So bereitest du dich erfolgreich auf ein Vorstellungsgespräch vor

So bereitest du dich erfolgreich auf ein Vorstellungsgespräch vor

Vorbereitung ist alles!

So bereitest du dich erfolgreich auf ein Vorstellungsgespräch vor

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es ums Ganze, um deine berufliche Zukunft. Schließlich möchte der künftige Arbeitgeber vollends überzeugt sein, mit deiner Einstellung eine gute und richtige Entscheidung zu treffen. Auf dieses Gespräch musst du also richtig vorbereitet sein, um einen Pluspunkt nach dem anderen zu sammeln. Die folgenden Tipps sind kein Buch mit sieben Siegeln, wie du sehr schnell feststellen wirst. Sie anzuwenden heißt am Ende, den wichtigen Arbeitsvertrag mit ein wenig Glück unterzeichnen zu können.
 

Der Weg zu deinem künftigen Chef verlangt absolute Pünktlichkeit

Der Bus kam zu spät. Plötzlich stand ich in einem Stau. Mit der Umleitung konnte ich unmöglich rechnen. Wer mit solchen oder ähnlichen Argumenten zu spät zum Bewerbungsgespräch erscheint, dürfte bereits am Anfang ziemlich schlechte Karten haben. Optimal ist es, den vor dir liegenden Fahrtweg genau zu planen. Und zwar nicht nur den Zeitrahmen, sondern auch Parkmöglichkeiten, den kürzesten Weg zum Ziel, etwaige Störungen oder erforderliche Fußwege. Wichtig ist auch ein zusätzlicher Zeitpuffer, damit du am Ende wirklich pünktlich sein wirst. Etwa so pünktlich, dass du dir in Ruhe noch einmal die Hände waschen oder dein Make-up auf Vordermann bringen kannst. Und die Minzbonbons für einen guten Atem hast du sicher auch nicht vergessen.
 

Dein Modestil muss zur Branche und zur neuen Firma passen

Es gibt so gut wie keine untragbare Mode. Für das Bewerbungsgespräch aber sollte sie möglichst korrekt sein und wie die Faust aufs Auge zur Branche und zum neuen Unternehmen passen. Wie du das herausfinden kannst? Ein Blick auf die Firmen-Website zum Beispiel sollte dir bei der richtigen Wahl des Modestils helfen. Wenn alle Stricke reißen, also keine Informationen erhältlich sind, wählst du am besten einen Kleidungsstil, der etwas förmlicher erscheint als üblicherweise erwartet wird. Oder, falls dir der Job wichtig ist, könntest du dich auch mit einem Anruf in der möglichen neuen Firma nach den dort üblichen Mode-Vorgaben erkundigen.
 

Der neue Job könnte bereits mit deinem Auftreten beginnen

Nicht nur Kleider machen Leute, sondern auch die passende Ausstrahlung ist bei einem Bewerbungsgespräch ein wichtiges Kriterium. Sie sollte einen positiven Gesamteindruck machen, wozu dein bestes und natürlichstes Lächeln ebenso zählt, wie ein fester Händedruck und deine offen wirkende Körperhaltung. Kommt dann noch ein sympathischer Augenkontakt sowie ein sorgsam eingesetztes Kopfnicken hinzu, dürften dir die nächsten Pluspunkte bereits sicher sein. Und das bereits vor dem Beginn des eigentlichen Gesprächs!
 

Alles eine Frage der richtigen Eigen-PR

Die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz setzt du selbst. Die persönliche Vorstellung hast du in Ruhe zu Hause geübt, am besten vor einem Spiegel. Was das bedeutet? Bloß nicht verkrampfen! Deine Hände etwa liegen ab dem üblichen Smalltalk locker im Schoß oder auf dem Tisch, der Stuhl ist nicht zum Festhalten gedacht und auf einen Stift in der Hand, als psychische Hilfe gerne genommen, kannst du auch verzichten. Das gilt auch für dein Handy. Hier heißt der Tipp: Ton abstellen, Vibrationsalarm ausstellen. Die Alternative: Ganz ausschalten und dann ab damit in die Handtasche.
 

