Natural Cycles: Deine digitale Verhütungsmethode

Natural Cycles: Deine digitale Verhütungsmethode

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Natural Cycles:  Deine digitale Verhütungsmethode

Die Zeit ist reif! Geht es um Verhütung kommt irgendwann der Tag, an dem wir vor einer Entscheidung stehen – bleibe ich bei meiner bisherigen Verhütungsmethode? Will ich wechseln? Wenn ja, warum? Welche Alternativen gibt es? Man kennt heute viele Anzeichen, die uns verraten, ob und wann wir unsere fruchtbaren Tage haben und wann nicht. So individuell wie die Frau und ihr Zyklus, so individuell ist auch ihr Bedürfnis nach einer passenden Verhütungsmethode. Nicht für jede kommen Hormone oder invasive Eingriffe infrage, daher bedarf es größerer Wahlmöglichkeiten. Vorbei sind die Zeiten von durcheinander gebrachten und verkorksten Hormonhaushalten, denn die Zeit ist reif für dein „Freedom Of Choice“. Natural Cycles könnte eine solche natürliche Alternative sein – und das in digitaler Form.

Wie zuverlässig ist Natural Cycles?

Du hörst „digital“ und denkst dir, dass eine App, die dir sagen kann, ob du einen fruchtbaren Tag hast, ungenau sein muss, denn es ist ja nur eine App? Klinische Studien konnten beweisen, dass Natural Cycles bei typischer Verwendung zu 93 % wirksam ist. Hierzu sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass keine Verhütungsmethode dieser Erde eine 100% Effektivität garantieren kann. Bei der Studie wurden die Daten von mehr als 22.000 Frauen untersucht, die die App nutzten. Wie aber wird die App genutzt? Morgens nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen misst du unter der Zunge deine Temperatur und trägst die Daten in die App ein. Der Algorithmus hinter der App berechnet damit deinen täglichen Fruchtbarkeitsstatus, indem er die „grüne“ (nicht fruchtbar) oder „rote“ Tage (an denen du auf Sex verzichten oder Schutz verwenden solltest) an.

Natural Cycles nicht fruchtbar - verwende Schutz

Woran erkennst du, ob Natural Cycles für dich in Frage kommt?

Diese Frage kannst du dir auf der Webseite vom Natural Cycles sehr schnell beantworten, denn neben einer Möglichkeit sich anzumelden gibt es einen Button, der sich „für mich geeignet“ nennt. Dieser führt dich durch ein Auswahlmenü und verrät dir am Ende, ob du dich für Natural Cycles entscheiden solltest. Nur neun simple Fragen müssen hier von dir beantwortet werden, deren Inhalt sich auf Informationen über dein Alter, deine Wünsche nach Schwangerschaften, bisher verwendete Verhütungsmittel, deinen Menstruationszyklus und deine Schlaf- bzw. Aufwachgewohnheiten beziehen. Für Frauen mit einem Zyklus von weniger als 21 und mehr als 35 Tagen ist Natural Cycles weniger geeignet. Du solltest in etwa um die gleiche Zeit (plus minus 2 Stunden) immer morgens deine Temperatur messen können und an roten Tagen bereit sein, Schutz zu verwenden oder auf Sex zu verzichten. In jedem Fall lies dir die Gebrauchsanweisung (die findest du auch auf der Website) gut durch und entscheide dann, ob du mit Natural Cycles verhüten möchtest. Nach einer positiven Antwort benötigst du nur noch einen Account, die App, sowie ein Basalthermometer mit zwei Dezimalstellen, welches du dir entweder im Natural Cycles Webshop bestellen oder es dir in einer Apotheke besorgen kannst. Du kannst Natural Cycles übrigens auch für die Planung einer Schwangerschaft nutzen.

Welche Indikatoren verraten dir und der App, ob du einen fruchtbaren Tag hast oder nicht?

Es gibt diverse Anzeichen dafür, ob du dich in einer Phase befindest, in der du schwanger werden kannst oder nicht. Die allerdings wissenschaftlich sowohl genauesten, als auch objektivsten Messwerte, sind die Basaltemperatur und das luteinisierende Hormon, welches durch optionale Ovulationstests gemessen werden kann. Du hast noch nie etwas von einem luteinisierenden Hormon gehört? Das geht vielen Frauen so. Es ist allerdings schnell erklärt. Dieses Hormon, auch Lutropin genannt, wirkt bei der Regelung der Fortpflanzung mit. Bei Frauen fördert dies den Eisprung, sowie die Gelbkörperbildung.

Natural Cycles Temperatur messen

Was kann die App?

Natural Cycles wurde sowohl für Android-Nutzer, als auch für iOS-Geräte programmiert und wurde 2016 zu den Top 10 im App Store gewählt. Die optisch einfach gehaltene und dennoch ansprechend designte App zeigt dir grüne Tage (unfruchtbar) und rote Tage (fruchtbar). Morgens wirst du automatisch um die Eingabe deiner Temperatur gebeten. Die Kalenderansicht zeigt dir eine Prognose deiner zu erwartenden roten und grünen Tage für den Monat. Hier wird allerdings klar darauf hingewiesen, dass es sich dabei nur um Prognosen handelt. Du solltest auf jeden Fall morgens deinen täglichen Fruchtbarkeitsstatus checken, wenn du am planst Verkehr zu haben.

Um eine genaue Übersicht zu behalten, an welchen Tagen du Daten in die App eingetragen hast und wann nicht, markiert ein kleiner Haken den jeweiligen Tag im Kalender. So können Vergesslichkeitsfehler vermieden werden. Graphische Kurven lassen dich optisch in einem Diagramm deinen Zyklus miterleben und du siehst, wie sich dieser im Laufe der Messungen entwickelte. Auch Tage, an denen du Sex hattest, werden angezeigt und mit in das Diagramm aufgenommen, sofern du es eingetragen hast.

Um bei den Diagrammen den Überblick behalten zu können, gibt es hilfreiche Statistiken, die das ganze vereinfachen. Hier in den Statistiken bekommst du Informationen über deinen durchschnittlichen Zyklus, sowie die Länge und Regelmäßigkeit dessen. Das kann auch im Gespräch mit deinem Arzt sehr hilfreich sein, wenn er beispielsweise Fragen zum Verlauf deines Zyklus hat. Per Nachrichten, die deinem individuellen Zyklus angepasst werden, erhältst du hilfreiche Informationen für eine perfekte Erfahrung mit Natural Cycles.

Natural Cycles

Alles zusammen macht Natural Cycles zu einem wertvollen Begleiter. Einfach zu verstehen, gut gegliedert und alle Informationen erhältst du auf den ersten Blick. Im Prinzip bleiben hier keine Wünsche mehr offen, um sich und seinen Körper kennenzulernen und die Kontrolle über seinen Zyklus zu haben.

Trotz aller Zuverlässigkeit solltest du dennoch nie vergessen, dass Natural Cycles nicht vor Geschlechtskrankheiten schützt, doch dies versteht sich sicherlich von selbst.

 

Fotos: Natural Cycles

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