So überwindest du deinen inneren Schweinehund

So überwindest du deinen inneren Schweinehund

So überwindest du deinen inneren Schweinehund

10 Schritte für mehr Motivation und Disziplin

Mit dem inneren Schweinehund hat wohl schon jeder von uns einmal Bekanntschaft gemacht. Egal ob Sport treiben, abnehmen oder die Steuererklärung – der innere Schweinehund sorgt regelmäßig für regelrechte Unlust bei schwierigen Vorhaben oder kniffligen Aufgaben. Aber Einsicht ist der erste Weg zur Besserung und wenn du einmal erkannt hast, dass du gegen ihn kämpfst, kannst du Gegenmaßnahmen ergreifen. Wie das geht, erfährst du in unserem Artikel mit zehn Sofortmaßnahmen.
 

Gib deinem Schweinehund einen Namen

Zuerst solltest du dir klar machen, dass der innere Schweinehund zwar ein Teil von dir ist, aber du nicht der innere Schweinehund bist. Gib ihm am besten einen Namen, wie beispielsweise „Horst“, damit du ihn dir visualisieren kannst. Wenn er dich wieder einmal blockieren möchte, sprichst du ihn direkt an und gibst ihm klare Anweisungen. So kannst du dich mit deiner Unlust aktiv auseinander setzen und gewinnst etwas Abstand vom inneren Schweinehund.
 

Erstelle einen Plan und formuliere deine Ziele

Wer ohne Ziele durchs Leben geht, der hat es schwer, sich zu motivieren. Besser ist es, sich Vorsätze auszudenken und Ziele zu formulieren. Am besten schreibst du deine Ziele schriftlich nieder und erstellst zugleich einen Plan, wie du diese erreichen möchtest. Hier sollte eine Deadline nicht fehlen, da sie unheimlich motivieren kann. Deine Liste mit den Zielen hängst du dir irgendwo auf, wo du sie jeden Tag sehen kannst. So wirst du täglich dran erinnert, was die Motivation steigert. Wichtig ist es aber auch, Strategien zu entwickeln, wenn der Schweinehund sich wieder einmal durchsetzen möchte. Wenn du dann beispielsweise wirklich gar keine Lust zum Sporteln hast, musst du etwas anderes von deiner To-Do-Liste erledigen. So wird dann das Sport machen vielleicht doch wieder attraktiv.
 

Schließe einen Vertrag mit dir selbst

Auch wenn es etwas komisch klingen mag: Schließe einen Vertrag mit dir selbst! Viele Studien haben gezeigt, dass man damit seine Motivation immens steigern kann. In dem Vertrag verpflichtest du dich dir selbst gegenüber, den Beschluss wirklich in die Tat umzusetzen. Dafür hältst du dein Ziel fest und schreibst auch alle Teilschritte in den Vertrag mit hinein. Damit steigerst du deine Verpflichtung dir selbst gegenüber. In das Schriftstück gehört aber auch die Belohnung, die dir bei Erfüllung des Vertrags winkt. So kannst du deine Motivation zusätzlich erhöhen. Motivierend wirkt aber auch die Vertragsstrafe, die du ebenfalls festhalten solltest. Hier solltest du etwas Härte zeigen, sodass der Vertragsbruch auch wirklich weh tut. Dadurch wirst du versuchen, den Vertrag unbedingt zu erfüllen.
 

Visualisiere deine Erfolge

Eine klare Vision steht am Anfang jeder Veränderung. Je deutlicher diese Vision ist, desto mehr Kraft setzt sie frei. Die Macht der Gedanken wird von vielen Leuten unterschätzt. Sie kann deinen Willen stärken, aber auch abschwächen. Wenn du nun ein konkretes Bild davon vor Augen hast, wie du leben wirst, wenn du deine Ziele erreicht hast, kannst du deinen Schweinehund austricksen. Auch Leistungssportler nutzen das sogenannte „mentale Training“. Sie visualisieren ihre Strategie, sehen den Erfolg voraus und sorgen so für positive Gedanken und Gefühle.
 

