Unnütze Dinge, die du 2017 nicht mehr kaufen solltest

Unnütze Dinge, die du 2017 nicht mehr kaufen solltest

Das kannst du dir sparen!

Unnütze Dinge, die du 2017 nicht  mehr kaufen solltest

Eigentlich braucht sie niemand, doch sie sind noch immer da: Unnötige Relikte und überholte Technik aus den vergangenen Epochen. Das neue Jahr ist immer ein willkommener Anlass, sich von derlei unnützem Kram zu trennen.

Von diesen Dingen solltest du 2017 endlich Abstand nehmen:

 

1. Das Festnetz-Telefon

Festnetz-Telefon Vor zwei Jahrzehnten galt es noch als völlig undenkbar, dass die Festnetz-Telefonie jemals aus der Mode kommen könnte – heute wissen wir es besser. Statistita.com hat sich die Mühe gemacht, die täglich abgehenden Gesprächsminuten von Festnetz-Telefonie, Mobiltelefonie und Computer-basierten Programmen – beispielsweise Skype – einander gegenüber zu stellen. Der sich abzeichnende Trend ist eindeutig: Während der Anteil von Festnetz-Telefonie kontinuierlich sinkt, sind Mobiltelefonie und Computer-basierte Programme auf dem Vormarsch. 2006, zu Beginn der Datenerhebung, wurden deutschlandweit 543 Millionen Gesprächsminuten über den Festnetzanschluss geführt; sowohl Mobiltelefonie (155 Millionen) als auch Computer-basierte Programme (66 Millionen) waren weit abgeschlagen. Gegen Ende der Datenerhebung im Jahr 2015 zeichnet sich ein viel einheitlicheres Bild: Zwar führt der Festnetz-Anschluss mit 418 Millionen Minuten nach wie vor das Ranking an, der Unterschied zur Mobiltelefonie (305 Millionen) und Computer-basierten Programmen (231 Millionen) ist jedoch kaum noch erwähnenswert.
 

CDs

2. CDs & DVDs inkl. Player & Kabelfernsehen

DVD-Abende sind großartig. Doch Hand aufs Herz: Wohin danach mit den ganzen Filmen? Von Cineasten einmal abgesehen, werden die meisten DVDs einmal geguckt und landen anschließend im Schrank. Hier helfen Online-Flatrate-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime – dasselbe gilt übrigens auch für die Frage „CDs vs. Spotify“.
 

3. CD-Brenner & USB-Sticks

CD-BrennerLange Zeit waren gebrannte CDs und USB-Sticks die praktischste Möglichkeit, schnell und unkompliziert seine Daten von A nach B zu transportieren. Ungünstig nur, wenn man Minuten vor der Präsentation erkennen muss, dass besagter USB-Stick noch zuhause auf dem Schreibtisch liegt. Hier punkten die immer präsenten Cloud-Dienste: Sobald eine Internetverbindung besteht, kann die gewünschte Datei schnell und einfach geladen werden. Viele Unternehmen bieten eine auf ihr Produkt abgestimmte Cloud an – beispielsweise Google Drive, andere Firmen wie Dropbox sind unabhängig (und zudem für kleinere Datenmengen völlig kostenlos!).
 

4. Faxgeräte

FaxgerätMal ganz unter uns: Wann hast du das letzte Mal ein Fax verschickt? Vermutlich wird es dir so ergehen wie unserer Redaktion – auch wir können uns nicht mehr genau an den Zeitpunkt erinnern. Faxgeräte, so sinnvoll und nützlich sie Ende des letzten Jahrtausends noch gewesen sein mögen, haben inzwischen ausgedient. An ihre Stelle sind E-Mails getreten, die alle Vorzüge des Fax in sich vereinen – und sogar noch übertreffen. Die Kommunikation erfolgt in Sekundenschnelle, kann um Dateien erweitert werden und ist – abgesehen vom Internetanschluss oder Mobilfunkvertrag – gratis.
 

5. Navigationsgeräte

NavigationsgerätMit Navigationsgeräten verhält es sich ähnlich wie mit Faxgeräten: Früher waren sie unerlässlich, wenn man schnell und sicher durch den Straßendschungel finden wollte – heutzutage ist dieses System weitgehend überholt. Google Maps, das bei fast allen Smartphones inzwischen zum Standard gehört, ist ein perfekt ausgestattetes Navigationsgerät. Es reagiert präzise und schnell auf die sich ändernde Verkehrslage, verfügt über ein ausgezeichnetes GPS (daran scheitern speziell ältere Navigationsgeräte, die erst ewig „nach einem verfügbaren Signal“ suchen müssen) und ist wahlweise auch für Fußgänger, Radfahrer oder den öffentlichen Verkehr einsetzbar.
 

