen Funktionen „App-Limits“ und „Auszeit“, mit denen du die Nutzungszeit für einzelne Apps oder Kategorien festlegen kannst.

Wenn du herausfinden möchtest, wie viel Zeit du mit den einzelnen Apps deines Smartphones verbringst, dann wählst du den Punkt „Alle Aktivitäten anzeigen“ aus. Auf der nächsten Seite kannst du zwischen einer wöchentlichen und einer täglichen Ansicht auswählen. Die verschiedenen Apps sind in Kategorien eingeteilt und die Nutzungszeit wird in Form eines Balkendiagramms dargestellt.

Bildschirmzeit am iPhone

Die Kategorien sind beispielsweise eingeteilt in „Unterhaltung“, „Soziale Medien“ und „Produktivität“. Wenn du die einzelnen Balken antippst, kannst du dort mehr detaillierte Informationen über die tägliche Nutzungszeit abrufen.

Scrollst du auf der Seite weiter nach unten, kannst du dir zudem anschauen, welche Apps du am häufigsten verwendet hast. Du kannst hier entweder die einzelnen Apps oder gleich die entsprechende Kategorie ansehen. Wenn du auf die einzelnen Apps tippst, kannst du dir mehr Details anzeigen lassen oder ein Nutzungslimit für die Anwendung festlegen.

am häufigsten verwendete Apps

Weitere nützliche Informationen anzeigen lassen

Die Anwendung erlaubt es dir natürlich nicht nur, deine reine Bildschirmzeit anzeigen zu lassen, sondern ermöglicht dir noch eine Reihe von vielen weiteren nützlichen Informationen. So kannst du dir beispielsweise die täglichen Aktivierungen deines iPhones anzeigen lassen. Damit ist gemeint, wie oft du dieses in die Hand genommen und entsperrt hast, da jedes Mal ein Sensor ausgelöst wird. Diese Daten werden ebenfalls in der Anwendung gespeichert und können so von dir nachvollzogen werden.

Auch hier kannst du dir entweder die täglichen oder die wöchentlichen Aktivierungen ansehen. Natürlich gibt es hier wieder Unterkategorien wie „Aktivierungen insgesamt“ oder „Tag mit den meisten Aktivierungen“.

iPhone Aktivierungen

Neben der Anzeige der Bildschirmzeit und der Zahl der Aktivierungen deines iPhones kannst du dir auch die Anzahl der Mitteilungen deiner Apps anzeigen. Denn viele Apps schicken dir Push-Benachrichtigungen oder allgemeine Mitteilungen über neue Nachrichten oder sonstige Informationen auf deinen Bildschirm.

Unter dem Punkt „Mitteilungen“ findest du genauere Angaben darüber. Du kannst dir beispielsweise anzeigen lassen, welche App dir die meisten Mitteilungen geschickt hat oder dir einfach einen wöchentlichen Durchschnitt anzeigen lassen.

Mitteillungen

Die Bildschirmzeit für Kinder aktivieren

Bis jetzt haben wir dir nur gezeigt, wie du die Bildschirmzeit und weitere Informationen für dich selbst sichtbar machst und die Nutzungszeit einzelner Apps limitierst. Jedoch ist für viele Eltern diese Funktion als eine Art Kindersicherung von großer Bedeutung. Deswegen möchten wir dir noch erklären, wie du diese Funktion für deine Kinder einrichtest und benutzt.

Auch hier bieten sich dir wieder viele nützliche Funktionen. Du kannst beispielsweise die Funktionen des Smartphones beschränken und so verhindern, dass deine Kinder auf jugendgefährdende Inhalte zugreifen können oder zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Um diese Einstellungen zu sichern, werden diese mit einem Sicherheitscode verschlüsselt, damit deine Kinder diese nicht wieder verändern können.

Damit du die Bildschirmzeit für deine Kinder aktivieren und einstellen kannst, musst du nur folgende Schritte beachten:

  • Öffne erneut den Menüpunkt „Bildschirmzeit“ in den Einstellungen des iPhones
  • Unter dem Menüpunkt „Familie“ kannst du den Namen deines jeweiligen Kindes auswählen
  • Wähle nun „Bildschirmzeit aktivieren“ und tippe auf „weiter“
  • Unter „Inhalt & Datenschutz“, „Auszeit“ und „App-Limits“ kannst du Beschränkungen für die Handynutzung deines Kindes festlegen
  • Der Punkt „Bildschirmzeitcode“ erlaubt es dir, einen Code zur Sicherung deiner Einstellungen festzulegen
  • Die Einstellungen bestätigst du, indem du deine Apple-ID eingibst und dich damit einloggst

Mit diesen Funktionen kannst du zum einen überwachen, wie viel Zeit dein Kind mit einzelnen Apps verbringt, aber auch wichtige und jugendschutzrelevante Einstellungen und Sicherheitsmaßnahmen durchführen.

Beschränkungen

Die Bildschirmzeit anzeigen – eine nützliche Funktion

Wie wir dir also gezeigt haben, ist das Aktivieren der Bildschirmzeit kein Hexenwerk. Mit nur wenigen Klicks kannst du dir die Nutzungsdauer von allen deinen Apps anzeigen lassen und gegebenenfalls Beschränkungen und Nutzungslimits festlegen. Dies ist vor allem für die Steigerung deiner eigenen Produktivität von großer Bedeutung.

