Mehr Volumen! 13 Stylingtricks für dünnes Haar

Mehr Volumen! 13 Stylingtricks für dünnes Haar

So wirken die Haare dicker

Mehr Volumen! 13 Stylingtricks für dünnes Haar

Mit den Haaren ist das so eine Sache: Wer eine glatte Mähne hat, möchte Locken. Wer sie kurz trägt, möchte sie lieber lang. Wer als Brünette geboren wurde, verwandelt sich gerne in eine Blondine. Nur in Sachen Volumen sind sich alle einig: Fülliges Haar hat das gewisse Etwas, wirkt gleich viel weiblicher und lässt sich unendlich stylen. Doch mit dünnem Haar müssen wir jetzt nicht in Frisur-Depression verfallen oder zu Extensions greifen. Mit ein paar einfachen Kniffen wird aus der leichten Pracht eine Löwenmähne.
 

1. In der Kürze… liegt das Volumen

Volumen zaubern beginnt bereits beim Friseur: Mit dem richtigen Schnitt wirkt dünnes Haar gleich viel dicker. Es empfehlen sich generell eher kürzere Haarlängen, etwa bis zur Schulter. Achtung Falle: Der oft so angepriesene Stufenschnitt tut zartem Haar keinen Gefallen. Besser sind starke und exakte Konturen, die der Friseur mit einer Schere kreiert. Außerdem solltest du deine Haarpracht im Sechs-Wochen-Rhythmus in die Hände eines Profis begeben.

 

2. Mit Farbe tricksen

Auch mit Farbe kann der Friseur deines Vertrauens schummeln: Tönungen lassen dein Haar optisch fülliger wirken. Das liegt unter anderem daran, dass die einzelnen Haare von der Tönung lediglich umhüllt werden. Das schafft Masse und natürlich auch Glanz. Für noch mehr Struktur und Volumen sorgen darüber hinaus blonde Strähnen im Haar. Wer auf Natürlichkeit setzt, kann sich die Farbakzente selbstverständlich in seinem eigentlichen Farbton ziehen lassen.
 

3. Auf die Pflege kommt es an

Eine gehörige Portion Volumen gibt es mit der richtigen Pflege für deine Wunsch-Mähne: Volumen-Shampoos und solche für feines Haar halten das, was sie versprechen und packen noch eine Ladung Feuchtigkeit obendrauf. Grund sind die Tenside, die die Oberflächen der einzelnen Haare anrauen sowie Polymere, die diese – ähnlich wie bei der Tönung – umlagern. Spezielle Conditioner haben den gleichen Effekt. Allerdings solltest du nie Produkte verwenden, die sich selbst als besonders praktisch präsentieren – die also mit folgender Formel werben: zwei in eins.

 

4. Mehr als nur Plan B: Trockenshampoo

Das gute alte Trockenschampoo hast auch du sicherlich für den Fall der Fälle im Spiegelschrank stehen, oder? Aber die Wunderwaffe kann noch mehr, als die Haarwäsche ersetzen: Einfach das Haar Kopf über schütteln und das Wundermittel in die Mähne und besonders in den Ansatz angeben. Dünnes Haar wirkt so viel fülliger.

 

5. Erst voluminös föhnen…

Dass du dein Haar Kopf über föhnen solltest, wenn du eine Löwenmähne möchtest, weißt du bestimmt. Aber achte darauf, dass du mit dem Föhn immer zunächst am Unterkopf ansetzt und gegen die Fallrichtung deines Haares trocknest. So werden deine dünnen Strähnen tatsächlich „aufgeblasen“. Damit du sie später perfekt stylen kannst, ohne wieder an Fülle zu verlieren, solltest du dein Haar nahezu trockenföhnen.
 

6. …dann noch fülliger bürsten!

