Mit diesen 8 Tipps kannst du fokussiert arbeiten

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Stay on Focus

Mit diesen 8 Tipps kannst du fokussiert arbeiten

In der Theorie klingt alles ganz einfach: Je besser wir uns auf eine bestimmte Sache konzentrieren, desto erfolgreicher sind wir auch dabei. Doch in der Praxis geht die Konzentration immer wieder flöten und es lässt sich scheinbar nichts dagegen unternehmen. Die folgenden Tipps können dir aber dabei helfen, dich besser auf deine Aufgaben zu konzentrieren und dadurch nicht nur erfolgreicher, sondern auch entspannter zu werden.
 

1. Kein Multitasking

Multitasking gilt in der heutigen Zeit schon fast als eine Tugend. Nicht wenige brüsten sich damit, dass sie alles auf einmal erledigen könnten und dadurch Zeit sparen würden. Tatsächlich zeigte eine in Stanford durchgeführte Studie aus dem Jahr 2009 aber, dass Multitasker in Sachen Aufmerksamkeitsspanne und Erinnerungsvermögen all jenen unterlegen sind, die einfach eins nach dem anderen erledigen.

 

2. Arbeit und Freizeit trennen

Um sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren zu können, ist es wichtig, diese klar von der Freizeit zu trennen. Das bedeutet, dass du dich in deiner Freizeit bewusst von deiner Arbeit loslöst und gar nicht mehr darüber nachdenkst. Genau diese Pausen braucht das Gehirn, um besser und effektiver arbeiten zu können. Oft sind es Zeiten des Müßiggangs, die bei der Bewältigung von Problemen helfen und nicht etwa zahllose unfreiwillige Überstunden mitten in der Nacht.

 

3. Pausen machen

Auch während der Arbeit darf und sollte es Zeiten geben, in denen sich mal nicht alles nur um das Erledigen von Aufgaben dreht. Verschiedene Studien zeigen immer wieder auf, dass regelmäßige Pausen zu einer erhöhten Produktivität führen. Zwischendurch mal eine Runde um den Block zu drehen oder sich mit Kollegen zu unterhalten, kann also helfen. Wichtig ist aber, dass du für solche Tätigkeiten auch die entsprechenden Zeiten einplanst und es nicht zu einer Ablenkung wird.
 

4. Kaffee in Maßen genießen

Kaffee gilt für viele von uns als Treibstoff, ohne den wir nichts auf die Reihe kriegen würden. Es spricht auch nichts dagegen, morgens mit einem wohlschmeckenden Kaffee auf die Beine zu kommen. Über den Tag ist die richtige Dosis aber sehr wichtig. Zuviel Kaffee kann schnell die Konzentration stören und zu innerer Unruhe führen. Wie viel zu viel ist, hängt aber immer vom Einzelfall ab.

 

5. To-do-Listen

To-do-Listen sind ein echter Klassiker, wenn es um Tipps für eine bessere Konzentration geht. Das hat auch einen guten Grund, denn sie funktionieren wirklich. Du kannst mit einer solchen Liste deinem Tag eine feste Struktur geben und alle Aufgaben nacheinander abarbeiten. Sinnvoll ist es dabei, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit zu listen und das Ganze nicht zu überfrachten. Belasse es also bei möglichst nur einer Handvoll Dingen, die du auf jeden Fall erledigen musst. Wer eine To-do-Liste mit Kleinigkeiten füllt, kann sich sonst schnell erschlagen fühlen und daran zweifeln, alles darauf abhaken zu können.

 

6. Sportliche Betätigung

Sport ist nicht jedermanns Sache und manch einem graust es nur vor dem Gedanken, sich regelmäßig zu betätigen. Doch genau das kann bei einer besseren Konzentration ungemein helfen. Die Bewegung führt zu vermindertem Stress und erhöht gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Dabei musst du auch nicht zur Sportskanone mutieren und jeden Tag kilometerweit laufen. Es reichen schon kleinere Übungen aus, um Erfolge zu erzielen. Mach also etwas, was dir Spaß macht und sei es nur das Trainieren mit einer kleinen Hantel oder etwas Ähnlichem.

 

7. Offline bleiben

Inzwischen ist es schon normal geworden, dass jeder immer und überall erreichbar ist. Genau das ist für die Konzentration natürlich wenig förderlich. Ständig kommt es zu Ablenkungen, weil irgendjemand etwas von dir will oder dir mal wieder ein neues Katzenvideo präsentieren möchte. Um derartige Szenarien zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei der Arbeit nach Möglichkeit einfach mal offline zu bleiben. Schalte das WLAN am Computer aus und schicke dein Smartphone in den Offline-Modus oder schalte es einfach ab. Dann kannst du dich voll und ganz auf deine Aufgaben konzentrieren und was immer dir Freunde und Bekannte mitteilen wollen, hat bestimmt auch noch ein paar Stunden Zeit. Mach dir immer wieder klar, dass du nichts verpasst, nur weil du mal für eine gewisse Zeit nicht online bist.

 

8. Langeweile genießen

Wer einen stressigen Alltag gewohnt ist, der kann mit dem Gefühl von Langeweile oft kaum oder gar nicht umgehen. Gibt es mal nichts zu tun, suchen wir daher nicht selten selbst aktiv nach einer Ablenkung. Sei es das TV-Programm, irgendwelche Putztätigkeiten in der heimischen Wohnung oder Telefonate mit Freunden. Es ist jedoch ratsam, die Langeweile einfach mal zu genießen. Durch simples Nichtstun erlaubst zu deinem Körper und deinem Geist runterzukommen und sich zu entspannen. Das gibt dir Kraft, um dich später wieder voll und ganz in die Arbeit und den Alltag zu stürzen. Langeweile ist nichts Schlechtes, sondern eine Gelegenheit, um zur Ruhe zu finden. Statt sich darüber zu ärgern solltest du für solche Momente in Zukunft also einfach dankbar sein und sie so gut wie möglich auskosten.

 

Foto: fizkes / Getty Images

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