Mit Coolsculpting dein Fett einfach wegfrieren – geht das?

Mit Coolsculpting dein Fett einfach wegfrieren – geht das?

Bye bye, Problemzonen!

Mit Coolsculpting dein Fett einfach wegfrieren – geht das?

Gute Nachrichten: Es gibt eine Alternative zu stundenlanger Quälerei im Fitnesscenter und kalorienarmer Ernährung, um lästige Problemzonen loszuwerden. Und zwar Eis. Sorry, damit ist natürlich nicht leckeres Vanilleeis mit Kuchenteig-Stückchen gemeint. Die Rede ist vom sogenannten Coolsculpting.
 

Was ist Coolsculpting?

Beim Coolsculpting werden Fettpölsterchen mit Kälte behandelt. Dabei sterben die Fettzellen ab und werden dann durch den Stoffwechsel über die Lymph- und Blutgefäße abgebaut. Das kann zwischen sechs und zwölf Wochen dauern, erst dann sieht man wirkliche Ergebnisse. In der Regel verlieren die Patientinnen mehrere Zentimeter Umfang. Dieses Fett ist dann dauerhaft verschwunden.

Da bei den Behandlungen weder Spritze noch Skalpell zum Einsatz kommen und die Patienten bei vollem Bewusstsein sind, ist das gesundheitliche Risiko wesentlich geringer als bei einer Fettabsaugung. Außerdem bleiben dabei keine unschönen Narben zurück. Dieses Verfahren ist zudem nicht schmerzhaft, die Patientinnen berichten lediglich von einem leichten Spannungsgefühl, verursacht durch das Ansaugen des behandelten Fettgewebes.

Und es gibt noch einen Vorteil: Nach der Behandlung kannst du sofort wieder ganz normal deinem Alltag nachgehen, Ausfallzeiten gibt es nicht. Du solltest an den ersten Tagen danach allerdings keine zu enge Kleidung tragen und du darfst ein paar Wochen vor der Behandlung keine blutverdünnenden oder entzündungshemmenden Medikamente einnehmen. Nebenwirkungen sind selten, und wenn, dann treten sie meist nur für kurze Zeit auf. Dazu gehören Schwellungen, Rötungen oder ein leichtes Taubheitsgefühl.

 

Hartnäckige Problemzonen? Auf Nimmerwiedersehen!

Nicht geeignet ist das Coolsculpting für Frauen mit starkem Übergewicht, da immer nur relativ kleine Areale behandelt werden können und auch die Anzahl der Fettzellen, die reduziert werden können, nicht so hoch wie bei einer Fettabsaugung ist. Das Verfahren bietet sich vor allem für Problemzonen an, die trotz Sport und gesunder Ernährung einfach nicht verschwinden wollen. Dazu gehören zum Beispiel Bauch, Oberarme, Innen- und Außenseite der Oberschenkel und Kinn.

Eine Sitzung dauert zwischen einer halben Stunde und 60 Minuten, währenddessen befindest du dich in einer liegenden Position. Vorab wird ein vor Kälte schützendes Gel aufgetragen, damit deine Haut nicht geschädigt wird. Nach der Kältebehandlung wird das betroffene Gebiet kurz massiert, damit die abgestorbenen Zellen besser abtransportiert werden können.

Die Preise variieren je nach Praxis und Methode, ab etwa 650 Euro geht es los, bei mehreren Behandlungen wird es meist günstiger. Grundsätzlich können auch mehrere Areale direkt nacheinander bearbeitet werden. Die Klinik am Opernplatz in Hannover setzt bei Coolsculpting auf die noch recht neue CoolAdvantage™ Technologie, mit der in Sitzungen von 35 Minuten Länge relativ große Gebiete behandelt werden können. Du solltest aber in jedem Fall vorab einen Beratungstermin vereinbaren.

 

Funktioniert das wirklich?

Coolsculpting basiert auf dem Konzept der Kryolipolyse (aus dem griechischen, Krýos = Kälte, Lípos = Fett und Lýsis = Auflösung) und lässt sich wissenschaftlich belegen. Bei Temperaturen unter fünf Grad – bei der Behandlung liegen die Temperaturen meist zwischen null und minus zehn Grad – werden den Fettzellen Energie entzogen, was schließlich dazu führt, dass der Stoffwechsel der Zellen zusammenbricht und sie absterben.

Die abgestorbenen Fettzellen können vom Körper nicht neu gebildet werden – das Ergebnis ist also dauerhaft. Du darfst dabei aber nicht vergessen, dass sich die verbliebenen Fettzellen trotzdem erweitern können. Wenn du also nach der Behandlung plötzlich für drei isst, wirst du schnell wieder mit Figurproblemen zu kämpfen haben.

 

Foto: GlobalStock / Getty Images


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