9 Anzeichen, dass du zu wenig trinkst

9 Anzeichen, dass du zu wenig trinkst

Dehydriert?

9 Anzeichen, dass du zu wenig trinkst

Beim Sport und bei sommerlichen Temperaturen versucht der Organismus durch den Schweiß auf der Haut die Körpertemperatur konstant zu halten. Wenn du zu wenig trinkst, kannst du buchstäblich austrocknen. Das belastet Kreislauf, Nieren und die Leber. Auf Dauer kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Daran erkennst du die Anzeichen der Dehydrierung:
 

#1 Dunkler Urin

Ein unmittelbares Zeichen einer Dehydration ist die Farbe des Urins. Die Harnstoffe lösen sich in Wasser und werden mit einem hellgelben Wasserstrahl ausgeschieden. Eine dunkle Farbe und ein intensiver Geruch weisen auf viele Abfallprodukte hin. Sammeln sich die Harnstoffe in den Nieren durch Wassermangel, kristallisieren sie sich. Dauerhafte Schäden können die Folge sein.
 

#2 Trockener Mund

Die Mundschleimhäute sind normalerweise feucht. Brennen die Lippen und die Zunge klebt regelrecht am Gaumen, ist das ein sicheres Zeichen, dass dein Körper nach Wasser verlangt. Durch den herabgesetzten Wasserspiegel arbeiten die Speicheldrüsen nicht optimal und verlieren die Fähigkeit, geruchsverursachende Keime zu bekämpfen – Mundgeruch entsteht. Bei Durst absorbiert dein Körper zimmerwarmes Wasser leichter als eine eiskalte Limonade.
 

#3 Verwirrt und unkonzentriert sein

Pro Tag benötigt der Körper zwischen drei bis vier Liter Flüssigkeit. Durch sportliche Aktivitäten kann der Bedarf um weitere ein bis zwei Liter pro Stunde steigen. Fühlst du dich verwirrt und kannst dich wenig auf deine Aufgaben konzentrieren, kann das zwar auch andere Ursachen haben, aber wenn du in letzter Zeit wenig getrunken hast, kann es ein Zeichen dafür sein, dass du dehydriert bist. Empfindliche Menschen reagieren mit Erbrechen und Angstgefühlen, Übelkeit und blassem Gesicht.
 

#4 Hungergefühl

Deine Leber und deine Nieren brauchen Wasser, um richtig zu funktionieren. Sinkt der Wasserhaushalt, signalisieren sie deinem Gehirn, dass du Feuchtigkeit in Form von Nahrung oder Wasser benötigst. Hast du ständig Appetit, solltest du – statt zu essen – zu einem Glas Wasser greifen. In vielen Fällen reicht das, um den Heißhunger loszuwerden. Wasserhaltiges Obst und Gemüse, wie Melonen, Gurken, Tomaten oder Trauben, sind zusätzlich wertvolle Vitaminspender.
 

#5 Kein Schweiß und trockene Haut

Das Frühwarnsystem des Körpers schlägt Alarm, wenn du zu wenig Flüssigkeit im Körper hast. Er nutzt die vorhandenen Reserven und verlagert den Schwerpunkt auf die lebenswichtigen Organe. Dadurch trocknet die Haut aus. Ohne genügend Feuchtigkeit verliert die Haut an Elastizität. Ein einfacher Kneiftest zeigt dir, ob dein Wasserhaushalt stimmt. Zupfe die Haut des Handrückens mit zwei Fingern hoch. Zieht sie sich schnell zusammen, ist alles in Ordnung. Bleibt die Hautfalte länger stehen, besteht ein Flüssigkeitsmangel. Trockene Haut kann den Körper ohne die Verdunstungskühle des Schwitzwassers nur ungenügend abkühlen. Die erhöhten Temperaturen führen zu einem Hitzestau. Bei einem Hitzeschlag ist eine sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
 

#6 Herzrasen

Obwohl du keiner körperlichen Betätigung nachgehst, erhöht sich plötzlich die Herzfrequenz. Dein Kreislauf enthält zu wenig Flüssigkeit, das verdickte Blut kann nicht mehr genügend Nährstoffe transportieren. Gerade in den Sommermonaten, bei hohen Außentemperaturen ist ein Herzrasen ein sicheres Zeichen der Dehydration.
 

#7 Muskelkrämpfe

Durch den verminderten Transport von Mineralien und Sauerstoff sinken die Körperfunktionen. Auch unsere Muskeln benötigen ausreichend Nährstoffe. Wenn der Elektrolysehaushalt durch einen Flüssigkeitsmangel nicht mehr stimmt, neigt der Körper dazu, die Muskulatur zwangsweise zu verkrampfen.
 

#8 Verstopfung

Das wirkt sich auch auf die Verdauung aus. Der funktionierende Muskeltonus der Bauchmuskulatur massiert die Darmwände. Zusammen mit Wasser findet ein optimaler Stoffwechsel statt. Ist nicht genügend Flüssigkeit vorhanden, transportiert der Darm den Nahrungsbrei nicht effektiv in Richtung Ausgang.
 

#9 Schwindelgefühl

Das Blutvolumen sinkt rapide ab. Dadurch erhält das Gehirn weniger Sauerstoff. Zusammen mit der Unterversorgung der Organe treten Schwindelgefühle auf, die bei empfindlichen Personen bis zu einer Ohnmacht reichen. Beobachtest du bei einem abrupten Aufstehen ein benommenes Gefühl, ist das ein warnendes Zeichen deines Körpers. Durch das dickflüssige Blut erhöht sich die Konzentration der darin enthaltenen Mineralien, wie Natrium und Kalium. Die Nervenleitungen im Gehirn reagieren sensibel darauf. Durch zunehmende Kopfschmerzen und Müdigkeit fühlst du dich schlapp und es fehlt an innerem Antrieb.
 

#Tipp

Lege dich bei Warnzeichen mit erhöhten Beinen flach hin. Das in den Beinen gestaute Blut verteilt sich leichter im Körper und erreicht so auch das Gehirn.

 

Foto: Dave and Les Jacobs / Getty Images

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