Doch nicht nur für dich selbst ist diese Funktion von großem Nutzen, auch um eine kinderfreundliche Smartphone-Nutzung zu gewährleisten, ist die Bildschirmzeit des iPhones nützlich. Explizit in diesem Punkt zeigen sich besondere Vorteile, welche für den Jugendschutz unabdingbar sind.

 

 

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Wer spielt eigentlich noch Gesellschaftsspiele?

Wer spielt eigentlich noch Gesellschaftsspiele?

Lange Zeit galten Gesellschaftsspiele als langweilig, nicht zeitgemäß und öde. Das hat sich innerhalb weniger Monate der Corona-Pandemie verändert. Mit ansteigenden Kontaktbeschränkungen, stieg auch die Nachfrage nach Gesellschaftsspielen. Interessant ist die Entwicklung vor allem im Online-Bereich. So erfreuen sich Spiele nicht nur im Familienkreis hoher Beliebtheit, sondern auch im Multiplayer-Modus in Online-Welten.

Gesellschaftsspiele sind wieder hoch im Kurs

Die Spielebranche gehört zu den eindeutigen Gewinnern der Corona-Pandemie. So stiegen die Verkaufszahlen für Games in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Das ermittelte das statistische Bundesamt. Das zeigt sich auch in den Umsätzen. Bei Betrachtung der Umsätze für Gesellschaftsspiele, stiegen diese von 2019 auf 2020 um 21%.

Die Nachfrage nach Spielen ist somit hoch. Es stellt sich daher nicht die Frage „Wer spielt eigentlich noch Gesellschaftsspiele?“. Es stellt sich eher die Frage, welche Spiele die Generation Z, Generation Y und die Boomers spielen. Puzzle sind unter anderem sehr beliebt und das über Generationen hinweg. Während Boomers klassische Spiele, wie Kniffel oder Mensch ärgere dich nicht bevorzugen, sind die jüngeren Generationen eher für Exit-Games oder Kartenspiele, wie Cards against Humanity zu begeistern.

Doch nicht nur der Anstieg nach Gesellschaftsspielen ist zu verzeichnen, sondern auch nach Spielen, die digital stattfinden.

Online Gaming im Multiplayer-Modus: Beliebter denn je

Ein Spieleklassiker, wie Backgammon wird vor allem online gespielt. Das ermöglichen verschiedene Anbieter ihren Kunden, indem sie Spieleklassiker digitalisieren und kostenlos zur Verfügung stellen. Die Einnahmen werden aus Werbeanzeigen generiert. Das ermöglicht es den Privathaushalten sich auch in privater Runde online zu treffen. Das Spieleangebot wird abgerundet, indem das Gaming via Videochat ermöglicht wird. So können Spieler mit Freundinnen und Freunden einen Abend verbringen und gleichzeitig die eigenen Spielfähigkeiten unter Beweis stellen. Ein solcher Austausch ist in Zeiten von Social Distancing besonders gefragt und ist eine gute Freizeitbeschäftigung, die es dennoch ermöglicht, Kontaktwege zu minimieren.

Gesellschaftsspiele sind somit unter den Generationen wieder beliebter denn je, da diese Lücken schließen. Langeweile kann so überwunden werden, Spiele stellen einen Zeitvertreib da und auch die soziale Komponente kann von Gesellschaftsspielen abgedeckt werden. Vereinsamung kann, dank der digitalen Spiele, auch in Single-Haushalten entgegengewirkt werden und es bietet eine Möglichkeit des ungezwungenen Austauschs und somit eine Flucht aus der Realität.

Mobile Gesellschaftsspiele boomen

Gerade unter jüngeren Generationen sind auch Gesellschaftsspiele auf dem eigenen Smartphone eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Diese können sowohl im Multiplayer-Modus als auch im Single-Player-Modus gespielt werden und bieten einen guten Zeitvertreib. Doch auch Senioren und die Baby Boomers spielen gerne auf dem Smartphone. Die Spiele unterscheiden sich jedoch. Während Boomers gerne Casual-Gaming-Spielangebote, wie Candy Crush nutzen, lieben jüngere Generationen die Herausforderung und spielen gerne auch in Echtzeit mit anderen Spielern.

Analog zu der Steigerung der Nutzung von In-App-Spielen steigen auch die In-App-Adverts von Unternehmen. Auf diese Weise steigen auch die Umsätze der Branche. Doch nicht nur durch Werbeanzeigen werden zurzeit mehr Umsätze generiert, die Nutzer selbst, investieren auch gerne Geld in Apps. In-App-Käufe werden zurzeit vermehrt getätigt und auch Abomodelle sind gefragt. Die Akzeptanz, für Apps Geld zu bezahlen, steigt somit in der gesamten Bevölkerung während der Corona-Pandemie. Das kann sich auch positiv auf die Folgejahre auswirken. Gesellschaftsspiele nutzen die Deutschen somit auch in Zukunft wahrscheinlich öfter als zuvor, wenn es um den Zeitvertreib geht.