Starte jetzt - innerer Schweinehund

 

Beginne sofort

Nachdem du deine Ziele formuliert hast, solltest du sofort mit der Umsetzung selbiger beginnen. Hier gilt es, die große Anfangsmotivation zu nutzen. Andernfalls verpufft die Motivation und alles bleibt beim Alten. Wie einst schon Einstein sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Du musst deine persönlichen Gewohnheiten ändern, deine bequemen Rituale durchbrechen, um wirklich etwas zu ändern. Man könnte auch sagen: Du musst deine Komfortzone verlassen! Im Grunde hindert dich nur die Angst davor, deine Ziele und Vorhaben endlich anzugehen. Dein innerer Schweinehund meint es eigentlich nur nett und möchte dich vor scheinbar unangenehmen Dingen schützen. Am besten startest du dein Vorhaben innerhalb der ersten 72 Stunden, ansonsten ist die Chance hoch, dass du niemals beginnen wirst.
 

Konzentriere dich auf das Wichtigste

Viele Leute sagen, dass sie ihre Vorhaben nicht wegen Zeitmangel umsetzen können. Natürlich ist für die Umsetzung der Pläne Zeit nötig. Wenn du dich aber auf die wichtigsten Tätigkeiten zur Zielerreichung konzentrierst, ist gar nicht mehr so viel Zeit nötig. Priorisiere deine wichtigsten Vorhaben und eliminiere alles Unwichtige. Zeit kannst du beispielsweise sparen, indem du weniger fernsiehst oder weniger bei Facebook bist.
 

Starte mit kleinen Schritten

Auch wenn du dich auf das Wichtigste konzentrierst, solltest du dennoch mit möglichst kleinen Schritten beginnen. Wenn die Aufgaben zu groß erscheinen, macht sich der Schweinehund wieder breit und deine Motivation ist dahin. Unterteile dein Vorhaben also in möglichst kleine Schritte. Erarbeite konkrete Zwischenziele, damit du dich nicht überfordert fühlst. Falls du deine Ziele nicht erreichst, weil sie zu groß gewählt sind, bekommst du schlechte Laune und das ganze Vorhaben ist in Gefahr.
 

Suche dir Gleichgesinnte

Zusammen ist alles leichter, das gilt auch für den Kampf gegen den inneren Schweinehund. Suche die also Verbündete, die das gleiche Ziel haben wie du. So könnt ihr euch miteinander austauschen, aber auch gegenseitig etwas anstacheln und motivieren. Dies ist auch der Grund, warum Abnehmgruppen so gut funktionieren. In der Gruppe fällt vieles häufig leichter, als als Einzelkämpfer.
 

Glaube an dich selbst - innerer Schweinehund

 

Glaube immer an dich

Um motiviert zu bleiben, solltest du positiv denken und an dich und dein Vorhaben glauben. Du solltest an dich, an deine Fähigkeiten und vor allem an deinen Willen glauben. Auch kleine Rückschläge gehören dazu. Nur sollten sie dich nicht demotivieren, sondern zum Nachdenken anregen. Analysiere, warum es dazu kommen konnte und wie du das in Zukunft verhindern kannst. So leidet dein Wille nicht und der Schweinehund wird auch ruhiggestellt.
 

Belohne dich regelmäßig

Selbstdisziplin ist etwas Wunderbares und hilft immens im Kampf gegen den inneren Schweinehund. Noch besser ist es aber, wenn du mit ihm zusammenarbeitest und dich ihm immer wieder etwas dankbar zeigst. Darum solltest du dir für das Erreichen deiner Ziele schöne Belohnungen in Aussicht stellen, die die Motivation erhöhen. Wenn der Schweinehund weiß, dass nach der Erledigung ungeliebter Aufgaben eine schöne Belohnung wartet, gibt er klein bei und unterstützt das Vorhaben vielleicht sogar mit einem extra Kick Motivation.

 

Fotos: themacx, 80s_girl, kieferpix/iStock.com

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