Amaranth: Entdecke das gesunde Powerkorn!

Amaranth: Entdecke das gesunde Powerkorn!

Korn der Inkas

Amaranth:  Entdecke das gesunde Powerkorn!

Amaranth, das vergessene „Korn der Inkas“ erobert die westliche Welt. Neben den gesundheitlichen Vorteilen spricht auch der vielseitige Einsatz in der Küche für die kleinen Körnchen.

Amaranth blickt auf eine Tradition von über 9000 Jahren zurück. Bei Ausgrabungen entdeckte man das Urgetreide in antiken Gräben. Ob die wohlgemeinte Beigabe für die Verstorbenen, das hält was ihr Name verspricht, können wir nicht beurteilen – Amaranth bedeutet nämlich auf Griechisch „unsterblich“. Was man heute aber mit Sicherheit behaupten kann, ist dass das Getreide sehr gesund ist. Somit kann es zumindest das heutige Leben verlängern.

Amaranth wird auch als „Korn der Inkas“ oder „Inkaweizen“ bezeichnet. Bei den Azteken kamen die kleinen Körnchen ebenfalls jeden Tag auf den Tisch. Diese beiden Völker gelten als besonders gesund. Es ist aber nicht nur die Gesundheit, die zur Wiederentdeckung und schließlich zur Verbreitung des Amaranths geführt hat: Das sogenannte Pseudogetreide ist dazu besonders lecker und lässt sich sowohl herzhaft als auch süß zubereiten. Wenn du es noch nicht kennst, wird es höchste Zeit, sich näher damit zu befassen. Es wird deinen Speiseplan bereichern.
 

Ursprung, Verbreitung und Entwicklung des Amaranths

Amaranth gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen und war das Grundnahrungsmittel der Inkas und Azteken. Es wurde einst in Süd- und Mittelamerika sowie in Teilen Asiens gepflanzt. Nachdem die Spanier Süd- und Mittelamerika erobert hatten, haben sie den Anbau des Korns verboten. Es hat sich aber den Weg in die südamerikanische Küche zurückerobert und noch viel mehr: Heute ist es in ganz Amerika sowie in Europa bekannt und freut sich zunehmender Beliebtheit. In Deutschland wird es von immer mehr Ernährungsberatern empfohlen und hat bereits seinen festen Bestandteil in der Vollwertküche. Zeitweise wurde es sogar als Superfood gehypt.

 

Wieso Pseudogetreide?

Wenn von Amaranth die Rede ist, taucht immer wieder der Begriff „Pseudogetreide“ auf. Amaranth verhält sich nämlich wie Getreide, teilt mit selbigem auch sämtliche Eigenschaften und lässt sich wie Getreide zubereiten, aber die Pflanze gehört nicht zu der Familie der Süßgräser. Amaranth ist botanisch in die Klasse der Fuchsschwanzgewächse einzuordnen. Das Gleiche gilt unter anderem für Quinoa und Buchweizen.

 

Amaranth - Korn der Inkas

 

Nährwerte des Inkaweizens

Dass Amaranth ein Pseudogetreide ist, erkennt man auch an der Zusammensetzung der Makronährstoffe. Anders als etwa Weizen, Hafer oder Dinkel enthält das Inkakorn wenig Kohlenhydrate, dafür aber mehr Protein.

Nährstoffe von Amaranth pro 100 Gramm:

– Kalorien: 380
– Kohlenhydrate: 58 g
– Eiweiß: 16 g
– Fett: 9 g
– Ballaststoffe: 7 g

 

Was macht Amaranth so gesund?

Da Amaranth fast den doppelten Anteil von Eiweiß aufweist als Reis, eignet sich das Korn zur Deckung des Proteinhaushalts von Vegetariern und Veganern.

Auch Sportler, insbesondere Kraftsportler sind stets auf der Suche nach proteinreichen Lebensmitteln mit wenig Kohlenhydraten und einem niedrigen Fettanteil. Deshalb gehört Amaranth in der Szene auch längst zu den Grundnahrungsmitteln. Vor allem, da es sich um eine gut bekömmliche Proteinquelle handelt, mit einer hohen Wertigkeit und einer vielseitigen Zusammensetzung von Aminosäuren. Dazu enthält Amaranth Magnesium und Kalzium – sprich, es ist gut für die Gelenke und Knochen.

Auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit dürfen sich über die Verbreitung des Inkakorns freuen: Amaranth ist nämlich glutenfrei. Dazu ist im Handel auch Amaranthmehl erhältlich, das man beim Backen beimischen kann.

Der hohe Eisengehalt des Korns ist optimal für Schwangere sowie für Personen, die an Eisenmangel leiden. Dank des Anteils an ungesättigten Fettsäuren stellt das Korn einen hervorragenden Schutz für Herz und Kreislauf dar.

Laut diverser Studien soll Amaranth gegen folgende Beschwerden erfolgreich einsetzbar sein:

– Magenschmerzen
– Kopfschmerzen
– Migräne
– Erschöpfung,
– Chronischer Müdigkeit
– Schlafstörungen
– Unruhe

 

So wird Amarnath zubereitet

Ob süße Riegel oder herzhafte Aufläufe – Amaranth ist sehr vielfältig verwendbar. So kann man Beispielsweise Zucchini, Auberginen oder Paprika damit füllen. In Verbindung mit Sojahack sind diese Gerichte insbesondere für die vegane Küche geeignet. Aber auch Kraftsportler, Menschen, die kein Gluten vertragen, oder die sich Low Carb ernähren, werden daran ihre Freude haben. Zudem eignet sich Amaranth als Grundlage für Süßspeisen. Die Körnchen schmecken köstlich in Kombination mit Obst und sind nicht so schwer wie ein Stück Kuchen.
 

Foto: margouillatphotos; MillefloreImages / Getty Images

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