Mit diesen Tricks bekommst du von anderen alles, was du willst

Mit diesen Tricks bekommst du von anderen alles, was du willst

Manipulation

Mit diesen Tricks  bekommst du von anderen alles, was du willst

Im Vorstellungsgespräch willst du mit gekonnten Tricks überzeugen. Du willst endlich entscheiden, was dein Freundeskreis am Wochenende macht. Du bist es leid, dass dein Freund dir nicht richtig zuhört. Du brauchst die Unterstützung deiner Familie, weißt aber nicht, wie du danach fragen sollst. Manipulation ist nicht immer negativ. Jeder verwendet sie – oft unbewusst, manchmal auch bewusst. Du kannst deine Mitmenschen mit einigen Tricks in deine Richtung ziehen und deinen Zielen so etwas näherkommen. Und mit diesem Wissen wirst du Manipulationen dir gegenüber schneller erkennen und entschärfen können. Das Weiterlesen schadet also sicher nicht…
 

Setz dir einen Heiligenschein auf

Heiligenschein heißt auf Englisch „Halo“ und so wird auch dieser Effekt von Psychologen genannt. Ein selbstsicheres Auftreten überstrahlt alle deine anderen Eigenschaften, egal ob positiv oder negativ, genau wie ein Heiligenschein. Mit einem positiven ersten Eindruck erscheinst du Menschen sympathisch, stark und selbstbewusst. Filmproduzenten haben den Haloeffekt auch schon beim Casting benutzt. Das Casting wurde in einer sehr großen Halle abgehalten. Die Schauspieler mussten erst mehrere Meter durch den kalten Raum gehen, um zum Castingteam zu gelangen, eine Aufgabe, die uns gerne einschüchtert und klein fühlen lässt. Die Rollen bekamen die Aktoren, die mit erhobenem Kopf, sicherem Gang und ohne Zögern den Raum betraten.
 

Der erste Eindruck dominiert

Der erste Eindruck definiert, ob uns eine Person sympathisch oder unangenehm ist und dominiert alle weiteren Eindrücke. Fiel der erste Kontakt negativ aus, ist es nachher umso schwerer, gut angesehen zu werden. Daher solltest du ihn besonders zu deinem Vorteil nutzen. Lächle und sei freundlich. Ein fester Händedruck zeigt deinem Gegenüber, dass du weißt, wo du im Leben stehst. Auch die ersten Worte sind von Bedeutung. Rede die Menschen mit ihrem Namen an, das mögen sie besonders gerne. Ebenfalls wichtig ist der direkte Augenkontakt. Schaust du während des Gesprächs auf den Boden, kommst du unsicher oder uninteressiert rüber. Jeder mag es, wenn man ihm Aufmerksamkeit schenkt. Höre zu und lasse dein Gegenüber ausreden. Mit gezielten Fragen zeigst du Interesse und öffnest dir bereits Türen für die Zukunft. Denn wer dich mag, erfüllt dir später auch viel lieber den einen oder anderen Gefallen.
 

Small Talk – gewusst wie

Wir alle wissen, dass Small Talk das Eis brechen kann und der Grundstein für spätere Beziehungen ist. Jedoch nicht jeder Small Talk ist auch gut. Mit den Worten „Das Wetter ist aber heute wieder schön.“ wirst du von dem sexy Kerl bestenfalls ein mitleidiges Lächeln bekommen. Rede nicht um den heißen Brei herum, sondern fange gleich mit Themen an, die dich wirklich interessieren. Nimm dir Zeit zum Antworten, sei ehrlich und du selbst. Niemand mag falsche Schmeicheleien. Und vergiss nicht, dass Gesten genauso wichtig sind wie Wörter. Verwende sie bewusst und setze sie vor der Sprache ein. So gibst du ihnen mehr Gewicht. Gesten nach dem Gespräch wirken gerne verloren und bekommen nur wenig Aufmerksamkeit.
 

