Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda ist inzwischen auch in unserer westlichen Welt zu einem Lifestyle geworden. Schönheit wird dabei ebenfalls großgeschrieben. Allerdings sind damit keine Magermodels, Crash-Diäten und Brustvergrößerungen gemeint. Hinter Ayurveda steckt viel mehr!
 

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt Wissen über das Leben. Es entstammt der traditionellen indischen Medizin und bezeichnet einen Lifestyle aus Bewegung, gesunder Ernährung, unterstützender Kosmetik und innerer Zufriedenheit. Beauty nimmt dabei einen zentralen Stellenwert im Ayurveda ein. Aber die Bedeutung davon ist fast konträr zu dem propagierten Frauenbild der westlichen Welt, das aus Hungerkuren, Extensions, giftiger Kosmetik und unnötigen Operationen besteht. Im Ayurveda kommt die Schönheit von innen und manifestiert sich in der äußeren Erscheinung. Es ist das innere Gleichgewicht sowie ein Ausdruck innerer Harmonie und Liebe. Auch das Alter spielt im Konzept dieser indischen Heillehre keine Rolle. Der Mensch kann in jedem Lebensalter schön sein, insofern er mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und wenn Körper und Seele im Einklang sind. Das Zaubermittel für diese strahlende Schönheit aus dem tiefsten Inneren nennt sich Ojas. Des Weiteren spielen im Ayurveda Agni, Ama, Vata, Pitta und Kapha eine Rolle. Du fragst dich, was das bedeutet? Dann ließ jetzt weiter!
 

Ojas – die Verbindung zwischen Körper und Geist

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ – Dieses Sprichwort zeigt, dass Ojas auch in unseren Gefilden bekannt ist, allerdings nicht unter dem Namen. Keine künstlichen Wimpern, gefärbten Haare oder zubetonierten Falten können Ojas ersetzen. Denn diese Lebensenergie und Vitalität, die sich in einer harmonischen Ausstrahlung manifestiert, entfaltet sich nur, wenn der Mensch mit sich und der Welt im Einklang ist. Diese innere Harmonie spiegelt sich auch in seinem Gesicht, den Bewegungen und der gesamten Persönlichkeit wider.

 

Wie Du Ojas ankurbeln kannst

Es gibt allerdings doch einiges, was du auch von außen tun kannst, um Ojas zu stärken. Damit Ojas sich entfalten kann, benötigt es Agni, eine gut funktionierende Verdauungsenergie. Hierfür ist es unerlässlich, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Andernfalls bilden sich Ama. Das sind Schlacken unter der Haut, die aufgrund toxischer Prozesse entstehen. Da bei Frauen das Bindegewebe elastischer ist, kommen diese Schlacken bei ihnen schneller zum Vorschein – Stichwort Cellulite. Neben der Ernährung ist die innere Ruhe und Ausgeglichenheit wichtig für eine schöne Ausstrahlung. Diese bekommst du durch ausreichenden Schlaf, Entspannung, regelmäßige Meditation und Yoga. Zudem solltest du dich mit schönen Dingen umgeben. Sicherlich ist nicht immer alles schön im Leben. Aber dein Zuhause, die Orte, die du in deiner Freizeit aufsuchst, dein Freundeskreis und all die Dinge, die dich umgeben und auf die du einen Einfluss hast, sollten positive Dinge sein, die dir Freude bereiten.

 

Ayurveda Schönheit

 

Richtig Essen und Trinken nach Ayurveda

Die erste Regel lautet: Esse nur, wenn du Hunger hast. Das klingt logisch und einfach. Aber viele Menschen haben sich das Hungergefühl quasi abtrainiert. Sie essen aus Frust oder Verzweiflung. Andere haben ihr Hungergefühl aufgrund der Suchtstoffe in bestimmten Nahrungsmitteln bereits so oft überschritten, dass sie es nicht mehr wahrnehmen können. Andere wiederum sind durch zig einseitige Diäten erschöpft. Letzteres betrifft insbesondere Frauen. In all diesen Fällen, muss das richtige Essen erst wieder erlernt werden.

Des Weiteren empfiehlt die ayurvedische Lehre von der Nahrung, Zwischenmahlzeiten wegzulassen und jeweils drei Stunden zwischen der Nahrungsaufnahme nichts zu essen.

