18 natürliche Hilfsmittel gegen Sodbrennen

18 natürliche Hilfsmittel gegen Sodbrennen

Lindernde Hausmittel

18 natürliche Hilfsmittel gegen Sodbrennen

Sodbrennen: Ein unangenehmes Brennen hinter dem Brustbein, wenn die aufsteigende Magensäure die Speiseröhre verätzt. Meistens tritt Sodbrennen nach einer üppigen Mahlzeit auf, aber auch eine falsche Ernährung kann ausschlaggebend für das lästige Brennen sein. Vorbeugend kannst du natürlich einiges tun. Die Palette reicht von bewusstem Essen, über wenig Alkohol bis hin zu lockerer Kleidung – aber was tun, wenn die schmerzhafte Empfindung bereits da ist? Vorweg: Es gibt nicht „das eine“ Hausmittel, um das Gefühl wieder loszuwerden, aber es gibt ein paar, die vielen Menschen helfen.
 

1. Tee

Sogenannte Magen-Darm-Teemischungen aus Kamille, Fenchel, Anis, Schafgarbe und Kümmel tragen mit ihrer Heilpflanzenmischung dazu bei, dass sich dein Magen in kurzer Zeit beruhigt und weniger Magensäure produziert, die aufsteigen kann.

 

2. Nüsse

Ebenfalls hilfreich gegen Sodbrennen sind Nüsse und Mandeln. Du solltest sie allerdings sehr gut und lange zerkauen, bevor du sie runterschluckst, denn nur so bewirkst du den Effekt, den du haben möchtest, und veranlasst deinen Magen nicht auch noch dazu, mehr Magensäure zu produzieren.

 

3. Brot, Zwieback und Haferflocken

Kaltes Brot und Zwieback binden die Magensäure und hindern sie somit daran, aufzusteigen und dir Unannehmlichkeiten zu bereiten. Haferflocken erfüllen einen ganz ähnlichen Effekt. Ein bis zwei Esslöffel Haferflocken, trocken und ganz klein zerkaut, sorgen dafür, dass der Magensaft langsam wieder aus deiner Speiseröhre nach unten befördert wird.

 

4. Kaugummi

Speichel neutralisiert die aggressive Magensäure in deiner Speiseröhre und im Magen, weshalb sich ein Kaugummi als kleiner Geheimtipp gegen Sodbrennen erweist. Du solltest allerdings darauf achten, dass du einen zuckerfreien Kaugummi verwendest, denn ein zu hoher Zuckeranteil würde deinen Magen nur unnötig reizen.

 

5. Kartoffeln

Auch Kartoffeln können gegen dein Sodbrennen etwas ausrichten, indem sie die überschüssige Magensäure binden und so zu einer Linderung beitragen. Den Saft der Kartoffeln solltest du aus ihrem rohen Zustand gewinnen.

 

6. Samen

Einige Samen haben die Fähigkeit, Sodbrennen vorzubeugen, es aber auch zu lindern, wenn es schon mal da ist. Dazu gehören z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, aber auch vor dem Verzehr eingeweichte Floh- und Leinsamen.

 

7. Senf

Von wissenschaftlicher Seite aus ist die Wirkung von Senf gegen Sodbrennen zwar nicht erwiesen und irgendwie klingt Senf auch nicht danach, als könne er dir das Brennen vom Hals schaffen, aber einigen Menschen soll er tatsächlich geholfen haben. Einen Teelöffel milden Senf und der Spuk ist vorbei.

 

8. Obst

Mit Obst lässt du besser Vorsicht walten, denn nicht jedes Obst eignet sich als Hausmittel gegen Sodbrennen. Welches Obst in dieser Hinsicht allerdings nicht umstritten ist, sind Bananen, Weintrauben und Ananas. Als Antazidum ohne künstliche Zusatzstoffe helfen dir Bananen, sowohl in ihrer Reinform als auch getrocknet. Hingegen: Bananenmilch und Bananenschokolade werden dich nicht weiterbringen. 10 bis 20 Weintrauben beruhigen den Magen und das Bromelin aus der Ananas neutralisiert die Magensäure. Bereits 200 ml Ananassaft reichen dazu aus.

