R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser.

R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser.

R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser.

Was machen Geheimagenten wenn sie in Rente gehen? Richtig, sie fangen an Staub zu wischen, zu kochen und bringen gelegentlich noch Leute um.

Dass letzteres einfach immer noch mehr Action bietet als die beiden zuerst genannten Dinge, darf auch Frank Moses (Bruce Willis) feststellen. Zusammen mit seiner Freundin Sarah (Mary-Louise Parker) und seinem skurillen Kumpel Marvin (John Malkovich) treffen sie dabei auf alte Bekannte (Hellen Mirren, Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones, Byung-Hun Lee uvm.), von denen ihnen manche das Leben schwer machen, andere hilfsbereit zur Seite stehen.

Und alles nur weil eine alte Akte aus längst vergangenen Tagen wieder ausgegraben wurde.

Neuer Film – bewährtes Muster

Schon in R.E.D., dem ersten Geheimagenten a.D. Abenteuer, ging es ordentlich zur Sache, als ein alter Fall wieder aktuell wird und sich Frank plötzlich auf einer Todesliste wiederfindet. Teil 2 steht Teil 1 in dem in nichts nach und setzt sogar noch einen drauf. Dabei fühlt es sich beim Filmschauen ein wenig an wie heimkehren. Alles wirkt irgendwie vertraut und bekannt, aber dennoch nicht langweilig.

Das liegt vor allem daran, dass das Grundprinzip und der Aufbau des Films zu großen Stücken wie im ersten Teil sind. Es wird wenig komplett Neues oder Überraschendes geboten. Aber gerade dies erweist sich hier als seine Stärke, denn die Darsteller hauchen ihren Figuren, augenzwinkernd und mit viel Witz, noch mehr Leben ein. Da verzeiht man auch mal den ein oder anderen Logikfehler (oh ja, die gibt es genug) und erfreut sich an dem frisch aufspielenden Ensemble an Oldies die gute Unterhaltung bieten. Man erfährt mehr von den einzelnen Personen, staunt was so ein Ex-Profikiller noch alles kann und lacht herzlich über immer wiederkehrende Kabeleien der Oldies untereinander. Besonders Neuzugang Anthony Hopkins begeistert hier mit seiner Darstellung des durchgedrehten Wissenschaftlers Bailey.

Anschauen – ja, nein, vielleicht?

Wer etwas völlig Neues in R.E.D. 2 erwartet, oder generell Probleme mit schrägen Figuren und schwarzem Humor hat, sollte um den Film einen Bogen machen. Fans von solcher Kost und die, denen die Charaktere aus Teil 1 sowieso ans Herz gewachsen sind, dürfen sich dieses Werk auf keinen Fall entgehen lassen.

Foto top: R.E.D. 2 Movie Poster, Summit Entertainment PR


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