Zu gekochten Speisen sollte man kein kaltes Wasser trinken, sondern lauwarme Getränke, wie Wasser oder Tee, zu sich nehmen. Dass die Kombination von Heiß und Kalt keine allzu förderliche Idee ist, hast du vielleicht schon daran gemerkt, dass die Zähne bei den Temperaturübergängen rebellieren.

Um beim Trinken zu bleiben: In der ayurvedischen Ernährungslehre wird sehr viel Ingwertee getrunken, der wirkt desinfizierend, erfrischend und regt Agni an. An kalten Tagen empfiehlt sich ein Heißgetränk aus Kurkuma, schwarzem Pfeffer (gemahlen) und Reismilch, mit Agavendicksaft gesüßt.

Apropos Süßungsmittel: Industriezucker ist in der ayurvedischen Küche tabu. Ebenso Alkohol, Nikotin und Chemie – aber das sollte selbstverständlich sein. Im Ayurveda kommen überwiegend naturbelassene Lebensmittel auf den Tisch.

Entscheidend sind in der indischen Heillehre auch die Kombinationen von Lebensmitteln. So sollen unterschiedliche tierische Eiweißquellen nicht miteinander vermengt werden. Ohnehin empfiehlt die Heillehre eine vegetarische Ernährung. Getreide und Kartoffeln, also Kohlenhydrate, sollen stets mit frischem Obst oder Gemüse serviert werden. Zum Beispiel Müsli mit Früchten (allerdings mit Pflanzenmilch, da Kuhmilch im Ayurvedischen nicht mit anderen Speisen vermischt werden sollte). Das Gleiche gilt auch für Fette. Dabei werden in der ayurvedischen Küche zumeist Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Nüsse.

Um noch einmal auf die Kohlenhydrate zurückzukommen: Hier kommt es auf die Auswahl an. Industriezucker, Schokoriegel und Weißbrot gehören definitiv nicht zum ayurvedischen Lifestyle. Stattdessen achtet man dort auf gesunde langkettige Kohlenhydrate, wie sie unter anderem in Linsen, Kichererbsen oder Mungobohnen vorkommen. Auch Getreide wie Dinkel, Reis, Hirse usw. kann gekocht und zusammen mit Gemüse verzehrt werden. Sehr beliebt sind zudem Pseudogetreide, wie Quinoa und Buchweizen.

Dazu ist die ayurvedische Küche reich an Gewürzen, welche Agni anregen, wie etwa Kurkuma, Koriander, Bockshornklee, Asafoetida, Steinsalz, Kreuzkümmel, Ingwer gemahlen uvm. Damit kannst du deine Speisen richtig kreativ gestalten.

Mehr über die Ernährung nach Ayurveda >>

 

Vata, Pitta oder Kapha – welcher Beauty-Typ bist du?

Vata, Pitta oder Kapha bezeichnen drei Erscheinungstypen, mit jeweils unterschiedlicher Anziehungskraft. Wir sind alle Mischformen, allerdings tendieren wir jeweils verstärkt zu der einen oder anderen Form.

Welcher Dosha-Typ bist du? Finde es heraus!

Vata:
Herrscht in deinem Typus Vata vor, bist du eine grazile, zarte Person, mit schlanker Figur und feinem Haar. Vata-Frauen wirken ätherisch schön, wie frischer Morgentau.

Pitta:
Als Pitta-Typ bist du feurig, temperamentvoll, extrovertiert und voller Energie. Du reißt andere in deinen Bann und stehst gerne im Mittelpunkt. Du strahlst Stärke und Dynamik aus und inspirierst damit andere Menschen.

Kapha:
Kapha steht für Fülle, Genuss, Sinnlichkeit und Liebe. Als Kapha-Frau bezauberst du deine Umgebung mit deinem Charme.

 

Ayurveda – ein ganzheitliches Lebenskonzept

Ayurveda ist mehr als ein Trend, eine Diät oder eine Schönheitskur. Es ist ein Lebenskonzept, das alle Bereiche des Lebens umfasst, angefangen bei der Ernährung und der Körperpflege über die Gestaltung des Alltags bis hin zur Weltanschauung. Es lohnt sich, tiefer in die Thematik einzudringen – vor allem, da sie lebenslange Schönheit und Glück verheißt.

 

Foto: Milkos / Getty Images

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