Von diesen Lebensmitteln rät dir jeder Ernährungsberater ab

Von diesen Lebensmitteln rät dir jeder Ernährungsberater ab

Achtung, gefährlich!

Von diesen Lebensmitteln rät dir  jeder Ernährungsberater ab

Ungesunde Lebensmittel – lass dich nicht reinlegen!

Mit der Ernährung ist das so eine Sache. Von vielen Lebensmitteln ist bekannt, dass ihre Inhaltsstoffe ungesund sind, andere verbergen den ungesunden Faktor hinter dem Anschein ausgewogener und im Produkt enthaltener Nährstoffe. Auch im Chaos der Werbung ist der Durchblick daher nicht einfach, denn jedes Unternehmen versucht natürlich, den Vorteil des eigenen Produkts hervorzuheben und zu verkaufen, während die negativen Eigenschaften nicht erwähnt werden.

Auch für uns war es daher einmal interessant, einige Lebensmittel näher zu betrachten, die auf der Liste eines Ernährungsberaters rot angestrichen wären. Eine tatsächlich ausgewogene Ernährung ist nur mit Produkten und Nährstoffen möglich, die Energie, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente liefern.

Ein erster Irrglaube, den du bestimmt schon gehört hast, ist der Umstand, dass das Gehirn Zucker benötigt, um auf vollen Touren zu arbeiten. Kohlenhydrate sind natürlich notwendig, allerdings unterscheiden sich diese in gute und schlechte. Die einen liefern wichtige Nährstoffe, die anderen bestehen aus reinem Zucker, der alles andere als positive Auswirkungen auf Gehirn und Körper hat.

Dass dagegen Kohlenhydrate nur schlecht sind und besser mehr Proteine für den Körper sinnvoll sind, ist eine weitere Fehlinformation. Proteine dienen vor allen Dingen dem Muskelaufbau und Verbrennungsvorgang im Körper. Um Muskeln aufbauen zu können, benötigt dein Körper Protein, das in Körperfett verwandelt wird und aus dem Muskelmasse entsteht. Wird hier allerdings kein Ausgleich geschaffen, kann die proteinreiche Ernährung auch schnell zur Falle werden.

Das Gleiche gilt für Fette, die allgemein als schädlich gelten. Auch Fett in geeigneter Menge und als ungesättigte Variante hat positive Auswirkungen auf den Körper. Der Verzicht ist also ebenso verkehrt. Es kommt immer auf die Balance aller Nährstoffe an. Aus allen Bereichen holt sich der Organismus die Inhaltsstoffe, die er benötigt.

Welche Lebensmittel zur ausgewogenen Ernährung gehören, soll uns allerdings weniger interessieren. Wir wollen die ungesunden Varianten näher betrachten, die auf den ersten Blick manchmal sogar als gesund verkauft werden. Interessanterweise gehören dazu nicht nur solche Lebensmittel, die besonders gut schmecken, sondern auch solche, die eher dürftig deine Geschmackssinne beleben. Das Opfer, das du für die Gesundheit auf dich nimmst, ist dann auch noch völlig unnötig.
 

Müsli – gesund in den Tag?

Das Müsli gilt als Energielieferant am Morgen, während ähnliche Produkte, wie z. B. Cornflakes, bereits einen schlechteren Ruf haben, da bekannt ist, dass sie mit viel Farbstoffen und Zucker angereichert sind. Eine Schüssel Cornflakes mit Milch wirkt zwar irgendwie gesund, wandeln wir die Inhaltsstoffe allerdings in sichtbare Faktoren um, schaufelst du dir etwa einen Löffel Zucker in den Mund.

Auch die Frühstücksflocken, die zwar etwas nährstoffreicher sind, können in der Aufzählung ihrer wertvollen Inhaltsstoffe alles andere als gesund für dich sein. Sie sind zwar weniger süß und enthalten eine geringere Menge Zucker, allerdings ist in ihnen dennoch viel Fett enthalten. Auch die Kalorienmenge ist entsprechend hoch. Manche Müsliflocken enthalten pro 100 Gramm bereits 500 Kalorien.
 

Der Hunger zwischendurch – der Müsliriegel

Ähnlich sieht es mit dem Müsliriegel aus. Während du denkst, du lieferst dem Körper Energie und Kraft, ist ein Müsliriegel etwa genauso süß wie ein Stück Kuchen oder ein Muffin. Das Problem sind nicht die Nährstoffe, sondern der im Riegel enthaltene Zucker.

Häufig sind solche Müsliriegel, um sie schmackhafter zu machen, nämlich mit Schokolade überzogen, oder schmecken nach Banane, Kokosnuss, Erdbeere und anderen Früchten. Darin kannst du einen eindeutigen Hinweis auf den hohen Zuckeranteil im Müsliriegel erkennen.

