Flittchenbarometer: Wann ist viel ZU viel?

Flittchenbarometer: Wann ist viel ZU viel?

Flittchenbarometer: Wann ist viel ZU viel?

Also bei manchen Sachen gibt es definitiv kein zu viel, oder? Kann eine Frau zu viele Schuhe oder Handtaschen haben? Nein, ich glaube nicht, da kann es nie genug geben!!! Hier sind wir Frauen mal die Jäger und Sammler. Kaum haben wir eine Tasche erlegt, die wir unbedingt haben mussten, haben wir auch schon die nächste auf dem Radar, die sooo ganz anders ist als all die anderen, die wir bereits besitzen! Also nichts wie los auf die Jagd nach der nächsten Beute und ganz wichtig – niemals das Ziel aus den Augen verlieren, es sind noch andere Mädels unterwegs…

Doch wie ist das mit der Anzahl der Liebhaber, gibt es hier ein zu viel, zu wenig oder genug? Es gibt Fragen, die sollten nicht gestellt werden und wenn sie dann dummer Weise doch gestellt wurden, sollte frau sie eigentlich lieber nicht beantworten. Aber ist sie erst mal gestellt, die Liebhaber-Frage, scheint es gleich wie ein schwerwiegendes Schuldgeständnis, wenn wir nicht darauf antworten möchten. Also tun wir es dann letztlich doch, wenn auch mit Bauchschmerzen. Egal wie, es kann nur blöde enden. Uns Frauen wird ja gleich unterstellt, dass wir erst mal mindestens 10 Liebhaber unterschlagen würden, was ja völliger Schwachsinn ist, oder? Ich habe die Frage mit reinem Gewissen beantwortet und war mir meiner Zahl ziemlich sicher. Doch als dann nochmal nachgehakt wurde und ich mich in Ruhe mal mit dem Rechenschieber hingesetzt habe, musste ich feststellen, dass ich tatsächlich ziemlich genau 10 Sexpartner unterschlagen hatte. Aber nicht absichtlich! Nein, sie sind einfach nicht im Gedächtnis geblieben. Wir alle können uns wohl auch denken warum… Der eine öder als der andere. One-Night-Stands können auch mal, wenn’s blöd läuft, zum nächtlichen Alptraum werden, kann ich Euch sagen! Es hat einfach überhaupt nichts geklappt, so dass man sofort beschlossen hat, das Ganze lieber nicht zu Ende zu bringen oder noch schlimmer, das bislang Geschehene am besten gleich wieder zu verdrängen.

Hast du eine bestimmte Zahl überschritten, bekommst du ganz offiziell den Schlampen-Stempel aufgedrückt

Ich hatte bei meiner Aufzählung sogar einen festen Partner unterschlagen, da der Verdrängungsmechanismus in meinem Kopf bei diesem Thema schnell auf Hochtouren aufgelaufen ist. Schlechter Sex wird halt sicherheitshalber lieber gleich aus dem Gedächtnis gestrichen, bevor man sich bei der Erinnerung daran, damit auseinandersetzten muss, was oder besser gesagt wer um Himmels Willen einen da geritten hat. Aber dennoch ist die Zahl nicht besonders hoch ausgefallen, finde ich. Ich bin 30 Jahre alt. Was ist für mich bitte eine angemessene Zahl? Gibt es eine Formel, die man beachten sollte? Sozusagen die Schlampen-Formel. Ist dein Ergebnis unter einem bestimmen Wert ist alles gut. Hast du hingegen eine bestimmte Zahl überschritten, bekommst du ganz offiziell den Schlampen-Stempel aufgedrückt. Wie könnte so eine Formel wohl aussehen? Man nehme das Alter, in dem man sexuell aktiv geworden ist und rechne die Jahre hoch. Also bei mir 15 Jahre. Und dann? Pro Jahr 1 Sexpartner wäre vermutlich fast mit dem Verhalten einer Nonne gleich zu setzen! Und wenn man als Teenie entdeckt hat, dass Ken im wahren Leben ganz anders aussieht, dann will man doch nicht mehr mit seinen Barbies spielen, sondern sucht sich lieber ein anderes, eben ein „echtes“ Spielzeug. Gehen wir von 2 Sexpartnern pro Jahr aus, kommen wir auf 30 Liebhaber. Schlägt hier jetzt schon das Flittchenbarometer aus oder ist das noch eine angemessene Zahl. Würden all diese Männer beim Aldi an der Kasse stehen, würde die Mitarbeiterin schon wie wild auf die Klingel drücken, dass noch ein paar Kassen geöffnet werden und sie auf ihre Kolleginnen verteilen.

Aber sind das wirklich schon zu viele? Kann man nicht nur durch viel Üben etwas lernen? Ist doch sehr schwer, gut im Bett zu sein, oder besser gesagt zu werden, wenn ich nur mit einem einzigen Mann übe. Frau sollte doch auch ihre Erfahrungen sammeln können, damit sie, wenn sie dann ihren Prinzen gefunden hat, nicht nach ein paar Jahren denkt, ob sie nicht vielleicht doch was verpasst hat. Oder es eben so einige Dinge gibt, die sie gern noch ausprobieren würde und der wohlerzogene Prinz, der wirklich der Richtige ist (!), das womöglich dann nicht mitmachen möchte. Ich beschäftige mich jetzt seit Tagen mit dieser Frage und ich muss sagen, eine eindeutig richtige Antwort darauf, finde ich einfach nicht. Ich musste aber auch feststellen, dass mein Flittchenbarometer nicht wirklich geeicht ist, da ich bei verschiedenen Frauen andere Maßeinheiten benutze. Das mag auch nicht korrekt sein, aber diese Frage ist auch keine, die man rational beantworten kann. Hier spielt die subjektive Wahrnehmung eben eine entscheidende Rolle und die Sympathie zu derjenigen, die man da gerade durchleuchtet. Solange mein Barometer nicht bei mir selbst ausschlägt, glaube ich, ist meine Welt noch in Ordnung. Also was glaubt ihr, was ist zu viel?


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