Mit diesen Tipps bekommst du deine Finanzen in den Griff

Mit diesen Tipps bekommst du deine Finanzen in den Griff

Die volle Kosten-Kontrolle

Mit diesen Tipps bekommst du deine Finanzen in den Griff

An allen Ecken und Enden lauern Verlockungen, denen wir nur allzu gerne nachgeben. Das neue iPhone, die teure Handtasche, die neuen Inline-Skates… und der Kühlschrank möchte ja auch jede Woche neu gefüllt werden.

Manchmal geht das Geld schneller über den Tresen, als uns lieb ist – weshalb es gerade in unserer Konsumgesellschaft von Nöten ist, die eigenen Finanzen im Griff zu haben, um nicht schon in jungen Jahren in eine finanzielle Schieflage zu geraten.

Leider wird dir der richtige Umgang mit Geld weder in der Schule noch im weiteren Leben beigebracht. Somit ist hinsichtlich dieses Themas jeder selbst überlassen – es kann entweder gut gehen, oder regelmäßig knapp werden.

Wir wollen dir Anhaltspunkte zu einem sicheren Umgang mit Geld geben und dir dabei helfen, deine Finanzen in den Griff zu bekommen.

Überblick verschaffen – ohne geht‘s nicht

Zunächst ist es wichtig, dass du dir einen Überblick über deine finanzielle Situation verschaffst, also deine Einnahmen und Ausgaben checkst. Letztere sind diejenigen, die häufig dazu führen, dass am Ende des Monats kein Geld mehr übrig ist. Kurioserweise kennen viele ihre Ausgaben nicht bzw. können sie nicht beziffern, weil man im Alltag einfach nicht darauf achtet – verständlicherweise, denn wer bewahrt sich schon jeden Kassenzettel vom Supermarkt-Einkauf auf? Genau das solltest du jedoch tun, um zu ermitteln, wie viel du pro Monat durchschnittlich für alle lebenswichtigen Dinge ausgibst, und wie viel sonst noch aus deinem Portemonnaie in Freizeitbeschäftigungen oder -güter fließt. Auch wenn es nervig klingen mag: Schreib dir auf, was du wofür ausgibst. Du wirst feststellen, dass es bei Supermarkt-Einkäufen mehr oder weniger immer ähnliche Summen sind, und vielleicht sogar erschrocken sein, wie viel du dir sonst noch gönnst. Doch erst, wenn du siehst, wohin dein Geld jeden Monat verschwindet, kannst du Maßnahmen ergreifen, um deine Ausgaben einzudämmen.

Nur Bares ist Wahres

Dieser altbekannte Spruch hat nach wie vor Gültigkeit, denn wer bar zahlt, hält den Wert des Geldes physisch in der Hand und hat ein Gefühl für die Summe, die er gerade ausgibt. Kreditkarten und EC-Karten verleiten dazu, mehr Geld auszugeben, als man eigentlich möchte, weil es „nicht so weh tut“, wenn man elektronisch bezahlt. Von daher ist klar, was du tun solltest: Lass die Geldkarten so oft wie möglich stecken und zahle lieber mit Bargeld. Dein Portemonnaie wird es dir danken. Wer deshalb nicht ständig zum Geldautomaten rennen möchte, kann zu Beginn des Monats ausreichend Geld abheben und die Summe in einen Umschlag stecken. Oder direkt mehrere Umschläge verwenden, auf denen Aufschriften wie „Lebensmittel“, „Freizeitaktivitäten“ und „Drogerieartikel“ stehen und das Bargeld dann darauf verteilen. Wenn gegen Ende des Monats im Umschlag für die Freizeitaktivitäten kein Geld mehr drin ist, fällt das Essengehen mit der besten Freundin eben flach!