Der einmalige Verzehr am Tag wäre vielleicht auch nicht so sehr das Problem. Allerdings regen der Zucker und die glykämische Last im Riegel schnell den Heißhunger an. Der hohe Anteil an Zucker lässt den Insulinspiegel rapide sinken. Während du denkst, dass du das Hungergefühl beseitigt hast, hast du es durch den Riegel im Gegenteil erst angeregt.
 

Weißbrot

Natürlich schmecken Produkte aus Weißmehl etwas besser als z. B. Vollkornprodukte. Das gilt nicht nur für Brot, sondern auch für Kekse, Nudeln, Reis und ähnliche Lebensmittel. Leider enthält Weißmehl keinerlei Vitamine und Mineralstoffe, dagegen viel Zucker und Kalorien. Die Scheibe Toast füllt dazu nicht einmal den Magen. Das luftige Brot verpufft dann auch wie Luft, ohne Nährstoffe zu liefern. Schnell stellt sich dann auch wieder der Hunger ein.

Die fehlenden Nährstoffe und der hohe Anteil an Zucker im Weißbrot, in Nudeln oder in weißem Reis verursachen auf Dauer dazu auch noch gesundheitliche Beschwerden, die von Pickeln, Übergewicht und Hormonstörungen bis zu einer Diabetes reichen können. Vollkornprodukte dagegen füllen den Magen und liefern alle wichtigen Nährstoffe, die der Körper benötigt.
 

Butter oder Margarine?

Butter soll den Cholesterinspiegel erheblich ansteigen lassen, Margarine ist die angeblich kalorienbewusstere Alternative. Leider enthält aber Butter wesentlich mehr Nährstoffe und Proteine als Margarine, die im Gegenteil Zusatzstoffe aufweist, die besonders ungesund sind. Neben dem Geschmacksverlust mutest du deinem Körper also auch noch krebserregende Stoffe zu, darunter Glycidyl-Ester, eine Vorstufe zu Glycidol, und toxische Metalle wie Aluminium und Nickel, die dazu dienen, die Margarine in der Konsistenz hart zu machen.

Butter ist also durchaus die gesündere Wahl, noch besser ist der Verzicht beider Lebensmittel.
 

Fertiggerichte

So einfach die Zubereitung auch ist, so viel Zeit du sparen kannst, so wenige Nährstoffe enthalten Fertiggerichte dann auch. Die Zusatz- und Konservierungsstoffe sorgen dafür, dass Fertiggerichte lange halten und über einen längeren Zeitraum unverändert aussehen. Das sollte dir dann allerdings zu denken geben.

Als Beispiel kann die typische Fertigpizza genommen werden. Bereitest du sie frisch zu, ist die Pizza durch die Inhaltsstoffe an Tomaten, Käse und Teig durchaus gesund, nimmst du die gefrorene Variante, dauert die Zubereitung fast genauso lange, dagegen schmeckt sie wesentlich schlechter und hat keinerlei Nährstoffe.
 

Popcorn aus der Mikrowelle

Hier lässt sich irgendwie schon ahnen, dass Popcorn nicht unbedingt die gesündeste Form ist, den Hunger zu befriedigen. Allerdings gehört Popcorn zu einem guten Film irgendwie dazu. Noch schlechter ist aber das Mikrowellenpopcorn, das nicht nur industriell verarbeitetes Salz und viel Zucker und Süßstoffe enthält, sondern u. a. auch genetisch veränderten Mais.

Wer auf Popcorn nicht verzichten möchte, sollte daher lieber auf die Zubereitung im Topf zurückgreifen. Etwas gesünder ist biologisch angebauter Mais, der mit Kokosöl oder Butter geschmacklich verbessert werden kann.
 

Tomaten aus der Blechdose

Für eine gute Tomatensoße oder eine selbstgemachte Pizza sind Tomaten das A und O. Leichter aufbewahren lassen sie sich natürlich als Dosenprodukt, die es in geschnittenen, ganzen und pürierten Tomaten gibt. Leider sind diese Dosentomaten auch sehr ungesund.

Sie enthalten zum Konservieren Zucker und andere schädliche Stoffe, während auch die Dose schädliche Auswirkungen hat. Diese ist mit einer Dichtungsfolie beschichtet, die Bisphenol A als krebserregende Chemikalie enthält. Die Säure der Tomaten kann dazu führen, dass diese Chemikalie sich aus der Beschichtung der Dose löst und an den Inhalt gerät. Tomaten sollten daher lieber im Glas oder als Tetra Pack gekauft werden.

 

Foto: Thinkstock Images / Getty Images

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