Dinge, auf die Männer wirklich stehen

Dinge, auf die Männer wirklich stehen

Dinge, auf die Männer wirklich stehen

Eigentlich ist es so einfach und man könnte es mit ein paar direkten Fragen von weiblicher Seite und entsprechend ehrlichen Antworten seitens der Herren der Schöpfung ein für alle Mal befriedigend klären. Aber oft ist Sex ein von falscher Scham vermintes Gelände und Tummelfeld für Missverständnisse aller Art. Zeit für klare Ansagen, denn so kompliziert ticken Männer nicht.

 

Nicht tot stellen

Männer wissen Initiative zu schätzen. Verlass dich also nicht nur auf deinen göttlichen Körper und die angestauten Hormone auf der Gegenseite. Das mag für den ersten Überraschungsangriff genügen, längerfristig gefällt es dem Mann dann aber doch mit Sicherheit, bei dir gewisse Lebenszeichen im Bett zu entdecken. Die Frisur darf gern zerstört werden und Sex ist kein Spiel, bei dem der verloren hat, der sich als erster bewegt. Und Männer mögen es vor allem, wenn nicht immer sie beginnen müssen.

 

Vor seinem Adonis-Körper erblassen

Das „Beginnen“ lässt sich prima mit der Bewunderung seines perfekt modellierten Körpers verbinden. Selbst dann, wenn er von Pizza und von „vor der Playstation verbrachten Nächten“ modelliert wurde. Mit einem Minimum an Wohlwollen lässt sich auch eine untrainierte Hühnerbrust als athletischer Oberkörper nach griechisch-antikem Vorbild interpretieren. Kritische Direktheit, Vorschläge für sportliche Betätigung oder ein Monolog über Diätpläne sind zwischen den Laken unangebracht. Schönheit liegt hier im Auge der Betrachterin und Lob über die körperliche Ausstattung wird der Mann mit einer besonders leidenschaftlichen Performance belohnen.

 

Mündlich überzeugen

Männer lieben Blowjobs. Am liebsten täglich. Männer, die keine Blowjobs mögen, lügen oder sind so selten wie der Schneemensch. Eine gewisse Bequemlichkeit auf weiblicher Seite lässt den Traum des regelmäßigen Blowjobs in der Realität nur für die wenigsten Männer real werden – oder eine gewisse Scheu, ein aufgeschnapptes feministisches Vorurteil oder eine blümchenhafte Vorstellung von Sexualität an sich. Mit dem Blowjob im Repertoire machst du dich zur Sexgöttin! Dabei wird Technik überbewertet. Solange du ihm nichts abbeißt, ist alles gut. Deine weichen Lippen machen ihn zum gefügigen Spielball deines Willens.

 

Bleib überraschend und sorge für Spannung

Vom täglichen Blowjob abgesehen, hassen Männer Routine. Sei also offen für kreative Vorschläge, solange es sich nicht um Sex während eines Fallschirmsprungs oder einen Dreier mit deinem Liebsten und R2-D2 handelt. Es müssen keine extrem spektakulären Inszenierungen sein. Aber schon die Ankündigung eines erotischen Abenteuers via WhatsApp, Offenheit für moderate Stellungswechsel und generell ein entspannter Umgang mit dem Thema Sexualität garantieren höchste Zufriedenheit auf männlicher Seite.

 

Vergiss Perfektion

Es gibt keinen schlechteren Ort und keinen ungünstigeren Zeitpunkt, über die vermeintlichen Schwachstellen deines Körpers nachzudenken als das Bett während des Liebesspiels. Vergiss die Photoshop- und Hochglanzlügen der Illustrierten und strahle Selbstbewusstsein aus. Auch Männer haben eine realistische Vorstellung von weiblichen Körpern, wenn sie nicht noch bei Mama wohnen. In diesem Sinne: Das Licht bleibt an!

 

Es geht auch mal unromantisch

Eine sexuelle Begegnung muss nicht immer eine ins Körperliche übertragene, von dramatischen Geigenklängen und feinen Düften illustrierte Entsprechung eines Candle Light Dinners sein. Die Kulisse muss zudem nicht reif für Hollywood sein und es geht nicht immer um die allertiefste Verbundenheit. Männer mögen Sex gern auch einmal schnell und zwischendurch. Auf dem Weg zum Kühlschrank auf dem frisch abgeschliffenen Küchentisch oder nach dem Fußballtraining zur Feier seines schönsten Tores des Jahres. Manchmal ist Sex für einen Mann am besten, wenn es einfach nur Sex ist und nach fünf Minuten zu Ende. Etwas Dirty Talk drückt deine Zustimmung zur schnellen Abwicklung der Angelegenheit aus.

 

Foto: gpointstudio/iStock.com

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