Entdecke die 8 besten Last-Minute-Lerntipps!

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Bulimie-Lernen

Entdecke die 8 besten Last-Minute-Lerntipps!

Wer kennt es nicht: Prüfungen stehen bevor und es war wieder alles wichtiger, als das Lernen – schließlich hat die beste Freundin einen neuen Freund, Zalando gerade Rabatt-Aktion und das Fitnessstudio einen neuen Kurs im Angebot. Doch wenn die Zeit drängt, wird es ernst. Auf einmal realisierst du, wie viel Stoff noch in den Kopf muss, was nicht selten Panik auslöst. Last-Minute-Lernen ist angesagt! Doch wie bewältigt man die Mammut-Aufgabe, die sich aufgrund der bevorstehenden Prüfungen förmlich aufdrängt? Mit den nachfolgenden Tipps fällt es viel leichter, sich auf letzte Prüfungsvorbereitungen zu konzentrieren. Selbst, wenn du vorher keinen Finger gerührt hast.
 

1. Lern- & Zeitplan erstellen

Bevor es mit dem Last-Minute-Lernen losgehen kann, solltest du dir einen kurzen Lernplan erstellen. Schließlich startest du jetzt ein Projekt und jedes Projekt benötigt einen Zeitrahmen. Teile die verbleibenden Tage auf und versuche dabei, mit Struktur vorzugehen. Wenn du für mehrere Fächer oder Themengebiete gleichzeitig lernen musst, kannst du die unterschiedlichen Themen beispielsweise Tageszeiten zuordnen (z. B. Englisch immer nachmittags). So schaffst du dir ein grobes Raster und verhinderst, dass du unstrukturiert vorgehst. Wer einfach versucht, drauf loszulernen, scheitert nach einer Weile ohnehin an fehlender Abwechslung und mangelnder Organisation.

 

2. Chaos aufräumen

Sieht es in deiner Wohnung aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, weil sich dein Aufschieb-Modus auch auf die eigenen vier Wände auswirkt? Sind deine Unterlagen zum Lernen ein einziges Durcheinander, weil du bis jetzt keine Lust hattest, sie zu sortieren? Dann ist es höchste Zeit, Licht ins Dickicht zu bringen – und sowohl Wohnraum als auch Zettelwirtschaft auf Vordermann zu bringen. Du wirst sehen, dass das Aufräumen eine gewisse Befriedigung und Motivation mit sich bringt, weil du dir damit beweist, dass du eben doch etwas gestemmt bekommst. Der Überblick in deinen Unterlagen wird dir dabei helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und somit das Lernen erleichtern.

 

3. Trotz Zeitdruck Zeit lassen

Auch wenn dieser Tipp paradox erscheinen mag, hat er seine Daseinsberechtigung. Denn die große Gefahr beim Last-Minute-Lernen besteht darin, dass man vor lauter Zeitdruck durch den Stoff hastet, als ginge es darum, einen Zug zu erwischen. Mit dem Effekt, dass die Hälfte aller wichtiger Informationen unter den Tisch fällt oder am nächsten Tag schon wieder vergessen ist. Daher ist es sinnvoll, sich trotz Zeitdruck die nötige Zeit zu nehmen, den Stoff vernünftig und vor allem gründlich aufzuarbeiten. Erstelle Zusammenfassungen, schreibe wichtige Stichpunkte heraus und lies anstatt nur zu überfliegen. Auch kann es helfen, Dinge zu visualisieren, um sie schneller in den Kopf zu bekommen. Und nimm dir ruhig die Zeit, zwischendurch einmal für fünf Minuten an die frische Luft zu verschwinden. Oder einen leckeren Joghurt zu essen.