 

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Die Vor- und Nachteile der Mundschutzmaske

Die Vor- und Nachteile der Mundschutzmaske

Seit letztem Jahr gehören die Mundschutzmasken für jeden deutschen Bürger zum täglichen Leben mit dazu. Schließlich hat die Ausbreitung des Coronavirus dafür gesorgt, dass die Bundesregierung eine bundesweite Maskenpflicht verhängt hat. Sie müssen also beim Betreten eines Supermarktes, eines Restaurants oder eines Zuges getragen werden. Diese Verordnung soll dafür sorgen, dass sich nicht noch mehr Menschen mit dem Virus infizieren. Immerhin haben sich bis heute mehr als 2,6 Millionen Bürger mit diesem angesteckt. Etwa 2,4 Millionen davon konnten sich von der Erkrankung erholen. Leider gab es auch rund 74.000 Todesopfer zu beklagen. Die Hersteller haben sich aus diesem Grund viele verschieden Arten von Masken ausgedacht. Je nach Material und Herstellungsart, können diese eine Schutzwirkung von bis zu 95% erzielen. Doch welche Vor- und Nachteile sind mit einer Mundschutz Maske verbunden?

Die Vorteile der Mundschutzmaske

Einige Virologen und Organisationen haben seit Beginn der Corona-Pandemie die Mundschutzmasken auf Herz und Niere untersucht. Dabei konnten jede Menge Vorteile festgestellt werden. Der wohl größte und wichtigste ist der Schutz vor einer Virenübertragung. Immerhin können durch die Maske keine Tröpfchen weitergegeben werden, die eine Erkrankung ermöglichen könnten. Die Mundschutz-Maske bietet also zuverlässigen Schutz beim Sprechen, Atmen, Husten und Niesen. Durch das Tragen schützt sich der Träger selbst vor einer Tröpfcheninfektion. Darüber hinaus werden aber auch alle anderen vor einer Infektion bewahrt. Zusätzlich dazu schützt die Mundschutz Maske auch vor anderweitigen Virusinfektionen. So ist die Wahrscheinlichkeit an einer normalen Grippe zu erkranken deutlich geringer. Und auch das Design lässt sich bereits bei vielen Händler anpassen, sodass selbst die Maske zum Outfit passt.

Die Nachteile der Mundschutzmaske

Leider konnten die Forscher auch ein paar Nachteile entdecken. Sie stellen im Vergleich zu den Vorteilen aber die Minderheit dar. Zum einen besteht stets das Risiko, dass die Mundschutzmaske vergessen wird. In diesem Fall ist das Risiko einer Erkrankung oder Weitergabe bei jeder Interaktion mit anderen deutlich höher. Das gilt vor allen Dingen in geschlossenen Räumen, wie in Supermärkten, öffentlichen Gebäuden oder in Bus und Bahn. Ein weiter, negativer Punkt ist der Umstand, dass die Maske mehr als die Hälfte des Gesichts bedeckt. Es ist daher möglich, dass andere Menschen schlechter wiedererkannt werden können. Nicht zu vergessen ist der Aspekt, dass das Atmen deutlich schwerer ist. Schließlich muss die Atemluft durch den Mundschutz-Stoff hindurch, was für einen gewissen Widerstand sorgt. Eine Mundschutzmaske ist außerdem nicht unzerstörbar. So können die Gummibänder reißen oder ein Loch in das Material gerissen werden. Es ist daher wichtig, dass man immer eine Ersatzmaske in der Tasche hat, um im Notfall wechseln zu können.

 

Dieser Artikel zu einem Gesundheitsthema ist nicht für Selbstdiagnosen gedacht und kann eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen.

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Freundschaftstattoos: Die schönsten Ideen und Symbole

Freundschaftstattoos: Die schönsten Ideen und Symbole

Du hast eine beste Freundin oder einen besten Freund und ihr seid schon seit Kindertagen zusammen. Jetzt wollt ihr eure Verbindung auf ganz besondere Weise ausdrücken. Freundschaftstattoos liegen voll im Trend. Wir verraten dir die wichtigsten Details und zeigen dir die schönsten Motive.

Freundschaftstattoo – was ist das eigentlich?

Falls du zu den Leserinnen gehörst, für die das Thema noch ganz neu ist: Freundschaftstattoos sind Tätowierungen, deren Symbolsprache Verbundenheit und Gemeinsamkeit ausdrückt.

Sich Namen tätowieren zu lassen, ist unter Freunden eher unüblich. Freundschaftstattoos sind besondere Symbole, Worte oder sich ergänzende Abbildungen.

Die Hautbilder können an derselben oder an verbundenen Körperstellen sitzen. Viele Leute sind richtig kreativ und denken sich die schönsten Sachen aus, um Nähe und Freundschaft auf einzigartige Weise auszudrücken. Einige Freundschaftstattoos werden zum Beispiel erst sichtbar, wenn sich die Freude umarmen oder berühren.

Für wen sind Freundschaftstattoos geeignet?

Grundsätzlich können sich alle Menschen, die besondere Zuneigung und Verbundenheit zueinander ausdrücken möchten, ein Freundschaftstattoo stechen lassen.

