Frühlingsgefühle: Warum uns der Frühling so glücklich macht

Frühlingsgefühle: Warum uns der Frühling so glücklich macht

Gute-Laune-Zeit

Frühlingsgefühle: Warum uns der Frühling  so glücklich macht

Kennst du das auch? Der Frühling hält Einzug und du würdest am liebsten die ganze Welt umarmen? Die Vögel zwitschern schon morgens auf dem Weg zur Arbeit. Du hast förmlich das Gefühl, den Frühling riechen zu können, sobald du das Fenster öffnest oder das Haus verlässt. Und du verspürst am Morgen schon Lust, dich am Abend mir deinen Freunden im Biergarten zu verabreden. Viel zu lange seid ihr im Winter in stickigen Bars gesessen. Jetzt wird es Zeit für frische Luft. Und davor noch schnell eine Runde im Park joggen, was für die Bikinifigur tun, die unter den gemütlichen Winterstunden gelitten hat. Nichts mehr mit Käsefondue. Jetzt gibt es Salatteller und frisches Gemüse.

Doch warum fühlst du dich im Frühling so gut?
 

Die Rolle des Glückshormons Serotonin

Die Sonne im Frühling wärmt die Luft angenehm auf. Es ist nicht mehr so kalt wie im Winter, aber auch noch nicht heiß wie im Hochsommer. Optimal, um sich draußen aufzuhalten, Sport zu machen und Freunde zu treffen. Durch die Sonne produziert unser Gehirn das Hormon Serotonin. Das macht dich glücklich und schenkt dir gute Laune.

 

Was ist Melatonin?

Melatonin ist das Schlafhormon. Es wird nachts produziert, wozu es im Winter einige Stunden mehr Zeit hat wie an hellen Frühlings- und Sommertagen. Die Folge: Im Frühling läuft die Produktion in den wenigen dunklen Stunden auf Hochtouren. Du schläfst nachts besser und bist tagsüber, aufgrund des Hormonmangels, fitter.

 

Was hat es mit dem Frühjahrsputz auf sich?

Wenn draußen alles grünt und blüht, die Sonne durchs Fenster scheint und die Natur voller Energie ist, packt es dich. Der Schrank wird aufgeräumt und die dicken Winterkleider in den Keller gebannt. Fenster werden geputzt, um die Sonne hereinzulassen. Oder du putzt im Feuereifer die ganze Wohnung und mistest altes Gerümpel aus. Und jetzt, da du alten Ballast los bist, fühlst du dich auch wieder aufgeräumter im Kopf.

 

Welche Auswirkung hat der Frühling auf unsere Haut?

In den Wintermonaten leiden viele unter trockener Haut. Draußen herrscht Kälte, drinnen trockene Heizungsluft. Wird es wärmer, kann auch deine Haut neue Energie tanken. Die wärmere Luft enthält mehr Feuchtigkeit, welche deiner Haut guttut. Durch kurze Kleider kommt mehr Luft und somit Feuchtigkeit an die Haut. Auch deine Wohnung ordentlich zu lüften sorgt für ein besseres, frischeres Raumklima. Deine Haut wird es dir danken.

 

Wie ist das mit den Frühlingsgefühlen zwischen Mann und Frau?

Nun ja, sei mal ehrlich. In kurzer Hose und Top fühlst du dich schon freier, als eingepackt in dicke Jacken. Und dann mit Serotoninüberschuss einem ebenfalls sommerlich bekleideten männlichen Wesen zu begegnen ist eindeutig sexyer als im Winter, wo du eigentlich, außer dam Gesicht, nicht viel erkennen kannst. Dazu wird die Testosteronproduktion beim Mann im Frühling und Sommer angekurbelt, und er fühlt sich dadurch einfach gut. Bei den Frauen jedoch sind diese hormonellen Rhythmen nicht von der Jahreszeit abhängig.

 

Mythos: Im Frühling werden mehr Frauen schwanger

Verlieben im Frühling ja, schwanger werden nein. Hierzu nutzen die meisten Frauen den Dezember. Warum das so ist? Feuer, Kerzen, drinnen gemütliche Wärme, während es draußen kalt und schmuddelig ist; das sind viele Argumente für einen kuscheligen Abend zu zweit mit Potenzial. Bei den Tieren ist es jedoch so, dass diejenigen, die eine kurze Tragezeit haben, auch im Frühling trächtig werden und gebären. Tiere mit längerer Tragezeit werden entsprechend früher trächtig, damit dann im Frühjahr geboren werden kann. Der Grund hierfür ist die bessere Überlebenschance im Frühjahr. Hieran haben sich bis Mitte der 1970er jedoch auch unsere Vorfahren gehalten.

 

Foto: gruizza / Getty Images

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