Was deine Handschrift über dich verrät…

Was deine Handschrift über dich verrät…

Handschriften richtig deuten

Was deine Handschrift über dich verrät…

…und wie sie dich selbst beeinflusst

Deine Handschrift offenbart große Anteile deiner Persönlichkeit. Dein Charakter, deine Erfahrungen und inneren Werte beeinflussen auch deine Handschrift. Graphologen sind dabei die Experten, um die Handschrift eines Menschen zu entschlüsseln. Wir erklären dir, was deine Handschrift über dich verrät und wie sich durch das Ändern deiner Handschrift deine Persönlichkeit beeinflussen lässt.

Die Art wie du schreibst und wie dein Schriftbild aussieht, offenbart viel über dein Wesen und deine Befindlichkeit. Unter Druck gestalten sich die Buchstaben und Wörter tendenziell als „krakelig“, schwer lesbar und gepresst. Wer hingegen entspannt und gut drauf ist, zeigt diese Stimmungslage ebenfalls in der Handschrift.

Obwohl immer mehr Länder die Schreibschrift abschaffen, sind sich Hirnforscher längst einig: Das Schreiben mit der Hand fördert die Aktivität bestimmter Bereiche im Gehirn. Es erleichtert beispielsweise das Lernen, da sich Sachverhalte durch das Aufschreiben viel leichter merken lassen. Damit nicht genug: Die Handschrift spiegelt nicht nur deinen Charakter wider. Vimala Rodgers gilt als Expertin für Handschriften und sie ist überzeugt, dass sich dein Leben beeinflussen lässt, wenn du deine Handschrift bewusst veränderst.
 

Was deine Handschrift über deinen Charakter verrät…

Gehörst du zu jenen Menschen, die mit einer „Sauklaue“ durch das Leben eilen? Oder bist du eher ein „Schönschreiber“? Für Graphologen und Schriftexperten sind vor allem die Abstände und Schnörkel der Buchstaben bedeutsam. Grundsätzlich lassen sich Unter-, Ober- und Mittellängen bei einer Handschrift unterscheiden. Die Unterlängen beziehen sich auf die Buchstaben g, j, p und q. Wer diese kurz hält, kann sich schlechter behaupten und sich schlecht selbst motivieren. Verkürzte Unterlängen zeugen von Antriebsarmut und dem Fehlen von Durchsetzungsvermögen. Die Oberlängen der Buchstaben b, d, h, k, l und t zeigen deine Begeisterungsfähigkeit. Wer hier die Oberlängen eher kurz hält, neigt eher zur Denkfaulheit. Wer die oberen Längen hingegen betont und ausladend gestaltet, gilt als begeisterungsfähig. Die Mittellängen verraten dem Experten schließlich, wie es um dein Selbstwertgefühl bestellt ist. Schreibst du die Buchstaben m und e schnörkelig und ausladend, so steht dies für ein großes Ego.

Hast du einmal einen Blick auf das t und i in deiner Schrift geworfen? Es heißt, wer den i-Punkt als Kreis malt, ist eher kreativ und neigt zur Extravaganz. Ein klassischer Punkt hingegen steht für die Liebe zum Detail und zur Ordnung. Der Strich durch das t offenbart, wie selbstsicher du bist. Setzt du den Strich eher unten, zweifelst du häufig und fühlst dich unsicher. Ein weiter oben gemalter Strich zeugt dagegen von einem ausgeprägten Selbstbewusstsein und Anspruchsdenken.
 

Bindungsformen und Schräglagen

Wusstest du, dass narzisstische Persönlichkeiten dazu neigen, ihre Buchstaben nach links auszurichten? Sie nutzen verstärkt Schnörkel und große Anfangsbuchstaben. Zugleich deuten verkümmerte Anfangsbuchstaben auf unsichere und bescheidene Charakterzüge hin. Graphologen unterscheiden zwischen Arkaden, Faden, Girlanden und Winkel. Was sich wie Fachbegriffe aus dem Ingenieursbereich anhört, deckt in deiner Handschrift einiges über deine Persönlichkeit auf.

