7 Fehler, die auch du garantiert beim Wiegen machst

7 Fehler, die auch du garantiert beim Wiegen machst

Gewicht hoch, Gewicht runter

7 Fehler, die auch du garantiert beim Wiegen machst

Du gehst auf die Waage und bist erstmal richtig frustriert. Das geht vielen so. Eventuell liegt das aber gar nicht daran, dass du ein Hörnchen zu viel gegessen hast, sondern dass du beim Wiegen Fehler gemacht hast. Diese können mehrere Kilogramm ausmachen. So kannst du die typischen Fehler beim Wiegen vermeiden.
 

1. Falscher Untergrund

Wenn die Waage auf dem Teppich oder zu nah an der Wand steht, kann das zu ungenauen Messergebnissen kommen. Die Waage drückt sich in den Teppich und somit ist das Gewicht nicht dasselbe wie auf einem festen Untergrund.

Tipp: Stelle die Waage auf einen festen Untergrund, am besten Fliesen oder Laminat. Vermeide auch, sie ständig woanders hinzustellen.

 

2. Falsche Zeit

Wenn du dich abends vor dem Schlafengehen wiegst, wirst du schnell merken, dass es zu starken Schwankungen kommen kann. Das liegt daran, dass du nicht jeden Tag gleich viel isst, trinkst und auf Toilette warst. Vielleicht hast du gerade zu Abend gegessen und danach noch viel Wasser getrunken, dann bist du deutlich schwerer, als wenn du gerade von der Toilette kommst. Somit solltest du dich abends generell nicht wiegen.

Auch wenn du gerade vom Training kommst, solltest du das Wiegen lassen. Denn die Muskeln spannen sich durch die Übungen an und sind automatisch schwerer.

Tipp: Wiege dich morgens nach dem Aufstehen. Gehe zuvor auf Toilette und trinke noch ein Glas kaltes Wasser. Das belebt dich und so hast du immer gleich viel im Körper. Versuche, möglichst immer zur gleichen Zeit auf die Waage zu gehen, denn der Körper wiegt auch nach dem Schlafen unterschiedlich, da du durch die Nacht immer wieder dehydrierst.

 

3. Unterschiedliche Waagen

Einmal wiegst du dich im Fitnessstudio, dann beim Arzt, vielleicht steht auf der Arbeit oder bei Freunden auch eine Waage. Das führt zu beträchtlichen und teils auch garantiert frustrierenden Schwankungen. Die Waagen sind alle unterschiedlich eingestellt.

Tipp: Stelle dich immer auf die gleiche Waage am gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit. Dann ist die Messgenauigkeit am höchsten.

 

4. Jeden Tag wiegen

Wenn du dich jeden Tag wiegst, besonders, wenn du gerade eine Diät machst, gehst du mit falschen Erwartungen an das Ergebnis. Du hoffst, jeden Tag auf der Waage eine Veränderung und natürlich möglichst eine Gewichtsabnahme sehen zu können. So funktioniert aber unser Körper nicht. Besonders Frauen haben durch den Zyklus regelmäßig Wassereinlagerungen, die aber auch wieder verschwinden. Diese wiegen jedoch mehr als der Körper davor. Wenn du trainierst, baust du Muskeln auf, die ebenfalls schwerer sind als das Fett, das dabei verbrannt wird. So kann das Wiegen eher zum Frust werden. Auch ein Kilo am Tag zu verlieren, ist nicht realistisch.

Tipp: Wiege dich einmal in der Woche, sonst machst du dich verrückt und versuchst, auf jede Stelle nach dem Komma zu achten.

 

5. Nur der Waage vertrauen

Oh nein, 65 kg! 1 kg mehr! Und automatisch zwickt die Hose natürlich. Das täuscht oft. Vertraue darauf, wie du dich wirklich fühlst, und nicht, was die Anzeige auf der Waage dir sagt. Wenn du viel in Bewegung bist, hast du mehr Muskeln und bringst automatisch mehr Kilos auf die Waage als deine beste Freundin, die genauso groß ist wie du, sich aber kaum bewegt.

Tipp: Wenn du auf ein Ziel trainierst oder abnimmst, helfen Vorher-Nachher-Fotos und die Messung des Körperfettes mehr als die Zahl auf der Waage.

 

6. Gegen den Zyklus wiegen

Wenn du dich wiegst, wenn du deine Tage hast, wirst du automatisch schwerer sein. Denn der Körper lagert Wasser ein, das nach der Periode jedoch von alleine wieder verschwindet. Wie viel und ob es immer gleich ist, kann nur dein Körper sagen. Deswegen solltest du auch nicht versuchen, herunterzurechnen.

 

7. Mit Kleidung wiegen

Wenn du dich mit Kleidung wiegst, wird dein Gewicht ebenfalls schwanken. Vergleiche einfach nur mal das Gewicht deiner Straßenkleidung mit deinem Schlafanzug.

Tipp: Wiege dich immer mit Unterwäsche oder nackt, da die Kleidung unterschiedliches Gewicht hat. Achte auch darauf, barfuß zu sein.

 

Auch wenn die Waage nicht sofort das gewünschte Ergebnis anzeigt. Bleibe locker und dran! Es wird sich lohnen!

 

Foto: andresr / Getty Images

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