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Beim Bewerbungsgespräch wird es ernst? Darauf solltest du sofort reagieren können. Natürlich hast du sämtliche Daten und Fakten deiner bisherigen Berufskarriere im Kopf und somit auch abrufbereit. Wobei du den Eindruck vermeiden solltest, als hättest du deinen Lebenslauf auswendig gelernt. Hochkonzentriert, aber locker, laut und deutlich – das ist jetzt genau die richtige Devise. Im Hinterkopf tickt dabei eine Uhr, denn in aller Regel bleiben dir für die Präsentation rund fünf Minuten. Es sei denn, der Personaler hat einen anderen Weg gewählt, um dich einschätzen zu können. So ließe sich beispielsweise feststellen, ob und wie du in der Lage bist, unwichtige von wichtigen Details deiner bisherigen beruflichen Stationen voneinander zu trennen. Du solltest nicht vergessen: Die Details stehen alle in deinem Lebenslauf. Und den hat dein Gegenüber garantiert sorgfältig gelesen.
 

Bei Fang- oder Nachfragen immer den Durchblick behalten

Diplomaten, so heißt es, ärgern sich nie, sie machen sich nämlich Notizen! Sei du also ebenfalls diplomatisch und kläre ab, ob du dir Notizen über den Verlauf des Bewerbungsgesprächs machen darfst. Der Personaler dürfte in aller Regel nichts dagegen haben, weil er sich später an den eigenen Notizen orientieren kann.
Clever wäre es dann, wenn du dir vorbereitend bereits wichtige Fragen aufgeschrieben hast, die du zum Unternehmen oder deinem Job unbedingt stellen möchtest. Nicht schlecht wäre auch eine Kopie deines Lebenslaufs. Kommen dann eventuelle Fang- oder Nachfragen, wirst du sie, mit einem kurzen Blick auf deine schriftlichen Vorbereitungen, ganz locker beantworten, und dabei deine entspannte aber konzentrierte Haltung einhalten können.
 

Mache aus Aktion und Reaktion ein gutes Gespann

„Erzählen Sie mir bitte doch von Ihrem größten beruflichen Misserfolg.“ Auch auf solche Fragen bist du natürlich bestens vorbereitet. Jetzt beweist du deine Fähigkeiten zu selbstkritischen Antworten, zu Lösungen oder gar zu deinem Organisationstalent und kannst auch auf die Erwartungen an deinen künftigen Job oder auf deine Gehaltsvorstellung bestens eingehen. Aber auch Fragen zu deiner Motivation zum Jobwechsel dürften ihre Schrecken deutlich verlieren. Abgesehen davon, dass du deine Arbeitsweise, die Teamfähigkeit oder den Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen mit treffsicheren Argumenten belegen kannst.
 

Noch Fragen? It´s your part!

Wirst du gefragt, ob du noch Fragen hast, dann nur nicht mit einem Kopfschütteln verneinen. Frage lieber nach Arbeitszeiten, nach der Einarbeitungsphase, deinem künftigen Team oder etwa nach dem Arbeitsplatz. Auf deinem Pluskonto wird es dann nämlich weitergehen. Und dein neuer Arbeitsplatz ist dir wieder ein Stück weiter entgegengekommen.

 

Dein Ratgeber für ein erfolgreiches Leben und Tipps, wie du deine Ziele und Träume wahr werden lassen kannst, erwarten dich in unserer Erfolg & Motivation Themenwelt.

 

Fotos: PhotoAlto/Frederic Cirou / Getty Images

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1 Kommentar zu “So bereitest du dich erfolgreich auf ein Vorstellungsgespräch vor

  1. Hallo liebes Ajoure Team, Online Werbung läuft mal wieder bei mir 😉 Ich hab mich letztens mal zum Thema Bewerbungstraining umgesehen, da ich wissen wollte, was einem da vermittelt wird und jetzt bekomm ich ständig Anzeigen zu bewerbungstraining.de angezeigt.
    Was meint ihr, lohnt sich sowas? Also das dich jemand für Bewerbungsgespräche, Lebenslauf etc. coacht? Ist das die Zukunft?


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