Grundsätzlich möchten wir dir aber abraten, in der ersten Euphorie eine ganz neue Freundschaft auf diese Weise zu ehren.
Meistens zeigt sich erst nach ein paar Jahren und vielen gemeinsam überstandenen Krisen, welche Freundschaften wirklich für die Ewigkeit bestimmt sind.

Seid ihr schon seit dem Sandkasten zusammen, wie Pech und Schwefel, Milch und Honig oder wirklich sicher, dann steht dem Freundschaftstattoo nichts im Wege.

Denke daran, Tattoos sind permanent und eine spätere Entfernung ist teuer. Wählt auf jeden Fall ein Motiv, dass ihr auch unabhängig voneinander auf dem Körper tragen würdet.

Selbst wenn ihr euch doch irgendwann auseinanderlebt, bleibt ein hoffentlich mit vielen schönen Erinnerungen verbundener Körperschmuck.

Neben besten Freundinnen und Freunden können sich natürlich auch Partner ein Freundschaftstattoo stechen lassen. Unter Mitgliedern von Cliquen und als Zugehörigkeitszeichen zu bestimmten Gruppen sind Tattoos ebenfalls beliebt.

Freundschaftstattoo – was du nicht tun solltest

Lass dir bitte nicht einseitig ein Freundschaftstattoo stechen und erwarte dann von jemand anderen, genau dasselbe für dich zu tun. Fordere auch niemals ein Tattoo als Freundschaftsbeweis ein. Ein gemeinsames Tattoo ist eine Entscheidung, die von beiden aus vollem Herzen kommen muss.

Wie sehen Freundschaftstattoos aus?

Theoretisch eignen sich alle Symbole und Bilder als Freundschaftszeichen. Ihr könnt euch ein beliebiges Motiv aussuchen und das im Doppelpack stechen lassen.

Besonders schön sind natürlich Zeichen und Motive, die auf individuelle und persönliche Weise Verbundenheit, Treue und Loyalität ausdrücken.

Schon während ihr gemeinsam überlegt, welches Symbol oder welches Motiv zu euch und eurer Freundschaft passt, wird die Verbindung zwischen euch noch intensiver.

Gab es besonders witzige Momente, habt ihr ein gemeinsames Lieblingstier oder teilt ihr ein Hobby? Das alles sind Lebensbereiche, in denen ihr nach Symbolen und passenden Motiven suchen könnt. Vielleicht verbindet euch auch ein Wort, dessen Bedeutung nur ihr beide kennt. Wenn ihr euch wirklich sicher seid, dass ein Freundschaftstattoo für euch genau richtig ist, werdet ihr das passende Bild oder Zeichen eurer Verbundenheit sicher finden.

Wir stellen dir jetzt noch die beliebtesten Ideen und Gestaltungsmerkmale rund um die Freundschaftstätowierungen vor:

Dasselbe Motiv oder dieselbe Körperstelle

Ob ein süßes Bärchen, eine Blumenranke, witzige Strichmännchen oder komplexe Motive, dasselbe Bild drückt immer ganz besondere Verbundenheit aus.
Durch die Wahl der identischen Körperstelle kann noch mehr Nähe signalisiert werden.

Sich ergänzende Motive oder Körperstellen

Yin und Yang oder Sonne und Mond sind tolle Symbole, die sich ergänzend Einheit ausdrücken.

Witzige Freundschaftstattoos zeigen die zwei Hälften eines Sandwiches, eine Avocado und deren Kern oder Pommes rot und Pommes weiß.

Eher elegant sind Musiknoten, die eine Melodie zum Ausdruck bringen oder Sätze, die nur zu Ende gelesen werden können, wenn der beste Freund oder die beste Freundin neben dir steht.

Beispiele für sich ergänzende Körperstellen sind die Innenseite bzw. Außenseite von Fingern und Händen, Knöcheln oder auch Hand und Fuß.

Gekreuzte Pfeile

Bei den Indianern Nordamerikas sind gekreuzte Pfeile ein Symbol des Friedens und der Freundschaft unter Einzelpersonen, Stämmen oder Clans. Ein einfaches Motiv mit großer Bedeutung für alle Freunde des wilden Westens.

Das Infinity-Symbol

Die liegende Acht, meistens als Schlaufe dargestellt, symbolisiert die Ewigkeit. Man nennt das Symbol auch Lemniskate. Immer mehr Partner und Freunde entscheiden sich für das unendlich Infinity-Zeichen der ewigen Verbundenheit als Freundschaftstattoo. Um dem Symbol eine eigene Note zu verleihen, kann es mit individuellen Verzierungen gestochen werden.

Das Zibu-Engelsymbol

Das Zibu-Symbol wurden von der US-Amerikanerin Debbie Zylstra Almstedt direkt aus der Engelwelt gechannelt.
Mit den hübschen und einfachen Schnörkeln soll es die Präsenz Gottes in jeder Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Es ist ein Ausdruck dessen, dass alle Menschen als Brüder und Schwestern untrennbar verbunden sind.