 

9. Gemüse

Gemeint sind eher Gemüsesäfte. Vor allem Gemüsesaft aus Weißkohl, Tomaten und Sellerie kannst du nach jeder Mahlzeit einnehmen, um den Magen zu beruhigen.

 

10. Kurkuma

Kurkuma kannst du zu fast allen Gerichten dazugeben. Mit seiner Wirkung agiert es nicht nur vorbeugend gegen Sodbrennen, sondern lindert es auch, wenn es zum Vorbeugen bereits zu spät ist.

 

11. Basilikum

Basilikum ist ein echtes Wunderheilmittel bei Magenproblemen aller Art. Zwei bis drei zerkaute Basilikumblätter helfen dir nicht nur dem Sodbrennen Adé zu sagen, sondern wirken auch Übelkeit und Völlegefühlen entgegen.

 

12. Milchprodukte

Eine halbe Tasse Vollmilch, aber auch ein Becher Kefir oder Joghurt sind ebenso wirksam gegen Sodbrennen. Bedenke jedoch, dass es nicht unbedingt ein gezuckerter Fruchtjoghurt sein sollte. Greife lieber zu einem Naturjoghurt ohne Zuckerzusätze.

 

13. Knoblauch

Knoblauch verursacht zwar unangenehmen Mundgeruch, ist aber auch ein natürliches Antibiotikum. Reibe gegen das Sodbrennen einfach eine Knoblauchzehe in eine Tasse verdünnten Apfelessig und trinke diese dann (nach Wahl mit zugehaltener Nase) aus.

 

14. Zimt

Gegen den Mundgeruch vom Knoblauch kannst du wiederum mit Zimt vorgehen. Einen Teelöffel Zimt gibst du am besten in eine Tasse mit kochendem Wasser, rührst alles um, lässt das Zimt abseihen und trinkst dann das Zimt-Wasser.

 

15. Ingwer

Einer der ältesten Alleskönner ist Ingwer. Ein Teelöffel geraspelter Ingwer gemischt mit einem Teelöffel Zitronensaft und zwei Teelöffeln Honig in 250 ml warmem Wasser vollbringt wahre Wunder und du kannst dich vom Sodbrennen verabschieden.

 

16. Öl und Essig

Öl und Essig können Verursacher von Sodbrennen sein, wenn du sie falsch zubereitet hast. Als Frittierfett solltest du sie also nicht verwenden. Apfelessig, Olivenöl und Leinöl helfen dir allerdings gegen deine Magenprobleme anzugehen. Ein Teelöffel von einem der Öle oder vom Essig in ein halbes Glas Wasser eingerührt und schon wird sich nach kurzer Zeit die Wirkung entfalten.

 

17. Wasser

Ein weiterer Feind des Sodbrennens ist Wasser. Es spült die Speiseröhre und den Magen durch und lindert dadurch deine Beschwerden.

 

18. Heilerde, Kieselerde und Natron

Alle drei sollen sich positiv auf das Sodbrennen auswirken. Nimm aber nicht irgendeine Heil- oder Kieselerde, sondern nur die, die du entweder in der Apotheke oder in der Drogerie erwerben kannst.

 


 

Was du auf jeden Fall vermeiden solltest

Neben den vielen Dingen, die du gegen Sodbrennen tun kannst, gibt es auch jede Menge, die du auf keinen Fall tun solltest.
 

Das solltest du bei Sodbrennen unbedingt vermeiden:

– fettige und üppige Mahlzeiten
– Alkohol, schwarzen Tee, Cola und Limonade
– Schokolade
– zu säurehaltiges Obst, wie z. B. Äpfel
– Salz
– schnelles Essen
– Fastfood
– Diäten
– zu wenig trinken
– sofort nach dem Essen ins Bett gehen
– mit nicht hochgelagertem Oberkörper schlafen
– Stress, Ärger und Anstrengung
– rauchen

 

Foto: Bambu Productions / Getty Images


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