Bringe dich mit Seilspringen in Topform

Bringe dich mit Seilspringen in Topform

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Bringe dich mit Seilspringen in Topform

Seilspringen kennt jeder noch aus seiner Kindheit. Doch Seilspringen, oder Rope Skipping, eignet sich auch prima zum Abnehmen. Außerdem trainiert es Koordination, Fitness und Ausdauer. Zehn Minuten Seilspringen verbrennen exakt so viele Kalorien wie 30 Minuten Joggen – je nach angelegtem Tempo und Springtechnik zwischen 250 und 500 Kalorien. Ein weiterer Vorteil des Seilspringens ist, dass du wenig Platz benötigst und die Ausrüstung günstig ist. Mit unseren Tipps kannst du sofort loslegen.
 

Das richtige Seil

Früher sprang man auf der Straße mit dem Seil, das gerade da war, heute gibt es spezielle Fitnessseile. Die sogenannten Speed Ropes bestehen aus elastischem PVC. Sie sind relativ dünn und machen deutlich mehr Tempo als die Klassiker aus Hanfseil. Speed Ropes sind günstig, es gibt sie im Sportgeschäft oder bei den einschlägigen Onlineshops schon zu Preisen zwischen sechs und acht Euro. Wer über die Basics beim Springen hinausgehen will, sollte nach Long Handle Speed Ropes Ausschau halten. Mit ihnen sind bestimmte Techniken wie Trickspringen mit gekreuzten Armen möglich, da sie einen längeren Griff haben. Wenn es ganz professionell sein soll, empfehlen wir Wire Ropes mit Drahtkern, die um die 22 Euro kosten. Nicht vergessen werden sollte auch die optimale Länge für das Springseil, die richtet sich nämlich nach der Körpergröße. Bei einer Körpergröße ab 1,38 m sollte das Seil 2,13 m lang sein, bis 1,58 m ist eine Länge von 2,43 m angebracht. Ab 1,65 m Körpergröße sind 2,74 m das ideale Maß, während die Seillänge ab der Größe von 1,78 m durchaus 3, 00 Meter betragen darf.
 

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Drei Basics fürs richtige Seilspringen

Auch wenn ein Springseil während deiner Kindheit deinen Weg nicht gekreuzt hat oder du etwas Auffrischung deiner Kenntnisse brauchst: Seilspringen ist ganz leicht, du musst beim Schwingen einfach nur darauf achten, Hände und Füße korrekt anzuziehen, damit du nicht stolperst. Seilspringen ist etwas für jedes Alter und jedes Fitnesslevel. Sachte angehen lassen musst du es allerdings, wenn du Probleme mit den Gelenken hast oder stark übergewichtig bist. Hier drei Basics, die dich schnell in Form bringen:

1. Du nimmst das Seil in die Hände und legst es hinter deine Beine. Dann richtest den Oberkörper auf und hältst die Arme dicht am Körper. Der Winkel zwischen Ober-und Unterarmen sollte größer als 90 Grad sein.

2. Jetzt fängst du an, das Seil um deinen Körper zu schwingen. Dabei ist der richtige Rhythmus entscheidend. Wenn es am Anfang noch langsam ist, mache dir keine Sorgen. Mit ein bisschen Übung wirst du fix dein Tempo steigern können.

3. Achte darauf, dass deine Füße parallel zueinander bleiben. Springe nur so hoch, dass das Seil unter deinen Füßen durchpasst, und vermeide Hopser dazwischen. Wenn die Füße mit einem zu lauten Geräusch auf den Boden aufprallen, solltest du die Landung besser mit den Knien abfedern.
 

Power Workout für Fortgeschrittene

Wenn du wieder so richtig im Seilspringen drin bist, kannst du dich auch an Sprungvariationen wagen. Wir haben fünf Varianten für dich, die den ganzen Körper optimal trainieren.

Trainiert Koordination:
Bewege das Seil in hohem Tempo. Je schneller du das Seil schlägst, desto mehr Sprünge kannst du machen. Wenn du den Absprungfuß bei jedem Sprung wechselst, rennst du quasi auf der Stelle.

Trainiert das Gleichgewicht:
Auf nur einem Bein zu springen hört sich zunächst kompliziert an, ist aber gar nicht so schwer. Starte deinen Sprung mit dem rechten Bein und winkele dabei das linke Knie etwas an. Nach zwei Minuten wechselst du das Bein.

Trainiert die Hüfte:
Diese Variante funktioniert genauso wie das Springen auf einem Bein, allerdings wird das eine Bein nicht angewinkelt, sondern der Oberschenkel bleibt während des Sprungs in der waagerechten Position.

Trainiert Kraft und Ausdauer:
Hier musst du höher springen, als du es gewohnt bist, denn diese Übung funktioniert nur, wenn deine Sprünge mindestens sechs Zentimeter hoch sind. Auch das Seil muss in etwa doppeltem Tempo schwingen als bei normalen Sprüngen, denn pro Hüpfer wird das Springseil zweimal unter den Füßen durchgeschlagen.

Trainiert die Schultern:
Diese Variante ist ein bisschen kniffelig, mit etwas Übung aber gut zu meistern. Die Arme werden, kurz bevor das Seil vor den Füßen ist, gekreuzt. Wieder entkreuzt werden sie, sobald das Seil über dem Kopf ist. Der nächste Sprung dreht die Reihenfolge um. Wichtig ist, immer die Abwechslung einzuhalten.

 

Hier noch ein paar weitere Jump Rope Übungen:

 

 

 

Fotos: Erik Isakson/Tetra Images/Getty Images; PR/Amazon

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