 

4. Prioritäten setzen

Es gibt immer Themengebiete, die wichtiger sind als andere, oder Dinge, die schneller in den Kopf müssen als andere. Deshalb ist es eine gute Idee, direkt zu Beginn der Last-Minute-Lernphase Prioritäten zu setzen. Dazu kannst du dir gerne eine Liste erstellen (z. B. Top Five), mit der du deine Prioritäten klar definierst.
Die Kunst ist es allerdings, sich auch daran zu halten. Lass dich nicht beeinflussen und matche deinen Lernplan mit deiner Prioritätenliste. Du kannst dir statt einem Lernplan auch nur eine Prioritätenliste machen, die du mit zeitlichen Abläufen versiehst – der hilfreiche Effekt ist der gleiche. Ein guter Tipp an der Stelle ist es auch, einfach denjenigen anzusprechen, der die Prüfung gestalten wird (z. B. Dozent) und zu fragen, welche Themengebiete er als am wichtigsten erachtet. Somit weißt du zumindest grob, wohin die Reise geht, und was auf deine Liste muss.

 

5. Gleichgesinnte suchen

Du befindest dich in einer Notlage, und was machen Menschen, die sich in Not befinden? Genau, sie verbünden sich! Du solltest dir auf jeden Fall Gleichgesinnte suchen, die sich in der gleichen Situation befinden. Gemeinsam könnt ihr z. B. eine Lerngruppe bilden und euch gegenseitig unterstützen. In Gesellschaft fällt es leichter, Dinge zu verstehen und mit dem mentalen Druck klarzukommen, weil man merkt, dass man nicht die einzige Person angesichts der Herausforderung ist. Egal ob Lerngruppe oder nicht – du wirst merken, dass es gut tut, sich mit anderen auszutauschen und sich vielleicht sogar die eine oder andere Lerntechnik abzuschauen, wenn andere sie erfolgreich anwenden.

 

6. Plakat-Lernen betreiben

Plakat-Lernen ist äußerst effizient und bedeutet, dass du dir wichtigen Lernstoff (z. B. Formeln) auf DIN-A4-Blätter schreibst, welche du in deinem Wohnraum aufhängst. Die Wand über dem Bett, der Spiegelschrank im Bad, die Hängeschranktür über dem Herd – all das sind super Flächen, die du für das Plakat-Lernen benutzen kannst. Der Trick dabei ist: du lernst automatisch, weil du täglich drauf schaust. Die schriftliche Information prägt sich in dein Unterbewusstsein ein, sodass du ohne große Anstrengung nur durch visuelle Wahrnehmung lernen kannst.

Wie du deinen Lernstoff visuell darstellen und ihn dir einfacher einprägen kannst, verraten wir dir in unserem Artikel zu Sketchnotes.
 

7. Für gesunden Schlaf sorgen

Da eh schon alles zu spät ist, abends mit den Kommilitoninnen die Sorgen einfach wegfeiern gehen? Das ist keine gute Idee – denn um erfolgreiches Last-Minute-Lernen zu betreiben, brauchst du eine gehörige Portion Konzentration. Und die kann dir dein Körper nur geben, wenn er zu hundert Prozent ausgeschlafen ist. Somit fällt gleich die nächste, beliebte Strategie kurz vor Prüfungen weg: die Nacht durchzulernen. Geh lieber früh ins Bett und erhol dich im Schlaf, damit du am nächsten Morgen frühmorgens anfangen kannst, den Stoff nochmal zu wiederholen. Ebenso wichtig ist es, mit ein wenig Sport einen Ausgleich zur Extremsituation des Last-Minute-Lernens zu schaffen.

 

8. Antizipieren

Achtung, hierbei handelt es sich um die Königsdisziplin in jeder Lernphase. Antizipieren meint so viel wie „vorweggreifen, vorhersehen“ und bedeutet, dass du dir das Leben beim Lernen um einiges einfacher machen kannst. Dabei versuchst du, aus Sicht des Prüfers zu denken: Welche Themen würdest du dranbringen? Welche Fragen würdest du den Prüflingen auf jeden Fall stellen?
Wer diese Disziplin beherrscht, kann sich im Vorfeld selbst eine Klausur stellen, die als prima Übung dient. Es erfordert zwar ein wenig Aufwand, ist aber wahnsinnig effizient. Die Alternative besteht darin, sich über das Internet oder von ehemaligen Absolventen/Auszubildenden Kopien von vergangenen Prüfungsunterlagen zu beschaffen und anhand dieser zu üben.
 

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Foto: andresr / Getty Images

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