Das Claddagh-Symbol

Das Claddagh-Symbol soll auf einen irischen Fischer und Abenteurer zurückgehen. Der wurde im 17. Jahrhundert aus dem Dorf Claddagh bei Galway entführt und lernte als Sklave das Goldschmiedehandwerk. Zurückgekehrt schuf er mehrere wunderbare Schmuckstücke, das Beste davon war der Claddagh-Ring. Das Symbol zeigt ein Herz (Liebe), das von Händen gehalten wird (Freundschaft) und darüber schwebt eine Krone (Loyalität). Gemeinsam mit der abenteuerlichen Entstehungsgeschichte steht das Symbol für das Durchleben der Höhen und Tiefen des Lebens.

Asiatische Schriftzeichen

Im Westen lieben wir die einzigartige Ausdrucksweise asiatischer Schriftzeichen. Obwohl wir die Bedeutung nicht mit dem Verstand übersetzen können, erfassen wir die Schriftzeichen intuitiv mit dem Herzen. Die chinesischen Zeichen für Freundschaft sind diese beiden 友谊.
Im Japanischen sieht das Wort „Freundschaft“ übrigens fast genauso aus 友情.

Das hawaiianische Wort Ohana

„Ohana“ lässt sich einfach mit „Familie“ oder „die, die zu mir gehören“ übersetzen. Eine weitere tiefgründige Bedeutung ist „niemand wird vergessen oder bleibt zurück“.
Weltberühmt wurde der Ausdruck durch Disneys „Lilo und Stitch“. Heute wählen Freundinnen und Freunde auf der ganzen Welt den melodischen Schriftzug, um besondere Verbundenheit auszudrücken.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten – Personalisierung eurer Freundschaftstattoos

Ein Freundschaftstattoo ist mehr als nur ein Bild auf der Haut – es ist ein Symbol eurer einzigartigen Verbindung. Um euer Tattoo wirklich persönlich zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Integration von Initialen oder wichtigen Daten: Eine beliebte Methode, um Freundschaftstattoos zu personalisieren, ist die Einbindung von Initialen oder besonderen Daten. Dies könnte das Datum sein, an dem ihr euch kennengelernt habt, ein bedeutendes Ereignis in eurer Freundschaft oder einfach eure Anfangsbuchstaben. Diese kleinen, aber bedeutungsvollen Details machen euer Tattoo zu etwas ganz Besonderem.
  • Einzigartige Symbole mit persönlicher Geschichte: Denkt über Symbole oder Bilder nach, die eine besondere Bedeutung für eure Freundschaft haben. Vielleicht teilt ihr eine Leidenschaft, habt ein gemeinsames Lieblingszitat oder ein Symbol, das eure gemeinsamen Erlebnisse repräsentiert. Solche individuellen Symbole können euer Tattoo zu einer wahren Erzählung eurer Freundschaft machen.

Beispiele für kreative und individuelle Tattoo-Designs:

  • Puzzlestücke: Zwei sich ergänzende Puzzlestücke können eine tiefe Verbundenheit symbolisieren – ihr passt perfekt zusammen.
  • Komplementäre Tiermotive: Wählt Tiere, die eure Persönlichkeiten oder eure Beziehung zueinander symbolisieren, wie zum Beispiel ein Löwe und ein Tiger oder zwei Vögel, die zusammen fliegen.
  • Geokoordinaten: Eine kreative Idee ist es, die Koordinaten eines Ortes zu tätowieren, der für eure Freundschaft eine besondere Bedeutung hat, wie der Ort, an dem ihr euch kennengelernt habt.
  • Zitat in zwei Teilen: Ein Zitat, das über beide Tattoos verteilt ist und nur vollständig ist, wenn ihr zusammen seid.
  • Abstrakte Kunst: Ein abstraktes Design, das erst Sinn ergibt, wenn beide Tattoos nebeneinandergelegt werden, kann eine subtile und künstlerische Darstellung eurer Freundschaft sein.

Diese Ideen sind nur der Anfang. Euer Freundschaftstattoo sollte so einzigartig sein wie eure Beziehung zueinander. Nehmt euch Zeit, um gemeinsam über das Design nachzudenken, das eure Freundschaft am besten widerspiegelt.

Das kostet ein Freundschaftstattoo

Selbst das kleinste Sternchen oder ein Mini-Blümchen wird mit mindestens 50 Euro zu Buche schlagen. Kleine Bilder sind für Tätowierer oftmals genauso aufwändig wie größere Stiche. Neben der Größe zahlst du ja auch für die Beratung, Vorbereitungen, Farbe und eine sterile Nadel.

Nach oben sind den Preisen fast keine Grenzen gesetzt. Für etwas größere Freundschaftsmotive liegen die Preise meistens bei 100 bis 200 Euro.

Was gibt es sonst noch zu beachten

Sucht euch den Tätowierer gut aus. Tätowierer sind Künstler und unterscheiden sich in der Linienführung und im Ausdruck. Lasst euch Bilder von bereits fertigen Arbeiten zeigen und schaut euch gegebenenfalls mehrere Studios an. Im deutschsprachigen Raum unterliegen Tätowierer strengen Hygienemaßnahmen und sind in Verbänden organisiert.

