Studie zeigt: Wann macht Arbeit glücklich?

Studie zeigt: Wann macht Arbeit glücklich?

Her mit dem Traumjob!

Studie zeigt: Wann macht Arbeit glücklich?

Wir hören es immer wieder: Die Arbeit sollte ein erfüllender und sinnvoller Teil unseres Lebens sein – immerhin verbringen wir damit mehr Zeit als mit irgendeinem anderen Lebensbereich. Dennoch sind viele Menschen in ihrem Job unglücklich. Warum das so ist, erklärt nun eine Studie der London School of Economics. Die Forscher haben Umfragen mit über 20.000 Teilnehmern aus allen Teilen Europas ausgewertet und eine Reihe von Voraussetzungen herausgearbeitet, die zeigen, wann Arbeit zur Erfüllung wird. Finde heraus, welche davon auf dich zutreffen und was dir zu deinem Berufsglück noch fehlt.
 

Offensichtliches und einige Überraschungen – die wichtigsten Glücksfaktoren

 

Glücksfaktor Nummer 1: Arbeit zu haben.

Wer arbeitet, träumt häufig von der Freiheit, seine Zeit wieder für sich zu haben, den Tag zu beginnen, wann er möchte, und nur den eigenen Hobbys nachzugehen. Doch die Forschungsergebnisse zeigen: Arbeitslosigkeit macht unglücklich. Offenbar brauchen wir eine sinnvolle und regelmäßige Tätigkeit, um uns glücklich zu fühlen.
 

Work-Life-Balance.

Das absolute Schlüsselwort, das immer wieder auftaucht und oft so unerreichbar scheint: Der Ausgleich zwischen Arbeit und dem privaten Leben ist die absolute Grundlage für das Glück. Wenn du also nach der Arbeit nur noch müde bist und keine Kraft mehr hast, dich auf deinen Partner, deine Familie oder deine Hobbys einzulassen, ist die Unzufriedenheit vorprogrammiert. Interessant ist, dass die Arbeitszeit an sich kaum eine Rolle zu spielen scheint. Eine Teilzeitstelle kann ebenso erfüllend sein wie ein 40-Stunden-Job oder eine Arbeit mit Überstunden. Nur die subjektive Empfindung entscheidet darüber, ob unsere Kraftreserven für Arbeit und Freizeit ausreichen.
 

Gehalt.

Wenig überraschend, dass die Bezahlung großen Einfluss auf unser Glück hat. Wer mehr verdient, erlebt eine größere Wertschätzung und einen tieferen Sinn in seiner Arbeit. Hinzu kommt, dass körperlich anstrengende Arbeit weniger glücklich macht – und in der Regel auch schlechter bezahlt wird.
 

Die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Menschen streben ein Leben lang nach Entwicklung. Wenn du dich Tag ein, Tag aus im gleichen langweiligen Job bewegst und die gleichen eintönigen Tätigkeiten ausführst, fehlt dir wahrscheinlich bald die Lust an der Arbeit. Weiterbildungsangebote, Aufstiegschancen und die Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen, sind entscheidende Glücksfaktoren.
 

Arbeitsklima.

Der Umgang mit und der Zusammenhalt unter den Kollegen trägt maßgeblich zu unserem Glück bei. Wer im Arbeitsumfeld Unterstützung erfährt und auch mal ein offenes Ohr für private Themen findet, ist glücklicher. Dass Lästereien und Mobbing zu Spannungen führen, liegt auf der Hand. Auch einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, trägt zum Glücksempfinden bei. Wer immer wieder um seine Stelle fürchten muss, wird unglücklich.
 

Selbstbestimmung.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt: das Gefühl, aktiv Einfluss auf seine Arbeit nehmen zu können. Das kann eine selbstständige Tätigkeit sein, doch auch wenn du als Angestellte ein Mitspracherecht hast und deine Ideen einbringen kannst, trägt das zu deinem Glück bei. Wirst du hingegen ständig von deinem Chef überfahren, macht sich schnell eine Unruhe breit.
 

Die glücklichsten Arbeiter leben übrigens in Österreich: Über 95% der Befragten von dort gaben an, mit ihrer Arbeit zufrieden zu sein. Deutschland belegte in der Studie Platz 16 von 160 und gehört damit ebenfalls zu den Top-10 %-Ländern, wenn es um Arbeitszufriedenheit geht.

 

Foto: zeljkosantrac / Getty Images

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