Sexuelle Anziehung: Was uns für andere attraktiv macht

Sexuelle Anziehung: Was uns für andere attraktiv macht

Spannende Fakten

Sexuelle Anziehung: Was uns für andere attraktiv macht

Der Bass wummert durch den ganzen Raum, grüne und rote Laserstrahlen blitzen auf und der Geruch von Disconebel liegt in der Luft. Und dann ist da dieser verdammt gutaussehende Typ, der sich elegant und rhythmisch zur Musik bewegt und dabei immer wieder mit einem sexy Blick hersieht. Gänsehaut kommt auf und das Herz schlägt schneller. Diese oder ähnliche Situationen kennen viele Frauen. Und spätestens, wenn leichte Lust aufkommt und es beginnt im Raum zu knistern, schwebt oft die Frage im Raum: Wirke ich auf mein Gegenüber anziehend? Für die Fähigkeit der sexuellen Anziehung gibt es einige Anhaltspunkte und diese stellen wir hier vor.

Das Auge isst mit

Das Gerede von den inneren Werten ist zwar schön, aber in Bezug auf die sexuelle Anziehung meist aber doch etwas dahergesagt. Wenn wir jemanden kennenlernen, sehen wir schließlich nicht hinter – sondern vor die Stirn. Daher ist ein gepflegtes Äußeres immer von großer Bedeutung. Unser Gehirn kann innerhalb von Millisekunden einschätzen, ob wir das Gegenüber anziehend, sympathisch oder vollkommen uninteressant finden. Damit ist unterbewusst meist ein Urteil gefällt, bevor wir überhaupt die Chance haben, unser Gegenüber persönlich kennenzulernen. Wer auf andere also sexuell anziehend wirken will, der sollte auf sein Äußeres achten, es dabei aber nicht übertreiben. Besonders die Haare spielen laut zahlreicher Forschungen eine entscheidende Rolle. Schöne, gepflegte Haare kommen gut an.

Körpergeruch

Schon in Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“ spielt der Körpergeruch eine zentrale Rolle in der sexuellen Anziehung. Und tatsächlich ist dieser Geruch einer der entschiedensten Faktoren. Zahlreiche Tiere machen sich das seit Jahrzehnten zu Nutze. Sie senden ganz automatisch bestimmte sexuelle Lockstoffe aus, die ihren Geschlechtspartner ganz wuschig und fortpflanzungsfreudig machen. Und auch beim Menschen lösen Gerüche viel aus. Das kennt jeder, der einmal über den Volksfestplatz läuft und beim Duft von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln sofort Bilder der eigenen Kindheit vor Augen hat. Unseren eigenen Körpergeruch können und sollten wir nicht beeinflussen, er macht uns einzigartig. Unangenehme Gerüche sollten aber auf jeden Fall verhindert werden, denn nichts törnt uns mehr ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann Parfüms und Deos mit frischem Duft nutzen. Wandelnde Duftbäume, die schon auf zehn Meter Entfernung Atemnot auslösen, sind allerdings eher kontraproduktiv.

Besonderheiten

Oft sind es ganz besondere Dinge, die bei unserem Gegenüber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das kann ein ausgefallener Humor sein, ein außergewöhnlicher Style oder körperliche Besonderheiten. Verstellen ist allerdings unglaubwürdig und löst das Gegenteil aus. Jeder Mensch hat Besonderheiten an sich, auch wenn einem das selbst gar nicht so bewusst ist.

Die beste Zeit der Frau

Studien haben ergeben, dass Frauen gerade in den Tagen des Eisprungs eine besonders anziehende Wirkung auf das männliche Geschlecht haben. Der weibliche Körper versprüht in dieser Zeit einen süßen, angenehmen Geruch, der von Männern meist unterbewusst wahrgenommen wird. Die Pheromone führen beim männlichen Gegenüber zu einer erhöhten Freisetzung von Testosteron und damit zu einer Luststeigerung.

Physische Faktoren

Es liegt tief verborgen im Unterbewusstsein. Männer empfinden Frauen mit symmetrischen Gesichtern attraktiver und anziehender. Schon in früheren Jahrhunderten galt Symmetrie als der größte Indikator für Schönheit. Auch die Augen haben eine starke Auswirkung auf unser Gegenüber. Dabei spielt weniger die Augenfarbe selbst eine Rolle, sondern vielmehr der Ring um unsere Iris. Je intensiver und dunkler dieser ist, desto attraktiver wirken wir.

Vorbild: Tierwelt

In Sachen Ausstrahlung und sexuelle Anziehung können wir uns aus der Tierwelt einiges abschauen. Löwenweibchen beispielsweise suchen sich zur Paarung stets Löwenmännchen aus, die ein glänzendes Fell und eine kräftige, dichte Mähne haben. Auf den Menschen übertragen bedeutet das: Dichte und kräftige Haare kommen besonders gut an. Die meisten Tiere setzen im Balzverhalten auf bunte Farben. Das symbolisiert einen guten Ernährungszustand, Kraft und Gesundheit. Auch auf die männliche Welt üben bunte Kleidung und Schuhe Reize aus. Farben sind interessant und zeugen von einem starken Charakter. Graue Mäuschen gehen leider unter.

Falten sind attraktiv

Das hört sich erst einmal widersprüchlich an. Doch Falten sorgen bei Männern tatsächlich für sexuelle Anziehung. Auch wenn uns Medien, Ärzte und Werbefilme immer etwas anderes weißmachen wollen. Laut einer Studie der Universidad Autónoma de Madrid (Spanien) fühlen sich Männer von Gesichtern mehr angezogen, wenn sie sich deutlich von einem besonders jugendlichen und damit eher männlichen Gesicht unterscheiden. Volle Lippen, keine Gesichtsbehaarung und die ein oder andere Falte sind also sehr beliebt.

Die Macht der Farben

Farben spielen in der Psychologie und der Wirkung auf das Gegenüber eine ganz besondere Rolle. Oft wird sie unterschätzt. Eine Frau, deren Figur in ein rotes Kleid gehüllt ist, wirkt auf die Herrenwelt besonders erotisch, leidenschaftlich und abenteuerlustig. Während rosa unterbewusst eher für zärtliche Erotik steht, wird mit gelb eher eine spielerische und aktive Erotik symbolisiert. Sexuell besonders langweilig gelten die Farben grau, blau und rotbraun. Beim nächsten Griff in den Kleiderschrank solltest du daran denken, wenn du in Flirtlaune bist.

 

Foto: Drobot Dean / stock.adobe.com

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