Unsere Empfehlung: Kommst du aus Berlin oder planst du mit deiner Freundin demnächst einen Trip in die Hauptstadt, dann ist das Tattoostudio LSD Tattoo Berlin genau die richtige Anlaufstelle für euch. Die kreativen Künstler aus verschiedenen Stilrichtungen gestalten euch euer Tattoo ganz nach euren Vorstellungen, mit dem ihr eurer Freundschaft Ausdruck verleihen könnt. Ihr könnt euch vorab telefonisch beraten lassen und einen Termin vereinbaren.

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Gesichtscreme auftragen – aber richtig! Die besten Pflegetipps für dein Gesicht

Gesichtscreme auftragen - aber richtig! Die besten Pflegetipps für dein Gesicht

Punkt, Punkt, Komma, Strich… So erklären viele ihren Kindern, wie sie ihr Gesicht eincremen sollen, damit die Portion an Creme nicht nur auf der Nasenspitze landet. Manche machen das auch noch im Erwachsenenalter so. Auf diese Weise wird zwar das Gesicht von der Creme bedeckt, aber leider kann die Creme ihre volle Wirkung nicht entfalten. Erst durch die richtige Auftrage-Technik kann deine Gesichtscreme bewirken, was sie verspricht beziehungsweise was du von ihr erwartest.

Folgende Tipps helfen dir beim Auftragen deiner Gesichtscreme

  • Reinige dein Gesicht gründlich, bevor du mit deiner Tagespflege beginnst.
  • Fahre direkt mit dem Auftragen deiner Tagescreme nach der Reinigung fort, denn die Poren sind noch weit geöffnet und können so die Pflege der Creme am besten aufnehmen. Die enthaltenen Wirkstoffe deiner Pflegecreme können nun viel tiefer und besser eindringen und wirken.
  • Möchtest du auch ein Serum für noch mehr Pflege auftragen, so bildet dieses die erste Schicht. Erst, wenn das Serum vollständig eingezogen ist, kommt die nächste Schicht, die Tagescreme.
  • Benutze nur eine etwa haselnussgroße Portion der Tagescreme für dein Gesicht. Zu viel davon verstopft dir die Poren und kann Unreinheiten auslösen. Hast du zu viel erwischt, so kannst du Hals und Dekolleté damit eincremen oder die überschüssige Creme mit einem Kosmetiktuch entfernen. Reicht dir die Portion nicht aus, so kannst du mehr auftragen.
  • Jede einzeln aufgetragene Schicht an Serum oder Creme muss eingezogen sein, damit sich die einzelnen Pflegeprodukte nicht miteinander vermischen. Denn dadurch können die Pflegeprodukte nicht mehr effektiv wirken. Wichtig ist, dass zunächst die leichten und wasserhaltigen Pflegeprodukte und anschließend diejenigen mit höherem Fettanteil aufgetragen werden.

Aber wie genau trägt man die Gesichtscreme auf?

  1. Beginne mit dem Auftragen deiner Tagescreme am Kinn.
  2. Massiere nun mit sanften Kreisbewegungen die Creme in die Haut ein und arbeite dich von der Gesichtsmitte nach außen. Streiche dabei immer wieder leicht nach oben. So kann die Creme erst richtig wirken. Dein Gesicht wird dadurch nicht nur massiert, sondern die Durchblutung wird gefördert.
  3. Übrige Creme benutzt du am Hals, indem du sie auch hier sanft einmassierst. Arbeite dich von unten nach oben, um einem möglichen Doppelkinn entgegenzuwirken.
  4. Die Augenpartie behandelst du mit einer speziell für diesen Bereich vorgesehene Creme, da dort die Haut noch dünner ist. Trage Augencreme auf das Augenlid und unterhalb der Augen auf und klopfe vorsichtig die Creme mit dem Ringfinger in die Haut.

Warum eine Tagescreme so wichtig ist

Deine Haut ist täglich inneren (Ernährung, hormonelle Veränderungen, Stress, natürliche Reifungsprozesse) und äußeren (Krankheitserreger, UV-Strahlen, Feinstaub, Hitze/Kälte, Pflegeprodukte) Einflüssen ausgesetzt. Deshalb ist es umso wichtiger, täglich eine geeignete Tagescreme – und auch Nachtcreme – zu benutzen.

Wenn die Haut mit der Abwehr von all den Einflüssen nicht mehr klarkommt, dann gerät sie aus dem natürlichen Gleichgewicht. Dann benötigst du eine ausgleichende Pflegecreme. Hautzustände ändern sich stets, da sie sich den Einflüssen anpassen müssen, denen sie ausgesetzt sind. Dementsprechend benötigt sie Unterstützung:

Während des Sommers ist die Haut der Sonne und Hitze ausgesetzt. Ein Lichtschutzfaktor in der Tagescreme ist nun unabdingbar. Allerdings ist eine leichtere Pflege mit Feuchtigkeit empfehlenswert, da die Haut bei der Hitze ins Schwitzen kommt. Im Winter hat die Haut mit trockener Heizungsluft zu kämpfen, so dass sie reichhaltigere Pflege benötigt. Diese Empfehlung gilt natürlich nicht nur für uns Frauen, sondern auch Männer sollten sich der Pflege ihrer Haut widmen und ihrem Gesicht die notwendige Aufmerksamkeit widmen.

