Anna Depenbusch: „Jedes Lied bekommt seine eigene Farbe und Stimmung.“

Anna Depenbusch: „Jedes Lied bekommt seine eigene Farbe und Stimmung.“

#Interview

Anna Depenbusch: „Jedes Lied bekommt seine eigene Farbe und Stimmung.“

Im Interview mit der Vollblut-Musikerin Anna Depenbusch sprachen wir über ihr neues Album „Das Alphabet der Anna Depenbusch“ und darüber, was sie sie aktuell in Rom macht. Außerdem haben wir noch erfahren, was ihre musikalischen Pläne für die Zukunft sind.

 

Ajouré: Seit Mai bist du für ein Stipendium im schönen Rom. Was genau machst du da?

Ich bereite hier mein neues Klavier-Soloprogramm vor. „Das Alphat der Anna Depenbusch in schwarz-weiß.“ Premiere wird im Frühjahr 2018 sein.

Ajouré: Wie sieht momentan dein Alltag à la Dolce Vita aus?

An der Villa Massimo arbeiten alle Künstler sehr konzentriert an ihren Projekten. Es ist ein anregendes, inspirierendes Umfeld für mich. Morgens gehe ich meistens mit einer Tasse Kaffee eine kleine Runde durch den Park, lasse den Tag auf mich wirken, sammele Ideen. Dann setze ich mich ans Klavier und arbeite an den Arrangements.
 

Anna Depenbusch

 

Ajouré: Inspiriert dich Rom schon zu neuen Songs?

Ja, neue Situationen und Begegnungen sind immer guter Stoff für Lieder. Mein Notizbuch füllt sich hier mehr und mehr. Was am Ende dann musikalisch daraus entsteht, wird sich zeigen. Schön sind für mich immer Situationen, wo Sprachbarrieren eine Rolle spielen. Lustige Missverständnisse. Kommunikation mit Händen und Füssen. Daraus würde ich gern ein Lied machen.

Ajouré: Wie klingt Rom für dich?

Rom klingt für mich gerade sehr schwarz-weiß. Das liegt am Klavier. Ich habe aber auch meine kleine Ukulele mitgebracht. Wenn mir nach bunter Abwechslung ist, klimpere ich darauf herum. Ansonsten klingt Rom viel weniger nach Autohupen, als ich erwartet hatte. Es klingt nach Papageien und dem Geklapper von kleinen Löffeln in Espressotassen.

Ajouré: Apropos neue Lieder: Dein neues Album trägt den schönen Titel ,Das Alphabet der Anna Depenbusch’. Was erwartet die Hörer darauf?

Mein Alphabet ist sehr bunt und abwechslungsreich. Es gibt unzählige Instrumente zu hören. Zum Beispiel Bandoneon, Streicher-Ensemble, Bigband-Bläser, Vibraphon, Posaune, Kontrabass. Jedes Lied bekommt seine eigene Farbe und Stimmung. Ich glaube, als Zuhörer wird man immer aufs Neue überrascht.
 

 

Ajouré: Hast du einen Herzens-Song auf dem Album?

Das ändert sich mit der Zeit. Gerade gefällt mir „Frauen wie Sterne“ sehr gut. Der Song hat so etwas Dramatisches. Ich schlüpfe als Erzählerin in eine fast theatralische Rolle. Das macht Spaß.

Ajouré: Was steht 2017 noch bei dir an?

Ich bin noch bis Ende des Jahres mit meiner Band auf Tournee. Viele Konzerte und Festivals stehen noch an. Da freue ich mich sehr drauf. Auch auf der Bühne mit meiner Band ist es bunt und farbenfroh. Ein schöner Kontrast bevor es ab 2018 mit dem neuen Klavier-Soloprogramm in Schwarz-Weiß weitergeht.

Ajouré: Vielen Dank, Anna.

 

Das Alphabet der Anna Depenbusch
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Fotos: Sandra Ludewig


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