Den Fuß gleich in die Tür stellen

Foot-in-the-door heißt die Strategie, bei der ein kleiner Gefallen dem großen vorausgeht. Eine Person gleich um einen großen Gefallen zu fragen kommt sehr überfallend und manchmal gar aggressiv an. Warum sollte dir eine neue Bekanntschaft auch gleich bei einer großen Aufgabe helfen, wo sie dich doch erst kurze Zeit kennt. Frag erst nach einer kleinen Hilfe, die dir kaum jemand abschlagen kann. Nun hast du deinen Fuß sprichwörtlich in die Tür gesetzt und die Person ist dir gegenüber positiv gestimmt. Denn jemandem zu helfen aktiviert unser Belohnungssystem im Gehirn. Die hilfreiche Person wird dir einen größeren Gefallen daraufhin kaum ablehnen. Übertreib deine Bitten jedoch nicht! Sonst hat die positive Beziehung schnell wieder ihre Richtung geändert. Auch deine Mitmenschen erkennen Manipulationen, wenn sie zu offensichtlich sind.
 

Die Wahl angeblich anderen überlassen

Nicht jeder mag es, wenn du immer die Entscheidungen triffst. Überlasse die Wahl also den anderen. Und machst du es geschickt, wird die Entscheidung dennoch zu deinen Gunsten ausfallen. Dieses Ziel kannst du auf zwei Arten erreichen. Frage deine beste Freundin nicht, ob sie dieses Wochenende mit dir ins Spa fahren will. Mit folgender Wendung kann sie dir kaum nein sagen: „Ich habe zwei tolle Spahotels ausgesucht. Magst du lieber im Schwarzwald eine angenehme Massage genießen oder den Wellnesstrip mit einer Shoppingtour in Frankfurt verbinden?“ Die zweite Möglichkeit ist, die gewünschte Entscheidung schöner zu reden, respektiv die andere Option schlechter darzustellen: „Willst du heute Abend beim neuen Italiener essen oder zum Chinesen gehen, wo sie dich letztens so unfreundlich behandelt haben?“ Scheinbar überlässt du die Wahl deinem Gegenüber. In diesem Moment denkt der gar nicht daran, dass es noch weitere Optionen gibt.
 

Begeisterung ist ansteckend

Überzeuge deine Zuhörer für deine Ideen, indem du sie mit viel Begeisterung und Euphorie darstellst. Sie erinnern sich an deine Wörter, aber noch mehr erinnern sie sich an die aufgeweckten Gefühle. Begeistere dich für Menschen und sie werden sich für dich begeistern. Präsentiere deine Ideen mit Hingabe auf der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Familie. So werden deine Mitmenschen deine Pläne mit starken positiven Gefühlen in Verbindung bringen. Und Gefühle sind weitaus überzeugender als Logik. Denn auch wenn wir es nicht gerne zugeben, so sind unsere Entscheidungen nicht nur auf Logik und Verstand basiert. Am Ende gewinnt die Gefühlswelt und die ist ansteckend! Nutze sie, um Menschen zu beeinflussen.
 

Die Vorteile des Gegenübers hervorheben

Du brauchst einen Gefallen oder willst ein Projekt verkaufen. Setze dich in die Schuhe deines Gegenübers. Warum sollte er dir helfen oder mit dir arbeiten? Was gewinnt er dabei? Menschen handeln meistens zu ihrer eigenen Gunst. Deswegen gewinnst du ein Argument auch schneller, wenn du die Vorzüge deines Gegenübers besonders unterstreichst. Mache auch hier eher Appell an die Gefühle als an die Vernunft. Werbungen benutzen genau die gleiche Strategie. Produkte werden meist nur mit wenigen Eigenschaften beschrieben. Manche Hersteller werben ihre Produkte gar mit nur einem einzigen Merkmal, was es von anderen Produkten unterscheidet. Andere Informationen, die zum Teil auch negativ sein können, lassen sie komplett weg. So beeinflussen sie auf direkte Weise die Wahrnehmung ihrer Produkte. Lerne von der Werbung und wende die gleiche Manipulation an!

 

 

Foto: CoffeeAndMilk / Getty Images

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