 

 

Warum neben einer Tagescreme auch eine Nachtcreme nötig ist

Die Tagescreme sollte jeden Morgen nach der Reinigung aufgetragen werden, bevor du in den neuen Tag startest. Sie unterstützt deine Haut, um vor Umwelteinflüssen gewappnet zu sein und hilft ihr in Balance zu bleiben.

Die Nachtcreme dagegen trägst du nach der Reinigung vor dem Zubettgehen auf. Auch diese ist nötig, um deine Haut zu unterstützen: In der Nacht finden Hormonausschüttungen statt, durch die sich deine Haut regenerieren und die Zellen erneuern können. Die Reparatur- und Schutzmechanismen der Haut werden wieder hergestellt.

Die (richtige) Wahl deiner Gesichtscreme

Nun hast du erfahren, WIE du die Gesichtscreme aufträgst. Aber WELCHE Gesichtscreme ist am besten geeignet? Um diese Frage zu klären, musst du zunächst deine eigene Haut unter die Lupe nehmen und sie einem der sechs Hauttypen zuordnen. Du bekommst von uns auch direkt Tipps, was in dem Pflegeprodukt beinhaltet sein sollte, um deine Haut zu unterstützen.

Die passende Gesichtscreme zu deinem Hauttyp findest du im Kosmetik Online Shop asambeauty.com. Hier findest du eine große Auswahl an M. Asam Pflegeprodukten, die perfekt auf deine Haut und Pflegebedürfnisse abgestimmt ist. Die hochwertige M. Asam Wirkstoffkosmetik aus deutscher Herstellung pflegt deine Haut bestmöglich und nachhaltig. Asambeauty Gesichtspflege steht für einen gesunden und gepflegten Teint.

1. Normaler Hauttyp

Deine Haut strahlt rosig, sie ist rein, feinporig und glatt.
Um dieses Hautbild zu pflegen, benötigt es Feuchtigkeit (Ceramide) und Schutz (Antioxidanzien wie Vitamin E und C). Jojobaöl pflegt es, Sheabutter macht es weich und trägt dazu bei, dass sich die Creme gut verteilen lässt.

2. Fettiger Hauttyp

Die Haut ist fettig, unrein, großporig und glänzt.
Eine regelmäßige als auch gründliche Reinigung mit anschließender Pflege ist besonders wichtig.
Mit Aloe Vera, Urea, Glycerin und Panthenol wird der Haut Feuchtigkeit zugeführt, Fruchtsäuren, wie zum Beispiel auch ein Fruchtsäurepeeling wirken gegen Unreinheiten. Spezielle Gesichtscremes wirken mattierend und nehmen den Glanzfilm vom Gesicht.

3. Trockener Hauttyp

Die Haut zeigt raue Stellen auf, ist wenig elastisch, wirkt spröde und schuppig, evtl. treten Rötungen und Spannungen auf.
Ausreichend Pflege mit Nachtkerzenöl, Mandel-, Oliven- oder Sojaöl, ebenfalls Aloe Vera wirken Wunder. Urea hält zudem geschmeidig und die Schutzfunktion wird mit Omega-6-Fettsäuren unterstützt. Hyaluronsäure verhilft zu einem ebenmäßigeren und strafferen Hautbild.

4. Mischhauttyp

Dieser Hauttyp ist besonders anspruchsvoll, da er sowohl trockene (Augen, Wangen) als auch fettige (T-Zone: Stirn-Nase-Kinn) Hautpartien aufweist. Beide Bereiche benötigen eine unterschiedliche Pflege oder ein Pflegeprodukt, welches speziell für die Mischhaut gemacht wurde: mit viel Feuchtigkeit und wenig Fett.
Trockene Hautpartien benötigen Urea, Öle und Omega-6-Fettsäuren, fettige Bereiche hingegen ölfreie Pflegeprodukte, dafür aber eines mit antibakterieller Wirkung, wie z. B. Fruchtsäuren.

5. Empfindlicher Hauttyp

Sensible Haut neigt zu Hautirritationen, Rötungen, Juckreiz und Trockenheit.
Hautberuhigend wirken Panthenol und Allantoin. Vitamin B hilft bei Rötungen, Kamille bei Entzündungen. Urea, Omega-6-Fettsäuren sind gute Feuchtigkeitsspender.
Bei empfindlicher Haut ist es ratsam, auf ätherische Öle, Konservierungsstoffe, Kräuterstoffe oder auf parfümierte Produkte komplett zu verzichten.

6. Reifer Hauttyp

Der natürliche Reifungsprozess setzt schon ab Mitte 20 ein, so dass Feuchtigkeit und Pflege nötig sind.
Fältchen machen sich um die Augen, Stirn und Mundwinkel bemerkbar.
Hyaluronsäure spendet Feuchtigkeit, Vitamin A und C fördern die Kollagenbildung und Q10 ist ein Antixoidans.
Zusätzlich benötigt die Haut länger um zu regenerieren.

Achte auf die tägliche Gesichtspflege, die auf deine Haut speziell abgestimmt ist. Nur so kannst du sie unterstützen und lässt sie frisch und gesund strahlen.