Die Bindungsformen betreffen die Art, wie du die kleinen Buchstaben m und n schreibst. Sind diese oben geschlossen, ist die Rede von einer Arkade. Diese zeugen von verschlossenen und reservierten Persönlichkeiten. Dein n gleicht eher einem u? Dann verwendest du Girlanden in deiner Handschrift. Je enger du die Bögen schreibst, desto eher bist du für Schriftexperten ein gehemmter und eigenbrötlerischer Mensch. Wer hingegen das m und n eher linienförmig wie einen Faden schreibt, gilt als verschlagen und faul. Winkel stehen für Buchstaben, die im Zickzack verfasst werden. Sie stehen für entschlossene und willensstarke Personen.

Nicht zuletzt zeugt eine senkrecht ausgerichtete Handschrift für nüchterne und besonnen handelnde Charaktere. Wer seine Buchstaben rechtsseitig ausrichtet, gilt als kontaktfreudig und warmherzig. Gleichzeitig besteht die Gefahr, als unbeständig durchzugehen. Abschließend zeugen linksorientierte Schriften von selbstbezogene und beherrschte Persönlichkeiten.

 

Abstände und Größe der Buchstaben

Wie steht es um den Freiraum zwischen den Buchstaben? Stehen sie eng beieinander oder ist Platz zwischen den Lettern? Eine eng ausgerichtete Handschrift spricht dafür, dass du etwas mehr an deinem Zeitmanagement arbeiten solltest. Gleichzeitig zeugen große Abstände zwischen Buchstaben von einer großen Freiheitsliebe. Du schätzt Freiraum und magst kein Klammern. Ebenso lässt sich die Größe deiner Handschrift interpretieren: Eine große Schrift deutet darauf hin, dass du viel Wert auf die Meinung von anderen legst. Kleine Schriften zeugen eher von einer introvertierten Persönlichkeit mit einer klaren, eigenen Meinung.

Übrigens lässt sich anhand der Härte, mit der du den Stift beim Schreiben aufdrückst, ebenfalls eine Aussage deine Emotionen treffen. Dein Stift gleitet federleicht über das Blatt? Dann giltst du als ein Mensch, der seine Emotionen für sich behält und eine ausgeglichene, entspannte Persönlichkeit besitzt. Festes Aufdrücken auf das Papier spricht stattdessen für emotionale Charaktere, die stark und intensiv empfinden. Wer den Stift beim Schreiben fest aufdrückt, verfügt gemeinhin über eine schnelle Reaktionsfähigkeit.

 

Ändere deine Handschrift und du änderst dein Leben!

Vimala Rodgers vertritt die Überzeugung, dass sich das Leben zum Positiven verändern lässt, wenn du deine Handschrift änderst. Bereits seit 30 Jahren widmet sich die Amerikanerin diesem Forschungsgebiet. Sie hat mit dem Vimala-Alphabet ein eigenes Schreibsystem entwickelt, das die Handschrift klar und leicht lesbar macht und die individuelle Persönlichkeit widerspiegelt.
 

Handschrift verändern – Tipps für eine optimale Handschrift

Wer sich und seine Handschrift bewusst verändern will, benötigt vor allem eines: Zeit und Ausdauer (mindestens 40 Tage à 20 Minuten zum Üben). Solche Veränderungen gelingen nur mit viel Durchhaltevermögen und indem du nicht zu viel auf einmal ändern willst. Es ist ratsam, zuerst ein bis zwei Aspekte der Schrift zu verändern, ehe einzelne Buchstaben in neuer Form erlernt werden. Da du grundlegende Veränderungen vornimmst, ist Geduld gefragt. Solche Änderungen passieren nicht über Nacht. Nimm dir z. B. vor, erst die Schräglage und den Abstand zwischen den Buchstaben zu variieren, bevor du über Schnörkel nachdenkst.
 

Das Vimala-Aphabet:

 

Vimala-Alphabet

 

Unser Buchtipp:

Ändern Sie Ihre Handschrift und Sie ändern Ihr Leben

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Fotos: vinogradov_il / stock.adobe.com; PR/Amazon

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