6. Der (analoge) Fotoapparat

Fotoapparat analogFotos sind eine wunderbare Möglichkeit, Erinnerungen zu erschaffen; der analoge Fotoapparat jedoch ist heute nur mehr bei Nostalgikern beliebt. Die Vorzüge einer Digitalkamera überwiegen den analogen Vorgänger bei weitem – angefangen beim flexibel einstellbaren ISO bis hin zu kreativsten Bearbeitungsmöglichkeiten. Wer ein Smartphone sein Eigen nennt, kann zudem überlegen, ob sich die Anschaffung einer Digitalkamera noch rentiert. Bereits mittelpreisige Smartphones verfügen über eine bemerkenswerte Bild- und Videoqualität, die für den „Casual User“ vollkommen ausreichend sind.
 

7. Bücher

BücherLiebe Leserin, ehe nun ein Aufschrei durch die Reihen geht: Nein, wir möchten natürlich NICHT gegen das Buch an sich propagieren! Ganz im Gegenteil: Bücher waren und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur, den es zu pflegen gilt. Doch muss es immer das klassische Printmedium sein, das dann zuhause im Schrank verstaubt? E-Books sind eine fantastische Alternative zum normalen Buch; ebenso der Trend, seine Bücher einem Unbekannten zu vermachen (siehe: bookcrossing.de). Nicht zuletzt freuen sich auch die Bibliotheken und Büchereien über deinen Besuch.

 

8. Kochbücher

KochbuchKlassische Kochbücher, wie sie noch bei Oma im Schrank standen, haben im Zeitalter des Internets längst ausgedient. Rezepte lassen sich viel einfacher und schneller im Internet finden, wo zudem gezielt nach speziellen Zutaten oder Vorlieben gesucht werden kann. Unverträglichkeiten und Allergien können auf diese Art spielend einfach berücksichtigt werden. Die Menge der meisten Rezepte ist per Knopfdruck anpassbar, sodass du dein Menü leicht an die Anzahl der Esser anpassen kannst. Feedback und Kritik der anderen User ist ein hilfreiches Tool, wenn es darum geht, gute von exzellenten Gerichten zu unterscheiden.

 

Premium Benzin

9. Premium-Benzin

Wirklich „Premium“ beim Premium-Benzin ist nur der Preis: Ein satter Aufschlag gegenüber dem regulären Treibstoff, der in keinster Weise gerechtfertigt ist. Kein Gefährt macht es bautechnisch erforderlich, dass du zur Premium-Variante greifst.

 

Wasser in Flaschen

10. Wasser in Flaschen

Stilles Wasser in Flaschen ist eine Investition, die du dir getrost sparen kannst: Deutsches Leitungswasser kann qualitativ mit so ziemlich jedem Flaschenwasser mithalten, ist zudem günstiger und erspart dir unnützes Schleppen.

 

Weichspüler

11. Weichspüler

Auch Weichspüler sind eine eher unnötige Erfindung der Industrie; den selben Effekt erzielst du, wenn du in das Weichspülerfach der Waschmaschine einen kleinen Schuss Essig gibst. Verzichtet werden muss lediglich auf den Duft des Weichspülers, was aber unter Berücksichtigung der positiven Aspekte – weniger Umweltbelastung, kostengünstiger, besser für Haut und Kleidung – zu verschmerzen ist.

 

Küchenmaschinen

12. Küchenmaschinen

Küchenmaschinen waren vor nicht allzu langer Zeit ein angesagter Trend: Brotbackautomat, Eierkocher, Sandwichtoaster, Popcornmaker – für alles gibt es eine Maschine. Wir finden, dass Küchenmaschinen nicht nur teuer, sondern für den Normalverbraucher auch weitestgehend unnötig sind.

 

Nippes

13. Nippes

Zu guter Letzt: Nippes. All der nette, aber vollkommen unnötige Kram, der einfach nur herumsteht und Staub ansetzt. Unser Rat: Hat es keinen emotionalen Wert, dann weg damit!

 

 

Fotos: Westend61; FuatKose; Silvia Rico; Carlos Hernandez; firemanYU; PickStock; CSA Plastock; Creativ Studio Heinemann; tadphoto; JoyHey; kyoshino; Alexander Spatari; Emanuele Ravecca / EyeEm; Xphi Dech Pha Ti / EyeEm / Getty Images

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