Mandelmilch: Darum lohnt sich der Griff zur veganen Alternative

Mandelmilch: Darum lohnt sich der Griff zur veganen Alternative

Gesund & umweltfreundlich

Mandelmilch:  Darum lohnt sich der Griff zur veganen Alternative

Milchersatzprodukte liegen schwer im Trend. Vor allem Mandelmilch genießt zurecht einen guten Ruf im Gegensatz zu Kuh- und Sojamilch. Warum auch du den Griff zur veganen Alternative wagen solltest, verraten wir dir hier.
 

So wird Mandelmilch hergestellt

Damit aus Mandeln eine Milch wird, müssen sie zunächst geröstet und fein gemahlen werden. Dann wird Wasser hinzugegeben, und anschließend ruht das Gemisch so lange, bis eine milchartige Konsistenz erreicht ist. Die Flüssigkeit wird nun abgeseiht und je nach Hersteller mit einem Süßungsmittel versetzt. Das kann Zucker sein, Honig oder Agavendicksaft. Verarbeitet werden kann Mandelmilch ganz ähnlich wie Kuhmilch, aber auch in Smoothies und anderen Getränken schmeckt sie hervorragend.

 

Laktose- und glutenfrei

Viele Menschen leiden an Laktoseintoleranz, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Tabletten zu nehmen ist nervig – und auch gar nicht nötig! Mandelmilch ist von Natur aus laktosefrei. Es kommt aber noch besser: Auch für Menschen, die kein Gluten oder Soja vertragen, sind Mandeldrinks der ideale Ersatz. Damit läuft sie Soja- und Getreidemilch allemal den Rang ab, was die Verträglichkeit angeht.

 

Vegan und umweltfreundlich

Selbst wenn du keine Unverträglichkeit hast und einfach nur eine vegane Alternative zu Milch suchst, ist Mandelmich eine gute Wahl. Im Gegensatz zu Kuhmilch wird für den Anbau von Mandeln deutlich weniger Wasser verbraucht. Willst du der Umwelt etwas Gutes tun, solltest du darauf achten, Mandelmilch in Bioqualität zu kaufen. Und auch Mandelmilch, deren Mandeln aus Südeuropa stammen, hat eine bessere Ökobilanz als Mandelmilch, für deren Herstellung kalifornische Mandeln verarbeitet wurden.
 

Kalorienarme Alternative

Man möchte es nicht glauben, aber Mandelmilch ist im Gegensatz zu anderen Milchersätzen und Kuhmilch verhältnismäßig kalorienarm. Nur etwa 13kcal verteilen sich auf 100ml ungesüßter Mandelmilch. Damit liegt die Mandelmilch weit unter Kuhmilch, aber auch deutlich unter Soja-, Reis- und Hafermilch. Obwohl Mandeln einen hohen Anteil an kalorienreichen ungesättigten Fettsäuren haben, ist der Mandeldrink keine Kalorienbombe. Das liegt daran, dass nur etwa 2 bis 10 Prozent Mandeln auf einen Liter Flüssigkeit kommen. Wenn du also abnehmen oder auf deine Figur achten möchtest, solltest du Kuhmilch durch Mandelmilch ersetzen. Schon nach kurzer Zeit wirst du den Unterschied spüren und sehen.

 

Mandelmilch ist gesund

Die in der Mandelmilch enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind zudem sehr gesund für den Körper. Cholesterin ist in Mandelmilch nicht enthalten. Damit liegt sie, was die Gesundheit angeht, deutlich vor Kuhmilch, die mehr gesättigte Fettsäuren beinhaltet. Allerdings solltest du darauf achten, dass du zu ungesüßter Mandelmilch greifst, wenn dir der gesundheitliche Aspekt wichtig ist.

Ein weiterer Pluspunkt von Mandelmilch ist der geringe Anteil an Kohlenhydraten. Sie besteht zum größten Teil aus gesunden Fetten und etwas Eiweiß. Mandelmilch wirkt sich sogar positiv auf das Herz aus. Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind Vitamin E, A und D, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium. Auch Ballaststoffe sind in der Mandelmilch enthalten. Sie regen die Verdauung an und schützen den Darm. So viele Nährstoffe wie in ganzen Mandeln stecken in der Milchvariante jedoch nicht. Deshalb solltest du, wenn du Mandelmilch zu dir nimmst, darauf achten, auch auf andere Mineralstoffquellen zurückzugreifen.
 

Mandelmilch selber machen

Damit Mandelmilch noch gesünder wird, kannst du sie selbst herstellen. So sorgst du dafür, dass die Nährstoffe, die in den ganzen Mandeln stecken, erhalten bleiben, kannst genau kontrollieren, wie süß du die Milch machen willst, und du benötigst im Gegensatz zu den im Handel angebotenen Produkten keine Stabilisatoren und Emulgatoren.

 

Foto: YelenaYemchuk / Getty Images


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