Schulden bei null halten

Viele Kaufhäuser bieten heutzutage Null-Prozent-Finanzierungen an, die dem Konsumenten suggerieren sollen, dass er sich einen Artikel trotz mangelndem Geld leisten kann. Selbst Urlaub gibt es mittlerweile auf Raten – eine Ratenzahlung einzugehen, bedeutet jedoch, die monatlichen Fixkosten zu erhöhen. Diese sind durch Miete, Versicherungen & Co. ohnehin schon ein Block, den es jeden Monat zu stemmen gilt. Daher solltest du es also tunlichst vermeiden, diesen Block wachsen zu lassen.
Gehe niemals Schulden ein und halte dich fern von den sogenannten Null-Prozent-Fallen. Wenn du dir etwas gerade nicht leisten kannst, es aber unbedingt haben willst, kannst du immer noch darauf sparen.

Rücklagen bilden

Womit wir bei einem wichtigen Thema wären: Sparen solltest du dir insofern sowieso angewöhnen, als dass du kontinuierlich Rücklagen bildest. Natürlich kannst du über die Höhe selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass du jeden Monat einen kleinen Betrag beiseitelegst, der einzig und allein den Zweck hat, deinen Reserven zuzufließen. Du weißt nie, was kommt, und es verschafft ein unglaublich gutes Gefühl von Sicherheit, etwas auf der hohen Kante zu haben. So bist du weniger abhängig von einem Job und kannst dich auch in Monaten mit mehr Ausgaben (wenn z. B. die KFZ-Versicherung anfällt) entspannt zurücklehnen.
Auch wenn du deine Arbeitsstelle mal kündigen willst, weil es partout nicht mehr geht (z. B. wegen Umzug, Mobbing, Konflikten etc.), kannst du die Zeit auch ohne Arbeitslosengeld überbrücken, ohne in Panik zu verfallen, sofern du Rücklagen gebildet hast.

Geld nicht mit Emotionen verknüpfen

Ist es dir auch schon öfter passiert, dass du aus Frust shoppen gegangen bist? Oder aus Langeweile den Supermarkt aufgesucht hast, um „nur ein paar Snacks“ zu kaufen? Um deine Finanzen in den Griff zu kriegen, solltest du deine Launen nicht an deinem Portemonnaie auslassen. Auch wenn Konsum ein Gefühl von Befriedigung verschafft (das im übrigen nur von kurzer Dauer ist), diese kannst du auch auf günstigere Art und Weise erlangen. Und wir sprechen in diesem Zusammenhang auf keinen Fall von Sex, sondern von Dingen wie Sport oder kreativen Tätigkeiten (wobei Sex natürlich auch eine Alternative ist).

Mehr-Konten-Modell

Um Ordnung und geregelte Strukturen in deine Finanzen zu bringen, empfiehlt es sich, mehrere Konten zu nutzen. Eines kann beispielsweise dein Sparkonto sein, auf das du deine Rücklagen verfrachtest, und ein anderes ist dein „Haushaltskonto“, von dem aus Dinge wie die Miete, die Handy-Rechnung und weitere Fixkosten bezahlt werden. Um die Vorgänge zu vereinfachen, solltest du für alle Fixkostenpunkte das Lastschriftverfahren einrichten. Sonst kann es schnell einmal passieren, dass du eine Überweisung vergisst. Zudem hast du alles im Überblick und kannst dir per Knopfdruck deine Ausgaben anzeigen lassen.

Ziele

Zu guter Letzt solltest du dir finanzielle Ziele setzen. Sparen ist beispielsweise leichter, wenn du den Wunschwert in Zahlen fasst: „Bis zum Ende des Jahres möchte ich Summe X angespart haben, komme, was wolle.“

Wenn du festgestellt hast, dass variablen Kosten zu hoch sind, und du diese senken möchtest, solltest du ebenfalls klare Werte vor Augen haben: „Ab diesem Monat gebe ich nur noch 300 € für Lebensmittel pro Monat aus.“ Nur so kannst du deine Vorstellungen gezielt umsetzen.

 

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Foto: kite_rin / stock.adobe.com

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