 

Gesichtscreme auftragen

 

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Die besten Reinigungstipps für die eigene Wohnung

Die besten Reinigungstipps für die eigene Wohnung

Jeder kennt es, die meisten hassen es: Das Putzen der eigenen vier Wände. Meist gehört dazu viel Arbeit, Zeit, Schweiß und Nerven. Denn nicht jedem liegt die Hausarbeit. Doch in der Regel gibt es hier immer etwas zu tun und Staub, Schmutz und Dreck lauern gefühlt in jeder Ecke. Wer ein ganzes Haus besitzt, kennt vermutlich die Misere: Gerade an der einen Stelle fertig geworden, kann man an der anderen wieder von vorne beginnen. Kennst du das auch? Damit das Aufräumen und Putzen zuhause etwas leichter fällt, haben wir die besten Reinigungstipps hier für dich zusammengestellt.

Vorbereitung ist alles: Die richtige Atmosphäre schaffen

Klingt absurd, ist aber ein bewährtes Hilfsmittel: Ablenkung. Bevor du mit dem Putzen beginnst, solltest du dich in die richtige Stimmung bringen. Dreh die Musik auf, mach dein Lieblingshörbuch an oder lasse einen Podcast laufen. Ganz egal wonach dir der Sinn steht, mit etwas Musik geht dir der Wohnungs- beziehungsweise Hausputz einfacher von der Hand. Erstelle dir doch deine eigenen Hausputz-Playlist. Tipp: Auch gemeinsam mit dem Partner oder den Kindern zu putzen, kann wahre Wunder bewirken.
 


 

Tipps für blitzblanke Böden

Wischen sowie Saugen gehören wohl zu den zeitintensivsten und häufigsten Aufgaben, die beim Großputz anfallen. Gerade bei Fliesen- und Holzböden ist das Wischen oft aufwändig. Insbesondere dann, wenn man mit einem Eimer und Wischmop zu Gange ist, raubt das ständige Wechseln des Wischwassers oder das Auswringen des Wischmops viel Zeit. Außerdem musst du regelmäßig ins Schmutzwasser greifen und den Eimer Stück für Stück über die Fläche schieben. Hilfreicher sind hingegen elektrische Haushaltshelfer, die das Schmutzwasser direkt aufsaugen und in einem Behälter sammeln. Die Vorteile eines Saugwischers im Überblick:

  • Kein lästiges Eimerschleppen
  • Kein Auswringen des Mops
  • Schmutzwasser sammelt sich direkt im Wasserbehälter
  • Frischwassertank mit Reinigungsmittel integriert
  • Zeitersparnis durch zwei Schritte in einem
  • Einsetzbar auf PVC, Vinyl, Parkett, Fliesen und Laminat
  • Schonend für den Rücken

 


 

Kosten und Alternativen

Selbstverständlich ist die Investition für einen Saugwischer höher als für einen einfachen Wischmop und Eimer. Dennoch wirst du merken, wieviel Zeit dir der Putzhelfer abnimmt und wie effektiv die Technik deine Böden reinigt. Die Investition lohnt sich also allemal! Wenn du dennoch etwas weniger ausgeben möchtest, lohnen sich die günstigeren Sprühwischer. Hierbei ist eine Düse am Stiel integriert, mit denen du die Fläche mit Reinigungsmittel und Wasser besprühen kannst und schließlich mit dem befestigten Mikrofasertuch darüber wischen kannst. Der Auffangbehälter sowie die Saugfunktion wie beim Saugwischer sind jedoch nicht vorhanden.

Schlierenfrei: Tipps für das Fensterputzen

Gerade beim Thema Fenster stellen sich bei vielen die Nackenhaare auf. Doch insbesondere im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Fenster scheinen, gibt es keine Ausreden mehr. Denn diese offenbaren wirklich jeden Wasserfleck, Staub und Schmutz. Das Problem: Die ungeliebten Schlieren, die beim Fensterputzen eigentlich immer zurückbleiben. Die Alternative: Ein praktischer Fenstersauger. Diesen kannst du nicht nur für deine Fenster, sondern ebenso für Spiegel, Duschkabinen, Fliesen, Türen oder Glastische verwenden. Durch die integrierte Saugfunktion wird das schmutzige Wasser direkt im Behälter gesammelt, was du später einfach ausschütten kannst.

Struktur und Planung: Putzen mit Plan

Damit dir beim Frühjahrsputz nichts entgeht, solltest du unbedingt auf diese Stellen achten. Zudem solltest du dir überlegen, nicht nur einmal im Quartal alles zu putzen, sondern lieber in regelmäßigen Abständen kleine Putzaktionen durchzuführen. So vermeidest du, dass sich unnötig viel Staub und Schmutz ansammelt. Auch ein Putzplan, in welchem du festhältst, wann welche Räume dran sind, kann dir helfen, den Überblick zu behalten und dich Stück für Stück durch die gesamte Wohnung zu arbeiten. Mit einigen Tipps für den Frühjahrsputz gelingt es dir zudem, strukturiert alles abzuarbeiten und deine Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen.
 

 

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