In Sachen Bürste kommt es für eine extra Volumenexplosion auf Form, Größe und Menge an. Für die XXL-Mähne verwendest du zwei Rundbürsten, die mindestens einen Durchmesser von 5 Zentimetern messen. Mit der einen Bürste kannst du so die darauf gedrehte, bereits geföhnte Haarsträhne auskühlen lassen, während du mit der zweiten einfach die nächste Strähne föhnst.

 

7. Schaum und Spray? Her damit, aber richtig!

Ob fürs nasse oder trockene Haar, Schaumfestiger knetet dir Extra-Volumen ins Haar. Aber bitte in Maßen verwenden! Das gilt auch für Volumen-Sprays. Dafür das Spray von unten auf Ansatz und Haarspitzen sprühen. Denn alles, was von oben kommt, beschwert das Haar und lässt es wieder zusammenfallen.

 

8. Gegen Kopfhaut-Blitzer

Die Frisur sitzt, das Haar sieht voluminös aus – doch das einzige, was jetzt noch stört, ist die hervor blitzende Kopfhaut! Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist direkt ein Indiz für dünnes Haar. Trick 17 hast du in deiner Make-up-Schatulle: Lidschatten und Puder. Einfach mit einem kleinen Pinsel am Ansatz, hinterm Ohr oder an der Stirn entlang auftragen und die kahl wirken-den Stellen verschwinden lassen. Auf die passende und dezente Farbe solltest du natürlich achten – und Glitzer vermeiden.
 

9. Scheitel-Experimente

Auch den Haaren wird es manchmal zu eintönig. Folge: Sie werden lustlos. Okay, okay, was eigentlich geschieht, wenn du deine Haare immer wieder gleich trägst, also den Scheitel auf der gleichen Stelle ziehst: es legt sich platt. Wer den Scheitel öfter mal um wenige Zentimeter verlegt, gibt den Haarwurzeln die Chance, sich immer wieder aufzurichten. Das wirkt nicht nur voluminöser, sondern ist es dann tatsächlich.

 

10. Ein letzter Trick für den Ansatz:

Toupieren! Kennt man, zwickt ein wenig, aber funktioniert. Hierfür musst du einfach einen stumpfen Kamm zur Hand nehmen, mit dem du die einzelnen Haarsträhnen von ihrer Mitte aus zur Kopfhaut hinschiebst. Danach das aufgewuschelte Haar etwas glattstreichen und mit Haarspray – wie eben gelernt – von unten aus befestigen.
 

11. Wunderwaffe(n) für einen fülligen Pferdeschwanz

Auch beim Styling eines Pferdeschwanzes kannst du mogeln, das ist kinderleicht: Dabei versteckst du einfach beispielsweise einen kleinen Watteball, einen Deckel oder ein Silikonteil an der Position, an der du deinen Zopf platzierst. Wenn du ihn an dieser Stelle bindest, wirkt er gleich voluminöser. Gut versteckt fällt die kleine Wunderwaffe auch nicht auf, versprochen!

 
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12. Aus zwei mach eins

Wenn du nicht nur mehr Volumen in deinem Zopf haben möchtest, sondern auch Länge, dann solltest du den Doppelzopf-Trick testen: Den ersten Pferdeschwanz aus deinem Deckhaar setzt du recht weit oben am Hinterkopf an. Einen zweiten bindest du dir so darunter, dass er wiederum von dem ersten Zopf fließend überdeckt wird. Voilà, aus zwei mach eins!
 

13. Walla-Walla-Mähne

Old but gold sind Omas Lockenwickler. Ob wirklich richtig oldschool unter der Trockenhaube oder integrierte Heizwickler: Strähne für Strähne aufwickeln, ein paar Minuten den Haaren einheizen und schon hast du eine Lockenmähne, die sich sehen lassen kann. Etwas sporadischer und nicht ganz so auffällig werden deine Locken, wenn du feuchte Strähnen zwirbelst und dann exakt so föhnst. Fertig sind die immer angesagten Beach Waves.

 

Foto: AndreiPark / Getty Images; PR / Amazon


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